Test zu Harry Potter: Quidditch Champions - Nintendo Switch
Im Sturzflug auf die Nintendo Switch
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20. Dezember 2024 um 10:30 - Benjamin Greim
Quidditch gehört zu den Harry Potter-Filmen wie die fettigen Haare zu Severus Snape. Die Sportart wird auch schon in den Büchern packend beschrieben und ist für die Protagonisten stets sehr relevant. Dementsprechend hatten viele Fans der Wizarding World Lust, sich beim gefeierten Hogwarts: Legacy auch einmal selbst auf einen Besen zu schwingen, um in einem Team aus verschiedenen Zauberern und Hexen über ein Feld zu düsen und den Quaffel in einen der drei Tor-Ringe zu befördern – oder gar als Sucher den Schnatz zu fangen. Natürlich gab es das ein oder andere lange Gesicht als klar wurde, dass es nicht möglich sein würde, den luftigen Zauberer-Sport innerhalb von Hogwarts: Legacy zu spielen. Also wurde auf einen dementsprechenden DLC hingefiebert. Doch es sollte anders kommen. Letztlich erschien das heißersehnte Quidditch-Spiel von Warner Bros. Games dann als eigenständiger Titel mit Online-Funktion. Entsprechend höher wurden die Erwartungen, denn ein ganzes Spiel muss schließlich mehr bieten als ein simples Minispiel. Nintendo-Fans mussten sich aber noch ein wenig gedulden, denn die Nintendo Switch-Fassung ließ noch etwas länger auf sich warten als alle anderen Versionen der konkurrierenden Plattformen. Schließlich dürfen nun auch endlich Besitzer der Nintendo Switch in den Genuss des Quidditch-Online-Spiels kommen. Doch handelt es sich überhaupt um einen virtuellen Genuss oder eher um eine von Bertie Botts Bohnen mit Popelgeschmack? Findet es heraus in unserem Test!
Als Treiber ist es die Aufgabe, den Klatscher auf Spieler des anderen Teams zu schlagen oder diese mit einem Tackle von ihren Besen zu fegen
© 2024 Warner Bros. Entertainment Inc.|Unbroken Studios
Bevor ihr euch in die Lüfte erhebt, lohnt sich ein Blick auf die leicht angepassten Spielregeln, die das klassische Quidditch-Erlebnis für den Online-Wettbewerb anpassen. Es gibt drei Bälle: Den Quaffel, welcher in die drei Ringe der Gegner geworfen werden muss, den Klatscher, der die Spieler verfolgt, um sie von ihren Besen zu stoßen und den Schnatz: Ein kleiner goldener Ball mit Flügeln, der sich sehr schnell bewegt. Der Sucher muss diesen finden und Fangen, um 30 Punkte zu erhalten – ursprünglich gab es in der Buchvorlage dafür 150 Punkte. Außerdem gab es kein Zeitlimit, sondern ein Match endete immer mit dem Fangen des Schnatzes. Im Spiel gibt es jetzt ein Zeitlimit. Dieses sorgt dafür, dass Spiele nicht zu Langzeit-Schlachten ausarten und stattdessen knackig und kurz bleiben. Der goldene Schnatz, sonst eher wie der übermächtige Sechser im Lotto, ist nun weniger entscheidend – seine Wertung wurde angepasst, um die Teamleistung stärker zu belohnen und nicht so gut wie jedes Spiel nur durch das Fangen des Schnatzes gewinnen zu lassen. Schließlich wurde auch die Anzahl der Klatscher, dieser frechen fliegenden Geschosse, auf einen reduziert. Das minimiert das Chaos ein wenig, ohne den Spaß an den luftigen Duellen zu schmälern. Trotz der Änderungen bleibt das Spielgefühl unverkennbar Quidditch – mit einem Hauch moderner Balance für spannende Matches. Denn sind wir mal ehrlich: Die ursprünglichen Spielregeln der Buchvorlage machen balance-technisch nicht wirklich viel Sinn.
