Unser Test zum Spiel: Asterix bei den Olympischen Spielen

Die Spinnen doch die Römer! Mit diesen Satz will ich euch zum neuen Review von Asterix bei den Olympischen Spielen willkommen heißen.

Étranges Libellules entwickelte die Spielumsetzung zum Film ” Asterix bei den Olympischen Spielen “, der am 31. Januar 2008 in die Kinos kommt. Das Spiel dagegen erschien schon am 22. November in Deutschland.

Für alte Asterix-Fans müsste die Story bekannt sein. Für die „Nicht-Fans“ sei kurz zusammengefasst, dass der junge Wiederblix die schöne Prinzessin Irina für sich selbst gewinnen möchte. Doch das schafft er nur, wenn Asterix und Obelix ihm helfen.

Dafür müssen sie die Antiken Spiele gewinnen, aber genau hier gibt es noch ein Problem… Brutus steht ihnen im Weg und er will seinen Stiefvater Julius Cäsar stürzen, um selber Irinas Herz zu erobern. Vor den Olympischen Spielen verrät aber Sam Schiffer, ein Spion, dass es einen “Dimensionsschlüssel” gibt, mit dem man in andere Welten reisen kann. Diese Geschichte löst bei den Druiden Panik aus, denn damit könnten sich die Welten vermischen. Daraufhin machen sich Asterix, Obelix, Idefix, Miraculix, Wiederblix und Sam Schiffer auf dem Weg zu den Olympischen Spielen nach Athen.

Wer bei den Titel denkt es geht nur um die Olympischen Spiele, ist hier fehl am Platz. Denn Asterix bei den Olympischen Spielen besitzt einen Kampagne-Modus, den man auch zu Zweit spielen kann. In diesem muss man Missionen erfüllen, z.B.: Fange 10 Tauben oder versuche in den Vip-Bereich zu kommen, indem du alle Olympische Spiele gewinnst. Die beiden Charaktere Asterix oder Obelix kann man mit dem “-” Knopf wechseln. Jeder dieser Spieler hat seine eigenen Fähigkeiten. Asterix kann z.B. an Wänden hochklettern und Obelix kann am besten mit seinen Hund Idefix umgehen. Besonders bei den Schlägereien mit den Römer gibt es hier einige Möglichkeiten die Römer zu beseitigen.

Da man bei den ganz vielen Erklärungen den Faden mal verliert, gibt es zum Glück im Menü eine Liste mit den Schlägen, die dort auch noch einmal erklärt sind. Im Großen und Ganzen zeigt die Steuerung eine gute und saubere Leistung. Neben der Liste der Schläge, gibt es noch eine Statistik, bei der man betrachten kann wie weit man ist. Dein jeweiliger Held hat auch eine Lebensanzeige, die als Schilder angezeigt werden. Diese kannst du wieder auffüllen, in dem du Wildschweinkeulen isst. Jeder geschlagene Römer gibt Helme von sich, die man sammeln kann und mit diesen Gegenstände kaufen kann.

Doch wenn ein Römer einmal einen Helm-Multiplikator “droppt”, kannst du damit deinen Wert an Helmen verdoppeln. Während den Missionen gibt es auch Geschlicklichkeitsszenen, in denen Ihr unter anderem mit Asterix in eine Seilbahn laufen müsst. Wenn Asterix drin ist, muss Obelix mit Hilfe einer Schnur rüber helfen. Dabei kann es sein, dass ihr erstmal Plattformen hinschieben müsst, damit ihr drüber laufen könnt. Neben dem Mission-Modus gibt es auch den Modus “Antike Spiele“, in dem man einzelne Disziplinen anspielen kann. Insgesamt kann man mit 12 Charaktere spielen, die man aber erst freischalten muss. Nachdem ihr euren Helden ausgesucht habt, könnt ihr noch einen Schwierigkeitsgrad aussuchen. Zu dem könnt ihr euch eine Disziplin aussuchen, oder in einer Form eines Turnieres euch beweisen.

Die Grafik ist im Spiel sehr einfach gehalten. Die Licht-Effekte und der Rasen sehen super aus, sonst hat der Rest keine großen Details. Die Charaktere machen einen guten Eindruck, besonders weil sie auch während den athletischen Spielen ihre Mimik zeigen. Was leider ein bisschen enttäuscht ist der Hintergrund, da stehen einige Häuser die aus irgendeinem Grund auf einmal verschwinden und wieder erscheinen.

Die Zwischensequenzen sind sehr schön gemacht und vermischen ab und zu mit dem Film der bald in die Kinos kommen soll. Doch leider kommt es hier manchmal zu kleinen Rucklern. Auch wie bei den anderen Spielen unterstützt auch Asterix bei den Olympischen Spielen einen 50 Hz-/60 Hz Modus und einen 16:9 EDTV/HDTV Modus.

Die Synchronsprecher machen im Spiel einen großartigen Job. Dabei wird der typische Asterix Humor wiedergegeben, dem wahrscheinlich jedem gefällt. Der Kommentator wurde auch gut eingesetzt, bloß nach einer Zeit verdoppeln sich die Sprüche und dies kann schnell nervig werden. Sonst geht die Musik bei den Kämpfen nicht auf die Nerven.Doch fällt einem auf, dass die Musik lauter ist als die “Schlag-Geräusche”. Technisch erwähnenswert wäre noch, dass die Olympiade den Dolby Pro Logic II Standard unterstützt.

Unser Fazit

6

Überzeugend

Meinung von Dennis Meppiel

Asterix bei den Olympischen Spielen zeigt eine gute Leistung. Fans des Franchises können hier ohne Sorge zugreifen. Die Leute, die es noch werden wollen oder waren, sollen erstmal eine Runde Probe spielen. Leider hat man keinen Online-Modus reingepackt, in dem man gegeneinander bei den Olympischen Spielen antreten kann. Als Langzeitmotivation kann man aber seine eigenen oder von Freunden die Highscores brechen.

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