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User-Test von 16-Bit-Fan zu Sonic Forces - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Sonic Forces
  • USA USA: Sonic Forces
  • Japan Japan: Sonic Forces
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
07.11.2017
Vertrieb
SEGA
Entwickler
Sonic Team
Genre
Platformer
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Sonic Forces - Switch

Von 16-Bit-Fan () Nach dem Erfolgreichen Start von Sonic Mania ist es für Sonic Forces schwer alle Erwartungen zu erfüllen und das hat es Definitiv nicht geschafft.
Doch die Entwickler haben sich Mühe gegeben und das merkt man auch.

Story:
Dr. Eggman hat (mal wieder) eine neue Waffe erfunden um Sonic aus dem Weg zu räumen und die Welt zu erobern. Das verrückte daran, es hat geklappt. Sonic ist gefangen und die Welt erobert und das Dank Dr. Eggman's neuen verbündeten Infinite.
Die übrig gebliebenen auf der Welt haben einen Widerstand gebildet um den Planeten zurück zu erobern. Doch ohne Sonic's Hilfe sieht das nicht gut aus.
Der eigen erstellte Avatar, der immer Liebevoll "Rookie" genannt wird, tritt dem Widerstand bei und schnell werden Pläne geschmiedet Sonic zu befreien und die Welt zu Retten.

Etwas ungewöhnlich ist die Story vielleicht zu Anfang, doch bald ist es ein fast schon typischer Sonic Plot. Das soll jetzt nicht unbedingt negativ sein, aber die Trailer haben das alles etwas auswegloser und düsterer dargestellt als es letztendlich ist. Dennoch unterhält sie das ganze Spiel über gut. Sonic Fans kommen sowieso auf ihre Kosten, gerade durch die ganzen Sprüche. Die Entwickler kennen hier ihre Zielgruppe fast schon zu gut.

Kommen wir zum erstellen des Avatars, was das erste mal in der Serie (endlich) möglich ist:
Man kann zwischen Verschiedenen Tierrassen wählen, die alle ein persönlichen Attribut besitzen der dem Charakter eine Fähigkeit verleiht.
Macht man z.B. einen Igel bleiben die Ringe nach einem Treffer länger liegen und bei Wölfen werden Ringe angezogen.
Zu Anfang hat man nicht gerade eine große Auswahl an Gegenständen zum gestalten, denn die schaltet man während des Spielverlaufs durch abschließen der Level frei. Durch Missionen und S-Ränge schaltet man sich auch noch zusätzlich Gegenstände frei.
Die Auswahl wächst also beständig und kann sich nach einer Weile sehen lassen. Der Editor lässt nicht allzu viele Wünsche offen.

Classic Sonic:
Wer Generations gespielt hat wird in etwa wissen was man zu erwarten hat und es hat sich gar nicht so viel verändert. Die Steuerung ist Präziser als vorher und reagiert nicht verzögert, allerdings haben sie das Tempo ein wenig ausgebremst. Der Fokus soll hier schließlich beim Platforming liegen. Freunde des Klassischen Sonic Gameplays werden zufrieden sein. Wer aber auf mehr Classic Sonic Level hofft und weniger Interesse an den anderen Levels hat, sollte lieber bei Sonic Mania bleiben.
Neu eingefügt ist der Drop Dash, den es auch schon in Mania gab. Einfach noch mal B im Sprung drücken und zack gibt man bei der Landung ordentlich Gas und räumt dabei alle Gegner aus dem Weg. ansonsten spielt es sich so wie man es erwartet. Leider erwarten einen kaum neue Level Elemente, dafür aber ein paar Flashbacks.

Modern Sonic:
Wie zu erwarten ist das Tempo hier deutlich höher. Durch die in Colours eingeführten weißen Wisps und durch das besiegen von Gegnern erhält man Boost Energie. Drückt man nun Y gibt man gewohnt ordentlich Gas. Das Geschwindigkeitsgefühl ist aber diesmal nicht so übertrieben wie es in Generations der Fall war.
Die Steuerung ist unerwartet präzise und leicht zugänglich. Allerdings hatte ich anfangs in den Kurven das Gefühl das man einfach nur Boosten muss ohne zu lenken, da man sich nicht viel nach links oder Rechts bewegt. Als ich den Control Stick dann aber losgelassen habe, wurde ich schnell eines besseren belehrt, denn ich bin in den Abgrund gerast. Schade finde ich hier, dass es in den 3D Passagen schon kaum noch als Jump 'n' Run zu bezeichnen ist. Klar man rennt, sogar sehr schnell, aber sonst lenkt man meist nur nach Links und Rechts um im richtigen Moment die Kurve gut zu kriegen. Die 2D Passagen haben da ein paar mehr Platforming Elemente enthalten. Spaß machen die 3D Passagen allerdings, sie peppen mit Geschwindigkeit und Action die Level ordentlich auf.
Neu sind die ein oder anderen Quick Time Events. Dieses Feature hat bei vielen Gamern nicht gerade einen guten ruf, allerdings führen sie hier nicht sofort zum Insta Tod sondern bescheren je nach Timing nur Extra punkte. Man kann sie zwar versauen, aber wer das schafft schläft oder macht es absichtlich. Das Timing ist sehr großzügig. ich finde die Quick Time Events gelungen denn sie sorgen oft für Coole Szenen.

