Test zu Yooka-Replaylee - Nintendo Switch 2

Yooka-Laylee wie es hätte sein sollen?

Nach einer überwältigend erfolgreichen Kickstarter-Kampagne brachte Playtonic Games in Jahr 2017 mit Yooka-Laylee einen spirituellen Nachfolger zu den Collectathon-Spielen der Nintendo 64-Ära heraus. Da sich bei Playtonic vornehmlich ehemalige Rare-Mitarbeiter zusammengefunden haben, welche unter anderem für die Banjo-Kazooie-Spiele verantwortlich zeichneten, die Markenrechte jedoch bei Microsoft liegen – und dort zum Unmut vieler Fans nicht zur Schaffung neuer Spiele genutzt werden –, springen in Yooka-Laylee nicht Bär und Vogel, sondern Chamäleon und Fledermaus durch die 3D-Platformer-Level. Als Fans der guten, alten Zeiten dann das Endprodukt über ihre Bildschirme flimmern sahen, wurde die einstige Begeisterung jedoch schnell von einem Gefühl der Unzufriedenheit verdrängt: Die heißersehnte Rückkehr klassischer 3D-Platformer mit Sammelgegenständen war bestenfalls mittelmäßig. Das gerade frisch erschienene Yooka-Replaylee macht es sich zur Aufgabe, die Versäumnisse des Originals auszubügeln. Ob diese zweite Fassung von Yooka und Laylees Abenteuer näher an die ursprüngliche Vision kommt, verraten wir euch im folgenden Test.

Remaster, Remake oder doch etwas ganz anderes?

Wie sich Fans erinnern, war die Story im ersten Banjo-Kazooie nicht unbedingt das Element, welches Spielerinnen und Spieler an die Konsole fesselte. Eine böse Hexe entführt die Schwester eures Charakters und ihr müsst sie aus deren Fängen retten. Ähnlich wenig Tiefgang könnt ihr auch von der Handlung von Yooka-Replaylee erwarten. Der fleischgewordene Kapitalismus in Bienengestalt, Capital B, stiehlt von seinem gewaltigen Fabrikkomplex aus mit einem überdimensionalen Büchersauger sämtliche Bücher der Umgebung, um das sogenannte Einbuch zu finden. Dieses besitzt die Macht, alle Dinge, welche auf dessen Seiten geschrieben werden, wahr werden zu lassen. Mit letzter Kraft trennt sich das gerade entführt werdende Einbuch von seinen Seiten, um den hinterlistigen Dieb daran zu hindern, seine Kräfte zu nutzen. Die sogenannten Pagies sind die Hauptsammelgegenstände, welche Yooka und Laylee, denen das Einbuch zuvor gehörte, nun in den verschiedenen Welten des Spiels aufspüren müssen, um sich den Weg zu Capital B und dem Einbuch zu bahnen.

In jeder Themenwelt steht euch eine Verwandlung zum Erkunden und Erfüllen von Aufgaben zur Verfügung

© Playtonic / PM Studios

Genau wie in den Banjo-Kazooie-Spielen findet ihr euch in der Oberwelt, den Hivory Towers, wieder. Sowohl optisch als auch namentlich haben sich die Entwickler allerhand einfallen lassen, um das Bienenmotiv des Bösewichts überall einfließen zu lassen. Highlight der Nintendo 64-Spiele war nämlich – wie bereits erwähnt – nicht die Handlung, sondern die vielseiten Welten mit ihren quirligen Charakteren und einer gehörigen Prise Humor, welche vornehmlich in den Dialogen zum Glänzen kam. Ähnlich auch bei Yooka-Replaylee, bei dem ihr euch neben der industriell und kapitalistisch geprägten Oberwelt auf fünf Themenwelten in riesigen Büchern, den sogenannten Großwälzern, freuen dürft. Hier verschlägt es euch beispielsweise in eine Dschungel- oder Eiswelt, aber auch ein vor Reichtum strotzendes Casino ist mit am Start. In den Welten warten neben den Pagies auch andere Sammelobjekte, zum Beispiel Münzen oder Federn, welche ihr beim entsprechenden NPC gegen Belohnungen eintauschen könnt, auf euch.

