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User-Test von RobinNyan zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: The Legend of Zelda: Breath of the Wild
  • USA USA: The Legend of Zelda: Breath of the Wild
  • Japan Japan: The Legend of Zelda: Breath of the Wild
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
03.03.2017
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Genre
Adventure, Action, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Switch

Von RobinNyan () VR ist bereits seit einigen Jahren eine wachsende Nische. So wurden die ersten Entwicklerkits der Oculus Rift bereits 2013, also vor ganzen SECHS Jahren ausgeliefert! Wird also Zeit, dass auch Big N sich mal daran versucht. So kam Anfang April das VR Set auf den Markt, wo man sich ein Bild von ein paar mehr oder weniger ausgereiften Minispielen machen kann. Doch nun hat Nintendo ein Update für das Action Rollenspiel The Legend of Zelda: Breath of the Wild veröffentlicht, welches das ganze Spiel VR fähig macht. Die Stärken und Schwächen dieser VR Version gehen wir gleich nach und nach durch.



Verschlägt einem doch glatt den Atem

Beginnen wir mit dem Guten: Das Game ist immer noch der alte Klassiker, den man kennt. Ergänzt durch einen perfekten 3D-Effekt, der aufgrund der Technik kein Ghosting vorweist, wo man Teile von einem Bild mit dem anderen Auge sehen konnte, wie es beim 3DS manchmal der Fall war. Noch nie sah die Welt so greifbar aus, noch nie war es spannender, einen Wasserfall hoch zu klettern und noch nie war es schweißtreibender, gegen einen Leunen oder einen Wächter zu kämpfen. Der 3D-Effekt gibt dem Bild so viel Tiefe, dass man sich wie ein fliegender Lakitu in der Welt von Link fühlt. Leider gilt das nicht, wenn man die Foto-Kamera im Spiel nutzt, oder den rechten Stick reindrückt um an die Spielwelt ranzuzoomen. Sobald man dies tut, sieht man ein tiefenversetztes 2D-Bild ohne jegliche Tiefenwirkung vor sich.

Zu den subjektiv positiven Punkten gehört auch die Bewegungssteuerung. Diese wird jetzt, statt mit dem rechten Joy-Con, mit dem Kopf bedient. Dies klingt erstmal schräg, doch bereits nach kurzer Zeit merkt man, wie natürlich es sich anfühlt, das Fadenkreuz mit einer leichten Kopf-Bewegung auf das gleichnamige Körperteil der Gegner zu lenken.

Doch kommen wir nun zu den negativen Punkten


Orte wie diese Hängebrücke bei den Tingle-Inseln vermitteln einen extrem beeindruckenden Tiefen-Eindruck.


Nichts für schwache Magen.. oder Mägen?

Anders als für gewöhnlich, dreht sich die Kamera im Spiel nicht um einen selbst, sondern um Link. Sprich, schaut man nach rechts, guckt man nicht von sich aus nach rechts, sondern rotiert mit der Kamera nach links um Link als Ankerpunkt herum. Klingt komisch, ist es auch. Third-Person VR kann funktionieren, wenn man ein paar Regeln beachtet, so kann man Rennspiele in Third-Person spielen ohne dass einem schlecht wird, da diese trotz der dritten Person die Kamera mit dem Spieler als Ankerpunkt rotieren. Diese Kuriosität plus die Tatsache, dass das Spiel nur mit 30 Bildern pro Sekunde läuft, führt bei Spielern mit schwachen Mägen vermutlich schnell zum Griff nach einem Eimer. Noch dazu kommt, dass das Spiel im Handheld-Modus läuft, sprich, die Switch hat nicht ihre volle Leistung. Dies führt dazu, dass das sowieso schon niedrig aufgelöste 640x720 Bild nochmal niedriger auflöst, durch die dynamische Auflösung des Spiels. Und an Punkten, wo die nicht reicht, gibt es dazu noch Ruckler. Dies führt dazu, dass man an vielen Stellen im Spiel nicht mal Link’s Gesicht richtig erkennen kann.




In VR sehen die Drachen besonders beeindruckend aus!

Wertung

7

Mein Fazit zu The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Meinung von RobinNyan
Wer einen starken Magen hat und Zelda schon immer in VR erleben wollte, darf gerne zum günstigeren Labo VR Pack zugreifen, um Zelda in VR zu spielen. Trotz der Macken empfehle ich es jedem, der das Spiel liebt, zumindest noch einmal in VR reinzuschnuppern, zumal der Modus an sich gratis ist. Trotz der technischen Schwächen sieht das Game dennoch erträglich aus und die niedrige Auflösung hindert einen nicht am Spielen. Wer seine Erwartungen anpasst und bedenkt, dass es sich hier um ein Low-Power Gerät und eine Brille für rund 40 Euro handelt, wird viel Spaß haben.
Mein persönliches Highlight: Das erneute Betreten von Schloss Hyrule und bekämpfen jeglicher anwesender Gegner hat mir riesigen Spaß gemacht. Enge Räume wirken in VR noch klaustrophobischer!

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