Sonic Riders: Zero Gravity

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Test zu Sonic Riders: Zero Gravity - Wii

Unser Test zum Spiel: Sonic Riders: Zero Gravity

Letztes Jahr noch komplette Flaute, wird 2008 das Racing-Jahr für die Wii! Zahlreiche Flitzer sind momentan unterwegs, oder wie D.K. Jet Race, bereits erschienen. Natürlich darf in diesem Segment der Sonic Zero GravityBranchen-Riese Sega nicht fehlen. Die Entwickler des Sonic Teams werfen einen neuen Teil der Sonic Rider Serie ins Rennen. Gleitende Skateboards inkl. Sonic & CO katapultieren euch durch das bekannte Sega-Universum. Ob das Ganze jetzt auch noch Spaß macht, könnt ihr in unserem Review zu Sonic Riders Zero Gravity lesen.

Die Geschichte in Sonic Riders ist mehr oder weniger nebensächlich. Zwar wird diese durch ein aufwendiges Intro und Zwischensequenzen schön erklärt, ist aber ein klassisches Gut gegen Böse Spiel, das so belanglos ist wie ein gelangweilter Goldfisch im Aquarium. Aber ein Rennspiel braucht auch keine aufwendige Story. Schließlich geht es hier um Fun, Speed und Rundenzeiten. Wie in einem Sonic-Spiel üblich, sind selbstverständlich alle bekannten Charaktere vorhanden. So könnt ihr mit Sonic, Miles, Knuckles, Jet, Wave, Storm, Amy, Dr. Eggman und einigen mehr herumflitzen. Diese unterscheiden sich durch unterschiedliche Fähigkeiten.

Die Steuerung von Zero Gravity ist im Prinzip sehr simpel. Insgesamt gibt es 3 verschiedene Varianten. Einmal könnt ihr die Wii-Remote vertikal oder horizontal halten, und zum anderen einen klassischen GameCube-Controller anstöpseln. In der vertikalen Variante steuert ihr mit einer Links- und Rechtsbewegung euren Gleiter. Mit anderen Bewegungen führt ihr Stunts innerhalb der Flüge aus. Mit dem 2-Knopf könnt ihr springen. Bremsen wiederum mit dem Steuerkreuz nach unten. Bei engen Kurven braucht ihr auch noch die Gravitationsteuerung, bei der ihr euch in der Luft um die eigene Achse drehen könnt. Diese könnt ihr mit dem 1-Knopf und einer Bewegung in die entspreche Richtung ausüben.
Die vertikale Variante ist ähnlich wie die horizontale, nur ändert sich natürlich die Tastenbelegung. So wandert zum Beispiel das Springen von 2 auf A.
Die nach unserer Meinung beste Version ist die GameCube-Variante. Der Analog-Stick des Controllers bietet die gefühlvollste Steuerungsvariante. Wer allerdings auf die Bewegungssteuerung steht, sollte auf jeden Fall die horizontale Variante nehmen. Trotzdem hätte einwenig mehr Sensibilität bei der Steuerung gut getan. Auch ein Negativ-Punkt: Bis auf gutes und sauberes Fahren hat man keinen großen Einfluss auf die Geschwindigkeit. Alles läuft so gut wie automatisch. Nichts für anspruchsvolle Racing-Fans.

Die Strecken haben wenige Haarnadelkurven. Auch die vielen Geraden und langgezogenen Kurven bringen euch nicht ins Schwitzen. Eher die aufwendig geschmückte Umgebung sorgt für die eine oder andere Orientierungsstörung. Doch selbst wenn man die Orientierung 100% behält, sucht man seine Kontrahenten vergeblich. Entweder sind diese sehr weit vor oder sehr weit hinter euch. Tolle Überholmanöver sind hier nicht an der Tagesordnung. Auf den Strecken gibt es auch noch einige Trickzonen, Grind-Flächen oder Katapulte, die für ein wenig Abwechslung und Abkürzungen sorgen.

Als Spielmodi werden geboten: Story, Freies Rennen, Gegen die Uhr und die Überlebens-Minispiele. Mit bis zu 4 Spielern könnt ihr die freien Rennen und die verschiedenen Überlebens-Spiele bestreiten. Das macht jede Menge Spaß. Der Story-Modus ist mit Echtzeit-Zwischensequenzen bestückt und besticht nicht gerade durch innovative Aufgaben. Jede Mission ist im Prinzip gleich aufgebaut. Am besten einfach immer als erster im Ziel sein und ihr habt die Sache gemeistert. Außerdem könnt Ihr im Story-Modus versteckte Strecken, Boards und Charaktere frei spielen. Zusätzlich sammelt ihr während den Rennen Ringe ein. Diese könnt ihr dann mit dem Kauf von neuen Fahrgeräten in einem Shop verpulvern.
In den eher kurzweiligen Überlebens-Spielen könnt ihr Staffelrennen bestreiten, in einem fußballartigen Spiel Tore schießen oder euch gegeneinander vernichten. Letzteres erinnert ein wenig an den guten alten Battle-Mode aus der beliebten Mario Kart Reihe.

Wie in Mario Kart habt ihr auch einige Items, die sich bei Erhalt entweder automatisch aktivieren oder von euch selbst manuell aktiviert werden müssen. Teilweise sind sie gut für euch selbst oder schlecht für eure Gegner.

Was mal wieder komplett fehlt, ist ein richtiger Onlinemodus. Wen interessieren schon die Rekorde aus aller Welt, wenn man gegen diese nicht antreten kann. Da haben die Entwickler leider einiges an Potenzial verspielt.

Sega hat selbstverständig die Gamecube-Engine ein wenig aufgepeppt. Schärfere Texturen, eine höhere Auflösung, mehr Details und tolle Lichteffekte überzeugen von Anfang an. Alle Strecken sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Vom Dschungel, über Eis bis hin zur futuristischen Stadt, ist hier alles vertreten. Die Framerate ist trotz teilweise hoher Geschwindigkeiten immer top. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Aufgrund der vielen bunten Details und Explosionen ist man, wie schon oben erwähnt, sogar teilweise an wenigen Stellen überrumpelt. 16:9 und EDTV/HDTV werden natürlich auch unterstützt.

Die Musikuntermalung passt perfekt zum Spiel. Schnelle Technotracks mit leichten Orchestereinflüssen, passen perfekt zum Sonic-Flitzer. Die üblichen Samples aus dem Sonic-Universum sind natürlich auch in gewohnter Qualität dabei. Jede Stage hat auch einen passenden Track inklusive Umgebungs-Sounds, wie zum Beispiel Tiergeräusche in der Dschungel-Umgebung oder vorbeirauschende Schnellzüge in der Großstadt. Wie mittlerweile schon Standard, wird auch in diesem Spiel der Dolby Pro Logic 2 Standard unterstützt.

Unser Fazit

6

Überzeugend

Meinung von Holger Wettstein

Zusammengefasst ist Segas aktueller Racer eine Mischung aus F-Zero und Mario Kart, gepaart mit dem Simyo-Einfachheits-Gen. Trotz des ansehnlichen Umfangs und der hervorragenden Technik kann das Spiel Gameplay-technisch einfach nicht 100% überzeugen. Zu wenig Einfluss und eine träge Steuerung vermiesen ein wenig den Funfaktor. Wer allerdings einen Einstieg in die Racing-Welt sucht, Sonic Fan ist und auf solide Technik steht, kann auf jeden Fall zugreifen. Sonic is my name, Speed is my Game!

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Sonic Riders: Zero Gravity hat von uns bisher keine Auszeichnung erhalten