Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Vorschau zu Fire Emblem: Three Houses - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Fire Emblem: Three Houses
  • USA USA: Fire Emblem: Three Houses
  • Japan Japan: Fire Emblem: Three Houses
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
26.07.2019
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Intelligent Systems
Genre
Strategie, RPG
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
Besitzt du dieses Spiel?
Anmelden
Magst du dieses Spiel?
Jetzt kaufen und ntower unterstützen
Amazon eBay

Willkommen im Kloster Garreg Mach

Von Daniel Kania () Schon seit Januar 2017 warten Fire Emblem-Fans gespannt auf den neuesten Hauptableger für die Nintendo Switch. Lange Zeit hörte man nichts vom zuerst namenlosen Titel, dann zur E3 2018 wurde Fire Emblem: Three Houses der Weltöffentlichkeit enthüllt – und zugleich verschoben. Frühjahr 2019 hieß es damals noch, schon zur Nintendo Direct-Präsentation im Februar 2019 musste man sein Versprechen zurücknehmen und legte die Veröffentlichung auf den 26.07.2019. Nun gibt es kein Wenn und Aber mehr, die Veröffentlichung steht kurz bevor. Dass das Spiel auch tatsächlich existiert und nicht bloß ein Mythos ist, davon konnten wir uns in den vergangenen Tagen ein gutes Bild machen, als wir zahlreiche Stunden mit der Vollversion verbracht haben. Aus diesem Grund können wir nun in dieser Vorschau ein wenig darüber plaudern, was Fans in zwei Wochen erwarten wird.

Die Grundlagen

Solltet ihr bereits mit den Fire Emblem-Spielen vertraut sein, könnt ihr diesen Abschnitt beherzt überspringen. Zuerst wollen wir nämlich auf die Grundlagen von Fire Emblem: Three Houses eingehen, die sich nicht gravierend von früheren Spielen unterscheiden. Zu den Neuerungen, Änderungen und Besonderheiten kommen wir anschließend.

Im Kern ist Fire Emblem: Three Houses ein Strategiespiel geblieben. Die taktischen Kämpfe bilden das Herzstück des Gameplays und verkörpern viele Merkmale der langjährigen Serie. Aus einer Vogelperspektive betrachtet man das Geschehen auf dem Schlachtfeld, welches in einem Schachbrettmuster aufgebaut ist. Teil des Spielprinzips ist es, seine eigenen Figuren über das Schlachtfeld zu bewegen, strategisch klug zu positionieren und feindliche Einheiten niederzustrecken. Jede verfügbare Spielfigur kommt mit mehreren Ebenen an Eigenheiten daher, welche den Verlauf eines Kampfes mitbestimmen können. Die Werte einer Einheit, ihre ausgerüstete Waffe, ihre Position auf dem Schlachtfeld, ihre Reichweite, ihre Bewegungsmöglichkeiten, verschiedene Arten von Rängen und mehr können alle Einfluss ausüben.

Zu blöd, dass wir schon alle seine Handlanger erledigt haben und nun in der Überzahl sind.

Sobald ein Kampf initiiert wird, wechselt die Kamera in eine dynamische Third Person-Perspektive, sodass die auszutragenden Gefechte hautnah miterlebt werden können. Je nach Klasse eurer Spielfigur werden unterschiedliche Kampfanimationen zu bewundern sein. Am imposantesten ist es wenn eine eurer Figuren einen Kritischen Treffer landet. Dieser wird mit einer Einblendung des entschlossenen Gesichts eurer Figur angekündigt und anschließend mit ordentlich Wumms ausgeführt. Kritische Treffer teilen ein Vielfaches des eigentlichen Schadens aus, ihre Aktivierung ist vom Glück abhängig.

Euer Ziel ist es nicht nur den Feinden den Garaus zu machen, sondern auch auf die Gesundheit eurer eigenen Einheiten zu achten und diese möglichst effizient zu stärken. Dadurch entwickelt sich ein runder Spielezyklus, in dem ihr mit immer stärkeren Waffen und erfahreneren Einheiten gegen immer schwierigere Gegner bestehen müsst. Der Verlust einer Einheit bedeutet in Fire Emblem-Spielen traditionell große Konsequenzen. Dank des sogenannten „Perma-Death“ sind gefallene Verbündete für den restlichen Spielverlauf unzugänglich. Jeder verschwundene Kamerad macht es für die verbliebenen Einheiten schwieriger, sich gegen irgendwelche Banditengruppen oder finstere Armeen zu behaupten. All das ist auch in Fire Emblem: Three Houses der Fall, sofern man sich dazu entscheidet im Klassisch-Modus zu spielen. Entscheidet man sich für den Anfänger-Modus – früher auch als Casual-Modus bekannt –, so ziehen sich erledigte Verbündete nur für eine Mission zurück und kehren anschließend wieder. Dieser Ableger bietet allerdings noch eine weitere Mechanik, welche vielen Neueinsteigern das Spiel erleichtern kann. Dazu später mehr.

