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Der heldenhafte Kampf gegen EA und deren Mikrotransaktionen

Kommentar

Vor einigen Wochen ereigneten sich einige höchstinteressante Geschichten in der Videospielbranche, die aus den Augen vieler beteiligter Fans des Mediums wohl der Struktur einer epischen Star Wars-Handlung entsprachen, mit der diese Ereignisse zusammenhingen. Der dunkle und mächtige Sith-Lord “Darth Electronic Arts“, in seinem gewaltbereiten Freundeskreis auch unter dem Spitznamen “EA“ bekannt, war langsam dabei, sein Imperium aufzubauen. Von seiner mächtigen Flotte von Spielspaßzerstörern aus vermochte er es, die gesamten Geschicke und Schicksale der Galaxis maßgeblich zu manipulieren. Einst hatte er unter großem Zuspruch die Macht in der Galaxis an sich gerissen – nur wenige, mutige Recken wussten um seine wahre Absichten: Er war das pure Böse, getrieben von der finsteren dunklen Seite der Macht. Doch einige mutige Helden hatten den Eifer, sich der Unterdrückung durch EA zur Wehr zu setzen und bildeten die rein auf herzensguten Gedanken und Wünschen aufbauende Allianz der Rebellen. In einem verzweifelten Angriff auf EA gelang es den Rebellen schlussendlich, den mächtigen Sith-Lord in der Schlacht um Shitstorm in die Knie zu zwingen. Welch ein Befreiungsschlag für die Galaxis. In einigen Überlieferungen ist sogar von einem strahlenden Jedi-Meister die Rede, dessen Ausbildung den dunklen Sith-Lord einst ebenfalls zum Jedi-Ritter aufsteigen lassen sollte, der den Rebellen in der entscheidenden Schlacht zur Seite stand: Disney, Jedi-Meister und Streiter für die Gerechtigkeit. Laut einigen Überlieferungen war Disney es, der Darth Electronic Arts in seine Schranken zurückweisen konnte, zum Wohlwollen der gesamten Galaxis. Und während all dieser glorreichen Ereignisse, kommen wir zu meinem Teil in dieser Geschichte: Ich sitze nur da und schäme mich angesichts des Verhaltens und der Undifferenziertheit einer riesigen Gruppe an vermeintlichen Fans unseres Lieblingsmediums in Grund und Boden.

Wir sprechen natürlich über das vor wenigen Wochen veröffentlichte Star Wars Battlefront II, das in der Medienlandschaft riesige Wellen geschlagen hat – auch weit über die üblichen Magazine, die ohnehin über Videospiele berichten, hinaus. Dank der Star Wars-Marke des Spiels bekam eine unter Videospielfans schon lange kritisierte Entwicklung der Spielebranche eine größere Bühne als je zuvor: Lootboxen, Mikrotransaktionen und all das Teufelswerk der dunklen Seite eben, das dazu gehört. Star Wars Battlefront II verspricht einem jeden Star Wars-Fan riesige Schlachten im beliebten Universum rund um Rebellen, Jedi und Lichtschwertkämpfe. Wie sich kurz vor der Veröffentlichung des Spiels aber herausstellte, waren einige, für Fans des Franchise höchstinteressante Inhalte allerdings hinter einer optionalen Paywall versteckt – beispielsweise die Möglichkeit, im Laufe einer Schlacht als Kultfigur Darth Vader in den Kampf zu ziehen. Dazu sollten zwei voneinander losgelöste Währungssysteme zum Einsatz kommen: Einige dieser Helden musste man entweder mit im Spielgeschehen verdienten Credits freispielen, oder aber man sparte sich die Mühe und investierte Geld in Kristalle, die als Echtgeld-Währung dienten. Dies galt auch für das Progressionssystem des Spiels, in dem sogar noch eine dritte Währung von Relevanz war: Das gesamte Freispielen von beispielsweise neuen Soldatenfähigkeiten war zum Großteil auf ein Lootboxen-System beschränkt, die man ebenfalls mit Credits oder Kristallen erwerben konnte. Hier hatte man nur minimalen Einfluss darauf, welche Art von Freischaltungen man pro Lootbox erhalten würde, was gezielte Progression zu einem schweren Unterfangen machte.

