Test zu Atelier Yumia: Die Alchemistin der Erinnerungen und das erträumte Land - Nintendo Switch

Die Alchemie-RPG-Serie schlägt ein neues Kapitel auf

Obwohl die Atelier-Serie von Koei Tecmo und Gust schon auf über zwei Jahrzehnte Seriengeschichte zurückblicken kann, dauerte es bis 2019, dass der Reihe mit Atelier Ryza der internationale Durchbruch gelang. Auf den Erfolg des ersten Teils folgten zwei weitere Sommerabenteuer mit Ryza, welche zusammen mehr als ein Viertel der Serien-Gesamtverkaufszahlen ausmachen. Mit mehr Augen denn je, die auf die Alchemie-RPGs gerichtet sind, wollen die Verantwortlichen nun den nächsten großen Schritt wagen und Atelier einer globalen und umso größeren Spielerschaft schmackhaft machen.

Das Ergebnis ihrer Bemühungen ist Atelier Yumia: Die Alchemistin der Erinnerungen und das erträumte Land, welches am 21. März für die Nintendo Switch, PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X|S sowie für den PC via Steam herauskommen wird. Der neueste Titel löst sich von den bekannten Serienkonventionen und greift auf die jahrzehntelange Rollenspiel-Expertise von Gust zurück, um das Atelier-Spielprinzip für eine neuartige Open-World-Erfahrung aufzufrischen. Dabei fällt sogar dem zentralen Element der Alchemie eine unerwartete, neue Rolle zu.

Alchemie ist nicht bloß Chemie

Wie zahlreiche Atelier-Protagonistinnen vor ihr ist Yumia Liessfeldt, die Hauptfigur des neuen Abenteuers, eine Alchemistin. Sie hat das magische Handwerk von ihrer Mutter geerbt, die vor einigen Jahren verschwunden ist. Obwohl die Alchemie einst Fortschritt und Wohlstand mit sich brachte, gilt sie heutzutage als verbotene Kunst, nachdem eine mysteriöse Katastrophe das Kaiserreich Aladiss in Ruinen hinterließ. Dem Stigma trotzend will Yumia der Aladiss-Forschungsgruppe mittels ihrer Alchemiekenntnisse nun helfen, die Wahrheit hinter der in Nebel gehüllten Vergangenheit aufzudecken.

Yumia und ihr Assistent Flammi untersuchen eine Erinnerungsphiole

© Koei Tecmo Games Co., Ltd.

Dabei nimmt Alchemie hier eine andere Form an, als ihr es euch anhand früherer Teile wahrscheinlich vorstellt. Yumia steht nicht vor einem riesigen Kessel oder hantiert mit Equipment, das man in einem Chemielabor finden würde, sondern manipuliert das Mana in ihrer Umgebung. Um in den richtigen Rhythmus zu kommen, gibt es dabei auch immer eine kleine Balletteinlage. Diese Neuinterpretation mit Magical-Girl-Anleihen, die man normalerweise eher in Gusts Blue Reflection-Reihe verorten würde, empfinde ich als erfrischend und das Timing angesichts der neuen Generation von Atelier genau richtig.

Gut gefällt mir hier auch das Worldbuilding. Alchemie wird als etwas dargestellt, das eng mit der Vergangenheit verknüpft ist. Anstatt neue Rezepte zu erfinden oder aus Büchern zu lernen, entdeckt Yumia sie wieder, indem sie Erinnerungsphiolen und Gefühlspartikel findet. Das erzeugt ein unter den Atelier-Spielen einzigartiges Weltbild, worauf die Autoren eine überzeugende und erwachsene Erzählung mit Tiefgang bauen konnten. Im Zusammenspiel mit der schicken Anime-Optik und dem magisch klingenden Soundtrack wird eine dichte Spielatmosphäre geschaffen, die mich für Stunden an den Bildschirm fesseln konnte.

Natürlich lag das aber auch am erprobten Gameplay-Loop der Atelier-Spiele, der im Rahmen einer Open World besser denn je funktioniert. Für mich stellte sich hier ein ähnliches Gefühl ein wie bei der neunten Pokémon-Generation. Bei manchen Spielprinzipen wächst der Spaß in einer offenen Welt einfach multiplikativ und Atelier hat sich definitiv als ein solches erwiesen. Die Macher haben zudem gut darin getan, die einzelnen Spielmechaniken auf den Prüfstand zu stellen, zu erweitern und anzupassen, wo es nötig war. Packen wir das Ganze mal im Detail aus.

