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Test zu Iron Man: Das offizielle Videospiel - Wii

  • Deutschland Deutschland: Iron Man: Das offizielle Videospiel
  • USA USA: Iron Man
Plattform
Wii
Erscheinungsdatum
02.05.2008
Vertrieb
SEGA
Entwickler
Artificial Mind & Movement
Genre
Action, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Unser Test zum Spiel: Iron Man: Das offizielle Videospiel

Von Holger Wettstein () Seit dem 1. Mai schwebt der aktuelle Marvel-Held Iron Man durch unsere Kinos. Die Jungs von Sega haben sich die passende Lizenz geangelt und das von A2M entwickelte offizielle Spiel zum Film für alle gängige Konsolen am 02.05.2008 in den Handel gebracht. Ob die coole Action-Figur auch auf unserer kleinen weißen Nintendo-Konsole überzeugen kann, erfahrt ihr jetzt in unserem Review zu Iron Man.

Tony Stark hat alles, was man sich nur wünschen kann. Genialität, Ruhm und ein erfolgreiches Waffen-Unternehmen. Bei einem routinemäßigen Waffentest muss er jedoch erkennen, dass sein Platz in der Welt alles andere als sicher ist. So wollen böse Mächte Mr. Stark ausnutzen, um eine ultimative Waffe zu entwickeln. Mit der Hilfe eines anderen Entführten bastelt sich Stark einen gepanzerten Anzug, der es in sich hat. Die heldenhafte Flucht kann beginnen.
Nach einer eher durchschnittlichen Anfangssequenz beginnt euer Abenteuer. Ihr müsst aus dem Labor und Gefängnis in Afghanistan flüchten und die bereits entwickelten Waffen zerstören. In den darauffolgenden Missionen erlernt ihr den Umgang mit eurem Anzug und beginnt die Rache an euren Feinden und der Welt der Waffen.
Während dem Spiel hat man eine Gesamtenergie, die je nach Beschuss in den Keller geht. Recht innovativ könnt ihr diese via Steuerkreuz auf die verschiedenen Systeme verteilen. Ist eure eiserne Rüstung durchlöchert, habt ihr die Möglichkeit, euer Waffensystem zu deaktivieren und die gesamte Energie auf das Schutzschild zu legen. Eine recht lustige Idee, wie ich finde.
Gesteuert wird der Mann mit der Maske (da hat wohl jemand zuviel Hip Hop gehört! Anm. des Lektors) via Pointer eurer Wii-Remote und dem Analog-Stick des Nunchuks. Das Ganze funktioniert während des Spiels nur bedingt. Denn die Pointer-Funktion ersetzt praktisch eine automatische Kamera, was für ein wackeliges Bild und insbesondere in engen Räumen für Übersichts-Schwierigkeiten sorgt. Ansonsten ist die Steuerung auch recht überladen. Mit B wird gefeuert, mit A gibt es einen Afterburner, mit C kann man einen Schwebeflug vollbringen, mit Z hinabfallen und mit einem Schwung der Wii-Remote die Fäuste auspacken.
Im gesamten Spiel geht es eigentlich im Endeffekt nur darum, Waffen zu vernichten und böse Machenschaften zu vereiteln. Nach einiger Zeit wird das Spektakel ziemlich öde. Das Spiel

speichert nach jeder einzelnen Mission selbst ab. Von diesen gibt es insgesamt 10 zu meistern, die jeweils durchschnittlich eine gute halbe Stunde dauern. So wird ein geübter Spieler das Gesamtwerk innerhalb von 5-7 Stunden durch haben.
Ansonsten kann man seine Ritter-Rüstung nach jeder Mission ein wenig aufmotzen. Zudem erhält man unterschiedliche Rüstungen während des Spiels, die sich durch Waffensysteme, Handling und Panzerung unterscheiden.

Anfänglich noch durch das recht hübsche Menü geblendet, bekommt man während des Spiels leider nur magere Grafikkost geboten. Schwammige, blasse Texturen und teilweise erschreckende karge Modellings und Umgebungen verhauen die gesamte Optik. Besonders die miserablen Feuereffekte und Explosionen wirken wie aus der vorletzten Konsolen-Generation. Dazu kommt, dass die gerenderten Zwischensequenzen teilweise stark ruckeln. Nur der Iron Man selbst ist ein kleiner Lichtblick und besticht durch nette Effekte und gute Animationen.
Wenigstens wird der 16:9 EDTV/HDTV Modus von Segas aktuellem Action-Game unterstützt.

Auch hier ist man am Anfang begeistert, denn man bekommt in der ersten Mission das originale „Iron Man“ von Black Sabbath um die Uhren geknallt. In Kombination mit einem Flammenwerfer macht das für 10 Minuten höllischen Spaß. Doch spätestens in der darauffolgenden Mission fällt der Sound in den Keller. In der zweiten hat man gar keine Musik mehr. In der dritten nur noch sanftes Orchestergedudel im Hintergrund. Lobenswert zu nennen ist die deutsche Sprachausgabe, die sich allerdings auf hölzerne Dialoge in den Zwischensequenzen und stellenweise lustige Kommentare während des Spiels beschränken. Die „Dolby Pro Logic 2“ Unterstützung wurde auch mal wieder vergessen.

Redaktionswertung

3

Eher nicht überzeugend

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Unser Fazit zu Iron Man: Das offizielle Videospiel

Meinung von Holger Wettstein
Eine schlechte Optik, mittelmäßiges Gameplay und eine zu unhandliche Steuerung machen dem eisernen Bürschchen einen Strich durch die Rechnung. Leider kann das Spiel nur in der ersten Mission immerhin ein bisschen überzeugen. Danach fliegt das Gameplay nur noch abwärts gen Boden. Allerhöchstens Fans von stumpfen Ballereien, der Comics und dem aktuellen Kino-Blockbuster sollten sich das Spiel einmal ansehen und mindestens 30 Minuten anspielen. Das Spiel wurde übrigens von der USK ab 16 Jahren eingestuft.