Avatar Level:
Der Avatar ist von Anfang an mit einer Waffe ausgerüstet den sogenannten "Wispon". Man schaltet sich im verlauf des Spiels mehr davon frei in verschiedenen Varianten. Jede Waffe hat eine eigene Fähigkeit und eine dazugehörige Wisp Fähigkeit. In diesem Spiel kann nur der Avatar die Bunten Wisps nutzen. Mit dem Anfangs Wispon, der Burst (Feuer) Fähigkeit kann man Standard mäßig Flammen schießen durch drücken von ZR. Sammelt man nun noch einen Burst Wisp ein, bekommt man für begrenzte Zeit die Fähigkeit wiederholt in der Luft zu springen um höher zu gelangen. Dadurch öffnen sich mehrere Wege ein Level zu beenden und um neue Gebiete in den Levels zu entdecken.
Sonst spielt sich der Avatar ähnlich wie Modern Sonic. Auch die Homing Attack ist vorhanden durch einen Greifhaken den der Avatar besitzt, welchen man ebenfalls zum Schwingen benutzt um sonst unerreichbare Orte zu erreichen oder zum abkürzen. Auch diese Stages besitzen ab und zu Quick Time Events nach dem selben Prinzip wie bei Modern Sonic.

Team Level:
Schon mal Vorweg, diese wurden meiner Meinung nach zu wenig genutzt.
Dein Avatar und Modern Sonic sind nun ein Team, die Level Elemente der beiden sind nun vermischt. Die Kraft der bunten Wisps und Sonics Boost können nun gleichzeitig genutzt werden um da Level zu beenden. Durch drücken der Knöpfe (Y = Wechsel zu Sonic, ZR oder X = Wechsel zum Avatar) wechselt man beliebig zwischen den beiden Charakteren, dadurch öffnen sich auch hier mehrer Wege das Level zu beenden. Entweder durchrasen mit Boost oder doch lieber den Weg nehmen wo man nur durch die Wisps rankommt. Neu hierbei ist der zu selten genutzte Double Boost. Dieser macht einen Unverwundbar und man kann einfach durch alles durchfetzten. Zwar spielerisch keine große Herausforderung aber ein cooles Gefühl.


Grafik und Leveldesign:
Die Switch Version musste aus Technischen Maßnahmen ein Downgrade erhalten. Ganz ehrlich, mir fällt es nicht so sehr auf. Im großen und ganzen macht es eine Super Figur auf der Switch und läuft Konstant flüssig sowohl im Handheld als auch im TV Modus. Die Grafik finde ich persönlich Super. Es sieht auch auf der Switch besser aus als Generations oder zieht zumindest gleich.
Das Leveldesign ist eben typisch Sonic: Loopings, Korkenzieher, Extreme Kurven usw. sind wie immer vertreten. Sogar einige alte Elemente wie das Slot Game aus Sonic 2 sind wieder da.
Optisch sind die Level Toll gestaltet, überall ist was los, nur schade das man sich nicht oft auf die Hintergründe konzentrieren kann bei der Geschwindigkeit.
Auch hatten sie oft nette Ideen wie ein Level fast nur auf einer Wasser rutsche, allerdings gab es von solchen Abwechslungen nicht genug.

Musik und Sound:
Der Soundtrack ist auf dem selben Niveau wie immer. Allerdings sind viele Tracks moderner als man es von den Vorgängern gewohnt ist, sie passen aber perfekt zum Spiel.
Die Synchro ist zum Glück wieder selbst wählbar, wer also wie ich die Deutsche nicht erträgt, kann einfach umstellen.
Was mich ein wenig gewundert hat, ist dass es teilweise recht Leise war. Ich bin es gewohnt das Sonic Spiele einen Lauten Ton mit vielen kräftigen Soundeffekten haben, allerdings sind die hier teilweise etwas Lasch (zumindest empfinde ich das so).

