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User-Test von AnimalM zu Metroid Prime: Hunters - Wii U, Nintendo DS

  • Deutschland Deutschland: Metroid Prime: Hunters
  • USA USA: Metroid Prime: Hunters
  • Japan Japan: Metroid Prime: Hunters
Plattform
Nintendo DS
Erscheinungsdatum
05.05.2006
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo Software Technology
Genre
Shooter, First-Person
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 4
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Metroid Prime: Hunters - NDS

Von AnimalM () Gestatten, Aran. Samus Aran. Ich bin Kopfgeldjägerin, durchstreife die Galaxie nach Aufträgen. Meine derzeitige Mission ist allerdings eine harte Nuss. Seit Stunden bin ich nun hier im alimbischen Cluster unterwegs. Doch was ich hier eigentlich tue, ist mir immer noch nicht so recht klar. Seit mich eine geheime, telepathische Nachricht ereilte, die von einer ultimativen Macht berichtet, bin ich hier auf der Suche. Denn eins ist sicher: Was immer diese Macht ist, sie gehört nicht in falsche Hände (und was falsche Hände sind, bestimme ich!). Doch leider haben auch andere Kopfgeldjäger diese Botschaft empfangen und kleben mir seitdem im Nacken. Ich will verdammt sein, wenn ich nicht schneller bin.

Ich bin also auf der Suche nach irgendwelchen mystischen Artefakten. Doch was genau es mit denen auf sich hat, kann mir leider selbst mein ansonsten recht praktischer Scanner nicht sagen. Immerhin tut er seine Dienste: Feinde, Computersteuerungen und Schalter – der gute, alte Scanner weiß mit so ziemlich allem etwas anzufangen. Und katalogisierte es sogar automatisch in meiner Datenbank. So kann ich meine Mission wenigsten vernünftig dokumentieren. Ansonsten bin ich aber recht ratlos hier im All unterwegs.

Der obere Bildschirm zeigt euer Sichtfeld, Energie und Munition. Unten steuert ihr per Stylus, wählt Waffen, Scanner und Morphball aus. Gesprungen wird mit einem doppelten Tippen auf das Pad.

Dennoch, die Planeten sind eine Augenweide. Alte Raumstationen, feurige Lavafelsen und eisbedeckte Oberflächen – solcherlei Abwechslung bekommt nicht jeder in seinem Job täglich geboten. Technisch wirkt das alles hier zwar etwas überholt und wie aus dem letzten Jahrtausend… aber was habe ich bei der Suche nach alten Artefakten auch anderes erwartet? Schade nur, dass die planetare Flora und Fauna nicht ganz mit der Abwechslung mitthalten kann. Vor allem irgendwelche fliegenden Drohnen stellen sich mir bei meiner Mission in den Weg. Bis es schließlich zum „Boss“ geht. So nenn ich jetzt einfach mal diese riesigen Anlagen, die diese Artefakte bewachen. Diese „Bosse“ sehen sich sogar zum Verwechseln ähnlich: Mal ragt ein Obelisk aus dem Boden und beschießt mich mit Strahlen, mal dreht er sich und mir fliegen grüne Kugeln um die Ohren. Egal! Bisher hab ich noch alles mit meiner Kanone oder meinen Raketen klein bekommen. Auch wenn ich mit dem Zielen mit dem rechten Arm und dem Feuern mit der linken Hand nicht immer gleich zurechtkomme. Da muss ich mich jedes Mal aufs Neue dran gewöhnen. Auch das Hüpfen und Springen klappte schon mal besser. Egal!

Was ich nur nicht verstehe, ist immer dieser Alarm, der mich nach diesen Boss-Kämpfen mit einem Timer zum Schiff ruft. Was passiert denn sonst? Fliegt mir das System oder gar das Artefakt um die Ohren? Sehr komisch. Auch das ich mich dann jedes Mal mit einem dieser anderen Kopfgeldjäger rumschlagen muss. Versteht mich nicht falsch. Ich bin Samus Aran, und diese Typen haben alle sowas von keine Schnitte gegen mich. Aber müssen die mich jedes Mal aufs Neue versuchen anzubaggern? Das nervt.