Das Duo aus Chamäleon und Fledermaus bringt ein spannendes Moveset mit sich, welches euch beim Erkunden der Welt in die Karten spielt. Chamäleon Yooka kann beispielsweise mit dem Schwanz angreifen oder diesen wie eine Sprungfeder für einen hohen Sprung nutzen. Fledermaus Laylee hingegen kann mit Yooka im Schlepptau durch die Luft gleiten oder unsichtbare Dinge per Echowelle sichtbar machen. Gemeinsam können sie durch die Gegend rollen, um schnell durch die Level zu sausen und schiefe Hänge hinaufzugelangen. Mit der Zunge kann Yooka Schmetterlinge fangen, um Gesundheit und Energie wiederherzustellen. Letztere wird für gewisse Moves benötigt, doch dazu später mehr. Außerdem kann Yooka als Chamäleon seine Anpassungsfähigkeiten nutzen, um sich unsichtbar zu machen oder verschiedene Gegenstände mit der Zunge aufzunehmen und deren Eigenschaften zu kopieren. So könnt ihr mit Feueratem Eisblöcke schmelzen oder Granaten auf brüchige Gegenstände feuern.

Für Yooka-Replaylee haben die Entwickler jedoch ordentlich an den Welten sowie den Spielfiguren geschraubt. Beginnen wir beim Design der Welten sowie Benutzeroberfläche. Im Originalspiel wirkten diese teils unausgereift. Hinzu kam, dass man dem Großwälzer jeder Welt erst weitere Seiten durch gesammelte Pagies hinzufügen musste, um weitere Dinge, die es zu erledigen galt, hinzuzufügen. In Replaylee sind die Welten nun von Anfang an komplett und wurden stellenweise redesignt, um sie besser auszubalancieren. Auch könnt ihr nun ganze 50 Pagies in jeder Welt sammeln, bei den Federn sind es sogar 150 pro Welt. So fühlt sich der Platz besser genutzt an, wenngleich sich auch gewisse Herausforderungen wiederholen. So sind beispielsweise allein acht Pagies in jedem Level an die sogenannten Ghostwriter gebunden. Diese Gesiterwesen erinnern an die Jinjos aus Banjo-Kazooie und belohnen euch jeweils mit einem Pagie. Findet ihr alle fünf in einer Welt, erhaltet ihr nochmals drei Pagies obendrauf. Ähnlich sieht es auch mit so manch anderen Aufgaben aus, die stellenweise doch etwas repetitiv wirken.

Der knuffige Rextro bestreitet nun seine ganz eigenen Retro-Abenteuer

© Playtonic / PM Studios

Um besser durch die Welten navigieren zu können, wurde eine Karte hinzugefügt. Ihr lest richtig, denn etwas, das heute bei 3D-Platformern eigentlich zum Standard gehören sollte, fehlte in Yooka-Laylee. Auf der Karte werden auch NPCs sowie Pagies verzeichnet, sodass ihr leichter einen Überblick über eure Aufgaben behalten könnt. Ein neuer Charakter dient außerdem als Schnellreiseziel in den einzelnen Leveln, sodass ihr deutlich schneller von A nach B gelangen könnt. Neben den Welten an sich, haben die Entwickler auch an diversen Aufgaben geschraubt, diese verändert oder stellenweise sogar komplett durch neue ersetzt. So können sich Kenner des Originalspiels beispielsweise auf überarbeitete Bosskämpfe freuen, welche weniger Frust aufkommen lassen und auch optisch dem in der Kickstarter-Kampagne versprochenen Spektakel deutlich näher kommen. Der knuffige Pixel-Dino Rextro wurde ebenfalls komplett überdacht. Dessen Herausforderungen aus dem Originalspiel wurden durch eigene kleine 2,5D-Level im Retrolook ersetzt. Insgesamt haben die Entwickler so viele Änderungen vorgenommen, dass sich Yooka-Replaylee nicht mehr wie ein simples Remaster anfühlt, sondern eher wie ein „zweiter Versuch“, um das Spiel so zu gestalten, wie es sich Fans ursprünglich gewünscht hätten.

Dies wird auch in der Art und Weise, wie Yooka und Laylee angepasst wurden, deutlich. Allen voran fühlt sich die Steuerung jeglicher Aktion äußerst präzise an – eine Selbstverständlichkeit, die Spieler von Yooka-Laylee leider vermissten. Im Originalspiel gewannen die beiden ungleichen Kameraden im Laufe der Zeit an Stärke, indem sie neue Fähigkeiten in den Welten freischalteten. Die führte unter anderem dazu, dass ihr alte Welten erneut aufsuchen musstet, da diese nicht in einem Rutsch abgeschlossen werden konnten und sollten. Ein ähnliches Konzept verfolgte beispielsweise auch Banjo-Tooie, dessen Welten auf verschiedenste Weise miteinander verbunden waren und euch immer wieder Sammelgegenstände vor der Nase hielten, die jedoch erst viel später erreicht werden konnten. Replaylee wählt nun einen ganz anderen Ansatz und gibt euch direkt zu Beginn alle Fähigkeiten. Diese Design-Entscheidung ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits habt ihr nun die Möglichkeit, Level direkt in vollem Umfang abschließen zu können. Darunter leidet jedoch gleichzeitig die natürliche Progression, welche eure Charaktere im Laufe des Spiels langsam mächtiger werden lässt.