Euch verschlägt es an einige atemberaubende Ortschaften

© Koei Tecmo Games Co., Ltd.

Mit dem Upgrade zu einer riesigen, nahtlos verbundenen Spielwelt ist es offensichtlich die Erkundung, welche unter den Säulen der Atelier-Spiele den größten Glow-up erlebt hat. Yumia kann sprinten, kriechen, schwimmen sowie bis zu drei Mal springen und so komplexes Terrain überwinden. Das erlaubt einen deutlich ausgefalleneren und vielschichtigeren Weltaufbau als zuvor und es freut mich, wie gut es dem Team auf Anhieb gelungen ist. Noch dazu können Objekte getragen oder geschoben werden, was Rätseln und Verstecken zugutekommt.

Die nächste Riesenneuerung ist Yumias Stab, der nicht nur für Magie gut ist, sondern gleichzeitig als Gewehr dient und so eine völlig neue Dynamik in die Erkundung bringt. An Klippenwänden entstandene Erze oder an Bäumen hängende Früchte können ganz einfach von euch abgeschossen und eingesammelt werden. Oder aber ihr aktiviert entfernte Schalter oder lockert Leitern für euer Weiterkommen. Gegnern könnt ihr damit ebenso Saures geben und schon einmal ihre Verteidigung durchbrechen, bevor ihr das Gefecht gegen sie aufnehmt. Dazu aber später mehr.

In der offenen Welt gibt es wahnsinnig viel zu entdecken. Aladiss ist von Ruinen übersät, bei denen ihr nie wisst, was ihr als Nächstes finden werdet. Fragezeichen auf der Karte zeigen dabei die konkrete Position sämtlicher Sehenswürdigkeiten an, wobei es dazwischen auch unzählige Rätsel, Truhen und nützliche Items mitzunehmen gibt. Die Transparenz der Fundorte hat mich daher hier nie gestört und war mir ganz im Gegenteil sogar eine große Hilfe, um durch die umfangreiche Spielwelt zu navigieren und auch nur die Chance zu haben, einen Überblick zu bewahren.

Zum Spielbeginn dachte ich, das Startgebiet wäre schon groß. Dabei macht es nur einen Bruchteil der Spielwelt aus

© Koei Tecmo Games Co., Ltd.

Schlauerweise haben die Entwickler zudem ein paar Elemente in die Erkundung eingebaut, welche euch dazu animieren, Bereiche entlang eines bestimmten Pfads zu erforschen und so etwas zu entdecken, das ihr womöglich sonst übersehen hättet. Auf diese Weise funktionieren etwa die Gebetsschreine. Findet ihr so einen, wird eine leuchtende Schnur von ihm zu den Relaisstationen gezogen, die ihr aktivieren müsst. Kehrt ihr zum funktionstüchtigen Gebetsschrein zurück, könnt ihr hier verdiente Energieprismen für Upgrades ausgeben, die euch bei der Erkundung helfen.

Besagte Upgrades haben meist mit der Mana-Energie in eurem Energiekern zu tun. Diese wird für bestimmte Aktionen wie das Zerstören großer Kristalle oder das Aktivieren von Aufzügen benötigt und schützt euch, wenn ihr aus großer Höhe fallt oder euch in einem managebundenen Bereich befindet, wo ihr kontinuierlich Energie verliert. Hier soll wohl ein wenig Energiemanagement gefragt sein, in Realität spielt das abseits vom Spielstart aber nie eine Rolle, weil Upgrades und Regenerationsmöglichkeiten den Energieverlust nahezu nichtig machen. Das Konzept ist also gut gemeint, aber zu lax umgesetzt.