Schon beim Starten von „Harry Potter: Quidditch Champions“ gibt es den ersten Wermutstropfen, der unseren Nimbus 2000 etwas ins Schlingern bringt. Denn bevor es überhaupt losgehen kann, zwingt euch das Spiel dazu, einen (wohlgemerkt immerhin kostenlosen) WB-Account anzulegen und eine aktive Internetverbindung herzustellen – selbst dann, wenn ihr eigentlich nur den Einzelspieler-Offline-Modus ausprobieren wollt. Das bedeutet: Wer unterwegs ohne Internetverbindung spielt, sei es im Zug oder im hintersten Winkel des Hogwarts-Schlossparks, bleibt leider am Titelbildschirm kleben. Ein Offline-Modus, der seinen Namen verdient, scheint da leider verflucht worden zu sein. Gerade auf der Nintendo Switch, die für ihren portablen Einsatz bekannt ist, ist das ein echtes Quaffel-Eigentor und sorgt für Frust noch bevor der erste Besen abhebt.
Unsere Mannschaft können wir mit freischaltbaren Anpassungen versehen, darunter natürlich auch bekannte Harry Potter-Figuren
© 2024 Warner Bros. Entertainment Inc.|Unbroken Studios
Wer auf der Nintendo Switch öfters ins Home-Menü wechselt, um Nachrichten zu checken oder ein paar Schokofrösche zu vertilgen, wird bei Harry Potter: Quidditch Champions schnell den Spaß verlieren. Bleibt das Spiel zu lange im Hintergrund oder wird die Konsole in den Standby-Modus versetzt, heißt es beim Zurückkehren gnadenlos: „Ab zum Titelbildschirm“, da sich das Spiel jedes Mal neu einloggen muss – selbst dann, wenn ihr zuvor nur im Offline-Modus oder im Hauptmenü unterwegs wart. Diese unfreiwilligen Logouts sind nicht nur unpraktisch, sondern untergraben auch den Grundgedanken einer portablen Konsole. Hier werden wir durch den Online-Zwang mit unnötigem Frust bestraft. Ein echter Fauxpas für ein modernes Spiel, das eigentlich von Dynamik und Spielfluss leben sollte.
Wenn wir es schließlich durch die Tücken des Anfangs geschafft haben, geht es endlich los und niemand Geringeres als Ginny Weasley steht uns als charmante Lehrerin zur Seite, um uns durch das Tutorial zu begleiten. Mit ihrer typischen Weasley-Schlagfertigkeit zeigt sie uns die Basics des Quidditch-Sports – von der Flugsteuerung bis zum Werfen des Quaffels. Das Fliegen selbst fühlt sich solide an: Der Besen reagiert recht gut auf unsere Eingaben und auch die Kameraführung bleibt erfreulich stabil. Die Steuerung ist zwar anfangs etwas knifflig, vor allem, wenn man zwischen Ausweichmanövern und gezielten Pässen wechseln muss, doch mit ein wenig Übung geht das Ganze bald in Fleisch und Blut über.
Wir werden so Schritt für Schritt durch die einzelnen Rollen geführt, zwischen denen wir später in einem echten Match wechseln können: Jäger, Treiber, Hüter und Sucher. Sie alle unterscheiden sich leicht in ihren Aktionen, aber die Besensteuerung bleibt im Wesentlichen gleich. Das Fliegen, Werfen, Tackling und Schlagen fühlt sich zum Teil so wuchtig an wie man es sich bei einem derart rasanten Sport vorstellt. Auch das magische Feeling der Harry Potter-Welt wird hier gut vermittelt. Das Tutorial ist zwar manchmal etwas langatmig, denn wir müssen nach jedem Abschnitt Ladezeiten abwarten und neue Missionen starten, aber dies ist noch verkraftbar und die Grundlagen werden hier ganz gut vermittelt, sodass wir uns bald auf dem Quidditch-Feld frei wie ein Vogel bewegen können.