Viele Aufgaben, darunter auch Bosskämpfe, wurden komplett überarbeitet oder ersetzt

© Playtonic / PM Studios

Dafür kommen immerhin die Tonika besser zur Geltung. Sowohl für Federn als auch für Münzen könnt ihr euch diese Zusatzeffekte kaufen, von denen ihr eine bestimmte Anzahl anlegen könnt. Dadurch könnt ihr euch das Spiel wahlweise schwerer oder leichter machen. Auch gibt es eine ganze Menge optischer Veränderungen, beispielsweise Retro-Filter, welche euch das Spiel unter anderem in einem 8-Bit-Look erleben lassen. Auch witzige Effekte, wie Clownsgeräusche, die bei jedem Schritt ertönen, sind mit am Start. Die Entscheidung, sämtliche Fähigkeiten von Anfang an verfügbar zu machen, ist den Entwicklern mit Sicherheit nicht leicht gefallen, in meinen Augen aber ein sinnvoller Schritt, um das Spiel deutlich zugänglicher und spielerfreundlicher zu gestalten.

Optisch ist Yooka-Replaylee zunächst ein echter Leckerbissen, denn an der optischen Aufmachung des Spiels wurde ordentlich geschraubt. Stellenweise ist das Original in der Neuauflage kaum mehr wiederzuerkennen. Ein Dämpfer ist die auf der Nintendo Switch 2 angepeilte Bildrate von lediglich 30 Frames pro Sekunde, die stellenweise aber nicht gehalten werden kann und unschöne Ruckler aufkommen lässt, die mich persönlich jedoch nicht allzu sehr gestört haben. Auch die Unschärfe-Effekte von weiter entfernten Objekten sind zu verschmerzen. Der Soundtrack wurde ebenso neu aufgelegt und fängt den Charme der alten 3D-Platformer gut ein, wenngleich kaum Melodien dabei sind, die so eingängig sind, dass sie mir so sehr in Erinnerung bleiben werden, wie die Tracks aus den Banjo-Kazooie-Spielen. Kurz vor und um den Launch des Spiels musste ich des Öfteren Abstürze feststellen, die das Spiel beendeten. Aufgrund der Autospeicher-Funktion hatte ich glücklicherweise keinerlei Verluste zu verzeichnen, lediglich der Neustart des Spiels in Kombination mit den langen Ladezeiten ließen Frust aufkommen. Bereits kurz nach Launch wurde jedoch ein Update veröffentlicht, welches – zumindest nach meinen Beobachtungen – die Crashes behoben hat. So geht schnelles Bugfixing!

Unser Fazit

8

Ein Spiele-Hit

Meinung von Philipp Pöhlmann

Die Ankündigung von Yooka-Replaylee fühlte sich zunächst etwas merkwürdig an und ich fragte mich, ob ein mittelmäßiger Titel, welcher noch nicht einmal zehn Jahre auf dem Buckel hat, wirklich ein Remaster braucht. Die Entwickler von Playtonic liefern uns hier aber kein bloßes Remaster von Yooka-Laylee, sondern haben das Spiel von Grund auf neu gedacht und viele Kritikpunkte, welche Fans beim Original gefunden hatten, ausgemerzt. Das stark überarbeitete Weltendesign mit neuen sowie verbesserten Aufgaben, Quality of Life-Anpassungen, vor allem die überarbeitete Steuerung, sowie das direkt von Anfang an voll verfügbare Moveset passen das Spiel so stark an, dass eine völlig neue Erfahrung entstanden ist. Sowohl Fans als auch Kritiker von Yooka-Laylee dürfen gerne einen Blick in die strahlende Welt von Replaylee wagen und sich von diesem Titel verzaubern lassen. Zwar klagt die Nintendo Switch 2-Fassung über eine niedrige – und trotzdem leider nicht immer konstante – Bildrate sowie die unscharfe Darstellung von weiter entfernten Objekten, wer jedoch keine andere Plattform zum Spielen parat hat, kann trotzdem eine Menge Spaß mit der Version für die Hybridkonsole haben.
Mein persönliches Highlight: Dass sich die Entwickler noch einmal hingesetzt haben, um Yooka-Laylee so zu verändern, dass es zu dem Spiel wird, welches es ursprünglich hätte sein sollen, ist mehr als nur löblich.