Die Prämisse im Überblick

Zwei riesige Armeen prallen auf einem großen, offenen Feld aufeinander. Mord und Totschlag soweit das Auge reicht und inmitten des Tumults bekämpfen sich zwei fast schon gottgleiche Figuren. Eine davon gewinnt die Oberhand und streckt ihr Gegenüber nieder. Mit blutbeschmierten Händen greift sie nach der Waffe ihres Gegners und hält sie erleichtert gegen ihre Wange. Dem Blutvergießen wurde eine Ende gesetzt.

Welche zwei Persönlichkeiten kämpfen hier gegeneinander?

Oh Schreck! Es ist bloß ein Traum gewesen. Geplagt von diesem immer wiederkehrenden Traum einer epochalen Schlacht findet sich die Hauptfigur (nachfolgend als „Byleth“ bezeichnet) in der Dunkelheit wieder. Wo befinden wir uns? In der Nähe ist ein altertümlich wirkender Thron zu finden, darauf die Gestalt eines verschlafenen, jungen Mädchens, welches mit ihren grünen Haaren und auffälligem Kopfschmuck Eindruck erweckt. So ganz kann sich keiner der beiden ihr wundersames Treffen erklären. Noch dazu leidet die Arme unter Gedächtnisverlust. Wer ist sie und wo kommt sie her? Ist sie eine ruhelose Seele, die mit dem Wunsch auf Rache in der Welt umherschwirrt? Es soll fürs Erste ungeklärt bleiben.

Ehe Byleth sich versieht, ist er/sie wieder in der Realität angekommen. Zusammen mit seinem/ihrem Vater Jeralt verbringen sie die Nacht in einem Dorf. Das Söldnerleben ist schon nicht leicht. Und leichter wird es erst recht nicht, wenn eine Banditentruppe in der Nähe ihr Unwesen treibt. Den Fuß nach draußen gesetzt trifft man auf drei noble Persönlichkeiten, welche sich in einer misslichen Lage befinden. Die Unholde haben es augenscheinlich auf sie und ihre Schulkameraden abgesehen. Byleth und Jeralt sind sofort zur Stelle, um den Fieslingen Paroli zu bieten – und damit erlebt ihr euren ersten Kampf in Fire Emblem: Three Houses.

Nachdem sich die Situation geklärt hat, brecht ihr gemeinsam mit der Gruppe auf, um dem Kloster Garreg Mach einen Besuch abzustatten. Die drei Figuren, denen ihr die Haut gerettet habt, sind nämlich die Haussprecher der Militärakademie im Kloster Garreg Mach als auch die zukünftigen Anführer der Herrschaftsgebiete von Fódlan, dem Kontinent, auf dem sich Fire Emblem: Three Houses abspielt. Um es milde auszudrücken, sind sie alle von Byleths Fähigkeiten begeistert und wollen ihn/sie für ihre jeweilige Nation gewinnen. Ihr könnt euch allerdings nur für eines der Häuser, nur für eines der Machtgebiete entscheiden. Wie werdet ihr wählen?

Das Kloster Garreg Mach – ein Tapetenwechsel für die Serie

Das Kloster Garreg Mach ist ein riesiges Bauwerk im Zentrum von Fódlan. Es dient nicht nur als Ausbildungsstätte zukünftiger Krieger und Taktiker, sondern ist auch der zentrale Stützpunkt der Kirche der Seiros. Gläubige der Religion verehren die heilige Göttin Seiros, welche Fódlan erschaffen und der Menschheit Stärke verliehen haben soll. Um das Böse der Welt zu besiegen, vermachte sie besonders talentierten Menschen sogenannte Wappen, um ihr Können zu verstärken, und händigte den stärksten von ihnen mächtige Waffen aus, welche heute als Heroenrelikte bekannt sind. Diese können ihr wahres Potenzial nur dann entfesseln, wenn ihr Nutzer über das entsprechende Wappen verfügt. Andernfalls könnte das Heroenrelikt sogar schädlich auf seinen Anwender wirken.

