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Super Smash Bros. Brawl (Wii) // Vorschau // Preview

Super Smash Bros. Brawl
Release:
Publisher:
Entwickler:
Genre:
Spieler:
Altersfreigabe:
Online-Multiplayer:
Freundescodes:
27.06.08
Nintendo
HAL Laboratory, Inc.
Beat'em Up
4
Ab 12 Jahren USK-Siegel
ja
Keine verfügbar

Vorschau zu Super Smash Bros. Brawl

Super Smash Bros. Melee hat nicht umsonst in der Szene einen legendären Status erreicht, immerhin war es das mit Abstand meist verkaufte GameCube-Spiel. Dementsprechend hoch sind nun natürlich auch die Erwartungen des Nachfolgers: Super Smash Bros. Brawl. Nur noch wenige Tage stehen ins Haus, dann dürfen erstmals die Japaner den heiß ersehnten Wii-Titel in die Konsole einlegen und losdaddeln. Am 10. Februar folgen dann die Amerikaner, während wir Europäer uns noch etwas gedulden müssen. Werfen wir nun also einen ersten Blick auf das Most Wanted Spiel, dessen Vorgänger bereits Videospielgeschichte geschrieben haben.

Auf Masahiro Sakurai, seines Zeichens Chefentwickler hinter der Smash Bros.-Serie, lastet derzeit ein enormer Druck der Fangemeinde. Denn von ihm wird erwartet, dass er den Kassenschlager Super Smash Bros. Melee um Längen übertrifft und es keine enttäuschten Gesichter geben wird. Um dem zu entgehen, wird der Umfang von Super Smash Bros. Brawl deutlich üppiger ausfallen. Dabei bleibt das eigentliche Spielkonzept erhalten: Ziel ist es seit jeher seinen Gegnern so viel Schaden zuzufügen, dass man sie von einer Plattform stoßen kann. Der Kämpfer, der am Ende mit den meisten Punkten dasteht, hat gewonnen. Darüber hinaus hat sich aber einiges getan. Größte Neuerung des Spiels dürfte wohl der hauseigene Story-Mode namens Subraum-Emissär sein. Sakurai nahm sich die konstruktive Kritik der breiten Öffentlichkeit zu Herzen und hat den Single Player Mode somit etwas aufpoliert. Im Subraum-Emissär geht es um den altbekannten Kampf Gut gegen Böse. Dunkle, unbekannte Mächte bedrohen das Smash-Universum. Merkwürdige Gestalten tauchen urplötzlich in der Kampfarena auf und machen den Smash-Veteranen das Leben fortan zur Hölle. Hinter diesen Machenschaften steckt der Uralte Minister, der es sich zum Ziel gemacht hat, die ganze Welt ins Chaos zu stürzen. Er schickt seine Truppen los und zerlegt die Erdkugel in einzelne Teile, um sie anschließend mit Hilfe einer Bombe in den unbekannten Subraum zu teleportieren. Das lassen sich die Smash-Kämpfer natürlich nicht gefallen und man beginnt sich als Spieler bis zum Endboss durchzuschlagen. Dabei wird jeder Charakter des Spiels mit eingebunden und erzählt in kurzen Zwischensequenzen seine eigene Geschichte. Eine gute Nachricht für alle Coop-Freunde: Den Adventure Mode wird man auch zu Zweit im Kooperations-Modus spielen können!

Andere Modi wurden vom Vorgänger übernommen und auf den neusten Stand gebracht. Wie beispielsweise der bekannte Klassische Modus, wo man sich einfach einen Charakter aussucht und einen Kontrahenten nach dem anderen den Gar ausmacht. Auch der Event-Mode, wo man verschiedene Aufgaben nach bestimmten Voraussetzungen zu lösen hat, ist wieder mit von der Partie. Dabei sind die Gegner (Anzahl, Größe, usw.) bereits vorgegeben – und meist ist auch der eigene Protagonist bereits festgelegt. Diesen Modus wird man ebenfalls auch zu Zweit mit einem Freund spielen können. Durch die moderne Technik lässt Nintendo den Fans sogar einen Traum wahr werden: Der Wi-Fi-Mode! Es wird also möglich sein mit bis zu vier Spielern jederzeit gegen weltweite Smash-Fans in einem Kampf anzutreten, auch wenn schon vorab darauf hingewiesen wurde, dass die Verbindungsgeschwindigkeit von der Entfernung der Spieler abhängig ist. Dennoch ist dies sicherlich ein Quantensprung für ein Mulitplayer-Kracher dieser Art. Mit Hilfe der Nintendo Wi-Fi Connection kann man nebenbei auch selbst geschossene Screenshots empfangen und verschicken, sowie weitere Daten von Nintendo selbst erhalten.
Bis zu diesem Zeitpunkt wurden 23 Charaktere durch die täglichen Updates der offiziellen Brawl-Seite bestätigt. Darunter reihen sich altbekannte Veteranen, wie Mario, Link, Kirby oder Yoshi. Aber auch für neue Gesichter wurde gesorgt, denn Newcomer wie Meta Knight, Pit (aus Kid Icarus) oder Wario werden nun auch ihre Fäuste schwingen dürfen. Selbst Solid Snake und Sega’s blauer Igel Sonic lassen es sich nicht nehmen und mischen fortan im hektischen Getümmel mit. Ob neu oder alt: Jeder Charakter hat fortan seinen eigenen, individuellen Finishing-Move, namens Ultra-Smash. Diese Attacke wird durch das Item Smash-Ball ausgelöst, welches während einem Kampf auf dem Schlachtfeld erscheint. Wer sich dieses Item ergattern kann, gelangt zu seiner verborgenen Kraft, welche der Protagonist nun voll entfalten kann. Dabei fallen die Ultra-Smash Attacken bei jedem Charakter unterschiedlich aus. Mario entfacht beispielsweise einen gewaltigen Feuersturm, der die komplette Stage in Flammen hüllt. Während Link dagegen auf sein treues Masterschwert vertraut und seine Gegner mit blitzschnellen Hieben eindeckt.

