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Vorschau zu Animal Crossing: Pocket Camp - Smart Device

  • Deutschland Deutschland: Animal Crossing: Pocket Camp
  • USA USA: Animal Crossing: Pocket Camp
  • Japan Japan: Animal Crossing: Pocket Camp
Plattform
Smart Device
Erscheinungsdatum
22.11.2017
Vertrieb
Noch keine Angaben
Entwickler
Nintendo, DeNA
Genre
Simulation
Spieleranzahl
Lokal: 0 - Online: 0
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Als Zeltplatz-Manager unterwegs

Von Marco Kropp ()
Kennt ihr das? Ihr kommt in eine fremde Gegend und plötzlich werdet ihr zum Leiter eines Zeltplatzes ernannt? Nun, ich glaube dies dürfte den meisten von euch noch nicht passiert sein, doch genau das passiert euch in der App "Animal Crossing: Pocket Camp" als erstes. Denn in der App begegnet ihr zuerst der aus anderen Animal Crossing-Titeln bekannten Melinda, der Assistentin des Bürgermeisters, welche euch auch sofort in eure Pflichten als Manager einweist. Ich konnte die Beta-Version des Smartphone-Spieles testen, welches bereits morgen, am 22. November 2017, für iOS- und Android-Geräte erhältlich sein wird.

Gerade an der Salzwasserküste auf Hasso gestoßen. Als Spieler sieht man hier, welche Items er sich gerade wünscht.

Doch was könnt ihr als Manager eines Zeltplatzes machen? Zum Beispiel diesen verwalten. So gibt es drei Bauplätze: Einen für Mobiliar und zwei für das eigene Zelt oder Spezialobjekte. Den Bauplatz für das Mobiliar könnt ihr nach eurem Belieben mit Möbeln und weiteren Gegenständen einrichten. Diese könnt ihr ganz einfach per Telefon und gegen Austausch von Sternis und Materialien (beziehungsweise gegen Blatt-Bons) bei Björn herstellen lassen. Nach einer gewissen Zeit könnt ihr die Möbel dann abholen und auf ein Feld mit viereckigen Kacheln aufstellen, ähnlich wie ihr es aus bisherigen Animal Crossing-Spielen kennt. Der Platz ist jedoch nicht unendlich und ihr werdet schnell auf Platzprobleme stoßen. Auch könnt ihr im selben Menü Kleidung herstellen lassen, jedoch war die Kleiderherstellung in meiner Spielzeit in der Beta-Fassung leider noch nicht möglich.

Doch es geht nicht nur um euren Zeltplatz, sondern auch – ähnlich wie in den Animal Crossing-Spielen – um die Beziehung mit Tieren (im Spiel genannt Camper) und das Knüpfen von Freundschaften. In vier Erholungsgebieten kann man so auf tierische Camper treffen, welche schon beim bloßen Ansprechen Freundschaft mit euch schließen. Doch um diese Bande zu stärken beziehungsweise den Freundschaftsgrad zu erhöhen, muss der Spieler nicht nur mit den Tieren reden, sondern auch dessen Wünsche in Form von Geschenken übergeben. Die Tiere trefft ihr dabei an den Erholungsorten und sie haben verschiedene Item-Wünsche. Von der Birne über eine Makrele, bis hin zu einem Schwalbenschwanz – Wünsche können vielfältig sein. Diese Items findet ihr auch in den Erholungsgebieten, wie praktisch. Durch das Erfüllen von Wünschen oder einfach nur dem Plaudern mit den Mitbewohnern erhöht sich euer Freundschaftsgrad und irgendwann könnt ihr sie auf euren Zeltplatz einladen. Immer vorausgesetzt, euer Zeltplatz hat die erforderlichen Objekte. Denn Camper besuchen euch nicht einfach so, sondern erst dann, wenn ihr die erwünschten Objekte platziert habt. Wenn der Camper euch dann besucht, könnt ihr diese gerne wieder wegnehmen und der Camper verweilt anschließend bei euch im Camp. Ach ja, für die Erfüllung von Wünschen und Missionen von Melinda (oder täglichen Aufgaben) bekommt ihr diverse Materialien, die ihr für Mobiliar oder weitere Dinge bei Björn benötigt.

