Ein weiterer Geniestreich von Frozenbyte?

Im Oktober des vergangenen Jahres kündigte das finnische Entwicklerstudio Frozenbyte mit Trine 4: The Nightmare Prince das mittlerweile vierte Abenteuer von Amadeus, Pontius und Zoya für die Nintendo Switch an. Bei der Modus Games All Access Tour in Hamburg hatten wir die Möglichkeit, uns gemeinsam mit den Entwicklern erstes Spielematerial der Alpha-Version von dem kommenden 2,5D-Puzzle-Plattformer anzuschauen – gespielt und kommentiert von Kai Tuovinen, Marketing Manager von Frozenbyte und Antti Rantanen, Producer von Trine 4: The Nightmare Prince.


Vier Spieler, physikalische Rätsel und der Prinz der Albträume…


Nach dem Ende des dritten Teils lebten der Magier Amadeus, der Ritter Pontius und die Diebin Zoya einige Zeit voneinander getrennt – bis zu dem Zeitpunkt, an dem das ungleiche Helden-Trio von der Astral-Akademie eine neue und durchaus wichtige Aufgabe auferlegt bekommt. Mit gebündelter Kraft und dem Wissen, sich stets aufeinander verlassen zu können, soll das Trio den Prinzen Selius finden, welcher seit geraumer Zeit von finsteren Albträumen heimgesucht wird. Der sogenannte Albtraumprinz sieht sich in großer Gefahr, als seine fürchterlichen Hirngespinste zur Realität werden und das gesamte Land bedrohen. Es steht eine große und lange Reise voller Rätsel und knackiger Endgegner bevor. Das Schicksal des Landes liegt ab sofort in euren Hirnzellen und Händen. Gelingt es euch, den Prinzen rechtzeitig zu finden oder wird die Finsternis das gesamte Land verschlingen?


Der eine oder andere Weg kann nur durch das erfolgreiche Absolvieren eines Rätsels gemeistert werden.

Noch vor dem eigentlichen Start der Präsentation erzählten uns die beiden Jungs von Frozenbyte ein paar Anekdoten über die Story und den Entwicklungsprozess von Trine 4: The Nightmare Prince. Zwar sei man zum aktuellen Zeitpunkt noch mitten in der Entwicklung und Fertigstellung einiger wichtiger (Story-)Abschnitte, doch würde man voll im Zeitplan liegen. Kurze Augenblicke später und mit jeweils einem Controller ausgestattet, wurden uns einige Level, ein paar Rätsel und der Mehrspielermodus von Trine 4: The Nightmare Prince gezeigt – stets kommentiert von Kai Tuovinen und Antti Rantanen. Jedes der uns gezeigten Level beinhaltete eine Vielzahl an unterschiedlichen Rätseln, welche teilweise nur durch das Einbinden der Umgebung auf physikalische Art und Weise sowie mit den einzigartigen Fähigkeiten der Charaktere gelöst werden können. Am Ende einer jeden Stage wartet zudem ein Endgegner darauf, von euch zurück in das Land der Träume geschickt zu werden.


Zusätzlich können diverse Rätsel und Passagen im Spiel nur durch den Lokalen- und Online-Mehrspielermodus erfolgreich absolviert werden. Crossplay zwischen den verschiedenen Plattformen ist laut Producer zum aktuellen Zeitpunkt nicht geplant, allerdings könne sich dies bis zu der Veröffentlichung noch ändern. Und obwohl es sich bei dem dort gezeigten Inhalten um frühes Alpha-Material handelte, sprang sofort die wunderschön gezeichnete Grafik ins Auge. Gemeinsam mit den vertonten Zwischensequenzen und den leichten Klängen im Hintergrund schaffte es Frozenbyte innerhalb kürzester Zeit, uns ein Gesamtkunstwerk von hoher Qualität zu zeigen. Ob das finnische Entwicklerstudio diese Qualität auch über das komplette Spiel hinbekommt, erfahren wir leider erst, wenn Trine 4: The Nightmare Prince in den kommenden Herbstmonaten im Nintendo eShop und als Handelsversion für die Nintendo Switch erscheint.


Spielegalerie zu Trine 4: The Nightmare Prince

Unsere Prognose

Meinung von Krispin Berndt

Durch die Kombination aus einem Plattformer in 2,5D Grafik, verschiedenen Rätseln, knackigen Endgegnern und dem Mehrspielermodus ist es Frozenbyte mit Trine 4: The Nightmare Prince gelungen, sich von den anderen Spielen auf der Modus Games All Access Tour abzuheben und einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Das dort gezeigte Spielematerial der Alpha macht definitiv neugierig auf den neuesten Ableger der Reihe und konnte sich am Ende des Tages einen festen Platz auf meiner Wunschliste sichern. Ich bin gespannt, ob mich die finale Version im Endeffekt genauso überzeugen kann wie die dort gezeigte Version. Sollte mir Trine 4: The Nightmare Prince nach der Veröffentlichung wider Erwarten nicht zusagen, ist der Prinz sicher nicht mehr der Einzige mit Albträumen...
Mein persönliches Highlight: Die Grafik und die unterschiedlichen Interaktionen mit der Spielwelt.

Die durchschnittliche Leserwertung

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Kommentare 1

  • Ralf74

    Turmheld

    Danke für deinen Bericht.


    Die Grafik finde ich wirklich sehr ansprechend!


    Jetzt würde mich noch interessieren auf welchem System du die Alpha-Version anschauen konntests?