Die Arenen zu bekannten Orten sehen zum Teil wirklich schön aus und können in unterschiedlichstem Wetter bespielt werden
© 2024 Warner Bros. Entertainment Inc.|Unbroken Studios
Apropos frei wie ein Vogel: Leider fühlt sich der Spielbereich der Arenen mitunter sehr eng an. Gerade nach oben hätten wir uns manchmal etwas mehr Bewegungsfreiheit gewünscht. Schließlich dürfen die Quidditch-Spieler in den Büchern und Filmen so hoch fliegen wie sie möchten, was den anarchistischen Charakter der Flugbesensportart noch mehr herausstellt. So bleiben wir des Öfteren mit unseren Besen an halb unsichtbaren Nebelwänden hängen wie zu Nintendo 64-Zeiten. Auch hinter den Tor-Ringen stört dies teilweise etwas, da man sehr schnell auf die Ringe zurast. Es gibt zwar eine „Drift“-Funktion zum schnelleren Wenden, aber dennoch wird man sich das ein oder andere Mal das Hexennäschen an der Nebelwand stoßen, was natürlich nicht gerade zur Immersion beiträgt.
Ein weiteres Feature, das leider im Gepäck des vergessenen Gepäckstück-Zaubers verschwunden zu sein scheint, ist die Bewegungssteuerung. Gerade auf der Nintendo Switch, auf der die Gyro-Sensoren schon bei Spielen wie Splatoon 3 oder The Legend of Zelda: Breath of the Wild eine intuitive Steuerung ermöglichen, hätte sich diese Funktion für die Flugmanöver in Harry Potter: Quidditch Champions geradezu angeboten. Das ist besonders schade, weil man beim ersten Start fast automatisch dazu neigt, das Gamepad leicht zu kippen, um die Flugrichtung zu ändern.
Ein Highlight von Harry Potter: Quidditch Champions ist hingegen definitiv die große Menge an Anpassungsmöglichkeiten für euer eigenes Team. Von der Besen-Spur bis zum Aussehen eurer Charaktere können wir nahezu jedes Detail individualisieren, um unsere magische Mannschaft nach unseren Vorstellungen zu gestalten. Ob schrille Farben, ausgefallene Accessoires oder das Wappen des Lieblingshauses – hier gibt es wirklich viele Möglichkeiten. Neben den eigens kreierten Team-Mitgliedern begegnen wir auch einer Vielzahl bekannter Charaktere aus dem Harry-Potter-Universum, die wir mit erspielten Punkten freischalten können.
Von Harry selbst bis hin zu Draco Malfoy oder Bellatrix Lestrange ist so manche Ikone der Zauberwelt mit von der Partie. Doch Vorsicht: Ohrenschmaus ist nicht immer garantiert. Die Stimmen der Charaktere wirken gelegentlich etwas fremd und ungewohnt – als hätte der Vielsafttrank nicht ganz richtig funktioniert. Dafür können die berühmten Orte wie das Quidditch-Stadion von Hogwarts oder das schottische Hochland als Kulisse auf ganzer Linie überzeugen. Hier kommt die Magie der Welt wunderbar zur Geltung – auch wenn sie manchmal durch die seltsamen Stimmen der Charaktere ein wenig gedämpft wird.
Der Schnatz bringt uns nicht nur 30 Punkte und eine Jubel-Sequenz, sondern auch immer wieder Bugs, Ruckler oder sogar Spielabstürze
© 2024 Warner Bros. Entertainment Inc.|Unbroken Studios
Leider wird auch das Personalisieren der Charaktere deutlich getrübt, denn hier zwickt und zwackt es an allen Ecken und Enden der Performance. Hier zeigt sich die Nintendo Switch-Version des Quidditch-Titels leider so charmant wie ein Troll in der Schultoilette. Das Spiel inklusive der Hintergrundmusik gerät beispielsweise schon ins Ruckeln, sobald eine neue Frisur ausgewählt oder eine andere kosmetische Änderung vorgenommen wird. Jedes Mal, wenn neue Grafiken geladen werden müssen, legt die Performance eine Bruchlandung hin – und das nicht gerade kurz. Von flüssiger Bedienung kann hier leider keine Rede sein.