Energie wird außerdem benötigt, um die Einfache Synthese durchzuführen. Dabei handelt es sich um eine in diesem Ableger neu eingeführte Mechanik, welche es Yumia erlaubt, unterwegs einige kleine Items herzustellen. Das können Munition für euer Gewehr, Verbände zum Heilen oder andere Items zum Interagieren mit der Umgebung sein. Ich habe dieses Feature sehr schnell lieben gelernt, weil es Ausflüge in die große, weite Welt um ein Vielfaches reibungsloser gestaltet, auch wenn es manchmal die Spannung rausnehmen kann. Vielleicht feilt man hieran noch für den nächsten Teil.

Schießt ihr Gegner vor dem Kampf ab, sind sie von Anfang an betäubt

© Koei Tecmo Games Co., Ltd.

Kommen wir nun zu den Kämpfen, die diesmal ganz anders ablaufen, als man es bislang von der Serie gewohnt ist. Statt rundenbasierter Taktik gibt es nun nämlich Echtzeit-Action. Ihr könnt euch in einem inneren und in einem äußeren Kreis um den Gegner herum bewegen und so Angriffen ausweichen. Eure eigenen Angriffe könnt ihr jederzeit ausführen, sofern eure Fertigkeiten aufgeladen sind. Ladungen sind von Abklingzeiten abhängig. Für erhöhten Schaden lassen sich Fertigkeiten aneinanderketten, was in sehr stylishen Animationen resultiert.

Um einen Gegner schnell plattzumachen, hilft es, ihn zu betäuben. Dies erreicht ihr, indem ihr entweder physische oder magische Angriffe einsetzt – je nachdem, wogegen er schwach ist. Zusätzlich kommt ihr einer Betäubung näher, indem ihr im richtigen Moment ausweicht und den Charakter wechselt, wodurch ein Präzisionskonter vollführt wird. Ist ein Gegner einmal betäubt, empfiehlt es sich, eine Elementarwaffe einzusetzen, die sehr effektiv gegen ihn ist. Dann löst ihr nämlich eine „Aktion von Freund“ aus, die großen Schaden anrichten kann.

Daneben könnt ihr auch andere Gegenstände einsetzen, welche euch etwa heilen oder den Gegner schwächen. Diese werden nicht verbraucht und setzen wie Fertigkeiten auf eine Abklingzeit. Gegenstände gewähren euch obendrein Umgebungsmana. Sobald dieses 100 Prozent erreicht hat, kann euer Charakter in den Mana-Woge-Zustand wechseln und hat temporär Zugang zu mächtigen Woge-Fertigkeiten. Achtet jedoch darauf, den Zustand rechtzeitig zu verlassen und die maximierte Mana-Woge-Aktion auszuführen. Ansonsten nagt der Zustand an den LP eurer Figur und könnte sie für den restlichen Kampf handlungsunfähig machen.

Die Kampfrate gibt an, wie schnell Fertigkeiten geladen und Mana gesammelt werden

© Koei Tecmo Games Co., Ltd.

Grundsätzlich gefällt mir das neue Kampfsystem gut. Leider kann es sein volles Potenzial nur nicht immer entfalten. Ist man nicht auf die Nase gefallen und hat eine vernünftige Ausrüstung, dann fehlt oftmals die Herausforderung. Nur große Bosse, von denen es für meinen Geschmack zu wenige gibt, scheinen da die richtige Balance zu treffen. Bei Bedarf lässt sich die Schwierigkeit auch hochstellen – ihr könnt zwischen leicht, normal, schwierig und sehr schwierig wählen –, aber das wird wahrscheinlich auch nicht alle Probleme lösen.

Um die Spielschleife jetzt zu schließen, müsst ihr die durch Erkundung und Kämpfe gesammelten Materialien mittels Synthese zu neuen, mächtigeren Items kombinieren. Auf diese Weise stellt ihr alle Gegenstände her, die ihr für den Kampf brauchen könntet. Sogar Waffen und Ausrüstung sind ein waschechtes Do-it-yourself-Produkt. Traditionell hat auch dieser Ableger wieder ein völlig neues Alchemie-System an Bord, weshalb ihr euch einmal mehr wie ein Alchemie-Lehrling fühlen und die Basics von Grund auf lernen dürft. Doch keine Sorge, selbst bei mir hat es irgendwann Klick gemacht.

