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Vorschau zu Sushi Striker: The Way of Sushido - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Sushi Striker: The Way of Sushido
  • USA USA: Sushi Striker: The Way of Sushido
  • Japan Japan: Chou Kaiten Sushi Striker: The Way of Sushido
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
08.06.2018
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo, indieszero
Genre
Action, Puzzle
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 2
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Die große Sushi-Überraschung?

Von Dirk Apitz () Mit Sushi Striker: The Way of Sushido hat Nintendo während der letzten E3 wohl einige überrascht und mit einem dicken Fragezeichen zurückgelassen. Was soll das Ganze? Diese Frage wurde nicht so wirklich beantwortet, auch dann nicht, als klar wurde, dass dieses Spiel auch für die Nintendo Switch kommt. Nun, ich kann sagen, dass das Spielkonzept eigentlich sehr simpel ist und man sich zurecht fragt, warum nun dieser relativ hohe Preis für dieses Puzzle-Game bezahlt werden soll. Doch schon sehr früh wird klar, dass dieses Spiel nicht nur eigenartig ist, sondern auch etwas Besonderes. Ich teile mit euch nun meine ersten Erfahrungen mit diesem Spiel für die Nintendo Switch.

Süßigkeiten? Für was diese sind, werde ich im Test erklären.

Doch worum geht es denn nun genau in Sushi Striker: The Way of Sushido? Natürlich um Sushi! Aber wie zum Teufel macht man aus dem Thema Sushi eigentlich nun ein Videospiel? Wie bei Candy Crush presst man eben auch hier das Essen einfach in ein Puzzle-Game. So hat jeder Spieler drei Laufbänder auf seiner Seite. In der Mitte ist noch ein zusätzliches Laufband, welches ein anderes Tempo fährt und beide Spieler benutzen können. Auf den Bändern sind Teller in unterschiedlichen Farben und auf diesen ist Sushi. Euer Ziel ist es, mehrere gleichfarbige Teller zu verbinden, mindestens zwei müssen es sein, um den Teller leer zu essen. Sobald ihr einen Teller ausgewählt habt, bekommt ihr sieben Sekunden lang Zeit, um diesen mit anderen zu verbinden. Sobald ihr diese Teller verbunden habt, bekommt ihr leere Tellerstapel. Jetzt wird es verrückt (wenn es das nicht schon ist)! Um den gegnerischen Kontrahenten zu schlagen, müsst ihr ihn mit diesem Stapel bewerfen! Hat ein Spieler keine Lebenspunkte mehr, dann ist dieser besiegt!

Aber wofür eigentlich das Sushi essen? Nun, Sushi ist natürlich unglaublich lecker, dies ist aber nicht der einzige Grund für euren Hunger. So habt ihr in einem Kampf bis zu drei Sushi-Geister mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Esst ihr Sushi, dann füllt ihr damit die Leiste und sobald diese voll ist, könnt ihr eine Spezial-Attacke starten. So könnt ihr dadurch bewirken, dass sich die Laufbänder schneller bewegen lassen, ihr könnt euch heilen oder ein Schild aktivieren, das gegnerische Attacken abwehrt. Während des Abenteuers könnt ihr noch mehr Geister freischalten, die alle unterschiedliche besondere Fähigkeiten haben. Diverse Sushi-Varianten lassen zudem die Leiste schneller füllen. Also Augen auf beim Sushi mampfen! Das sind die Grundlagen dieses Spieles, aber noch längst nicht alles. Solltet ihr nämlich mehrere Sushi auf einem Band mampfen, startet das Sushi-Festival. Dadurch wird das Band nicht nur schneller, auch mehr gleichfarbige Teller erscheinen und dadurch könnt ihr noch schneller eure Spezialleisten auffüllen. Zudem wird euer Stapel dadurch größer. Denn auch dies ist interessant: Je größer der Stapel, desto mehr Schaden könnt ihr anrichten. Habt ihr zudem mehrere Stapel der gleichen Tellerfarbe und werft diese schnell auf den Kontrahenten, dann könnt ihr sogar Combos ausführen und noch mehr Schaden anrichten. Bis zu vier Teller lassen sich sichern. Kommt ein weiterer Stapel dazu, wird der älteste Stapel automatisch geworfen, ansonsten könnt ihr mit der X-Taste selbst werfen. Ihr merkt schon, taktische Tiefe ist gegeben und ich werde in meinem Test noch genauer darauf eingehen.