Auch in den Zwischensequenzen wird der Zauber schnell gebrochen: Es gibt immer wieder heftige Ruckler und Tonausfälle. Die Krönung des Frusts sind jedoch die Abstürze, die bereits in den Anpassungsmenüs vorkommen können. Ob mitten im Hochleveln eures Charakters mit den hart erspielten Punkten oder beim Verfeinern der letzten Details: ein plötzlicher Spielabbruch katapultiert euch unbarmherzig zurück zum Titelbildschirm – weil wir es etwa gewagt hatten, für unseren Hüter zu schnell eine neue Brille auszuwählen. Für ein Spiel, das so stark auf Online-Konnektivität mit Belohnungen sowie ein Shopsystem mit zahlreichen Sammelobjekten und ständiger Anpassung der Charaktere setzt, ist das schlichtweg eine Katastrophe und sorgt dafür, dass sich die Freude über all die Gestaltungsmöglichkeiten so anfühlt, als ob wir mit einem Schockzauber verflucht worden wären.
Wenn Harry Potter: Quidditch Champions eines beweist, dann leider, wie frustrierend ein Spielabsturz in der magischen Welt sein kann. Während unseres Tests stürzten die ersten drei Online-Matches jedes einzelne Mal mitten im Spiel mit einer Fehlermeldung ab und zwangen uns zurück ins Nintendo Switch-Hauptmenü. Der Versuch, nach einem Absturz ein neues Match zu starten, scheiterte ebenfalls des Öfteren kläglich, da wir nach langer Wartezeit und teils minutenlangem Blick auf die noch leere Quidditch-Arena mit einer Fehlermeldung ins Menü zurückgeworfen wurden. Online-Quidditch? Eher eine Lektion in Geduld – oder Verzweiflung.
Das eine Match, das wir tatsächlich bis zum Ende spielen konnten, war dann eine unfreiwillige Reise ins Unsichtbare: Nach der ersten Schnatz-Zwischensequenz wurde unsere Treiberin Bellatrix Lestrange paralysiert, so dass die Steuerung nicht mehr auf unsere Eingaben reagierte und es verschwanden sämtliche Spieler-Modelle der Gegenspieler einfach komplett. Es fühlte sich an, als hätten sich alle Beteiligten den Tarnumhang von Ignotus Peverell übergeworfen. So sahen wir nur noch herumfliegende Bälle und den leeren Himmel – ein skurriles Spektakel, das weniger von Gameplay als von unfreiwilligem Humor lebte. Ironischerweise mag dieser Grafik-Bug der Grund gewesen sein, warum das Spiel nicht abstürzte – weniger zu laden, weniger Leistungs-Probleme? Aber natürlich macht die unfreiwillige Komik den bitteren Nachgeschmack nicht wett: Ein Online-Multiplayer-Modus, der nur mit Glück ordentlich läuft, ist schlicht nicht akzeptabel und verfehlt komplett den Sinn eines Online-Sport-Spiels. Außerdem haben wir im erzwungenen Cross-Play als Nintendo-Switch-Spieler hier durch die schlechte Performance und zahlreichen Bugs definitiv einen Nachteil gegenüber den anderen Spielern – selbst wenn wir eine Partie ohne Absturz beenden können.
