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Vorschau zu The Legend of Zelda: Link's Awakening - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: The Legend of Zelda: Link's Awakening
  • USA USA: The Legend of Zelda: Link's Awakening
  • Japan Japan: The Legend of Zelda: Yume o Miru Shima
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
20.09.2019
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Genre
Adventure, Action
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Aufbruch in bekannte Dungeons – und in selbstgebaute

Von Roman Dichter () Nachdem das Remake von The Legend of Zelda: Link's Awakening für die Nintendo Switch angekündigt wurde, war ich mir lange unsicher, was ich davon halten sollte. Klar: Zelda verspricht Qualität und hat mich auch noch nie wirklich enttäuscht, aber mein erster Eindruck war ein auf mich etwas seltsam wirkender Grafikstil bei einem Abenteuer, das ich zuvor schon auf einer anderen Plattform gespielt hatte. Also fragte ich mich: Kann mich Link's Awakening in dieser Form erneut in seinen Bann ziehen oder liefert uns Nintendo eine Neuauflage, die die Welt nicht braucht? Nun bin ich losgezogen, um die Insel Cocolint zu erforschen, und bin mir inzwischen ziemlich sicher, wie ich diese Frage beantworten kann.

Gestrandet – wer ist wohl das freundliche Mädchen, das Link am Strand entdeckt? © Nintendo

Wer sich schon etwas mit dem Remake des ursprünglich für den Game Boy erschienenen Titels auseinandergesetzt hat, wird vielleicht wissen, dass es sich um eine äußerst originalgetreue Umsetzung des Spiels handelt. Dies kann ich auch voll und ganz bestätigen. Obwohl es Neuerungen gibt, wie die Möglichkeit, sich eigene Dungeons zu bauen, und dem Spiel eine optische Generalüberholung verpasst wurde, bleibt das eigentliche Spielerlebnis fast identisch. Unser Held Link strandet auf der Insel Cocolint und sucht nun nach einer Möglichkeit, diese zu verlassen. Dafür erforscht er die Umgebung und trifft im beschaulichen Mövendorf auf einige sympathische Charaktere. Die Reise führt ihn aber auch in weit weniger freundliche Gebiete, darunter verschiedene Dungeons, in denen er es mit gefährlichen Endgegnern aufnehmen muss.

Als das Abenteuer im Gange war, wurde mir klar, dass meine Bedenken völlig verflogen waren. Immer wieder kommen Erinnerungen an Orte, Gegner oder Szenen aus dem Original auf – und immer wieder merke ich, dass es sich um positive Erinnerungen handelt! Lustige Dialoge, Nebenaufgaben, vielfältige zu erforschende Gebiete, immer neue Ausrüstungsgegenstände, mit denen bisher unerreichbare Gebiete erforscht werden können – die altbekannte Zelda-Formel geht einfach auf. Der Zahn der Zeit hat an diesem Abenteuer nicht genagt. Wer wie ich schon vor Jahren The Legend of Zelda: Link's Awakening gespielt und geliebt hat, wird mit der Neuauflage ebenso seine Freude haben. Aufgrund der Nähe zum Original ist es natürlich vorteilhaft, wenn etwas Zeit seit dem letzten Spielen vergangen ist, denn wer die Insel in- und auswendig kennt, wird nicht allzu viele Überraschungen erleben. Da hilft das neue optische Gewand dann auch nicht weiter.

Totengräber Boris weiht euch in die Geheimnisse des Dungeon-Baus ein. © Nintendo

Vielleicht motiviert die Veteranen aber auch die Möglichkeit, jetzt eigene Dungeons bauen zu können. Dazu ist zunächst zu sagen, dass ihr nicht etwa einen Baumodus oder Ähnliches im Hauptmenü auswählen könnt, sondern der Baukasten ins Spiel integriert wurde. Zunächst müsst ihr im Abenteuer etwas Fortschritt machen, bis ihr schließlich auf den Totengräber Boris trefft. Zelda-Fans kennen ihn schon aus einigen anderen Abenteuern wie The Legend of Zelda: Ocarina of Time. Besucht ihn in seiner Hütte, um von ihm verschiedene Dungeon-Herausforderungen zu erhalten. Dabei handelt es sich definitiv um keinen vollwertigen Baukasten im Stil von Super Mario Maker, denn ihr könnt nicht jeden Millimeter eures eigenen Dungeons nach eigenen Vorstellungen designen und mit Gegnern oder Items bestücken. Vielmehr dreht sich alles um quadratische Kacheln, die verschiedene Räume eures Dungeons repräsentieren und die ihr dann zusammensetzen müsst. Ihr erhaltet Kacheln von Boris, findet aber auch welche im restlichen Abenteuer oder könnt sie zusätzlich mit amiibo aus dem Zelda-Universum freischalten.

