Test zu Ravenswatch - Nintendo Switch

Bietet das düstere Rogue-lite-Abenteuer eine märchenhafte Spielerfahrung?

Es war einmal … ein märchenhaftes Rogue-lite-Abenteuer, das so düster ist, dass die Gebrüder Grimm höchstpersönlich stolz gewesen wären – denn den Originalversionen von Grimms Märchen-Niederschriften mangelt es häufig nicht an blutigen und okkulten Details. Dieses Action-Rogue-lite ist ebenfalls wahrlich keine Disney-Version der alten Volkserzählungen. Es nennt sich Ravenswatch und ist das neueste Werk aus dem Hause Passtech Games, die so manchem Rogue-lite-Freund aufgrund von „Curse of the Dead Gods“ bekannt vorkommen könnten. Ravenswatch entführt uns in eine von Albträumen heimgesuchte Welt, in der klassische Märchenfiguren ihre märchenhafte Unschuld längst verloren haben. Statt Tee und Keksen gibt es hier gnadenlose Kämpfe und einen permanent drohenden Bildschirmtod. Dank Online-Koop könnt ihr euch sogar gemeinsam mit bis zu drei weiteren Helden durch die düstere Märchenlandschaft kämpfen und dabei herausfinden, wer der wahre Wolf im Schafspelz ist. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann kämpfen sie noch heute.

Zu Beginn stehen uns nicht alle dunklen Märchen-Helden zur Verfügung

© Nacon | Passtech Games

Bevor wir uns aber in das knallharte Gameplay stürzen, werden wir mit einer schönen Anime-Introsequenz begrüßt, die uns sofort in die düstere Atmosphäre von Ravenswatch eintauchen lässt. Hier werden bereits ein paar Märchenfiguren in Szene gesetzt, allen voran eine Version von Rotkäppchen, die nun statt eines Korbs ein schauriges Geheimnis mit sich herumträgt: Nachts wird sie selbst zum gefürchteten bösen Wolf. Doch Rotkäppchen ist nicht allein in dieser korrumpierten Märchenwelt, die von albtraumhaften Kreaturen überrannt wurde. Unsere Mission? Das pure Grauen bekämpfen und die Welt von dunklen Albträumen befreien, welche die einst so schöne Märchenwelt korrumpiert haben.

Zur Auswahl stehen uns am Anfang bereits vier Helden, mit denen wir uns allein oder im Online-Coop ins Getümmel stürzen können. Sie alle besitzen eine eigene Mechanik und bieten somit ein höchst unterschiedliches Gameplay. Durch das mehrmalige Abschließen des ersten Kapitels schalten wir nach und nach aber noch mehr Protagonisten frei. Die bereits erwähnte Unterschiedlichkeit dieser ist tatsächlich eine große Stärke und Besonderheit des Spiels, denn so bleibt die Spielmechanik trotz der für Rogue-lites so typischen Wiederholungen für viele Session interessant und motivierend. Wir leveln mit jedem Durchgang unsere Helden auf und schalten dabei jedes Mal neue Fähigkeiten frei, die wir nächstes Mal wieder finden können. Hier gibt es zwar nicht wahnsinnig viele verschiedene neue Skills pro Figur, aber man muss auch bedenken, dass jeder Charakter individuell gelevelt wird und auch eigene Skills freischaltet. Womit wiederum eine sehr große Anzahl an freischaltbaren Inhalten vorhanden ist, wenn man alle Helden zusammennimmt.

Auf diesen Raben-Plattformen läuft die Zeit nicht weiter und sie fungieren gleichzeitig als Schnellreise-Punkte