Im Grunde geht es darum, Items in einer zweidimensionalen Form so geschickt anzuordnen, dass ihr Resonanzbereich zum einen möglichst viel umherschwebendes Mana und zum anderen möglichst viele andere Itemplätze umfasst. Gelingt euch dies, dann verbessert ihr die Effekte, die Qualität und weitere Aspekte des Endprodukts. Das System wird nach und nach um weitere Schichten und Features erweitert und bietet so viel Tiefgang, dass man sich stundenlang damit beschäftigen könnte. Serienfans kommen damit auf jeden Fall auf ihre Kosten.

Das Runde muss ins Runde, eigentlich ganz einfach, oder?

© Koei Tecmo Games Co., Ltd.

Und was ist, wenn man sich nicht den Kopf darüber zerbrechen möchte? Hier schaffen Auto-Funktionen Abhilfe, welche die Synthese anhand gewählter Voreinstellungen für euch durchführen. Trotz meiner anfänglichen Skepsis und Verwirrung habe ich darauf aber fast nie zurückgreifen wollen und fand es deutlich belohnender, mich auf das System einzulassen und seine Eigenheit schrittweise kennen- und schließlich auch lieben zu lernen. Wenn man das Grundlegende verstanden hat, dann wirkt die Alchemie gar nicht mehr so gruselig und hat ganz im Gegenteil eine super entspannende Wirkung.

Neben Erkundung, Kampf und Synthese gibt es in diesem Spiel noch eine vierte zentrale Gameplay-Komponente und die ist das Bauen. An festgelegten Stellen der Spielwelt ist es euch erlaubt, selbst etwas zusammenzuzimmern. Hier muss unterschieden werden zwischen Quest-abhängigen, kleinen Fleckchen, wo ihr nur so etwas wie Bett und Tisch aufstellen sollt; Lagerplätzen, wo ihr einen temporären Rückzugsort errichten könnt, und großen Bauplätzen, die es euch ermöglichen, eine ordentliche Basis oder eine andere Art von Gebäude wie ein Gewächshaus aufzustellen.

Für die großen Anlagen könnt ihr aus einem Katalog an Standard-Vorlagen wählen, wenn euch nicht gerade die Muse geküsst hat, oder aber ihr baut alles von Hand auf. Anders als bei der Synthese müsst ihr eure gewünschten Objekte hier nur aus dem Menü auswählen, um sie herzustellen. Kein weiterer Schnickschnack. Euch stehen allerhand Bauteile wie Böden, Wände und Dächer zur Verfügung und dann nochmal ein Vielfaches mehr an Deko. Blaupausen für weitere Objekte findet ihr im Spielverlauf durch Quests, Tauschhandel oder in Schatzkammern.

Je höher der Komfort eurer Basis, desto bessere Boni schaltet ihr frei

© Koei Tecmo Games Co., Ltd.

Obwohl ich zuerst nicht heiß darauf war, haben mich die kleinen, zugänglichen Bau-Aufgaben schließlich doch dazu ermutigt, mich einer eigens gebauten Basis anzunehmen und … ich hatte erstaunlich viel Spaß dabei. Sich in die fummelige Steuerung reinzufuchsen, war nicht leicht und manchmal hat das komische Snapping der Objekte für Frust gesorgt, doch sein fertiggestelltes Werk zu sehen, war es schlussendlich wert. Ich rechne es den Entwicklern hoch an, dass dem Spieler erlaubt wird, seinen eigenen Abdruck in der Welt zu hinterlassen.

Atelier Yumia fördert nicht nur die Kreativität, sondern ist auch offen für alle möglichen Spielstile. Das zeigt sich am besten bei den Forschungsaufgaben, die euch belohnen, egal, für welchen Aspekt des Gameplays ihr euch am meisten interessiert. Davon profitiert ihr auch in anderen Bereichen des Spiels. Durch Erkundung, Quests und Synthese verdiente FP könnt ihr im Fertigkeitenbaum für allerhand Boni ausgeben und so den Verlauf eures Abenteuers zusätzlich individualisieren. Ihr wollt sofort alle Möglichkeiten der Synthese ausschöpfen? Dann tut das!