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Spiele-Hit

Kommentare 28

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  • TheRock

    Mia san Mia 🔴⚪ 14. Oktober 2025 um 09:03

    Danke für den tollen Test 🙏🏻❤️

    Ich freue mich schon auf meine physische Version für die Switch 2 🙏🏻😍

  • Rhesus

    Meister des Turms 14. Oktober 2025 um 09:05

    Werde mir die physische Version holen. Hab Bock und 3D Plattformer müssen unterstützt werden.

  • Taske

    Turmfürst 14. Oktober 2025 um 09:09

    Der Titel scheint mir (technisch) nicht so anspruchsvoll, als dass eine optimale Umsetzung auf die SW2 nicht möglich gewesen wäre.

    Daher eher "käuferische Zurückhaltung" bei mir. ;)

  • Krenk

    14. Oktober 2025 um 09:19

    Ich freue mich auf die wirkliche physische Version (keine GKC) und hoffe auf weitere Verbesserungen bis dahin

  • Flomo

    Turmfürst 14. Oktober 2025 um 09:20

    Bis zum retail Start ist da bestimmt ein Update da, sie hatten ja das Kit viel zu spät bekommen um das sie es wirklich für die Switch 2 optimieren konnten

  • Catwalk1982

    Turmritter 14. Oktober 2025 um 09:23

    Angeblich arbeiten die Entwickler schon an einem 60FPS Patch.Das sollte technisch wirklich machbar sein.Für den günstigen Preis lohnt sich das Spiel aber definitiv!

  • Krenk

    14. Oktober 2025 um 09:24

    Flomo ja die haben ja schon einiges mit dem Patch 1.02 rausgehauen


    Angeblich arbeiten die Entwickler schon an einem 60FPS Patch.Das sollte technisch wirklich machbar sein.Für den günstigen Preis lohnt sich das Spiel aber definitiv!

    60FPs wäre ein Traum

  • Knut

    Turmknappe 14. Oktober 2025 um 09:51

    Taske Liegt vermutlich daran, dass die Switch 2 Kits so spät rausgeschickt wurden und das Game dann für Switch 1 entwickelt wurde.

  • Gizmo

    Turmbaron 14. Oktober 2025 um 09:59

    Danke für den Test und das Draufaufmerksammachen. Ich merk es mir für die PS5 vor. :)

  • Nights

    into Dreams 14. Oktober 2025 um 10:30

    Bitte mit 60 fps auf Cartridge... ^^

  • Grumpy Geier

    Turmheld 14. Oktober 2025 um 10:50

    Und wieder nur 30 fps und ich bin gezwungen zur PS5 Fassung zu greifen. Dabei spiele ich Jump and Runs am liebsten auf einer Nintendo Konsole. Aber mit 30 fps würde ich das nicht mal spielen, wenn ich es geschenkt bekäme.

  • BountyHunter2602

    Metroid/Sonic Enthusiast 14. Oktober 2025 um 11:00

    Ich habe das Original nie gespielt. Seit der Ankündigung von Replaylee ist das Spiel allerdings auf der Wunschliste. Bei der nächsten Gelegenheit, wird das dann nachgeholt.

    Schöner Test! :thumbup:

  • BooomXXL

    Turmknappe 14. Oktober 2025 um 11:08

    Grundsätzlich habe ich nichts gegen konstante 30 FPS, aber die sind ja hier gar nicht vorhanden (obwohl SW2 Version) und da bin ich dann auch raus. Wenn sie das patchen, dann greif ich auch gerne zu

  • heart_of_chrome

    Turmheld 14. Oktober 2025 um 11:48

    Der Titel scheint mir (technisch) nicht so anspruchsvoll, als dass eine optimale Umsetzung auf die SW2 nicht möglich gewesen wäre.

    Es wurde ja nun schon in einigen News erwähnt, dass Playtonic das Switch 2 Dev Kit zu spät bekommen hat und deshalb zu Release mit den Optimierungen nicht fertig wurde. Den 60 FPS Modus wollen sie sich ja nun anschauen.