Na ja, wenigstens mein Raumschiff leistet mir allzeit gute Dienste. Hach ja, die gute alte orangene Flunder. Was haben wir nicht alles zusammen erlebt. Bringt sie mich doch von Planet zu Planet, hält mir stets frische Munition bereit und einen Ort zum „sicher“ fühlen. Den hab ich nämlich sonst nirgends auf diesen Planeten! Manchmal ist mein Schiffchen aber etwas schwer von Kapee. Ja, ich will landen. Ja, ich will aussteigen, Ja, ich will wirklich diesen Ort verlassen. Junge! Das ging schon mal einfacher. Wenigstens ist das Schiffsmenü schön gestaltet. Etwas, das ich von meiner internen Karte nicht behaupten kann! Klar, so ne Map mit Oben, Unten, Hinten und Vorne ist ja nie wirklich übersichtlich, aber ein bisschen mehr Komfort hätte ich mir schon gewünscht.

Kein Metroid ohne Morphball. Die Passagen lockern das Spielgeschehen auf und wissen durchweg zu begeistern.

Mein Anzug läuft mal wieder auf Hochtouren. Toll was ich hier so alles finde. Container mit Energie, mehr Raketen und verschiedene Waffen. Okay, auf meinen anderen Abenteuern hab ich da schon wesentlich mehr Gimmicks gefunden. Aber mehr scheine ich auch nicht zu brauchen. Wenn ich nicht weiterkomme, braucht es meist nur den richtigen „Schuss“ und was vorher noch versperrt – Simsalabim – gibt nun den Weg frei. Hier und da muss ich auch mal in meine Ballform wechseln. Das macht mir Spaß und ist immer eine willkommene Abwechslung. Zwar wird mir da schnell schlecht, weil es ab und an etwas ruckartig mit der Fortbewegung ist, aber sonst klappt es ja ganz gut.

Ja, dieses Abenteuer weiß mich schon irgendwie zu begeistern. Auch wenn ich meine Motivation und den Auftrag an sich immer noch nicht ganz verstehe. Ich hab die Hoffnung, dass sich am Schluss alles zum Guten wendet. Und so rätsel und kämpfe ich mich durch diese Gegenden. Alles sehr aktionreich hier. Im Helm läuft meine Lieblingsplaylist. Spacige Klänge, bei Gefechten gerne auch mal etwas treibender – das passt ganz gut zur allgemeinen Atmosphäre hier. Country oder Folk wären da doch eher unpassend. Schade nur, dass meine aktuelle Liste nicht mit meinen liebsten Hits aus früheren Abenteuern mithalten kann. Wo hab ich diese Files nur gelassen? Es wird schon gehen. Meine Suche nach den Artefakten geht weiter und ich wäre nicht Samus Aran, wenn ich das hier nicht auch zu Ende bringe. Wünscht mir Glück da draußen!

Logbuch, Nachtrag: Meine Mission ist beendet. Je länger ich ihr nachging, desto sicherer fühlte ich mich. Ich verstand endlich, welche Artefakte welchen Zweck erfüllen, wohin ich gehen musste und ­vielleicht am aller wichtigsten – was meine Mission ist. Ich musste erst anfangen, jederzeit meine Umgebung zu scannen, Nachrichten richtig zu deuten und die Karte richtig zu nutzen. Plötzlich irrte ich nicht mehr nebulös durch fremde Welten, sondern beschritt einen Weg. Einen Weg, der mich schließlich zum Geheimnis hinter meinem Auftrag führte. Mehr noch. Am Ende wusste ich, dass ich etwas großes erreicht hatte. Sehr befriedigend. Die Mission war ein voller Erfolg.

Wertung

8

Mein Fazit zu Metroid Prime: Hunters

Meinung von AnimalM
Metroid Prime Hunters macht einiges richtig. Es ist ein Abenteuer, das klar den Fokus auf Action und weniger auf das Endecken setzt. Backtracking steht an der Tagesordnung, Portale helfen da ganz gut weiter. Nur die Story muss man leider anfangs mit der Lupe oder besser dem Scanner suchen. Schade, hier verschenkt das Spiel viel Potential. Gerade weil zwischendurch immer wieder Videos eingebunden werden. Die helfen einem aber leider kaum weiter. Im letzten Kapitel dreht das Spiel dann nochmal etwas auf, und auch das Ende ist befriedigend (sofern man alles richtig macht;) Grafik und Sound gehen für das Alter in Ordnung, das Gameplay stimmt auch. Zum Multiplayer kann ich leider nichts sagen, da ich bisher nur gegen Bots spielen konnte und der Online-Service offline ist. Schade. Ansonsten aber ein gutes Spiel.
Mein persönliches Highlight: Die Ballpassagen sind eine super Abwechslung.

Kommentare 1

  • AnimalM -

    Hab mal was neues ausprobiert. Hoffe, man muss nicht zu sehr zwischen den Zeilen lesen, um die angesprochenen Pro und Contra zu finden ;)