Wie Vater, so Sohn. Ein kriegerisches Talent scheint in der Familie zu liegen.

Im Kloster erfährt Byleth vom Oberhaupt der Kirche der Seiros, von der Erzbischöfin Rhea höchstpersönlich, dass er/sie als Lehrer/-in der Militärakademie eingestellt werden soll. Seine/Ihre Taten scheinen großen Eindruck hinterlassen zu haben. Demnach ist es nun Byleths Aufgabe sich mit dem Kloster Garreg Mach vertraut zu machen, die Schülerinnen und Schüler kennenzulernen, um sich anschließend für eine Klasse zu entscheiden. Das Haus der Schwarzen Adler, angeführt von Haussprecherin Edelgard, der zukünftigen Kaiserin des Adrestianischen Kaiserreichs. Das Haus der Blauen Löwen, angeführt von Haussprecher Dimitri, dem zukünftigen König des Heiligen Königreichs von Fearghus. Das Haus der Goldenen Hirsche, angeführt von Haussprecher Claude, dem zukünftigen Anführer der Allianz von Leicester. Jedes Haus, jede Klasse bietet eine Vielfalt an bunten Persönlichkeiten, jede kommt mit ihren eigenen Stärken und Schwächen daher. Als Magister/Magistra ist es Byleths Aufgabe, seine/ihre Schülerinnen und Schüler entsprechend zu fördern und ihnen die Kriegskunst beizubringen.

Neben einem besonderen Wechsel des Settings stellt das Kloster Garreg Mach auch den umfangreichsten und ambitioniertesten Versuch von Intelligent Systems dar, das traditionelle Strategie-Gameplay der Serie um einen RPG-Anteil zu erweitern. Schon Fire Emblem Fates versuchte mit der „Mein Schloss“-Funktion eine spaßige Nebenaktivität einzuführen, welche nebst den gewohnten Kämpfen genossen werden konnte. Fire Emblem: Three Houses scheint dies auf ein völlig neues Level anzuheben. Das Kloster Garreg Mach ist ein großer, frei begehbarer Schauplatz, auf dem sich Spieler austoben dürfen. In RPG-Manier darf hier erkundet und mit allerhand Charakteren gesprochen sowie interagiert werden. Dabei stößt man auf viele verschiedene Schicksale und Situationen, nimmt Quests an, erledigt seine Einkäufe beim Marktplatz, lernt in der Bibliothek jede Menge über die Hintergrundgeschichte und vieles weitere.

An eurem freien Tag könnt ihr Schülerinnen und Schüler zum gemeinsamen Essen einladen. Das verbessert eure Bande und steigert die Motivation.

Nachdem man sich für eine Klasse entschieden hat, muss den Verantwortungen als Magister/Magistra nachgegangen werden. Fire Emblem: Three Houses nutzt einen spieleigenen Kalender nicht unähnlich zu den Persona-Spielen von Atlus. Zum verflixten Montag muss der Unterricht für die anstehende Woche festgelegt werden. „Unterricht“ meint im Kontext des Spiels, dass Byleth den Charakteren etwas über eine bestimmte Fertigkeit beibringt, etwa über die Fertigkeit der Schwertkunst, über das Reiten oder über den Glauben. Es gibt verschiedene Lehrbereiche, denen man sich widmen kann. Ein hoher Fertigkeitsrang bedeutet generell mehr Möglichkeiten für die jeweilige Einheit. Mit einem A-Rang im Umgang mit Lanzen lassen sich bessere Lanzenwaffen führen als mit einem C-Rang. Wer viel Wissen im Glauben angesammelt hat, der wird bessere weiße Magie nutzen können als ein ungläubiger Tölpel.

Noch mehr als jemals zuvor in der Vergangenheit der Fire Emblem-Spiele hat der Spieler Kontrolle über die Individualisierung seiner Einheiten. Ihr braucht eine starke gepanzerte Einheit? Sicher doch, bringt einen eurer Schüler nur dazu, den Umgang mit Rüstung zu lernen. Es mangelt euch an Heilern? Vielleicht sollten mehr Personen ihren Glauben verbessern, um heilende Magie wirken zu können. Charaktere sind nicht mehr an bestimmte Klassen gebunden, aus denen ihr eine beschränkte Wahl treffen müsst, sondern können werden, was sie wollen. Das Ablegen und Bestehen eines Examens für die jeweilige Klasse ist allerdings notwendig, um in eine spezifische Klasse wechseln zu können. Der Erfolg beim Test hängt ganz von dem Können eurer Einheit ab. Examen überprüfen bestimmte Fertigkeiten, erfüllt eure Einheit also die verlangten Voraussetzungen, ist das Examen so gut wie bestanden.