  • volly

    Turmfürst 14. Oktober 2025 um 11:49

    Ich hol mir das trotzdem nimmer. Das Spielprinzip ist zu veraltet.


    Einen neuen 2d Ableger würde ich gerne nehmen.

  • Krenk

    14. Oktober 2025 um 11:57

    BooomXXL gab es nicht das Update 1.02 was genau das erzielt?

  • ShadowBanisher

    Boykott gegen Microsoft! 14. Oktober 2025 um 12:22

    Ich habe davon schon vorher gelesen, dass (mal wieder) das Nintendo-Gerät das Nachsehen hat. Deshalb klares Nein zur Switch-Version

  • Taske

    Turmfürst 14. Oktober 2025 um 12:40

    Es wurde ja nun schon in einigen News erwähnt, dass Playtonic das Switch 2 Dev Kit zu spät bekommen hat und deshalb zu Release mit den Optimierungen nicht fertig wurde. Den 60 FPS Modus wollen sie sich ja nun anschauen.

    Damit hast Du sicher einen Punkt!

    Auf der anderen Seite kann ich da aber auch Nintendo ein bisschen verstehen. Dort fragt man sich vielleicht:

    "Wozu brauchen die "Indies" denn sofort alle ein "Dev Kit"? Die sollen doch bitte warten, bis unsere "Systemseller" draußen sind, dann ist doch ihre Nutzerbasis viel größer!"

    Würde man sich diese Sichtweise zu eigen machen, könnte man sich schon fragen, warum Playtonic unbedingt bereits jetzt eine SW2-Fassung auf den Markt bringen wollte. Insbesondere eine solche, die eben nicht ganz zufriedenstellend ist. :)

  • Pogopuschel

    Worauf wartest DU!?! 14. Oktober 2025 um 12:46

    Ok, ich muss das Spiel sicherlich auch in der Neuauflage nochmal spielen. Hatte ich aber eh schon vor. Lange Zeit war ich noch unsicher, weil ich nicht dachte, dass da arg viel verändert wird und ich auch die nicht so guten Reaktionen zum Original nicht wirklich nachempfinden konnte. Für mich war Yooka-Laylee schon das, was ich erwartet hatte, wobei ich das auch erst einige Zeit nach Release gekauft habe.


    Von der Neuerung, dass man direkt alle Moves zur Verfügung hat, hab ich jetzt erstmals erfahren und das erschreckt mich etwas, muss ich sagen. Für mich war es immer typisch für Banjo-Kazooie und Yooka-Laylee, dass man die erst nach und nach bekommt und mir gefällt es in Yooka-Layle und Banjo-Tooie auch, dass man alte Welten nochmal besucht, um weiter voranzukommen. Manche mögen das als lästiges Backtracking empfinden. Ich mag es. Finde es immer wieder interessant und die Welten bleiben einem dadurch besser in Erinnerung.

    Gut, ich kann ja auch für mich selbst entscheiden, die Welten nicht an einem Stück durchzuspielen. Sie bieten ja eh genug Inhalt und wahrscheinlich werd ich das dann so machen. Bei Banjo-Kazooie war es sowieso auch anders, weil da konnte man jede Welt in einem Zug komplett abschließen. Spätere Moves waren auch immer nur für diese und noch spätere Welten nötig.

    Mag jetzt kein Beinbruch sein, dass man die Moves alle sofort verfügbar hat, aber irgendwie schade und seltsam. So zumindest mein erster Gedanke dazu.. ?(


    Kaufen tu ich mir Replaylee aber erst später irgendwann. Momentan passt es bei mir einfach nicht..
    Ob für Switch 2 oder Xbox, weiß ich noch nicht.


    Philipp Pöhlmann

    Zitat

    Retro-Filter, welche euch das Spiel unter anderem in einem 16-Bit-Look erleben lassen

    Meinst du damit einen 64-Bit-Filter, wie bei Yokaa-Laylee oder wirklich 16 Bit? Letzteres kann ich mir schwer vorstellen^^

  • Gizmo

    Turmbaron 14. Oktober 2025 um 13:30


    Philipp Pöhlmann

    Meinst du damit einen 64-Bit-Filter, wie bei Yokaa-Laylee oder wirklich 16 Bit? Letzteres kann ich mir schwer vorstellen^^

    Es gibt tatsächlich nen derbst hässlichen Filter, der gefühlt die Farbgestaltung und Auflösung des ersten Gameboys imitiert – ist zu sehen im Testvideo der Gamestar. Aber der ist wirklich nicht nutzbar, wenn man kein Masochist ist.