Fehlermeldungen wie diese sind leider keine Seltenheit
© 2024 Warner Bros. Entertainment Inc.|Unbroken Studios
Die Grafik des Spiels an sich ist für Nintendo-Switch-Verhältnisse häufig schön anzusehen. Allerdings wohl wie beschrieben zu Lasten der Stabilität. An manchen Stellen kommt einem das Spiel regelrecht vor, als ob es mit einem Fluch verzaubert wurde. Texturen oder ganze 3D-Modelle laden so häufig nicht oder nur im Schneckentempo nach, dass wir in einem Online-Match, was später erneut unsere Konsole zum abstürzen brachte, anfangs minutenlang unseren eigenen Charakter nicht sehen konnten. Aber mit einem unsichtbaren Quidditch-Spieler lässt sich der Zauberersport natürlich nicht besonders präzise spielen. Es gab also kaum Momente in unserem Testdurchlauf, die nicht von Frust über die unterirdische Portierung geplagt wurden. Eigentlich läuft das Spiel nur im Singleplayer-Offline-Spiel relativ stabil, so dass wir wenigstens eine ganze Runde zuverlässig beenden können und kaum merkliche Framerate-Einbrüche haben.
Wenn Harry Potter: Quidditch Champions in einem Bereich punkten kann, dann ist es die akustische Untermalung – zumindest teilweise. Schon im Hauptmenü verzaubert ein wunderschöner, magischer Orchester-Soundtrack die Ohren und sorgt für eine Harry Potter-typische Stimmung. Sobald das Spiel beginnt, untermalt eine atmosphärische Soundkulisse die Matches: Das Jubeln der Zuschauer schallt durch die Luft, der wuchtige Klang der Schwung-Geräusche lässt uns den Besen und die Bälle beinahe physisch spüren und der Aufprall des Quaffels klingt herrlich satt. Akustisch fühlt man sich mitten ins Quidditch-Stadion von Hogwarts versetzt – an dieser Stelle haben die Entwickler vieles richtig gemacht und der Sound trägt definitiv zu einem immersiven Erlebnis bei.
Nachdem hier alle Gegner unsichtbar wurden, lief der Timer eine Zeit lang in den Minusbereich und unsere Spielfigur zappelte wild herum
© 2024 Warner Bros. Entertainment Inc.|Unbroken Studios
Doch wie so oft im Spiel haben sich hier einige Flüche eingeschlichen. Die Kommentatoren, die eigentlich für das gewisse Extra an Stimmung sorgen könnten, gehen zu Beginn eines Matches beinahe unter. Die Musik ist so laut, dass die Moderation kaum zu hören ist. Das Gesamtpaket aus Moderation, Musik und Soundeffekten ist einfach schlecht abgemischt. Nach der Anfangssequenz renkt sich dies glücklicherweise zwar ein, dann vergeht die Freude aber dennoch leider schnell: Die Kommentare sind nicht nur banal, sondern wiederholen sich manchmal auch in einer Frequenz, die selbst ein Papagei als störend empfinden würde. „Passiert da noch was?“ könnte man also ironisch fragen, während die Sprecher stets dasselbe herunterleiern. Schade, denn die Idee eines lebhaften Quidditch-Kommentars hätte der Atmosphäre noch einen weiteren magischen Anstrich verleihen können.
Die Langzeitmotivation des Titels hätte wirklich gut ausfallen können. Immerhin gibt es ständig neue Events, zum Beispiel ein Weihnachtsevent und die Möglichkeit, die Charaktere und ihre Besen sowie Fähigkeiten aufzuleveln. Es gibt im Spiel hierbei keine Mikrotransaktionen, sondern alles kann durch das Spielen an sich verdient werden. Die Quidditch-Partien hätten theoretisch auch Potenzial, die Konsole immer mal wieder für ein paar Online-Runden anzuwerfen. Aber wie gesagt macht uns zumindest auf der Nintendo Switch die miserable technische Seite einen Strich durch die Butterbier-Rechnung.
Unser Fazit
3
Eher nicht überzeugend