Am Sonntag einer Woche ist es schließlich Zeit für Nebenaktivitäten. Nach und nach werden weitere Nebenaktivitäten freigeschaltet. Die Möglichkeiten bestehen aus „Erkunden“, „Seminar“, „Kampf“ und „Ausruhen“.

Euer Leben im Kloster Garreg Mach erfordert ein gutes Zeit-Management. Solltet ihr euch einmal nicht entscheiden können, kann in den Globalen Aktivitäten nachgesehen werden, wofür sich der Großteil der Spieler weltweit entschieden hat.

  • Erkunden: Streift nach Lust und Laune durch das Kloster Garreg Mach. Jeden Monat gibt es neue Quests zu erledigen, Dialoge anzuhören und Ereignisse zu erleben. Ihr selbst entscheidet, wie ihr eure Zeit verbringen möchtet.
  • Seminar: Lasst euch und ausgewählte Schülerinnen und Schüler von anderen Lehrern oder Lehrerinnen des Klosters Garreg Mach unterrichten. Dadurch können spezifische Fertigkeiten trainiert werden.
  • Kampf: Bestreitet optionale Kämpfe, um eure Einheiten zu trainieren, oder bewältigt Nebenquests, um spezielle Prämien zu erhalten und Nebengeschichten zu erleben.
  • Ausruhen: Lässt alle ein wenig Energie tanken. Dadurch steigt die Motivation eurer Schülerinnen und Schüler, sodass sie für mehr Unterrichtsstoff zu haben sind.
Am Ende eines jeden Monats findet ein Story-Kampf statt, welcher die Handlung voranbringt und für den Spielefortschritt notwendig ist. Besonders in diesen Kämpfen sollte von zwei Mechaniken Gebrauch gemacht werden, die in Fire Emblem: Three Houses (teilweise) neu sind. Beide Mechaniken werden im Folgenden kurz vorgestellt.

Bataillone:
Ganz neu in Fire Emblem: Three Houses ist es, dass eure Einheiten nicht alleine auf dem Schlachtfeld stehen. Nun können sie von Truppen begleitet werden. Diese Truppen verleihen eurer Einheit bestimmte Boni auf ihre Werte und ermöglichen zudem den Einsatz von sogenannten „Strategemen“. Dabei handelt es sich um besonders mächtige Kriegsmanöver, welche den Gegner oft mit einem erheblichen Nachteil versehen. Konträr können Strategeme aber auch auf eigene Einheiten wirken, etwa als Heilungszauber. Die Nutzungszahl der Strategeme ist pro Kampf begrenzt.

Göttlicher Puls:
Dank einer neu gewonnenen Macht ist es Byleth möglich, den Fluss der Zeit zu manipulieren. Auf diese Weise lassen sich sozusagen die Zeiger der Uhr zurückdrehen. Diese Fähigkeit hilft, wenn es zu unerwarteten Rückschlägen kommen sollte, welche man auf der Stelle korrigieren möchte. Der Verlust einer eigenen Einheit ist dabei das prominenteste Beispiel. So lässt sich ein ungeschickter Fehler berichtigen, ohne die gesamte Mission von vorne zu beginnen. Diese Funktion ist rein optional und auf eine bestimmte Nutzungszahl pro Mission limitiert. Potenziellem Frust wird durch diese Fähigkeit auf jeden Fall vorgebeugt.

In Kämpfen kann nun so weit reingezoomt werden, dass ihr praktisch die Umgebung aus der Third Person-Ansicht überblicken könnt. Noch cooler: Die Figuren lassen sich sogar direkt auf diese Weise steuern!