Star Wars Battlefront II lässt euch all eure Star Wars-Schlachtfantasien ausleben – so zumindest die Werbebotschaft.

Um nun noch einmal zu betonen, wie wichtig die Star Wars-Marke für den riesigen Shitstorm, der aufgrund dieser Erkenntnisse aufkam, war: In der Battlefield-Reihe ist es schon seit einigen Ablegern üblich, dass man sich die gesamte Ausrüstung einer der Soldatenklassen für echtes Geld freischalten kann, um sich den langwierigen Prozess des Erspielens zu ersparen, wie es in Battlefront II auch mit beispielsweise den Helden der Fall ist. Und Lootboxen, die spielerische Vorteile beinhalten können, hat EA mit der FIFA-Reihe und dem dortigen populären Modus “Ultimate Team“ fast schon erfunden, und das vor Jahren. Dort sind diese Optionen schon seit geraumer Zeit gesetzt und stoßen nur sehr vereinzelt auf Gegenwind – davon kann man nun halten was man will, vor allem, da speziell Lootboxen und damit verbundene Progressionssysteme in immer mehr Spielen Einzug erhalten, doch wie in der dümmlichen und trägen Gemeinschaft der Videospiel-Fans üblich, braucht es meist ein Extrembeispiel des Sachverhalts und der Popularität als Auslöser, bis sich einmal etwas bewegt. Und wenn es sich dann bewegt, dann handelt es sich bei einem riesigen Prozentsatz der sich beschwerenden Fans um Mitläufer, die nicht einmal wissen, worum es geht. Hauptsache, man hat einen Grund, auf den Trend aufzuspringen und EA als Unternehmen zu beschimpfen – ohne, dass man wirklich begründen könnte, weshalb genau man nun sauer auf diesen Publisher ist. Alleine, dass sich etliche Vertreter dieser Anti-EA-Bewegung nach ihrem Shitstorm als die großen Sieger und Helden gefeiert haben, nachdem die Möglichkeit in Battlefront II, echtes Geld im spieleinternen Store auszugeben, zeitweise abgeschaltet wurde, zeigt mir, wie tief der durchschnittliche IQ der Videospiel-Fangemeinde anzusiedeln ist.

Die gesamte Sachlage und das Verhalten der empörten Fans zeigt letztlich nur eines: Keiner unter ihnen scheint verstanden zu haben, wo das eigentliche Problem hinter den ganzen Vorwürfen zu Battlefront II begraben liegt. Der Masse an Protestierenden geht es dabei nur um zwei Dinge: Es ist EA, also immer kräftig drauf, und das Spiel bietet einem die Option, Geld auszugeben. Nicht das Progressionssystem wird kritisiert, nicht die Design-Gedanken hinter diesem System, nicht die Art und Weise, wie Battlefront II und andere Vertreter dieses Problems den Spieler dazu ermutigen wollen, in Lootboxen und anderem digitalen Content zu investieren, nein, der Protest stürzt sich einzig auf die reine Existenz von Mikrotransaktionen. Etliche empörte Fans scheinen sich noch nicht einmal daran zu stören, was genau hinter einer Paywall versteckt ist – zum Ärgernis verleitet hier einzig der dümmliche und in der Gemeinde der Videospiel-Fans reichlich vertretene Trieb, alles kostenlos entgegen nehmen zu wollen. Und so feiert man sich als Held, weil man der Meinung sei, Battlefront II gerettet zu haben – die Möglichkeit, im Spiel Geld auszugeben, existiert aktuell nicht mehr.

In all dem (von einem Großteil aller Beteiligten unbegründeten) Hass auf EA wird dann auch gerne einmal die Sachlage vollkommen falsch eingeschätzt und eben so hingedreht, wie man es als EA-Hater gerne hätte. So wird Disney dafür gefeiert, EA im Umgang mit der Disney-eigenen Marke in die Schranken verwiesen zu haben. In der Vorstellung vieler Protestierender war der Shitstorm so groß, dass er letztlich auch Disney erreichen konnte – empört über den Umgang von EA mit Star Wars stattete Disney dem großen Publisher einen Besuch ab, stellvertretend für alle Fans auf dieser Welt. “So geht es nicht!“, soll Disney mit erhobenem Zeigefinger auf erhabene Art und Weise zu EA gesprochen haben. Wahre Helden, die endlich erkannt haben, was für ein falsches Spiel EA treibt. Ich komme mir fast schon blöd vor, diese Ereignisse in dieser Form wiederzugeben, doch auf diese Weise wird es tatsächlich von einigen selbsternannten Helden, die der Auffassung sind, sie hätten Battlefront II gerettet und EA fertiggemacht, geschildert. Und wieder einmal machte sich der Scham bei mir breit, in dem ich es klar vermeiden wollte, zuzugeben, dass ich Gefallen an Videospielen finde. Nicht, dass man mich mit derartigen Personen assoziiert.