Nach Abschluss eines Levels bekommt ihr eine Bewertung und natürlich Erfahrungspunkte. Items gibt es auch?

Ansonsten levelt ihr euren Charakter und eure Geister. Denn die Geister steigern euren Angriff und eure Lebenspunkte. Dazu könnt ihr im Laufe der Geschichte noch Sushi finden, welches ihr als Lieblings-Sushi kennzeichnen könnt. Hier gibt euch das Sushi diverse Fähigkeiten, wie zum Beispiel mehr Lebenspunkte. Das Rädchen, welches euer Laufband erst in Bewegung setzt, könnt ihr bestimmen und so das Tempo der Bänder etwas anpassen. Das Spiel geht also einen deutlichen Schritt weiter als zum Beispiel Puyo Puyo Tetris im letzten Jahr und ist ganz schön vielseitig. Ich kann hier schon sagen, dass das auch noch längst nicht alles ist und man gerade am Anfang mit ganz schön vielen Informationen konfrontiert wird, die aber schön Schritt für Schritt erklärt werden. Wie gut das Spielprinzip nun wirklich funktioniert oder ob es auf Dauer langweilig wird, werde ich im Test noch näher beleuchten. Später im Spiel wird es zudem noch einen Multiplayer geben und für genügend Langzeitmotivation scheint gesorgt.

Allein die Geschichte und der Anfang des Spieles, wie auch die ersten Levels, zeigen aber schon eindrucksvoll, dass Sushi Striker: The Way of Sushido zwar absolut absurd ist, aber halt im positiven Sinne. Nur schon einmal vorab gesagt: Diese Geschichte ist einfach zu verrückt und wenn man sich dazu noch überlegt, dass es ja eigentlich nur um Sushi geht, dann fragt man sich schon, wie die Entwickler eigentlich darauf gekommen sind. Auch hier bietet Sushi Striker: The Way of Sushido mehr, als man auf den ersten Blick denken könnte. Ich jedenfalls war wirklich überrascht und freue mich schon auf die weiteren Level.

Unsere Prognose zu Sushi Striker: The Way of Sushido

Meinung von Dirk Apitz
Wenn alles gut läuft, dann wartet der Überraschungshit des Jahres auf uns! Ob das Spiel allerdings auf Dauer weiter motivieren kann und wie weit die taktische Tiefe nun wirklich geht, wird sich erst zeigen. Doch der erste Eindruck macht zuversichtlich, die anfängliche Skepsis wurde immer weniger. Vielleicht sollten einige das Spiel im Auge behalten und nicht mehr belächeln. Ich jedenfalls bin gespannt!

Kommentare 2

  • Squall1990 Nintendo Gamer Since 1994 - 24.05.2018 - 22:39

    Ich habe heute die Demo getestet und ca. die ersten 4 Level abgeschlossen und bin auch in Level 4 einmal gescheitert. Ich hatte echt Spaß an dem Spiel bisher und denke für ein paar Runden zwischendurch ist das Spiel definitiv zu haben. Allerdings könnte ich mich damit keine 3-4 Stunden am Stück beschäftigen. Ich hatte es erstmal mit dem Controller gezockt. Mit dem Touchscreen der Switch werde ich es noch zocken. Wobei ich mir denken kann, dass es mit dem Touchscreen viel leichter von der Hand gehen wird.

    Die animierten und synchronisierten Szenen fand ich sehr unterhaltsam und witzig.
  • NicellGamer Sternenkrieger - 25.05.2018 - 21:14

    @Squall1990 So geht es mir auch.