Abschließend möchte ich einige Worte zur allgemeinen Präsentation des Spiels verlieren. Dies umschließt Optik, Menüführung, Musik und mehr. Leider scheint sich abzuzeichnen, dass diese Kooperation zwischen Nintendo, Intelligent Systems und Koei Tecmo nicht die besten technischen Ergebnisse erzeugt hat. Das Spiel läuft bei der Erkundung des Klosters oft nicht flüssig und einige Bereiche bleiben für einige Sekunden durch Türen und Tore verschlossen, bis schließlich der Bereich fertig geladen ist und sich dem Spieler öffnet. Dies ist besonders nach Nutzung der Schnellreisefunktion zu bemerken. Während einige Bereiche der optischen Präsentation schick aussehen können, scheint sich kein absolut rundes, stimmiges Gesamtbild zu ergeben. Einige Texturen stechen aufgrund ihrer geringen Qualität besonders ins Auge. Einzig die Charaktermodelle stellen einen großen Sprung zu vorherigen Spielen dar, wollen aber nicht immer so ganz mit der Umgebung harmonieren. Es könnte am sehr stilisierten Design und den Konturen liegen, dass die Charaktermodelle sich so vom Rest der Umgebung abheben.

Für die restlichen Aspekte bleibt bisher aber nur Lob übrig. Die Menüs wurden mit Stil entworfen und sind übersichtlich und zugänglich gestaltet. Bei der Musik können in den Anfangsstunden zwar noch nicht außerordentlich viele Stücke gehört werden, doch die bisherigen zeugen allesamt von einer überragenden Qualität. Dabei ist eine Inspiration aus dem Techno-Genre nicht zu leugnen. Einige Teile der Musikstücke klingen besonders modern und „digital“. Zu guter Letzt muss die englische Synchronisation gelobt werden, die bislang als sehr eindrücklich und stimmig zu beschreiben ist.

Unsere Prognose zu Fire Emblem: Three Houses

Meinung von Daniel Kania
Fire Emblem: Three Houses verspricht einer der größten Nintendo Switch-Titel des Jahres zu werden. Neben Strategie-Fans möchte man mit diesem Ableger auch RPG-Liebhaber locken und hat dafür eine große, frei erkundbare Oberwelt in Form des Klosters Garreg Mach entworfen. Auch das Strategie-Gameplay und die Kämpfe wurden mächtig aufgebohrt und um einige Facetten erweitert, sodass für noch mehr taktische Tiefe gesorgt ist. Technisch und grafisch gibt es bislang aber noch so einiges zu bemängeln. Ob das Spiel bis zum Ende mit neuen Ideen, einer fesselnden Geschichte und spaßigem Gameplay überzeugen kann, muss abgewartet werden. Hier darf sich aber auf jeden Fall auf eine echte Umfangsexplosion eingestellt werden.
Mein persönliches Highlight: Das Spiel verfügt über so einige animierte Sequenzen, die nicht nur toll aussehen, sondern auch die Geschichte mitreißender gestalten.

Kommentare 22

  • Boss&co Turmknappe - 12.07.2019 - 15:06

    Schade, dass bezüglich der Technik wohl Abstriche zu machen sind.

    Ansonsten hört sich die Vorschau aber sehr gut an. Fire Emblem auf dem GBA habe ich geliebt, mit diesem Teil werde ich wohl mal wieder in die Reihe einsteigen :)
    Zunächst aber die Reviews abwarten.
  • Miriam-Nikita Bewohnerin - 12.07.2019 - 15:10

    Das hört sich alles total super an, das technische ist mir da relativ egal. Für mich wird es definitiv das Game of the Year.
  • Kylar Turmheld - 12.07.2019 - 15:12

    Ich denke es wird sich an der Technik nicht viel ändern, für mich ist das zweckmäßig sowie ausreichend.

    eine Sache stößt mir dennoch sauer auf, bei Fire Emblem radiant dawn gab es wunderschöne zwischensequenzen, der Anime Look wurde sehr gut transportiert, jetzt hat sich allerdings so ein komischer Anime Stil eingeschlichen, den ich schon bei neuen Animes nicht mag.

    dieser Animierte zeichenstil, der Micro ruckler bei jeder Bewegung beinhaltet ist für mich eine Zumutung.

    ich hoffe irgendwer versteht was ich meine :P

    Edit:

    Radiant Dawn


    Three Houses
  • TheSchlonz Turmheld - 12.07.2019 - 15:30

    Da wäre ich aber schon überrascht, wenn bei einer so renommierten Serie technische Schwächen auftauchen würden. Zumal die bisherigen Vertreter der Serie keine allzu hohen Anforderungen an die Konsole gestellt haben. Ist ja schließlich kein FPS oder action RPG wie TW3.
  • Frog24 YER DONE! - 12.07.2019 - 15:31

    Technisch und optisch scheint es wohl kein Meisterwerk zu sein, spielerisch hingegen hat es einen ordentlich Umfang. Ersteres ist verkraftbar, zumal es deren erstes HD-FE ist und 3D-FEs jetzt nicht wirklich mit ihrer Optik punkten konnten... Letzteres hingegen gefällt mir.

