Der moderne Funracer für die Kleinen

Neben der Anspielsession des neuen Abenteuers der ikonischen Gallier Asterix & Obelix bot uns der Publisher Microids an, uns als Bewohnerinnen und Bewohner von Schlumpfhausen in winzige Karts zu setzen und gegenseitig von der Bahn zu räumen. Mit Die Schlümpfe: Kart bahnt sich das Entwicklerstudio Eden Games nach 21 Jahren erneut ihren Weg ins Genre der Fun-Racer. Also nahmen wir auf der diesjährigen gamescom die Nintendo Switch im Handheld-Modus in die Hand und durften auch schon loslegen. Ob uns das im November erscheinende Spiel mindestens so viel Spaß machte, wie die TV-Abenteuer der kleinen blauen Wesen, erfahrt ihr in dieser Vorschau.


In Die Schlümpfe: Kart entdeckt ihr Schlumpfhausen in rasanten Seifenkisten.

© Microids / IMPS

Ähnlich wie in bekannten Vertretern des Genres, möchte auch Die Schlümpfe: Kart mit ikonischen Charakteren und Welten in Form von Strecken überzeugen. Bei ersterem werden Fans hellhörig, sollten sie Papa Schlumpf oder beispielsweise Schlaubischlumpf zu Gesicht bekommen. Besonders die älteren Spielerinnen und Spieler unter euch werden gewiss nostalgische Gefühle gegenüber dem neuen Kart-Racer entwickeln, strotzt dieser nur so von Anspielungen und bekannten Umgebungen an die bekannte Comic-Serie. Dabei soll Die Schlümpfe: Kart eher an die im Februar erscheinende zweite Staffel der Animationsserie aus dem letzten Jahr erinnern und dürfte daher eher an die jüngere Spielerschaft gerichtet sein. Für die Spielsession nahmen wir uns den wohl bekanntesten Schlumpf zur Brust und setzten Papa Schlumpf in sein ganz persönliches Kart. Jeder Schlumpf tritt nämlich in seiner eigenen Seifenkiste an, die eigene exklusive Spezialfähigkeiten mit sich bringt. Welche das genau sind, konnten wir bei der kurzen Anspielsession leider nicht herausfinden, dafür sind uns aber die anderen Standardfähigkeiten im Gedächtnis geblieben.


Auch in Die Schlümpfe: Kart brettert ihr mit Vollspeed durch kleine Boxen, die euch zufällige Gegenstände ins Repertoire feuern. Die Boxen kommen in Form von kleinen, süßen Geschenken daher, welche es auszupacken gilt und die euren Kontrahenten wohl eher keine Freude bereiten werden. So macht ihr von den Gegenständen gebrauch, um die anderen Racer von den Straßen zu fegen, damit ihr den ersten Platz belegen könnt. Diese sind an das Thema des Waldes angelehnt, beispielsweise nimmt eine Kastanienschale die Rolle der Bananenschale aus Mario Kart ein. Ein anderer bekannter Gegenstand ist ein Blatt, das euch einen temporären Geschwindigkeitsschub spendiert– so viel Neues gibt es in Die Schlümpfe: Kart dann leider doch nicht zu sehen. Ikonisch sind die zwölf Strecken, die euch das Dorf der Schlümpfe, ihren Wald, die Sümpfe und sogar Gargamels Haus näherbringen sollen, trotzdem. Auf diesen findet ihr allerlei hilfreiche Umgebungen, die von Abkürzungen bis hin zu tempogebenden Rampen reichen. Die Strecken des Cups, den wir spielen konnten, sehen schick aus und kommen recht facettenreich daher, erreichen jedoch keinen hohen Grad an Komplexität.


Wie das gesamte Setting ist nämlich Die Schlümpfe: Kart wenig an die Core-Gamerschaft, sondern an eine deutlich jüngere Zielgruppe gerichtet – nicht verwunderlich bei dem Universum, in dem der Kart-Racer spielt. Das soll aber nicht die Qualität des Spiels schmälern. Durch die überschaubare Anzahl an Fähigkeiten und Schlümpfe, die ihr spielen könnt, bleibt alles auf einem sehr kindlichen Level. Das Gameplay ist, wie bei Kart-Racern üblich, auch nicht sonderlich komplex, hat aber seine Ecken und Kanten, die zum Üben einladen und am eigenen Skill schrauben lassen. Besonders die Nutzung von Abkürzungen oder das Verwenden des Turboboosts beim Driften in den Kurven hält genug Potenzial zur Verbesserung bereit. Optisch sieht die Nintendo Switch-Version durchaus ansehnlich aus und kann ihre Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde gut halten. Tatsächlich lässt sich das Spiel ziemlich weich spielen, sodass ihr nicht das Gefühl bekommt, die Kontrolle zu verlieren. Vermutlich wird sich das Spiel im Docked-Modus dementsprechend noch besser schlagen, sodass dem Spielgefühl hinsichtlich der Technik nichts im Weg stehen sollte.

Unsere Prognose

Meinung von Michael Barg

Die Schlümpfe: Kart ist ein Fun-Racer für eine jüngere Zielgruppe in allen Facetten und Formen. Das Gameplay ist simpel gehalten, die Fähigkeiten überschaubar und die Strecken des Cups, den wir spielen konnten, haben uns auch nicht erschlagen. Im Gegenteil: Auf den ersten Blick erscheinen die Strecken recht einfach und überschaubar, entfalten sich aber schnell und zeigen Abkürzungen oder andere Möglichkeiten, den Abstand zum Schlumpf hinter euch auszubauen. Die Rückkehr der einzelnen ikonischen Schlümpfe ist mit ihren exklusiven Fähigkeiten gut gelungen, dessen Spieltiefe wir erst im ausgiebigen Test darstellen können. Generell blicken wir positiv auf den schlumpfigen Kart-Racer, der wohl vor allem die jüngeren Spielerinnen und Spieler überzeugen wird.
Mein persönliches Highlight: Das butterweiche Gameplay und die charmante Welt.

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Kommentare 2

  • Taske

    Turmheld

    Als jemand, der die Schlümpfe aus Zeiten kennt, in denen "Schlaubischlumpf" noch "Brillenschlumpf" hieß, werde ich auf jeden Fall mal einen Blick riskieren. ;)

  • Karlomir

    Gamer: "..."


    Microiids / IMPS: " Alles klar! Noch ein Kart-Spiel mit Lizenz!"


    Danke für die Vorschau! Nichts für mich, aber das ist ja auch eine Erkenntnis.