© Nacon | Passtech Games

In Ravenswatch bleibt keine Zeit für Märchenstunden – hier zählt einzig und allein, wie flink und gezielt eure Finger über die Knöpfe huschen. Die Kämpfe sind rasant, herausfordernd und verlangen blitzschnelle Entscheidungen. Erfolg hat nur, wer die fünf bis sechs verschiedenen Fähigkeiten sinnvoll kombiniert und dabei feindlichen Attacken elegant ausweicht. Wer sich blind ins Getümmel stürzt, wird schneller als Frühstück für die Albtraumwesen enden, als man „Es war einmal“ sagen kann, denn der Schwierigkeitsgrad ist wirklich knackig. Spielerisch fühlt sich das Ganze an wie eine Mischung aus Hades und Diablo: Während vor allem das Rogue-lite-Prinzip und die temporeichen Gefechte an Ersteres erinnern, bringt Ravenswatch aber eine stärkere Action-RPG-Note mit. Diese erlaubt es uns, Fähigkeiten etwas taktischer einzusetzen und das eigene Kampfrepertoire mit jedem Levelaufstieg klug auszubauen. Wir müssen dabei deutlich mehr als beispielsweise bei Hades auf den Rücksetz-Timer der eigenen Attacken achten, denn wir haben zwar mehr Fähigkeiten, können diese aber deutlich seltener einsetzen.

Die Eigenschaften und Effekte werden übrigens oft nicht ausreichend erklärt und während des Spiels gibt es leider keinen Zugriff auf die Enzyklopädie. Denn diese können wir nur aus dem Hauptmenü erreichen. Man hat zwar einen Cursor, aber der erscheint nur, wenn man mit Minus das Spiel pausiert und auf die Karte wechselt. Dadurch können wir mit dem Cursor auf die Fähigkeiten zeigen und bekommen eine Erklärung. Die Effekte, welche unsere Angriffe auf die Gegner haben, werden hier leider dennoch nicht erklärt. Somit haben wir während des Spiels leider keine Möglichkeit zu erfahren, was diese bewirken. Das kann durchaus frustrierend sein, denn wer will schon jedes Mal bei einem neuen Effekt sein Handy zücken und einige Zeit die Internetsuche bemühen. Die besagte Karte – und somit auch der Cursor – ist nur leider beim Auswählen von neuen Fähigkeiten temporär nicht aufrufbar. So bleiben uns also die Bedeutungen von Begriffen und auch die Möglichkeit, noch einmal schnell unsere Fähigkeiten nachzulesen verwehrt. Das ist ärgerlicherweise besonders ungünstig, da wir vom Spiel am wenigsten Informationen bekommen, wenn wir uns eigentlich gerade für eine neue Fähigkeit entscheiden sollen.

Bei jedem neuen Durchlauf treffen wir stets auf die ewig-gleichen Bosse

© Nacon | Passtech Games

Ein besonders spannendes Feature von Ravenswatch ist allerdings der Tag-Nacht-Zyklus, der das Gameplay ein wenig abwechslungsreicher macht. Bestimmte Charaktere entfalten erst nach Sonnenuntergang ihr wahres Potenzial: Rotkäppchen etwa verwandelt sich nur nachts in den muskelbepackten Wolf, während etwa der Rattenfänger bei Dunkelheit fokussiertere Angriffe erhält. Das klingt zwar nach einem taktischen Gamechanger, aber in der Praxis bleibt der strategische Nutzen beim Großteil der Helden eher begrenzt. Zwar kann man sich bewusst entscheiden, schwerere Abschnitte auf der Karte erst nach Einbruch der Nacht anzugehen und später via Teleport-Punkt zurückzukehren, doch das Spieltempo lässt kaum Raum für groß angelegte Pläne. Denn der Timer im Hintergrund tickt gnadenlos: Drei Tage und drei Nächte pro Kapitel – mehr Zeit bleibt nicht, bevor das unausweichliche Bossduell ansteht, und die Uhr tickt verdammt schnell. Diese Mechanik sorgt für permanenten Druck, der sich zwischen motivierendem Adrenalin-Kick und frustrierendem Stressfaktor bewegt. Leider endet jedes Kapitel mit stets demselben Bosskampf. Was beim ersten Mal noch ein episches Finale ist, beginnt bereits beim dritten Durchlauf monoton zu werden. Schade, denn mit etwas mehr Abwechslung hätte Ravenswatch hier richtig glänzen können. Die Bosskämpfe an sich sind auch nicht gerade ein Highlight und bieten wenige Überraschungen. Es handelt sich hier bei allen Bossen vor allem um Bullet Hell-artiges Ausweichen, zwischen dem wir unsere Attacken unterzubringen versuchen.