Durch das Erfüllen von Missionen oder dem Ansteigen eures Freundschaftsgrades mit diversen Tieren, steigt außerdem euer Level an, sodass ihr neue Bauobjekte und Camper freischaltet. Durch Erfüllung von Melindas Missionen erhaltet ihr auch Blatt-Bons, die ihr für mehr tragbare Items, mehr Bauplätze für eure Objekte oder beschleunigtes Fertigstellen von Objekten ausgeben könnt. Doch die Blatt-Bons könnt ihr auch für echtes Geld erwerben, falls ihr unbedingt in der Schaufelgrube Materialien oder Sternis erhalten wollt oder aber, damit die Arbeiten von Björn schneller fertig sind.

Beim Fangen eines Insekts oder Fisches muss man zum richtigen Zeitpunkt tippen. Im Hintergrund steht übrigens ein anderer Spieler.

Doch ihr seid nicht alleine, denn ihr könnt auch mit anderen Spielern interagieren, zumindest indirekt. Denn in jedem Erholungsgebiet könnt ihr nicht nur einen Camper, der nach circa drei Stunden woanders hinfährt, sondern auch weitere Spieler treffen, mit denen ihr drei Aktionen durchführen könnt. Ihr könnt ihnen verschiedene Items für einen bestimmten Betrag auf ihrem Basar abkaufen, ihr könnt aber auch selbst Items auf dem Basar anbieten. Außerdem könnt ihr dem Spieler eine Freundschaftsanfrage übermitteln oder seinen Zeltplatz besuchen. Auf diesem könnt ihr dann den Spielern ein „Toll“ vergeben. Auch könnt ihr eure ID mit anderen teilen, um in der App Freunde zu werden.

Ansonsten könnt ihr Möbel, Kleidung und weitere Dinge auf dem Markt erwerben. Auf dem Markt könnt ihr aber auch mit Melinda an der Außenstelle des Rathauses sprechen, nicht nur um dort nochmals die Tutorials einzusehen, sondern um auch Missionen von Melinda einzusehen. Nach dem Absolvieren einer Mission erhaltet ihr, wie bereits erwähnt, verschiedene Materialien, welche eine gewisse Zeit lang im Briefkasten liegen und von euch abgeholt werden müssen. Dies ist einfacher als es klingt, da ihr nur auf die entsprechende Schaltfläche drücken müsst. Aber leert diesen Briefkasten regelmäßig, denn die Sachen werden dort nicht unbegrenzt aufbewahrt. Bei OK Motors könnt ihr euer Wohnmobil ausbauen und umlackieren, da dieses etwas wie euer kleines zu Hause ist und ihr es ebenfalls einrichten könnt. Wenn ihr es umlackiert habt oder ausgebaut habt, müsst ihr den "Krähdit" abbezahlen, den könnt ihr aber nach Lust und Laune abbezahlen, wenn ihr die Sternis habt.

Grafisch sieht der Titel für ein Smart-Geräte-Spiel sehr gut aus und entspricht dem Stil der Animal Crossing-Serie und selbst in der Beta lief alles soweit rund und ich hatte nur ein oder zwei kleinere Anzeigefehler. Musikalisch hört ihr sanfte Klänge, eben wie bei einem Animal Crossing-Spiel üblich, mit entsprechender Vertonung der Camper und anderen Tiere.

Unsere Prognose zu Animal Crossing: Pocket Camp

Meinung von Marco Kropp
Animal Crossing: Pocket Camp ist eine gemütliche App mit dem Flair eines richtigen Animal Crossing-Spieles. Doch diese bedarf teils längerer Aufmerksamkeit, als ich dachte. Denn zum Einsammeln der Items, dem Knüpfen von Kontakten und dem Ausstatten des Zeltplatzes, habe ich oft dreißig Minuten verbracht, teils mehr oder weniger, je nachdem, was ich alles erledigen wollte. Trotz dessen, dass der Titel zum Zeitpunkt der Vorschau noch im Beta-Stadium war, habe ich einige Stunden geopfert und mir fehlen noch viele Camper, Möbel und mehr. Ob mich die App jedoch auf lange Sicht bei der Stange halten wird, bleibt abzuwarten. Fans der Spielereihe dürfen sich aber auf eine App freuen, welche den Flair eines Animal Crossing gut eingefangen hat.

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