Spellbreak in der Vorschau – Mit Magie fix was Tolles zaubern

Das Genre des Battle Royal ist derzeit gut bestückt und beliebt wie eh und je. Gerade die Platzhirsche Fortnite, PUBG oder das bald auf der Nintendo Switch erscheinende Apex Legends sorgen dafür, dass es neue Titel eher schwer haben, in dem hart umkämpften Genre Fuß zu fassen. Ein solcher Herausforderer trägt den Namen Spellbreak und will mit neuen, eigenen Mechaniken und einem eher unverbrauchten Setting überzeugen. Wir durften uns während der Beta der PC-Version einen Ersteindruck von Spellbreak, das auch auf der Nintendo Switch erscheinen wird, machen und wollen euch erzählen, was da auf euch zukommt. Bitte behaltet im Hinterkopf, dass alle Screenshots von der PC-Version stammen.


Die idyllische Umgebung würde glatt zum Verweilen einladen ...

© Proletariat Inc


Zuallererst sei festgehalten: Spellbreak verändert die Grundregeln des Battle Royal-Prinzips in keinster Weise. Wie auch bei Fortnite und Co startet ihr zusammen mit mehreren Mitspielern auf einer recht großräumigen Karte, die sich dank eines magischen Sturms mit der Zeit stetig verkleinert und dadurch den spielbaren Bereich deutlich einschränkt. Gewonnen hat am Ende die Person, die als Letztes überlebt. Soweit folgt auch Spellbreak dem Genrestandard. Was das Spiel jedoch von seiner Konkurrenz abhebt, sind zum einen das Setting aber auch die Wahl eurer „Waffen“, zu denen wir später noch kommen. Die Welt von Spellbreak ist nämlich eine recht interessante, denn das Geschehen spielt sich in einer mittelalterlichen Fantasywelt ab. Ihr verkörpert darin einen abtrünnigen Magier, der sich, aus welchen Gründen auch immer, mit anderen Zauberwirkern duelliert – in der Beta fehlte von einer Handlung jede Spur, vielleicht ändert sich das noch zum Release hin. So dünn und nichtvorhanden die Geschichte auch ist, so abwechslungsreich und schön ist die Spielwelt an sich gestaltet: Verlassene Ruinen laden zum Erkunden ein, weite Wüstengebiete sorgen dafür, dass ihr stets hektisch über die virtuelle Schulter schaut und hügelige Graslandschaften bieten eine perfekte Möglichkeit für Hinterhalte an. Dank der ziemlich farbenfrohen Optik wirken die Landschaften tatsächlich wie aus einer Fantasy-Serie à la Avatar.


Doch die Idylle kann ziemlich schnell vergehen, wenn euch plötzlich ein Feuerball um die Ohren fliegt. Denn ihr verkörpert in Spellbreak natürlich keinen Söldner oder Soldaten, sondern einen Magier. Und als ein solcher steht euch ein breites Arsenal an magischen Angriffen zur Verfügung, die ihr in Form von verzauberten Handschuhen ausrüsten könnt. Jeder Handschuh hat dabei die Kraft eines Elements inne, zwei davon dürft ihr mit euch führen. Zur Wahl stehen neben den Klassikern wie Feuer, Eis und Erde auch Exoten wie Elektrizität oder Giftangriffe. Jeder Handschuh bietet einen Standardangriff sowie eine sekundäre Fertigkeit, die euch verschiedene Angriffsmöglichkeiten bietet. So kann der Feuerhandschuh eine Feuerwand aus dem Boden reißen, während der Eishandschuh einen Eissturm in einem bestimmten Gebiet niedergehen lässt.


... wenn da nicht auch die Kämpfe mit den anderen Magiern wären.

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Ganz windige Magienutzer kombinieren die jeweiligen Elemente geschickt: So zaubert ihr erst eine Giftwolke, die in einem bestimmten Gebiet großflächig Schaden anrichtet, nur um sie dann mithilfe eines Feuerballs explodieren zu lassen. Wer dann noch nicht genug hat, der kann seinen Charakter dank verschiedener Runen noch weiter individualisieren. So könnt ihr wie eine Feder durch die Luft segeln oder ihr teleportiert euch blitzschnell von einem Punkt zum anderen. Oder mögt ihr es eher hinterhältig? Dann könnt ihr euch auch tarnen und plötzlich im Rücken eures Gegners auftauchen oder per Wolfsrune eure Feinde erspähen, bevor sie überhaupt wissen, wie ihnen geschieht. Ihr seht also, jeder Spielstil soll auf die eine oder andere Weise unterstützt werden.


Auf den Servern der Beta war zu meinem Testzeitpunkt nicht allzu viel los. Das war jedoch auch der Tatsache geschuldet, dass wir erst zu einem relativ späten Zeitpunkt des Beta-Tests Zugang zum Spiel erhalten haben. Meistens habe ich mich mit höchstens zehn Spielern gemessen, was gerade zu Beginn darin mündete, dass ich viel Zeit hatte, mir die Landschaft genauer anzusehen, da ich niemandem über den Weg gelaufen bin. Doch selbst mit einer solch vergleichsweise geringen Spieleranzahl kam bereits einiges an Action auf, spätestens dann, wenn die Karte sich immer weiter verkleinerte. Die Kämpfe spielen sich zackig und man ist gezwungen, sich auf die Elemente des Gegners einzustellen und entsprechend darauf zu reagieren. Es ist also zu erwarten, dass das Spielgeschehen noch deutlich flotter von der Hand gehen wird, wenn die Spieleranzahl entsprechend steigt.

Unsere Prognose

Meinung von Florian McHugh

Spellbreak versucht, mit einem neuen Setting und den verschiedenen Elementarzaubern ein wenig Abwechslung in das Genre des Battle Royal zu bringen. Anhand unserer kurzen Testphase lässt sich noch nicht eindeutig abschätzen, wie gut das gelingen wird, die bisherigen Partien spielten sich jedoch bereits ziemlich actionreich. Zusammen mit der schön gestalteten Fantasywelt bietet der Titel zumindest schon einmal das ein oder andere Alleinstellungsmerkmal. Wie sich der Titel auf der Nintendo Switch letztendlich schlagen wird, erfahrt ihr in Zukunft bei uns in unserem Spieletest.
Mein persönliches Highlight: Die schöne Optik und die Kombinationsmöglichkeiten der Elementarmagie

Die durchschnittliche Leserwertung

1 User hat bereits bewertet

Kommentare 4

  • Tomaru

    M&M - Minish Mage

    Ich denke, das könnte mir durchaus gefallen, mal sehen wie's wird :)

  • Uriniert

    Turmheld

    Wie viele Spieler sollten denn auf der Map sein? Auch 100?

    Dann wären 10 Leute, wenn ich ganz schwarz malen möchte, auch für einen späteren Beta Einstieg sehr wenig.


    Aber ich drücke mal die Daumen denn, ich finde die Grafik sehr ansprechend und die Zauber-Mechanik gefällt mir eigentlich ganz gut.:ddd:

  • Tisteg80

    Meister des Turms

    "Mit Magie fix was Tolles zaubern"


    Der war richtig gut, Florian McHugh


    :thumbup::D

  • Eisblauer Wolf

    Wölfin des Nordens

    Also die Optik gefällt mir sehr gut, nur das Battle Royal nicht :D, schade.