Die Welt von Ravenswatch ist wie bereits erwähnt sehr dunkel und mit zahlreichen morbiden Details geschmückt. Dennoch sieht vieles sehr ähnlich aus, was eine Karte unabdingbar macht. Wir haben dafür sowohl eine Minimap in der Ecke als auch eine aufrufbare Karte zur Verfügung. Das größte Problem, was unserer Orientierung im jeweiligen Gebiet im Wege steht, ist die Vertikalität. Höhenunterschiede sind auf der Karte leider nicht erkennbar, was immer wieder zu ungewollten Umwegen führt. Statt cleverer taktischer Vorteile bringen die verschiedenen Ebenen außerdem nur eines: Frust. Mal steht man ratlos vor einer Klippe, mal irrt man durch ein Gebiet, das laut Karte eigentlich erreichbar sein sollte – aber irgendwo haben wir einen der Aufgänge übersehen. Diese Wege sind schmal und häufig leider ziemlich klein auf der nicht gerade kontrastreichen Karte eingezeichnet. Als wäre das nicht genug, macht auch die Minimap keine Anstalten, uns das Leben zu erleichtern. Statt eines sinnvollen Ausschnitts zeigt sie immer den kompletten Bereich des Kapitels, was sie nicht nur winzig, sondern oft auch wenig hilfreich macht – vor allem im Handheld-Modus. Mancher mag sich dann fragen: „Aber Großmutter, warum hab ich nicht so große Augen, damit ich die Karte besser sehen kann?“ Eine Umschaltoption für die Minimap suchen wir leider auch vergebens. Wer sich also wirklich sicher orientieren will, muss mit der Minus-Taste des Öfteren die große Karte aufrufen – und sich dabei jedes Mal aus dem Spielfluss reißen lassen. Dadurch fühlen wir uns ab und zu eher wie das schlafende Dornröschen, was die Immersion betrifft.

Die Sirene Melusine wartet mit Irrlichtattacken auf, bei denen wir stehen bleiben und nur das Irrlicht steuern

© Nacon | Passtech Games

Zum Glück ist dieses Manko aber nur eine Kleinigkeit und technisch macht Ravenswatch dafür auf der Nintendo Switch eine echt gute Figur. Denn auf der mittlerweile betagten Hardware läuft das Spiel durchweg flüssig, sowohl im Docked- als auch im Handheld-Modus. Ruckler oder Framerate-Einbrüche trüben so gut wie nie die Spielfreude, was auf eine wirklich gelungene Optimierung hindeutet. Gerade bei einem so temporeichen Rogue-lite ist das Gold wert – schließlich will niemand durch Performance-Probleme vorschnell das Zeitliche segnen. Das Spiel ist zwar nicht das Schönste im ganzen Land, aber grafisch bewegt sich Ravenswatch auf einem soliden Niveau. Es ist sicher kein Hingucker, der die Nintendo Switch an ihre Grenzen bringt, aber hässlich wie die alte Hexe ist das Spiel keineswegs. Tatsächlich gibt es Momente, in denen die düstere Märchenwelt optisch beeindruckt, vor allem dank des gelungenen Artdesigns der Charaktere und der morbiden Umgebungen. Doch hier liegt auch ein kleiner Wermutstropfen: Die Farbpalette beschränkt sich in allen Gebieten auf sehr wenige und dunkle Farbtöne, welche sich auch in den unterschiedlichen Gebieten nicht allzu stark unterscheiden. Das passt zwar zur Atmosphäre, hätte aber dennoch etwas abwechslungsreicher ausfallen dürfen. Besonders im Handheld-Modus kann die extreme Dunkelheit die Sicht erschweren. Wer also kein Problem mit einem permanenten „Nachtmodus“ hat, wird sich wohlfühlen – alle anderen sollten wahrscheinlich die Helligkeit hochdrehen.

Wenn Ravenswatch eines meisterhaft beherrscht, dann ist es die akustische Untermalung seines düsteren Geschehens. Der Soundtrack ist schlichtweg episch – eine musikalische Reise, die perfekt zur albtraumhaften Atmosphäre passt. Mittelalterliche Klänge mit Dudelsäcken, Streichern oder mystischen Flöten sorgen für eine einzigartige Stimmung, die mal heroisch, mal bedrohlich, aber immer passend wirkt. Besonders schön ist, wie der Soundtrack sich nahtlos ins Geschehen einfügt: Während im Menü ruhigere und melancholische Melodien laufen, zieht die Musik in hitzigen Kämpfen spürbar an und lässt selbst das hartgesottenste Rumpelstilzchen schneller tanzen. Die düstere Welt von Ravenswatch fühlt sich durch diese gelungene Komposition noch greifbarer an – ein echtes Highlight für alle, die atmosphärischer Mittelalter-Musik etwas abgewinnen können. Hier wartet definitiv ein musikalischer Goldtopf am Ende des Rogue-lite-Regenbogens.