  • Fabsee

    Turmknappe 14. Oktober 2025 um 15:42

    Ich habe gesehen, dass es sich bei der physischen Version um keinen Software-Key-Schlüssel handeln soll =O

  • Krenk

    14. Oktober 2025 um 15:50

    Fabsee korrekt die wollen eine wirkliche physische Variante rausbringen. Freue mich

  • Philipp Pöhlmann

    Lektorat-Leitung 14. Oktober 2025 um 16:03

    Meinst du damit einen 64-Bit-Filter, wie bei Yokaa-Laylee oder wirklich 16 Bit? Letzteres kann ich mir schwer vorstellen^^

    Du hast recht, ich hab mich vertan. Es ist allerdings ein 8-Bit-Filter, also noch schlimmer ;)

  • Saturos

    Golden Sun 4 when? 14. Oktober 2025 um 20:06

    Klingt echt gut, die Änderungen gefallen mir auf jeden Fall (abgesehen davon, dass man alle Fähigkeiten schon zu Beginn hat). Werde es mir dann physisch holen.

    volly

    Naja dieses "veraltete" Spielprinzip gibt es doch auch in Super Mario Odyssey und Donkey Kong Bananza. Selbst in anderen IPs wie Zelda macht man mittlerweile viele kleine Aufgaben und sammelt dabei recht viel.

  • tdiver1

    Turmritter 15. Oktober 2025 um 08:22

    Und wieder nur 30 fps und ich bin gezwungen zur PS5 Fassung zu greifen. Dabei spiele ich Jump and Runs am liebsten auf einer Nintendo Konsole. Aber mit 30 fps würde ich das nicht mal spielen, wenn ich es geschenkt bekäme.

    Ich persönlich kann beim Spielen generell keinen Unterschied zw. 30 und 60 FPS feststellen. Vielleicht bin ich auch nur zu alt :)

  • Gizmo

    Turmbaron 15. Oktober 2025 um 09:38

    Ich persönlich kann beim Spielen generell keinen Unterschied zw. 30 und 60 FPS feststellen. Vielleicht bin ich auch nur zu alt :)

    Ich denk es ist Gewöhnungssache. Ich bin mit Gurken-Computern groß geworden, die nur im Glücksfall überhaupt die 30 fps schaffen, das ist für mich normal. Wenn man darauf achtet sehe ich aber schon, dass 60 fps flüssiger sind. Glücklicherweise ist es für mich bzw. für uns beide aber nur "nice to have". Ist wahrscheinlich so ähnlich, wie wenn man ein hochwertiges Smartphone gewohnt ist und dann in die 200-Euro-Untere-Mittelklasse zurück muss - wenn man einmal den "Luxus" gekostet hat, nervt es sehr, zu weniger zurück zu müssen. Da ist man ggf. besser dran, diesen Luxus gar nicht zu kennen. Ich bin auch ganz begeistert vom Komfort meines neuen VW Polo, aber ich bin zuvor auch nicht Bentley gefahren :D

  • volly

    Turmfürst 15. Oktober 2025 um 09:48

    Ich persönlich kann beim Spielen generell keinen Unterschied zw. 30 und 60 FPS feststellen. Vielleicht bin ich auch nur zu alt :)

    Ach ich bin der gleichen Meinung. Laut Forum soll ich zum Optiker deswegen haha

  • Pogopuschel

    Worauf wartest DU!?! 15. Oktober 2025 um 15:03

    Ich vermute, dass ich den Unterschied zwischen 60 und 30 fps erkennen kann, aber ich achte da ganz bewusst möglichst gar nicht drauf und will das gar nicht. Damit es mir nicht so geht, wie Gizmo schreibt.

    Aber ich bin sozusagen auch geübt darin und gewillt, mich auch an "schlechtere" Technik zu gewöhnen und mich damit zufriedenzugeben. Ein Bsp. sind für mich auch alte Konsolen. Als ich ein paar Wochen lang den GameCube hatte und dann erstmals wieder N64 gespielt hab, war ich damals überrascht, wie "schlecht" die N64-Grafik ist. Aber daran konnte ich mich auch schnell wieder gewöhnen.

    Dementsprechend wird die Anzahl fps bei mir auch keine Rolle bei der Wahl der Konsole für Yooka-Replaylee spielen. Ein Faktor wäre für mich eher Gamerscore, weil mich das manchmal motivieren kann, ein Spiel, das ich mag, noch ausgiebiger zu spielen.