13 Charaktere, 13 Geschichten

Einer der ganz großen Titel des Jahres 2020 war ohne Frage 13 Sentinels: Aegis Rim von Vanillaware. Erschienen für die PlayStation 4, konnte die Visual Novel mit taktischer Mech-Action Fans weltweit begeistern. Nun, gut zwei Jahre später, erreicht das Spiel die Nintendo Switch und damit komme auch endlich ich in den Genuss des Titels. Als Visual-Novel-Fan habe ich große Hoffnungen. Ob das Spiel diese erfüllen kann, können wir in dieser Vorschau gemeinsam herausfinden.


Ihr bekämpft die Feinde mit euren Mechs direkt auf dem Schlachtfeld.

© SEGA

13 Sentinels: Aegis Rim lässt euch in die Rolle von 13 Jugendlichen schlüpfen, die ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Erlebnisse und ihre eigenen Sorgen haben. Die Charaktere leben in verschiedenen Zeiten, sei es 1985 oder die (für uns) nahe Zukunft. Die Gesellschaft und Technik haben sich dort unterschiedlich entwickelt, doch eines ist stets gleich: In jeder Zeit tauchen außerirdische Maschinen auf, die die Heimat der Helden zerstören. Das Merkwürdige: Auch in der Zukunft tauchen die Monster das erste Mal auf. Ein Paradoxon und sicherlich einer der wichtigsten Aspekte der Story. Hier sei noch zu erwähnen, dass ich für die Vorschau lediglich die Prologe einiger Charaktere gespielt habe und so selbst noch nicht weiß, in welche Richtung sich der Titel entwickeln wird.


Jetzt stellt sich die Frage: Was haben unsere Protagonisten damit zu tun? Sie alle sind in der Lage, Mechs, die sogenannten Sentinels, zu steuern. Nur diese sind in der Lage, sich den intergalaktischen Feinden in den Weg zu stellen und einige Personen scheinen über diese Technik mehr zu wissen als andere. All das führt dazu, dass sich eine spannende Geschichte aufbaut, auch wenn in jedem Kapitel mehr Fragen als Antworten aufkommen. Die Story ist extrem komplex und sollte man einmal nicht aufpassen, kann man schnell abgehängt werden. Glücklicherweise bietet das Spiel deutsche Bildschirmtexte sowie eine englische Sprachausgabe.


13 Sentinels: Aegis Rim ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Es gibt Visual Novel- und Kampf-Abschnitte. Im Visual Novel-Modus wählt ihr einen der Charaktere aus, erkundet die Schule und andere Ortschaften, trefft auf Personen, sprecht mit ihnen und erhaltet Stichworte. Über diese könnt ihr nachdenken, um noch mehr Informationen zu erhalten. Zudem könnt ihr Stichworte auch auf Personen anwenden, um neue Gesprächsthemen zu finden. Bis zu dem Zeitpunkt, in dem ich für euch die Vorschau spielen konnte, war das Ganze allerdings keine wirkliche Herausforderung. Das Gameplay war recht linear und ich hatte keine Probleme, die einzelnen Prologe abzuschließen. Ob dies im Verlauf der Story anders wird, erfahrt ihr im finalen Spieletest.


Denkt über Stichworte nach und konfrontiert euer Gegenüber mit euren Ergebnissen.

© SEGA

Der zweite Teil sind die taktischen Schlachten, die ihr mit den Sentinels austragt. Dabei habt ihr eine Karte der Stadt vor euch, auf welcher der Angriff der Außerirdischen visualisiert wird. Die Bösewichte sind auf dem Weg zum Zentralcomputer, um diesen zu übernehmen. Eure Geheimwaffe gegen dieses Vorhaben ist die Aegis: Diese zerstört alles in einem Radius von zwei Kilometern, braucht allerdings ihre Zeit, um hochzufahren. In diesem Modus steuert ihr die Mechs direkt, wobei die Piloten alle mit der Technik vertraut sind, sodass das Ganze wohl in der Zukunft spielen dürfte. Nachdem ihr den jeweiligen Sentinel ausgewählt habt, könnt ihr verschiedene Optionen aktivieren. Neben dem Bewegen eures Mechs könnt ihr auch verschiedene Angriffe anwenden. Neben Fernwaffen wie Raketen gibt es auch Nahkampfangriffe und zusätzlich gibt es passive Fähigkeiten, um Gegner beispielsweise zu lähmen. Besonders starke Angriffe benötigen EP, die ihr durch das Besiegen von Feinden sammelt. Zudem könnt ihr einmal pro Runde eine besonders mächtige Attacke einsetzen, die allen Feinden ordentlich zusetzt.


Doch nun möchte ich nochmal auf den Visual Novel-Modus zu sprechen kommen, genauer gesagt auf die Grafik. Deren besonderer Stil gefällt mir ganz außerordentlich. Die Hintergründe und die Sprites der Charaktere haben ihren ganz eigenen Charme. Die Ortschaften, die ihr erkundet, sind dabei dreidimensional, ihr könnt die Helden also auch hinter verschiedene Elemente bewegen. In dieser Vorschau findet ihr natürlich einen Screenshot, aber gerade in Bewegung sieht das Ganze phänomenal aus.

Unsere Prognose

Meinung von Niels Uphaus

2022 wird für Nintendo Switch-Fans ein ganz großes Jahr zu werden. Viele Blockbuster sind entweder schon erschienen oder werden noch veröffentlicht. Ich bin mir jedoch bereits jetzt schon sicher, dass sich 13 Sentinels: Aegis Rim wohl auch zu diesen großen Namen dazugesellen wird. Die ungewöhnliche Kombination aus klassischen Visual-Novel, bzw. Point-and-Click-Elementen mit den strategischen Mech-Kämpfen ist faszinierend und die Sci-Fi-Story scheint sehr komplex und spannend zu werden. Genauso wünsche ich mir meine Spiele. Ob der Titel diese hohe Qualität auch im weiteren Verlauf des Abenteuers halten kann, erfahrt ihr in unserem Spieletest, der demnächst folgen wird.

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Kommentare 3

  • Zarathustra

    Meister des Turms

    Hab gar keine Vorstellung von dem Titel abgesehen vom visual novel part,das Kampfsystem wird mir auch durch Videos bisher nicht klar, ich Kauf das allein aus dem Grund weil Stimmen,auf die ich als Urteil Wert lege,im Erscheinungsjahr der ps4 Version gar nicht genug lob ausdrucken konnten. Wird bestimmt gut.

  • Murasaki

    Turmfürst

    Zarathustra Kannst dich schon drauf freuen, denn es ist mehr als "gut" :thumbup:

  • Zarathustra

    Meister des Turms

    Murasaki


    So war's auch gemeint,ich erwarte großes,oder,falls es doch meinen Geschmack nicht treffen sollte,immer noch ein "wenigstens"gutes Spiel.