Natürlich erwarten den Spieler im dritten Smash-Teil auch neue, innovative Stages. Diese sind nun interaktiver gestaltet und einzelne Passagen lassen sich durch Attacken sogar zerstören. Bestes Beispiel ist die „Brücke von Eldin“. Hier galoppiert nicht nur King Bulblin höchst persönlich von Zeit zu Zeit durchs Bild, sondern auch Bomben erscheinen und lassen Teile der Brücke gar einstürzen. Erst nach einigen Augenblicken erscheint ein Portal und stopft das entstandene Loch. Die gewonnene Interaktivität kostet den Spielern allerdings Platz. Denn die bisher veröffentlichten Stages fallen deutlich kleiner aus, als jene in SSB oder SSBM. Ob man nun auf einem Weltraumgleiter im All kämpft oder sich im Pokémon Stadium 2 behaupten muss – für Abwechslung ist dennoch gesorgt. Vor allem dadurch, dass auch einige alte Melee-Stages auswählbar sein werden, wie beispielsweise der Tempel oder Brinstar. Nostalgie-Feeling gibt es sicher auch bei dem Einsatz des ein oder anderen Items. Der Bumper findet wieder seinen Weg zurück in ein Smash-Spiel und die Banane aus der Mario Kart-Serie debütiert u.a. als Neuheit in Sachen nützlicher Waffen. Ebenfalls neu sind die Helfertrophäen. Diese funktionieren vom Prinzip her genauso wie die bekannten Pokébälle, die es übrigens samt aktuellen Taschenmonstern ebenfalls wieder geben wird. Aktiviert man diese Trophäen, erscheint einer von unzähligen Nintendo-Charakteren, die dem Spieler tatkräftig zur Seite stehen. Um einen weiteren Nostalgiewert beim Gamer zu schaffen, entstammen die Helfer aus verschiedenen Jahrzehnten der Videospielgeschichte. Ein aktuelles Beispiel wäre ein riesiger Nintendog, der die Sicht auf das Spielfeld behindert. Pixelige Excitebikes, die alle Gegner mit sich reißen, sind dagegen eine Hommage an längst vergessene Zeiten.

Für den Fall, dass all diese Neuheiten keinen Langzeitspaß bei den Spielern auslösen, geht Nintendo auf Nummer sicher und lässt wieder das Sammelfieber ausbrechen. Neben den Trophäen, wird es diesmal nämlich auch Sticker zu sammeln geben, die während des Spiels auf dem Schlachtfeld erscheinen. Alle eingesammelten Motive, die übrigens alle denkbaren Charaktere oder Objekte abbilden, werden in einem Album eingeklebt und können je nach Belieben angeordnet werden. In Sachen Gameplay geht Sakurai ebenfalls kein Risiko ein, denn SSBB wird sowohl mit der Wiimote (quer gehalten oder normal mit dem Nunchuck), dem Classic Controller, als auch mit dem guten alten Nintendo GameCube Controller spielbar sein.

Super Smash Bros. Brawl wird aller Voraussicht nach den legendären Vorgänger überflügeln und der Wii einen weiteren Aufschwung verschaffen. Durch die vielen Neuerungen – allen voran die Wi-Fi Unterstützung – wird sich der Langzeitspaß ins Unendliche ziehen und jedem Beat’em Up-Fan das Herz höher schlagen lassen. Definitiv ein Most-Wanted Titel in diesem Jahr – wenn wir doch schon wüssten, wann es in Europa erscheint.

Detaillierte Infos zu den Modi, Charakteren, Stages, usw., sowie aktuelle News findet Ihr auf SSB-Brawl.de! Dem einzigen deutschen Super Smash Bros. Brawl Blog!

Autor: Exklusiv von Dennis Iskra (SSB-Brawl.de) für wiitower.de geschrieben.


Veröffentlicht am 11.04.08 von Dennis Meppiel
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