Vorschau zu Tiny Garden - Nintendo Switch

Ein kleines, aber feines Farming-Spiel

Im April wartet ein weiteres Cozy-Game auf alle Fans des Genres: Tiny Garden besticht schon allein durch sein begrenztes Setting. Denn das ganze Spiel findet im Inneren einer Spielzeugschatulle statt, die an Polly Pocket erinnert. Da das kleine Spiel zunächst für den PC via Steam erscheint, konnten wir es uns vorab anschauen – ehe die Nintendo-Switch-Version zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt kommt.

Der begrenzte Platz macht das Anbauen nicht so leicht

© Super Rare Games

Tiny Garden nimmt euch direkt mit in die Schatulle und zeigt euch die ersten Schritte. Während ihr im unteren Teil kleine Feldfrüchte anbauen könnt, dürft ihr den oberen Teil nach und nach freischalten und dekorieren. Doch zunächst einmal zum eigentlichen Gameplay: Wie genau funktioniert der Farming-Aspekt in Tiny Garden? Der Name verrät es schon – zunächst habt ihr lediglich vier Felder, die ihr bepflanzen könnt. Erste Samen werden euch zur Verfügung gestellt, so dass ihr sie direkt in die Erde setzen könnt. Anschließend müsst ihr an dem Hebel drehen, der an der Seite der Schatulle zu sehen ist. Tut ihr das, wachsen die Feldfrüchte und sie können geerntet werden.

Einige Feldfrüchte sind nach einem Dreh reif für die Ernte, andere benötigen mehr Zeit. Das ist jedoch nicht alles, was ihr beachten müsst. Ein Kaktus zum Beispiel wächst auf einem anderen Boden als eine Kartoffel und der Boden regeneriert sich erst nach mehreren Runden. Wächst eine Pflanze auf einem falschen Untergrund, kann sie nicht gedeihen und endet als Kompost. Achtet daher stets darauf, welche Felder die einzelnen Pflanzen einnehmen, und bedenkt, dass angrenzende Pflanzen sich möglicherweise auch negativ beeinflussen. Nach und nach könnt ihr durch die geernteten Früchte neue Samen freischalten. Im Verlauf des Spiels wird euch auch weitere Anbaufläche zur Verfügung gestellt.

Nach und nach schaltet ihr weitere Pflanzen frei

© Super Rare Games

Gegenstände wie Brunnen oder große Sonnenblumen verändern das Gameplay zusätzlich. Brunnen sorgen zum Beispiel nicht nur für matschige Erde, sondern auch für Wasseranbauflächen, die ihr für Seerosen oder andere Pflanzen benötigt. Allerdings solltet ihr aufpassen: Aus matschigem Boden wird schnell eine Pfütze und gepflanzte Samen mögen diesen schnellen Wechsel eventuell nicht. Setzt einen Brunnen daher strategisch und prüft das Spielfeld noch einmal, bevor ihr den Hebel an der Seite dreht.

Ihr könnt mit eurer Ernte auch Möbel, Dekorationsgegenstände und Sticker freischalten, mit denen ihr den oberen Teil der Schatulle ausstatten könnt. Während Möbel und Dekorationen im Inneren Platz finden, könnt ihr die Außenseite der Schatulle mit Stickern verschönern. Denn die Schatulle könnt ihr komplett drehen, so dass ihr sie von allen Seiten dekorieren könnt. Darüber hinaus lassen sich viele weitere Dinge gegen Feldfrüchte eintauschen – zum Beispiel alternative Farben für Möbel und Dekorationen.

Durch das Einrichten der Schatulle findet ihr hin und wieder kleine Briefe und Notizen, die kleine Geschichten erzählen. Denn jeder Gegenstand hat seine eigene Vergangenheit, die dadurch ans Tageslicht kommt. Manche Möbelstücke sind gekauft, andere vererbt – und durch die kleinen Geschichten bekommt das Einrichten eine ganz besondere Atmosphäre. Auch die niedliche Grafik unterstützt die entspannende Erfahrung und bisher konnte ich keinerlei Bugs oder ähnliches feststellen.

Unsere Prognose

Meinung von Kerstin Steiner

Tiny Garden ist ein Spiel, das man wunderbar zwischendurch für ein paar Runden spielen kann. Der Einstieg ist recht leicht und auch wenn das Anpflanzen der einzelnen Feldfrüchte eine gewisse Komplexität besitzt, findet man doch schnell heraus, welche Pflanze wie am besten wächst. Dann bleibt eigentlich nur noch das Lesen der Briefe und Nachrichten sowie das Dekorieren der Schatulle. Da allerdings schon DLCs in Planung sind, ist für Nachschub zeitnah gesorgt. Das Gameplay ist durchaus einzigartig und ich freue mich schon auf ein paar weitere Spielstunden in Tiny Garden.
Mein persönliches Highlight: Die Hebelmechanik und die Komplexität des Anbaus

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