Schlechte Presse vor "Die letzten Jedi"? Keine allzu erstrebenswerte Idee für Disney.

In Wahrheit sieht der Sachverhalt natürlich vollkommen anders aus. Als Lizenzgeber ist Disney selbstverständlich maßgebend an der Entwicklung sämtlicher Star Wars-Spiele beteiligt. Designentscheidungen können hierbei seitens EA nicht einfach aus dem Bauch heraus getroffen werden – mit anderen Worten: Die Ausrichtung von Star Wars Battlefront II stand seit geraumer Zeit fest und war von Disney als Lizenzgeber abgesegnet. Und marktanalytisch betrachtet macht Battlefront II vor allem für einen Großkonzern wie Disney alles richtig, indem es sämtliche aktuelle Trends der Branche, vor allem im Bereich der Multiplayer-Shooter, astrein umsetzt – all dies in Hinsicht auf die Gewinnmaximierung. Der Grund, weshalb kurz vor der Veröffentlichung des Spiels zurückgerudert wurde, ist natürlich nicht allzu schwer nachzuvollziehen: Vor dem großen Kinostart von “Episode VIII: Die letzten Jedi“, wollte man natürlich keine schlechte Presse rund um das Thema “Star Wars“ generieren. EA und Disney waren dabei traurigerweise schlau und erfahren genug, die Dummheit und Naivität der protestierenden Fans richtig einzuschätzen. Der Tatsache völlig bewusst, wo das eigentliche Problem für Spieler von Battlefront II liegt, entfernten sie kurzerhand die Möglichkeit, Geld in dem Spiel auszugeben. Dies geschah ohne Aufwand seitens der Entwickler und siehe da, wie zu erwarten: Die an der Nase herumgeführten Fans fühlten sich mächtig und zufrieden.

Aufgrund der in diesem Kommentar schon vielgenannten Dummheit, die all die protestierenden Fans in diesem Fallbeispiel erfolgreich an den Tag gelegt haben, fürchte ich, dass sich am eigentlichen Problem, das sich bei weitem nicht auf einzig EA oder gar Battlefront II bezieht, noch lange nichts ändern wird. Denn nennen wir es nun einmal beim Namen: Das Problem ist nicht die Option, in einem Spiel Geld auszugeben, sondern das Design und die Ausrichtung eines Spiels, die um diese Option gestrickt sind. Am wichtigsten ist diese Frage nach der Ausrichtung des Spiels bei Free to Play-Modellen, deren Design bei der Implementierung von Mikrotransaktionen in Vollpreis-Spielen oftmals als Blaupause hergenommen wird. Hier sind Spiele zwangsläufig so gestrickt, dass sie euch potenzielle digitale Wertgegenstände, die ihr euch für echtes Geld kaufen könnt, schmackhaft machen – die gesamte Finanzierung des Spiels lebt schließlich von derartigen Transaktionen. Daran ist prinzipiell auch noch nichts verkehrt, sondern problematisch wird dies erst dann, wenn es den Spielfluss negativ beeinträchtigt – in einem solchen Fall ist dann oftmals von einem unfairen Free to Play-Modell oder gar Pay to Win die Rede. Dass es überhaupt die Möglichkeit gibt, im Spiel Geld auszugeben, ist dort aber natürlich eine Selbstverständlichkeit und stößt auch auf keinerlei Shitstorm, schließlich kann man derartige Spiele in der Theorie kostenlos spielen.