    Ich hätte 3 Fragen:

    -Ist Byleth ein stummer Protagonist (mit Dialog-Optionen wie die Persona MCs oder in Link in BotW)?
    -Gibt es optionale Romanzen wie in den 3DS FEs?
    -Wie ist das Level-/Map-Design?
  • Daniel Kania Redaktionsleitung - 12.07.2019 - 15:37

    @Frog24

    - Byleth hat selber keine Dialoge on-screen, Gespräche werden lediglich impliziert. Allerdings wird einem bei Konversationen oft die Wahl gegeben, wie man antworten möchte. Das könnte man als "Byleths Stimme" ansehen. Ist nunmal so gemacht, damit sich der Spieler besser mit der Figur identifizieren kann, ohne gleich einen custom Avatar einzubauen. Crit Quotes und andere Sprüche sind aber tatsächlich auch synchronisiert.

    - Unterstützungsgespräche und allgemein das Unterstützungssystem sind am Start. Inwiefern sich Romanzen entwickeln können zwischen den Charakteren, kann ich noch nicht sagen.

    - Three Houses setzt darauf, Maps mit einigen Gimmicks spannender zu machen. Außerdem muss nicht immer "Besiege alle Gegner" das Ziel sein. Ein wenig Abwechslung ist schon vorhanden bisher.
  • Zgravity Real Gamer - 12.07.2019 - 15:50

    Das Byleth keine stimme hat habe ich befürchtet. Das ist aber auch mein einziger kritikpunkt an dem spiel.
  • Zarathustra Handheld-Enthusiast - 12.07.2019 - 15:56

    @Daniel Kania

    Was ich die ganze Zeit nicht verstehe-sind die kämpfe alle unter den Schülern oder hat man es auch mit wirklichen Feinden zu tun?
    Bisher verstehe ich alles als Trainingskämpfe im Rahmen dieser Universität.
  • Daniel Kania Redaktionsleitung - 12.07.2019 - 16:06

    @Zarathustra Sowohl als auch. Es besteht natürlich ein sportlicher Wettbewerb zwischen den Klassen/Häusern, aber genauso gibt es Aufträge im Namen der Kirche, bei denen Unruhestifter beseitigt werden müssen.
  • Alugard Im Turm lebender Turmgeist - 12.07.2019 - 16:07

    Ich freu mich immer noch sehr auf das Spiel, diese Technischen Mängel könnten sogar mit einem Day One Patch behoben werden, wer weiß auf welchem Stand diese Vollversion ist die man bisher Testen konnte. Und selbst wenn es nicht Day One ist, solang es nur leicht Ärgerlich ist und kein Gamebreaking darstellt kann man damit wohl leben und sie können es mit der Zeit nachpatchen. :)

    @Zarathustra Was ich bisher gelesen habe gibt es durchaus Feinde, neben Banditen wohl auch noch andere Sachen. Und meine auch das die Story in einen Krieg zwischen den Häusern/Ländern hingeht, zumindest gibt ein Trailer das so zu verstehen da dort was gesagt wird von wegen wir waren mal Schüler an der gleichen Schule und stehen uns nun auf dem Schlachtfeld als Feinde gegenüber und so weiter. Aber ist eher spekulativ von mir bzw aus den Infos die es bisher gibt.
  • Kaworu Turmritter - 12.07.2019 - 16:08

    @Zarathustra während der Universitätszeit müssen die Schüler auch Banditennester stürmen und kleine Rebellionen niederschlagen. Es gibt auch Übungskämpfe an der Uni aber bisher habe ich keine nur in 1v1 gesehen.