Die erste Herausforderung gestaltet sich recht einfach: Ihr habt verschiedene Kacheln, die sich unter anderem dadurch unterscheiden, in welche Richtungen Türen bzw. Verbindungsmöglichkeiten zu Nachbarkacheln bestehen. Führt also auf einer Kachel ein Weg nach rechts heraus, platziert ihr rechts daneben eine weitere Kachel, die eine Verbindungsmöglichkeit nach links bietet. So bastelt ihr auf einem Feld mit Schachbrettmuster verschiedene Kacheln aneinander, sodass ein Weg vom Start zum Raum mit dem Endgegner entsteht – und fertig ist der erste eigene Dungeon. Anschließend dürft ihr diesen natürlich selbst spielen und müsst den Endgegner erreichen und besiegen. Schwer zu finden ist er nicht gerade – immerhin habt ihr selbst den Weg zu ihm entworfen. Auch die Elemente innerhalb des Dungeons (Schlüssel, Gegner und auch der Endgegner) sind bereits aus dem eigentlichen Abenteuer bekannt. Auf den ersten Blick stellte sich bei mir nur mäßige Begeisterung ein und ich beschloss, zunächst ins Hauptspiel zurückzukehren und mich zu einem späteren Zeitpunkt näher mit den weiteren Herausforderungen im Kammer-Labyrinth zu beschäftigen. Schon bald werde ich euch im Spieletest zu The Legend of Zelda: Link's Awakening mein abschließendes Urteil dazu und zum Rest des Abenteuers mitteilen.

Unsere Prognose zu The Legend of Zelda: Link's Awakening

Meinung von Roman Dichter
Die Neuauflage von The Legend of Zelda: Link's Awakening konnte mich schnell in ihren Bann ziehen und wirkte dank ihrer aufpolierten Optik sehr frisch auf mich, obwohl ich das sehr originalgetreu rekonstruierte Gameplay aus dem Game Boy-Original schon kannte. Die vielen liebevollen Details, Charaktere und Gegner, die den Spielern auf ihrem Abenteuer begegnen, wissen heute genau wie damals zu überzeugen. Wer gerade erst eine ältere Version des Spiels gezockt hat, muss nicht unbedingt sofort zuschlagen, es sei denn die neue Möglichkeit Dungeons zu bauen reizt euch ungemein. Erwartet aber keinen umfangreichen Baukasten wie bei Super Mario Maker, hier werden einfach verschiedene Kacheln zu immer neuen Dungeons zusammengesetzt. Nach meinem ersten Eindruck reicht das nicht als alleiniges Kaufargument aus. Allerdings werde ich diese Funktion bis zum Test noch genauer unter die Lupe nehmen.
Mein persönliches Highlight: Der aufpoppenden Erinnerungen an das Original beim erneuten Erforschen der Insel Cocolint

Kommentare 16

  • Loco4 ❣ 8-bit era ❣ - 12.09.2019 - 13:16

    es ist ewig her, dass ich dieses spiel auf dem super gameboy gespielt habe. es ist auch das einzige zelda, welches ich nur ein einziges mal durchgespielt habe.
    habe mir auch so gut wie gar nichts angeschaut, damit ich die ganzen melodien und figuren erst beim spielen wiederentdecke!

    daher freue ich mich riesig auf nächste woche! :love:
  • Zarathustra Deadly premonition 2 ist real! - 12.09.2019 - 13:36

    Freue mich auch sowohl auf den Test als auch auf das Spiel, habs aber schon oft durchgespielt und auch keine Chance verpasst es nochmal zu erleben(dx, vc)

    Bei dem termindruck den man als Rollenspieler im September ist das aber gar nicht schlecht auch mal ein neues Spiel bereits auswendig zu kennen, ne Woche später kommt ja auch schon Dragon Quest 11
  • Ande Turmfürst - 12.09.2019 - 14:16

    Ich freue mich darauf. Hoffe aber, die Limited Edition noch zu bekommen. Mein Stammhändler musste mir leider absagen, hat leider nicht genug bekommen. Vom anderen Händler habe ich noch keinen negativen Bescheid, den Preis hat er aber zwischenzeitlich auf 999.- angehoben... :link_woot:
    Kriege ich die Limited Edition nicht, werde ich wohl auch noch abwarten und die DX-Version nochmals auf dem 3DS durchspielen. Eigentlich wäre es ja cool, könnte man wie bei Dragon Quest 11 zwischen GB und und neuer Version "Switchen"...
  • Crimsmaster_3000 Bastardo de Crimson - 12.09.2019 - 14:46

    Habe die DX Version ca. Vor 3-4 Jahren mal durchgespielt, sollte lange genug her sein um's so gut wie neu zu genießen :moneylink:
  • Fastex Turmknappe - 12.09.2019 - 15:26

    Ey freu mich halt komplett auf das neue Zelda.
    Muss zugeben, obwohl ich einige Zelda Spiele gespielt hab, dass mir OoT und BoTW am meisten gefallen haben. ALTTP gehört natürlich zur Kindheit, bin aber nie bis ans Ende gekommen, weil ich das echt schon end schwer fand.