Bei Vollpreis-Titeln sind wir allerdings noch lange nicht an dem Punkt angekommen, an dem die Option, im Spiel Geld auszugeben, von jedermann anerkannt wird. So wird in Extrembeispielen, wie eben zuletzt bei Battlefront II, nie das eigentliche Design, das mit Mikrotransaktionen in Verbindung steht, kritisiert, sondern stets nur die Existenz der Mikrotransaktionen an sich. Das absurde daran ist, dass Mikrotransaktionen in einigen Vollpreisspielen als völlig selbstverständlich angesehen werden und auch nicht weiter negativ auffallen, da die Ausrichtung dieser Spiele nicht um diese Echtgeld-Transaktionen gestrickt ist. Im Grunde besteht bei Spielen wie Overwatch derselbe Kritikpunkt wie das, weswegen die Allgemeinheit bei Battlefront II völlig ausgeflippt ist, nur fällt dies dort nicht negativ auf, da das Design rund um die Lootboxen in Overwatch keinen Störfaktor im Gameplay darstellt. In Battlefront II gibt es einen solchen Störfaktor – dieser wird von der Allgemeinheit aber nicht erkannt. Man erkennt schlicht nicht den Grund, weshalb Mikrotransaktionen in Battlefront II keine gute Sache sind. So protestiert man stumpfsinnig gegen die Mikrotransaktionen selbst, ohne zu bemerken, dass selbst das Entfernen dieser Option, Geld auszugeben, nichts am eigentlichen Störfaktor ändert.

Lootboxen stellen mittlerweile eine sichere Einnahmequelle in vielen Multiplayer-Titeln dar.

Das gesamte Progressionssystem in Battlefront II ist nicht etwa so ausgerichtet, dass euch das Spiel nach und nach mit allen Gadgets, Soldatenklassen usw. vertraut macht und innerhalb eurer Lernkurve nach und nach neue Tools zur Verfügung stellt, wie es beispielsweise in Battlefield der Fall ist, sondern es basiert rein darauf, euch möglichst oft dazu zu animieren, im spieleinternen Shop vorbeizuschauen. Das traurige ist, dass unter dieser Designentscheidung ein eigentlich gelungener Multiplayer-Shooter leidet – und auch an dieser Stelle bedauere ich einfach die fehlende Fähigkeit meiner spielerbegeisterten Artgenossen, Dinge zu differenzieren.

Durch die hohen Wellen, die Battlefront II aufgrund seiner Mikrotransaktionen in der Öffentlichkeit geschlagen hat, wird das Spiel leider zu großen Teilen lediglich auf diese Option, Geld auszugeben, reduziert. So kommt es, dass ausgerechnet ich, als einer der größten Kritiker unseres Planeten des ersten Star Wars Battlefront aus dem Hause EA, mich schützend vor einige Aspekte des Spiels stellen muss. Mit etlichen Kritikpunkten seines Vorgängers macht Star Wars Battlefront II entweder klar Schiff oder bewegt sich in die richtige und vielerorts gewünschte Richtung. Darüber hinaus steckt ein derart hohes Maß an Liebe fürs Detail seitens der Entwickler in Battlefront II, wie man das nur sehr, sehr selten bei AAA-Produktionen sieht.

Auch ich stehe einigen aktuelle Entwicklungen in der Spielebranche sehr kritisch gegenüber, wie aus diesem Kommentar hoffentlich auch hervorgeht. Aber es ist einfach hin und wieder nicht verkehrt, einmal in sich zu kehren und über mögliche Hintergründe nachzudenken – ab und an einmal Dinge etwas differenzierter zu betrachten. Nicht einfach auf einen Zug aufzuspringen, ohne, dass man wirklich begreift, wo eigentlich die Probleme liegen. Und all diese Lootboxen, Mikrotransaktionen, kostenpflichtigen DLC-Pakete und andere finstere Maßnahmen der Gewinnmaximierung sind nur ein kleines Licht, betrachtet man das größte Problem der Videospielbranche: Die pure Dummheit ihrer Fans.

Kommentare 77

  • Taneriiim Son of a Switch - 17.12.2017 - 12:07

    Ich glaube die meisten Fans kritisieren EA, weil sie ihr wahres Potenzial kennen und sie es so schlüren lassen.

    Denn eigentlich ist EA einer der besten wenn nicht sogar der beste Thirdpartyhersteller, wenns ums Qualität, Erfahrung und technische Effizienz geht.