Sonst noch Positives:
Technisch ist das Spiel sehr Sauber, hatte noch keine Bugs oder sonstige Macken, nicht mal kleinere.
Die Steuerung ist Simpel und die größte Zeit Zuverlässig.
Die Kameraführung ist makellos. Immer auf dem Geschehen und nie deplatziert.
Netter Bonus: Das gratis DLC Episode Shadow mit 3 Levels (mit geremixten alten Soundtracks) wo man einiges über infinite erfährt. Zudem die Möglichkeit einige Modern Sonic Level als Shadow zu spielen.
Level haben hohe Wiederspielbarkeit durch Sammelobjekte (Ja die Roten Sternen ringe sind wieder da), das ergattern der S-Ränge oder um seine Bestzeit zu knacken.

Kritikpunkte:
Die Level sind leider oftmals viel zu Kurz. Das ist mein größter Kritikpunkt am ganzen Spiel. Es gibt 30 Haupt Level und die meisten sind in 1-3 Minuten beendet. Einige sogar noch schneller. Gerade hat man angefangen, dann fängt es gerade an richtig Laune zu machen und zack! Da ist das Ziel. So kann man die oft Toll gestalteten Level beim ersten mal spielen kaum genießen.
Die Einfügung von Classic Sonic wirkt meiner Meinung nach deplatziert, als hätten sie es einfach random eingefügt.
Ebenfalls muss ich was zum Schwierigkeitsgrad sagen. Ich fand Generations schon zu leicht, aber Forces Topt es nochmal. Der S-Rang wird einem praktisch hinterher geworfen. Dann gibt es auch noch die Möglichkeit die Schwierigkeit zu ändern, allerdings nur auf leichter. Das einzige was sich dann aber ändert ist, dass es keine Ränge am Ende des Levels gibt.

Schreiben ist normal nicht meine Stärke, also sorry falls ich mich mal blöd bzw. schlecht ausgedrückt habe und falls ihr tatsächlich alles gelesen habt :thx:

Wertung

8

Mein Fazit zu Sonic Forces

Meinung von 16-Bit-Fan
Sonic Team hat sich bei der Entwicklung diesmal wirklich Mühe gegeben es Technisch sauber und Gut spielbar zu machen. Das haben sie auch geschafft, leider ist dadurch das Spiel recht kurz und einfach geraten. Sonic Fans der ersten Stunde können eigentlich ohne große bedenken loslegen. Neueinsteiger hingegen könnten von der Extrem kurzen Spielzeit abgeschreckt werden. Das erstellen des eigenen Avatars ist eine schöne und von den Fans lange gewünschte Neuerung die auch Spaß macht, dass können sie gerne beibehalten. Sonic Team ist auf jeden Fall auf dem richtigen Weg, nur nächstes mal wäre mehr Innovation und Spielzeit Wünschenswert. Nochmal als Warnung vor dem kauf: Man spielt es in etwa 1-3 Stunden durch!
Mein persönliches Highlight: Sonic's blöde und vorlaute Sprüche im gesamten Spielverlauf

Kommentare 4

  • Fabinho84 -

    wird definitiv geholt.In 3-5 Jahren mal für 4,99 im Steamsale hahaa.Dafür wurde einfach zuviel falsch gemacht bei der Steuerung ,Leveldesign und die Story ist auch nur so lala(wobei das nicht einmal so wichtig ist).39,95 für 1-3 Stunden ist einfach zu krass.Egal was man da noch freischalten kann.

    • 16-Bit-Fan -

      Da stimm ich dir zu, es war zu teuer. 15-20 € wären angemessener gewesen.
      Im Steam sale kann man mit deinem Preis sogar gut rechnen.

    • Fabinho84 -

      Ich denke ,wenn es einen 10er kostet im nächsten Jahr bei Steam schau ich mal rein.Würde mir ein Sonic wünschen,dass so wie Sonic Adventure ist aber nein:)

  • Boo -

    Ich denke ich werde es mir dann Anfang nächstes Jahr holen. Wäre mein erstes Sonic seit Sonic Heroes auf dem Cube.
    Klingt in deinem Test so als wäre es langsam an der Zeit sich mal wieder ein Sonic Spiel zuzulegen.
    Klar, 1-3h Spielzeit sind nicht viel aber dafür ist es halt auch kein Vollpreistitel.

    Schöner Test, Danke fürs schreiben.