    Und wir wissen: Zelda Spiele können schon echt schwer sein - mit Ocarina of Time hab ich sogar absolute Probleme, ab dem Schattentempel Boss musste ich dann doch mir einige Haare immer ausreißen.

    Breath of the wild dagegen war mMn super zugänglich, obwohls ja eigentlich unzugänglich ist. Das hab ich rein vom Schwierigkeitsgrad her extrem genossen.

    Frage mich jetzt:
    Wie sieht es beim Remake hier aus? Wird es bockschwer? Oder wird es wie alle aktuellen Nintendo Spiele zugänglicher gestaltet? Hab nämlich, obwohl ich locker meine 50 Games pro Jahr durchzocke etwas Sorgen, dass Links Awakening ab einer gewissen Stelle echt sau schwer und frustrierend wird.
    (Boss der dich mit 3 schlägen killt, Laufweg zum Boss von 15 Minuten durch Gegner mengen usw. muss wiederholt werden usw.)

    Was meint ihr?
    Konnte im Internet bisher leider nichts finden was den Schwierigkeitsgrad angeht.
  • Marry Turmknappe - 12.09.2019 - 15:45

    Habe das Spiel als ich Zehn Jahre alt war gespielt und freue mich sehr auf das Remake. Die Geschichte oder viel mehr worauf es im Spiel immer mehr hinauslief, hatte mich sehr bewegt.
  • Alugard Im Turm lebender Turmgeist - 12.09.2019 - 15:47

    @Fastex Das Spiel soll da nah am Original sein und Links Awakening war immer schon einer der leichteren Teile von Zelda. Also denke ich das du da eher gut durchkommen solltest, erst Recht wenn dir 100% egal sind und du nicht alles optionale Sammeln willst. Wobei auch das hier eher übersichtlich ist.
  • David_U Nintendo =) <3 - 12.09.2019 - 17:46

    Ich werde das Spiel so suchten! Freue mich schon auf meine Limited Edition :*
  • Marry Turmknappe - 12.09.2019 - 18:17

    @David_U
    Oh um die limited Edition beneide ich dich... Hatte sowas von Pech... Die Edition war auch echt schnell vergriffen
  • CloudAC In love with Xenob. Chro. 2 <3 - 12.09.2019 - 18:34

    Das ist eins der zwei Zelda Teile die ich bisher mochte. Das Design werde ich zwar weiterhin in Frage stellen, aber ich werd es doch kaufen. Vielleicht machen se das mit Teil 3 vom SNES ja auch mal irgendwann.. .

    Findet ihr die LE mit drm Inhalt nicht etwas teuer?
  • Omega Eskaliert gerne - 12.09.2019 - 23:18

    @Ande Beim Müller ab 18.09 bestellbar, falls es dir hilft :)
  • Windwaker Turmheld - 12.09.2019 - 23:20

    @CloudAC
    Teuer ja, aber es ist auch kein 08/15 Game. Mein erster Konsolentitel überhaupt, daher kann ich nicht anders.
  • Julian Gamauf Junior Moderator - 13.09.2019 - 06:48

    Genau eine Woche und dann ist es endlich so weit! Ist das Spiel, auf das ich mich im September am meisten freue. :D
  • Reaver1988 Turmritter - 13.09.2019 - 08:58

    Zitat von Ande:

    Vom anderen Händler habe ich noch keinen negativen Bescheid, den Preis hat er aber zwischenzeitlich auf 999.- angehoben...
    Gibt es immer wieder bei ebay (klar für mehr als uvp, aber dennoch weit weg von 999€ ;) :(

    ebay.de/itm/The-legend-of-zeld…562563:g:DDYAAOSwamRdMHNY
  • Ande Turmfürst - 13.09.2019 - 12:49

    @Omega
    Als Schweizer leider weniger... Gibt aber auch hier einen Laden, der Solche Limited Editions immer wieder übrig hat, da liegen sogar noch Limited Editions von Xenoblade 2 rum.

    @Reaver1988
    Nein ist schon ein eigentlich seriöser Online-Händler, vermutlich ein Fehler im System. Ich Habe es auf alle Fälle vorbestellt als es noch 99 CHF kostete und werde dann natürlich auch auf diesen Preis bestehen. ;)
  • Windwaker Turmheld - 13.09.2019 - 13:47

    @Ande
    Links awakening LE

    Hier kannst du wohl noch LE bekommen.Allerdings für 149,99€.Oder halt noch warten bis sich bei Ebay was tut.
    LG