Die Nintendo Switch macht schlapp

Mit solch großen Ambitionen, die Gust für das Spiel an den Tag legt, war es für mich wenig verwunderlich, wie der technische Zustand auf der Nintendo Switch aussieht. Die reduzierte Auflösung, die unscharfen, matschigen Texturen und die stark reduzierten Effekte ergeben ein unrundes Gesamtbild. Das Bestaussehende sind wahrscheinlich noch die Charaktermodelle und selbst die sind sichtlich nicht so detailreich und scharf dargestellt wie in anderen Versionen. Es ist klar erkennbar, dass man hier mehr wollte, als die Hardware oder der Port leisten kann.

Wurden manche Stellen einfach ... vergessen?

© Koei Tecmo Games Co., Ltd.

Was die Bildrate angeht, so läuft das Spiel auf der Nintendo Switch meistens flüssig genug für ein angenehmes Spielerlebnis. Besonders in Kämpfen gibt es nie große Beeinträchtigungen. Wenn es bei der Erkundung aber einmal gehäuft zu Hängern kommt, dann scheint ein Crash nicht mehr weit zu sein – ist mir so zumindest einmal untergekommen. Dank dem zuverlässigen Auto-Save ist mir jedoch keinerlei Fortschritt verloren gegangen. Für Frust sorgen dagegen die Ladezeiten zwischen Menüs. Würde sich die Karte ein Ticken schneller öffnen, wäre das ein Segen.

Erstaunlicherweise bietet die Nintendo Switch-Version die Auswahl zwischen einem Leistungs- und einem Qualitätsmodus. Ehrlich gesagt konnte ich zwischen den beiden Einstellungen aber keine spürbaren Unterschiede feststellen. Ansonsten finde ich es schade, dass die Möglichkeiten der Nintendo Switch-Controller nicht ausgeschöpft werden. Eine Bewegungssteuerung für das Zielen mit Yumias Stab hätte sich enorm angeboten und noch dazu verstehe ich nicht, wieso es keine Versionsparität hinsichtlich des Rumbles gibt. Dahingehend fehlt die Mühe für diese Umsetzung.

Abschließend sei nochmal ganz feierlich betont und angepriesen, dass, ja, Atelier Yumia: Die Alchemistin der Erinnerungen und das erträumte Land der erste Serienteil mit deutschen Texten ist, falls ihr es noch nicht am eingedeutschten Spielnamen erkannt habt. Dieser längst überfällige Schritt kommt gerade noch rechtzeitig, wo die Serie doch jetzt ganz groß raus möchte. Glücklicherweise ist die deutsche Übersetzung auch hervorragend gelungen. Da kann ich euch allen nur noch viel Freude wünschen – übrigens auch mit der erstklassigen japanischen Synchro.

Unser Fazit

8

Ein Spiele-Hit

Meinung von Daniel Kania

Atelier Yumia: Die Alchemistin der Erinnerungen und das erträumte Land ist ein mutiger Schritt für Koei Tecmo und Gust. Das bislang größte Alchemie-Abenteuer überhaupt wagt sich daran, mit den Serienkonventionen zu brechen, um einen neuen Standard für die Zukunft der Reihe zu schaffen. Erfreulicherweise ist hier vieles schon sehr gut auf Anhieb gelungen, worauf man in den nächsten Teilen aufbauen kann. Mich hat man mit diesem Teil auf jeden Fall als Fan dazugewonnen, auch wenn ich über die Umsetzung auf der Nintendo Switch reichlich zu klagen habe. Mit der Nintendo Switch 2 am Horizont ist das hoffentlich eine Sorge der Vergangenheit.
Mein persönliches Highlight: Die super dichte Spielatmosphäre, die an den Bildschirm fesselt

Communitywertung

3 User haben bereits bewertet

Auszeichnungen

Spiele-Hit

Kommentare 31

Noch nicht angemeldet?

Du möchtest aktiv an unserer Community teilnehmen oder deine persönliche Spielesammlung bearbeiten? Dann melde dich bei uns an.

Jetzt anmelden

  • Blackadder

    cuteness is justice 14. März 2025 um 14:42

    Schöner Test. Danke dafür. Klingt von der technischen Seite her ja so, als wäre der Griff zur XSX Version wohl erstmal der bessere, um dann ggf. auf ein Upgrade der Switch 2 Version zu warten.

  • Vank84man

    Nintendo Fan 4ever ✌ 14. März 2025 um 14:43

    Liest sich gut Testbericht.