    Später scheint es einen Zeitsprung oder ähnliches zu geben wo Krieg ausbricht. Wird denke ich maximal das letzte Drittel im Spiel in Anspruch nehmen. Oder wir reisen oft durch die Zeit oder so. Das wird halt noch nicht gespoilert.
  • Zarathustra Handheld-Enthusiast - 12.07.2019 - 16:10

    @Daniel Kania
    @Alugard
    Danke für die Antworten,dann ist meine Vorfreude jetzt auch endgültig.
    Hatte etwas bammel das da Immersion flöten geht, wenn alle kämpfe sozusagen nur Training sind,gerade das permadeath Feature wäre so bestimmt seltsam.
  • zocker-hias Turmbaron - 12.07.2019 - 16:18

    Guter Vorbericht... ich glaube die Mischung aus schwächelnder technik und vor allem fehlender Stilsicherheit in den Designs sorgt dafürdas ich noch micht so ganz warm werde ..

    Hab aber auch noch alle 3 Fates Teile rumliegen.
    Hol es mir sicher später im Jahr!
  • Frog24 YER DONE! - 12.07.2019 - 16:19



    Dann werde ich es wohl auf Schwer mit Perma Death spielen :dk:
  • Cristiano FIRE EMBLEM-HYPE! - 12.07.2019 - 16:23

    Ich freue mich auf das Spiel sehr. Mein Highlight in diesem Jahr :)

    Den Bericht habe ich überflogen, um mich nicht zu sehr zu spoilern. Hört sich aber gut an. Dass die Technik nicht ganz auf der Höhe ist, ist nicht weiter schlimm. War eigentlich bei Fire Emblem immer so. Der 3DS konnte es aber gut kaschieren :P
  • Arraklon F-Zero-Junkie - 12.07.2019 - 16:32

    Ich freue mich riesig auf das Spiel, bin wirklich ein großer Fan der Reihe geworden!
    Bis zum 26.7. zocke ich nun noch FE: Path of Radiance auf dem Gamecube zum einstimmen :)
  • BANJOKONG Meister des Turms - 12.07.2019 - 18:48

    ich habe noch Zuhause fire emblem echoes ungeöffnet :notlikethis:
    Überlege trotzdem mir fire emblem three houses zu holen :dk:
  • Hottehue Turmknappe - 13.07.2019 - 11:38

    Wird man sich als absoluter Neuling der Reihe wohl zurecht finden?

    Habe schon große Lust auf das Spiel aber auch Angst davor es nach kurzer Zeit frustriert nicht mehr weiter zu spielen.
  • Cú Chulainn Wielder of the Gáe Bolg - 13.07.2019 - 12:34

    @Hottehue
    Das sollte eigentlich kein Problem sein. Heutzutage sind FE Spiele dank der Option Perma-Death aus zu schalten, sowie einer Mechanik die es dem Spieler begrenzt ermöglicht die Zeit zurück zu drehen, wodurch Fehler wieder rückgängig gemacht werden können und mehrere Schwierigkeitsgrade, von denen die niedrigsten für gewöhnlich sehr leicht sind.
  • Ovaron Turmheld - 13.07.2019 - 12:43

    @Hottehue

    Von der Story steht jedes Spiel für sich, daher sollte man sich als Neuling auch zurecht finden. Gameplay technisch kommt man auch gut rein, hängt also nur davon ab, ob dir Strategiespiele gefallen.
  • Cú Chulainn Wielder of the Gáe Bolg - 13.07.2019 - 13:03

    Zitat von Ovaron:

    Von der Story steht jedes Spiel für sich
    Das stimmt so nicht wirklich, es ist natürlich war das nicht wenige Ableger der Reihe für sich stehen, aber das trifft nicht auf alle zu. So ist 3 ein direktes Sequel zu Teil 1 (und 12 damit auch zu 11, da es sich bei den beiden Spielen, um Remakes von 1 und 3 handelt), 5 eine Nebengeschichte zu 4, 7 ein Prequel zu 6 und 10 ein direktes Sequel zu 9. Außerdem spielen 1/11, 2/15, 3/12, 4, 5 und 13 alle in der selben Welt, auch wenn ihre jeweiligen Handlungen nicht unbedingt viel mit einander zu tun haben. Strenggenommen hat eigentlich nur Sacred Stones, von den bislang veröffentlichten FEs, keinerlei Verbindung zu anderen Teilen. Sollte man sich aber keine großen Sorgen machen, die meisten FEs lassen sich trotzdem gut spielen, ohne die Anderen zu kennen (nur bei 5 sollte man vorher 4 und bei 10 vorher 9 gespielt haben).
  • Hottehue Turmknappe - 13.07.2019 - 18:37

    OK vielen Dank euch. Ich denke das ich dann zuschlagen werde :)