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User-Test von AnimalM zu Wizards & Warriors X: Fortress of Fear - Game Boy

  • Deutschland Deutschland: Wizards & Warriors X: Fortress of Fear
  • USA USA: Wizards & Warriors X: Fortress of Fear
Plattform
Game Boy
Erscheinungsdatum
1990
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Rare
Genre
Adventure, Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Wizards & Warriors X: Fortress of Fear - GB

Von AnimalM () Na, wer erinnert sich noch an diesen Titel? Dieser im Fantasy-Setting angesetzte 2D-Sidescrollern gehörte neben Solar Striker zu meinen ersten Gameboy-Spielen. Und aus irgendeinem Grund hab ich ihn noch heute in der Schublade liegen. Wohl aus Ermangelung besserer Spiele – damals erfuhr man von dem neuesten Scheiss meist nur von Freunden auf dem Schulhof – investierte ich als Kind einige Zeit in das Game.

Kurz zur Handlung: Ihr seid anders als es das Cover vermuten lässt keine Mischung aus Conan und Barbies Lover Kent, sondern ein in dicker Rüstung steckender gesichtsloser Recke. Immerhin liegen Schwert und Schild gut in der Hand, und unterstützen euch beim Kampf gegen Fledermäuse, Skelette und fliegende Totenköpfe. Die schickt euch ein fieser Zauberer entgegen, der in eben jener namensgebenden Festung der Angst oder besser des Schreckens haußt. Ihm gilt es den Kopf abzuschlagen (ich glaube, er hatte irgendwen entführt…).

Euer Weg beginnt vor der Burg. Trotz oben erwähnter dicker Rüstung ist euer Recke ungeahnt agil und springt und hüpft über meterweite Abgründe, um seinem Ziel näher zu kommen. Schwertstoß nach vorne, Schwertschwung von oben und ducken – mehr braucht es nicht. Und natürlich Leben in Form von einer Herzanzeige. Hin und wieder gilt es einen Schlüssel zu finden, der einem den weiteren Weg ermöglicht. Schatztruhen gibt es auch, aber mehr als Diamanten finden sich nicht. Sprich, eure Ausrüstung verändert sich null. Nahhh, okay, ich glaub, es gab auch mal eine Art Herzcontainer oder Extra-Leben. Sicher bin ich mir da aber gerade nicht.

Immer tiefer dringt ihr in die Festung ein, immer nerviger werden plötzlich anfliegende Gegner, Pfeile und Ungetier. Eure einzige Chance: auswendig lernen! Auch bei den Boss-Fights heißt es, Angriffsmuster lernen, verstecken und zuschlagen. Ich hab mal einen Speedrun gesehen, der ganz eindrucksvoll zeigt, wie das auszusehen hat und wie man das Spiel in 25 Minuten meistert – tja, so sah es bei mir nie aus. Dafür kam ich aber auch mit der Steuerung zu schlecht klar. Gerade die Sprünge mussten gut getimt und abgeschätzt sein, was leider oft nicht gut klappte.

Die grafische Pracht hielt sich schon 1990 in Grenzen, wusste mich (damals) aber dennoch zu begeistern. Zumal ich keinen NES hatte und praktisch ALLES besser aussah als jedes Spiel, das ich auf meinem ATARI 2600 zocken konnte. Gleiches gilt übrigens auch für den Sound. Na ja, die Musik in den Level war sicher keine Meisterkomposition aber an sich schon ganz okay.

Wertung

5

Mein Fazit zu Wizards & Warriors X: Fortress of Fear

Meinung von AnimalM
18 Level soll das Spiel laut Wikipedia haben – ich habe davon als Kind höchstens 12 gesehen. Der Schwierigkeitsgrad war für mich definitv zu hoch. Schade, gerade an die Musik in den hinteren Leveln kann ich mich noch gut erinnern. Heute würde ich es wohl nicht mehr anfassen. Und ich würde es sicher als kein gutes Spiel beschreiben. Dennoch fühlte ich mich als Kind trotz Pixelgrafik manchmal als wackerer Recke, der einer Quest durch ein finsteres Schreckensreich folgt. Und bei dieser schönen Erinnerung will ich es auch belassen.
Mein persönliches Highlight: Der Schwertschwung von oben war damals ein echts Highlight ;)

Kommentare 2

  • min-Bekker -

    Ja geil, das find ich ja jetzt erst. ^^ SEHR, sehr schönes Spiel mit dem ich viele tolle Erinnerungen verbinde - übrigens, man glaubt es kaum, ein RARE-Titel mit Musik von DK Country Musikus David Wise! Ein Kumpel von mir hat vor einigen Jahren mal ein cooles, rockiges Cover der Stage3-Musik für meinen Youtube-Channel gemacht ... wobei: die unterteilen ja wirklich in "Level-Abschnitte" und kommen deshalb auf 18(!) Levels. Wenn's nach mir geht, hat das gerade mal 5... ;)
    Was verbind ich mit Fortress of Fear? Einen unglaublich kniffligen Sprung in's Maul eines gigantischen Totenschädels, um das Kerker-Level abzuschließen. ExtremstST langsames und vorsichtiges Vorgehen (dann klappt's auch mit dem Abspann auf jeden Fall), etwas Auswendiglernerei und eine klitzekleine Prise Glück. Aber ich versteh deine Wertung: das Ballancing war schlimm.

  • AnimalM -

    Ich gebe zu, ein bisschen kurz. Aber vielleicht füge ich noch ein paar Screenshots ein :D ;)