    Werde trotz allem die Switch Version kaufen.

  • Darkseico

    Nintendo Fan 14. März 2025 um 14:52

    Ok denke das mit der Leistung und Qualitätseinstellung wird mit patches behoben. War auch anfangs bei Eiyuden Chronicles und jetzt läuft das Spiel echt super. :)

    Hole es mir eh für die Switch somit Danke für den Test. :D

    Hat Spaß gemacht es zu lesen. <3

  • Icewulf

    Turmfürst 14. März 2025 um 14:53

    Da warte ich dann halt einfach mal bis die gröbsten technischen Mängel mittels Patch behoben sind oder warte gar ganz auf eine hoffentlich bessere Switch 2 Version. Nachdem bekannt wurde, dass Yumia auf eine Open-World setzt ist das Spiel bei mir ohnehin etwas weiter nach unten auf meiner Wunschliste gerutscht.

  • Eos Mystica

    Turm Crasherin😈 14. März 2025 um 15:03

    Danke für den guten Test. Werde es mir trotzdem auf der Switch holen. Die bekommen es mit Patches bestimmt noch besser hin und bis zur Switch 2 ist es ja nicht mehr so lang hin. :S

  • Flomo

    Turmfürst 14. März 2025 um 15:47

    Ich bin echt gespannt ob die Spiele auf der Switch 2 wirklich besser laufen werden also Auflösung hoch das schon aber ich mein allgemein flüssiger ohne ruckeln

  • Akira

    Kotatsukatze ~ 炬燵猫 14. März 2025 um 16:14

    Danke für den guten Test. Werde es mir trotzdem auf der Switch holen. Die bekommen es mit Patches bestimmt noch besser hin und bis zur Switch 2 ist es ja nicht mehr so lang hin. :S

    Was genau lässt dich darauf so sehr hoffen, dass du dein Geld anscheinend gedenkst herzugeben, noch bevor das (wenn überhaupt) passiert?

    ~炬燵あ

  • BANJOKONG

    Xenoblade chronicles feve 14. März 2025 um 16:41

    Das hört sich sehr gut aus, aber das die switch 1 Version leider kränkelt ist schade.

    Mir hat xenoblade chronicles x definitive edition erst mal Vorrang nächste Woche.

    Ich hoffe egal auf welche Konsole haben ihren Spaß mit atelier yumia <3

  • Phil46

    Meister des Turms 14. März 2025 um 17:06

    Freut mich das es gut ausgefallen ist, freue mich schon drauf.

    Ich habe es mir auf steam gekauft wenn es mir sehr gut gefällt werde ich später nochmal für die Switch 2 kaufen, voraus gesetzt es kommt auch Physisch raus. Bin schon sehr gespannt wie es auf dem Steam Deck läuft.

  • Yuuen

    Turmbaron 14. März 2025 um 17:21

    Ich freue mich sehr auf Atelier Yumia und der Titel sieht unfassbar vielversprechend aus! Aber den Vergleich mit der 9. Pokémon Generation Karmesin & Purpur fühle ich überhaupt nicht und finde ich hier sehr fehl am Platz. Schließlich sind die Neuerungen in den Pokémon Spielen nicht nur alles andere als gut umgesetzt: Das Gameplay-Design ist ja wirklich grauenhaft! Nein, die Neuerungen schaden mitunter sogar der Lore der Pokémon-Welt! Daher wird dieser seltsame Vergleich dem vielversprechenden & tollen Atelier Yumia überhaupt nicht gerecht. Man hätte Breath of the Wild, Monster Hunter Wilds oder viele andere Titel, die einen gelungenen Sprung in die Open World hinlegten, als Vergleich heranziehen können. Aber Pokémon?! Diesen hinkenden Vergleich muss sich Atelier Yumia nun wirklich nicht gefallen lassen!