Unser Fazit

7

Spaßgarant

Meinung von Benjamin Greim

Ravenswatch entführt uns in eine finstere Märchenwelt, die mit ihrem knallharten Rogue-lite-Gameplay und charismatischen, düster interpretierten Märchenfiguren zu gefallen weiß. Das schnelle Kampfsystem erfordert geschicktes Ausweichen und clevere Kombinationen der manchmal etwas zu zahlreichen Fähigkeiten, während der hohe Schwierigkeitsgrad selbst erfahrene Spieler fordert. Ein eingebauter Tag-Nacht-Zyklus bringt zwar frische Ideen mit, bleibt aber spielerisch eher eine nette Spielerei als ein echter Gamechanger. Wer sich von der knackigen Schwierigkeit und dem manchmal stressigen Timer nicht abschrecken lässt, bekommt hier ein unterhaltsames und motivierendes Rogue-lite-Abenteuer mit Koop-Modus, das sowohl Hades- als auch Diablo-Fans gefallen dürfte, jedoch nicht ganz an deren Genialität heranreicht. Technisch überzeugt der Titel mit einer stabilen Performance auf der Nintendo Switch, doch die düstere Farbpalette hätte manchmal etwas abwechslungsreicher ausfallen dürfen. Ein weiteres kleines Manko ist die manchmal fehlende Orientierung: Höhenunterschiede sind auf der Karte kaum erkennbar und die Minimap hilft nur bedingt weiter. Dafür sorgt der fantastische Soundtrack mit mittelalterlichen Klängen und epischen Kompositionen für eine dichte Atmosphäre. Mit etwas mehr Abwechslung bei den Bosskämpfen und einer verbesserten Kartenfunktion hätte es Ravenswatch vielleicht sogar bis ins Schlaraffenland der Rogue-lites schaffen können – so bleibt es aber auch ein solides Abenteuer. Falls diese Punkte jedoch in Zukunft durch Updates oder DLCs behoben werden, könnte sich dies –​ vor allem hinsichtlich der Langzeitmotivation – sehr positiv auswirken.
Mein persönliches Highlight: Die unterschiedlichen Spielweisen der Charaktere mit ihrem gelungenen Artdesign und der stimmige Soundtrack haben mir am meisten zugesagt.

Bestelle dir jetzt Ravenswatch über unsere Onlineshop-Partner

Online kaufen

Communitywertung

1 User hat bereits bewertet

Auszeichnungen

Ravenswatch hat von uns bisher keine Auszeichnung erhalten

Kommentare 6

Noch nicht angemeldet?

Du möchtest aktiv an unserer Community teilnehmen oder deine persönliche Spielesammlung bearbeiten? Dann melde dich bei uns an.

Jetzt anmelden

  • Mobi

    Turmheld 5. März 2025 um 23:06

    Hab Ravenswatch schon eine Weile für den PC und hab viel Spaß damit. Schön das sie es gut auf die Switch portiert haben. Der Test trifft den Nagel ziemlich gut auf den Kopf. Ich kann es empfehlen, vor allem da noch mehr Inhalte kommen sollen.

  • Iggy-Koopa

    Bowsers Scherge 6. März 2025 um 13:18

    Jetzt lese ich den Test und denk mir so:

    "Hmm..... Irgendwas stimmt hier doch mal gar nicht. Warum kommt mir hier so viel bekannt und vertraut vor." Derweil liegt es daran, das ich es seit Tag eins in der Switch Sammlung habe und nur den Namen nicht mehr gewusst habe. 🤣