  • Miriam-Nikita

    Bewohnerin 14. März 2025 um 17:23

    Wenn dann für Switch 2

  • YayCola

    14. März 2025 um 17:33

    Es ist bedauerlich, dass das Spiel technisch hinter den Erwartungen zurückbleibt. Ryza und Sophie liefen trotz der begrenzten Leistungsfähigkeit der Nintendo Switch flüssig und boten eine ansprechende visuelle Darstellung. Die Abwesenheit der Bewegungssteuerung begrüße ich sehr, da ich diese Funktion grundsätzlich als unnötig empfinde. Vielen Dank für den ausführlichen Testbericht. Ich bin gespannt, ob in Zukunft ein Update veröffentlicht wird, das die bestehenden Fehler behebt und die technische Performance verbessert.

  • Can Kurt

    Turmheld 14. März 2025 um 17:57

    Endlich, ein Anime Open World Spiel ohne Gacha Systeme.

    Die Götter haben meine Wünsche gehört. 🤝

  • Tremo

    Turmbaron 14. März 2025 um 18:08

    Ich warte erstmal ab wie das Spiel auf der SW 2 läuft.Sollte es einen zufriedenstellenden Performance Boost geben wovon ich auch ausgehe, hat sich das Warten bezahlt gemacht.

  • Erni25UP

    Meister des Turms 14. März 2025 um 18:26

    Danke für den Test. Bei mir wird es die PS5 Version sein. :thumbup:

  • Katsuno221

    Turmbaron 14. März 2025 um 18:37

    Das wird eh übern pc am tv gespielt.

    Die Switch Version wird vielleicht später geholt, wenn denn die Switch 2 dort was bringt.

  • Linkmaster89

    Turmheld 14. März 2025 um 18:54

    Wird wohl mein erstes Spiel der Reihe, wenn die Patches noch ein wenig an der Switch-Version feilen.

    Gibt es das Spiel nur digital?

  • KemoSabe666

    Turmheld 14. März 2025 um 19:06

    Lasst die Switch doch endlich in Ruhe sterben.

    Ist wie ein Opa der beim hundert Meter Lauf gegen Jungspunde( ps5, PC) antritt, der hat keine Chance.

    Switch 2 Jetzt!!!

  • Fire12

    Fauler Kater 14. März 2025 um 19:12

    Beim Lesen richtig Lust bekommen es zu zocken ^~^

    Werde es wie den Rest der Sammlung für die Playstation holen

    Aber davor kommt erstmal Xenoblade

    Ob man das in einem Tag durch spielen kann 🤔?

  • Daniel Kania

    Fallobst 14. März 2025 um 20:08

    Danke euch allen für die zahlreiche Resonanz zum Test! :)

    Linkmaster89 Leider ja. Für die Nintendo Switch und für Xbox One wird das Spiel nur digital angeboten. Eine Übersicht der angebotenen Editionen und Inhalte findest du in diesem Newsartikel.

    Edit: Klargestellt, dass Xbox One gemeint ist.

  • Zegoh

    Feuer ♥ Eis 14. März 2025 um 20:40

    Bin mit Atelier nie so wirklich warm geworden, aber Yumia sieht echt nice aus und die ganzen Änderungen wecken mein Interesse.

    Dazu die guten Bewertungen (Metacritic PS5 81%) und die deutschen Texte...

    Vielleicht schau ichs mir mal an. Ne Demo wäre was gutes....gibts das denn auf irgendeiner Plattform?

  • Daniel Kania

    Fallobst 14. März 2025 um 20:45

    Zegoh Ab dem 17. März gibt es eine Demoversion zum Spiel auf allen gängigen Plattformen, auch für die Nintendo Switch im Nintendo eShop. Der Fortschritt lässt sich mit in die Vollversion übernehmen. Reinschauen lohnt sich also! Hier unser Newsartikel dazu, wo es auch nochmal einiges an Gameplay-Material zu sehen gibt. :)

  • Zegoh

    Feuer ♥ Eis 14. März 2025 um 20:57

    Zegoh Ab dem 17. März gibt es eine Demoversion zum Spiel auf allen gängigen Plattformen, auch für die Nintendo Switch im Nintendo eShop. Der Fortschritt lässt sich mit in die Vollversion übernehmen. Reinschauen lohnt sich also! Hier unser Newsartikel dazu, wo es auch nochmal einiges an Gameplay-Material zu sehen gibt. :)

    Danke! Werde es mir auf jeden Fall anschauen.