  • Ravana

    Nerdkulturler 6. März 2025 um 21:23

    Hm, die Wertung ist doch niedriger als ich erwartet hätte. Gerade weil Ravenswatch mit seinem Zeitlimit ja ein an und für sich recht interessantes und frisches Konzept einführt. Dass man die Welt komplett frei erkunden kann und auch strategisch entscheiden muss, welche Orte man am ehesten besucht, ehe es an den Endkampf geht, kam bisher meines Wissens in noch wenigen Rogue-lites vor. Dazu unterscheiden sich die Charaktere schon deutlich voneinander, und vor allem schaltet man vor allem ab dem vierten Level immer mehr Talente und auch aktive Fertigkeiten frei, die teils völlig unterschiedliche Spielstile ermöglichen. Lieblingsbuild meinerseits; Beowulf, der ja eigentlich der typische diabloeske Haudrauf ist, als Abwehrbollwerk zu spielen, durch dessen Talente man für jeden abgewehrten Schaden auch entsprechend Schaden zufügt, usw. Also hier hat man eine wirklich gut durchdachte Vielfalt vorliegen, die einem Hades nur in ganz wenigen Punkten nachstehen.

    Ich verstehe den Kritikpunkt der immer gleichen Bosse aber mit dem neuesten Update (zumindest auf Steam ist die Version 1.1.0 draußen - auf der Switch auch?) werden zumindest die Mechaniken der Bosse nochmal überarbeitet und erweitert. Den Bossgegner gegenüber stehen dann aber die "Standardgegner" gegenüber, die als pervertierte Versionen ihres jeweiligen Märchen-Gegenstücks recht vielfältig daherkommen. Und dann ist da halt auch noch die Lore, die sich teils Grimms Märchen, teils aber auch die britische Sage um Avalon oder Tausend und einer Nacht aufgreift, und diese gelungen in ihrer verfallenen und geschundenen Version darstellt.

    Das absolute Highlight, und ja ich weiß, das kann man in Tests leider nicht wirklich oft gut darstellen (Mea Culpa, war bei mir ja auch oft genug der Fall), ist der Koop-Modus. Der bringt eine solche Abwechslung und Tiefe mit sich, dass es nach Heroes of Hammerwatch mein liebstes Multiplayer-Rogue-lite war, dass wir aktuell auch regelmäßig zu zweit oder zu dritt spielen. Also wer es online mit anderen spielen kann; unbedingt zuschlagen, es lohnt sich.

  • Mobi

    Turmheld 6. März 2025 um 22:03

    Ravana Du hast mit deinen Punkten vollkommen recht finde ich. Aber an sich ist eine 7 von 10 keine schlechte Wertung (ich weiß heutzutage wird das überall so vermittelt das nur 8 und 9 gut ist).

    Ravenswatch ist aber auch sehr schwer, hinzu kommt der Zeitdruck und die mäßige Karte. Dadurch ist das Spiel nicht für jeden etwas.

    Eine 9/10 heißt meiner Meinung nach da kann jeder zugreifen.

    Anfangs dachte ich auch: was nur eine 7/10?

    Aber eigentlich heißt 7 ja es ist ein gutes Spiel und Genre Fans werden es mögen. Meiner Meinung nach.

  • Ravana

    Nerdkulturler 6. März 2025 um 23:09

    Mobi Nicht falsch verstehen; ich war zu meinen Testerzeiten hier auch ein Verfechter, dass selbst eine 6 noch immer ein gutes Spiel darstellen kann und nicht immer alles eine 8 oder aufwärts sein muss. Nur bei Ravenswatch seh ich da halt mindestens eine 8 :ugly-classic: Alleine weil es sich doch vergleichsweise aus dem ganzen Einheitsbrei den es mittlerweile gibt durchaus hervorhebt. Aber das ist am Ende auch nur meine eigene Meinung und mehr nicht.

  • Iggy-Koopa

    Bowsers Scherge 7. März 2025 um 06:00

    Ravana

    Mobi

    Ich finde, es ist ehrlich gesagt, immer schwer die perfekten Punkte zu vergeben.

    Da ist und bleibt das beste Beispiel Mario Odyssey. Was hat das für gute Bewertungen und Punkte bekommen. Bei mir, kommt das nicht mal über ne fünf hinaus.

    Weil ich einfach das Belohnungssystem der Monde so lächerlich finde und es kein wirkliches Erfolgserlebnis bittet, wenn man einfach hier, da, dort eine Arschbombe macht und dafür nen Mond bekommt.

    Ich glaube nicht, das man da immer mit jeden überein stimmen kann.