    Habe auf Youtube schon PS5 und Switch Gameplay gesehen und puuuuh ... die Abstriche sind schon hart, ich glaube da würde ich eher die Switch Version auslassen. Da kann man nur hoffen das es vielleicht auch für die Switch 2 kommt :)

  • Simon Münch

    Inselbewohner 14. März 2025 um 21:41

    Kann es kaum erwarten! Werde es aber nicht auf der Nintendo Switch spielen, sondern lieber direkt auf der PS5. Grafik ist zwar nicht alles, aber ich finde, bei Atelier-Spielen (zumindest seit Ryza) kann sich die Welt schon sehen lassen und sollte man in seiner ganzen Pracht genießen, sofern es möglich ist.

    Danke für den ausführlichen Einblick, richtig interessant geschrieben <3

  • EmpireOfSilence

    Skagerrak 15. März 2025 um 07:12

    Daniel Kania

    Die Aussage ist falsch, das Spiel kann man in der Xbox Series X Fassung physisch erwerben, zbsp bei Amazon usw.

    Umso ärgerlicher das die Switch eben keine Version im Handel bekommt, möglicherweise ist es ja wirklich wegen der technischen Limitierung und den vielleicht daraus resultierenden schlechteren Verkäufen welche TecmoKoei einkalkuliert hat und sie eher zur Switch 2 eine verbesserte Retail Fassung bringen wo auch ein paar DLC schon bei sind.

  • HAL 9000

    I'm sorry, Dave. 15. März 2025 um 09:05

    Ich habe mir sowieso die PS5 Version vorbestellt. Es gibt ja keinen Grund Abstriche zu machen wenn man alle Plattformen zur Auswahl hat, und das es auf der PS/xBox besser aussehen wird als auf der Switch war ja zu Erwarten bei einem etwas aufwändigerem Spiel wie diesem. Die Tests dazu bestätigen das ja nur, wobei die Abstriche sogar noch deutlicher auszufallen scheinen als ich erwartet hätte.

  • Daniel Kania

    Fallobst 15. März 2025 um 09:14

    EmpireOfSilence Pardon. Mir ist das "One" hinter Xbox entfallen. :saint:

  • New-Retro-Game1990

    Der ewige Schüler 16. März 2025 um 06:47

    Das klingt erstmal fantastisch und ich werde mir das Ding für die PS4 holen. Meine Switch gehört bereits Ryza. Ansonsten freue ich mich bereits darauf mit Yumia die Welt zu erkunden, nach dem Ryza ihre lange Reise bei mir beenden wird.

  • Vayne

    Turmheld 17. März 2025 um 07:19

    Demo für Switch Lite und Xbox soeben heruntergeladen. Werde später beide Versionen testen und schauen ob das Spiel was für mich ist. :)

  • Vala

    Turmheld 17. März 2025 um 12:41

    Hab die Demo auf der Xbox Series X

    probiert und bin von der Technik sehr enttäuscht. Das Spiel sieht extrem altbacken aus, sehr detailarm ( Weitsicht) extremes Kantenflimmern und 30 FPS. Und zwischen dem beiden grafikmodi spüre ich keinen Unterschied. Puh ich glaube das lasse ich aus. Da gefällt mir Ryza auf der Switch viel besser

  • Saturos

    Golden Sun 4 when? 21. März 2025 um 11:46

    Schöner Test, klingt alles sehr vielversprechend. Gerade dass die Erkundung weiter verbessert wurde, freut mich sehr - für mich die große Stärke von Atelier. Hoffe mal, dass mir das Open World-Konzept auch zusagt, bin eigentlich eher der, der Open Zones bevorzugt. Auch das Alchemie-System scheint wieder interessant zu sein und erinnert mich etwas mehr an Sophie 2 als an die Ryza-Trilogie.

    Das Balancing ist leider das große Problem bei den Atelier-Spielen. Sobald man sich etwas mehr mit der Alchemie beschäftigt, ist man praktisch schon overpowered und selbst die meisten Bosse (von denen es auch nur wenige gibt) sind dann recht anspruchslos - auch in höheren Schwierigkeitsgraden. Würde Leuten aber auch nicht empfehlen, die Reihe wegen der Story oder den Kämpfen zu spielen - eher wenn man mal ein entspanntes JRPG mit Charakterbuilding, Erkundung und Crafting sucht.