    Zum Thema Star Wars BF2: Ich hab immer nur Disney Infinite 3.0 auf meiner Wii U gespielt. Wer also tolle Star Wars Action haben will für wenig Geld, kann dort zugreifen, gibts auch für PS4 und XB1.
  • Lazarus Turmbaron - 17.12.2017 - 12:10

    Das Problem des Spielt ist eben dass Die gesamte Progression eben auf die bekackten Lootboxen zugeschnitten ist und dadurch den Spieler dazu verleitet eben Echtgeld auszugeben um an die Progressionsrelevanten Inhalte zu kommen. Sowas nennt sich Pay To Win und hat schlicht und ergreifend in einem Vollpreistitel nix verloren. So einfach ist das. Da muss man als Spieler eben mal klare Kante zeigen und das geht eben nur indem man von einem Kauf absieht egal wie toll das Spiel in einigen Aspekten auch sein mag. Das hat einerseits etwas mit Prinzipien zu tun und anderer Seits damit, die Spielindustrie nicht in eine solche Zukunft steuern zu wollen.
    ... zumal das Progressionssystem auch ohne die Echtgeld-möglichkeit durch das Zufallsprinzip der Boxen ziemlich kacke ist.
  • Masters1984 Matchet1984 - 17.12.2017 - 12:12

    EA war einmal einer der besten, aber seitdem die nur noch auf Profit und Gewinnmaximierung aus sind ist der Glanz vergangener Tage schon lange nicht mehr da. Der Shitstorm war in jedem Fall gerechtfertigt, denn nur so kann EA etwas daran ändern. Wenn die Leute solche Spiele kathegorisch ablehnen, dann wird sich EA zweimal überlegen nochmal Microtransaktionen und Lootboxen in Spiele einzubauen.
  • Booyaka Ƭнє Ɯιтcн ιѕ ση тнє Sωιтcн !!! - 17.12.2017 - 12:16

    Zwar meckern alle und trotzdem kaufen Sie z.b. Star Wars wieder. Ich Kauf von dem Laden schon ewig nix mehr und das bleibt auch erst mal so.
  • Masters1984 Matchet1984 - 17.12.2017 - 12:23

    @Booyaka
    Das einzige, was ich mir ab und zu noch kaufe ist Fifa, ansonsten echt gar nichts mehr von EA.
    Für Switch gefällt mir persönlich Fifa 18 bedeutend besser als Fifa 17 auf der PS4, da es aufgrund der verbuggten Frostbyte-Engine nicht so rund läuft, wie es eigentlich sollte. Es fehlen zwar einige Online-Modi in der Switch-Umsetzung und kann verstehen, wenn man dann das Spiel ablehnt, aber da ich Fifa bis auf Ultimate-Team nur Offline spiele ist das für mich nicht von Gewicht.
  • Milkywaker Turmheld - 17.12.2017 - 12:25

    Ich bin auf der Seite von EA. Die Menschen sind so dumm, die haben es nicht anders verdient als abgezockt zu werden.
  • David Pettau Mugiwara no Inkling - 17.12.2017 - 12:28

    @Lazarus

    Ich stimme dir zu Teilen zu, du scheinst ja auch größtenteils meine Meinung aus dem Kommentar zu teilen. Um das geht es mir ja prinzipiell – nicht die Option, Geld auszugeben, ist das Problem, sondern das Design des Spiels/Progressionssystems, das rund um diese Mikrotransaktionen gestrickt ist.

    Aber man muss das ganze dennoch in Relation sehen. Einige Dinge darf man hier nicht außer Acht lassen.

    Zitat von Lazarus:

    ... zumal das Progressionssystem auch ohne die Echtgeld-möglichkeit durch das Zufallsprinzip der Boxen ziemlich kacke ist.
    Stimmt, das Progressionssystem ist sehr bescheiden, vor allem ohne die Möglichkeit zur Transaktion, aber dass dies rein zufallsbasiert ist stimmt schlicht nicht. Erst einmal hat man natürlich Einfluss darauf, ob man Gadgets für Helden, Soldaten oder Raumschiffe bekommt, zusätzlich dazu bietet jede Soldatenklasse usw. eigene Herausforderungen, die mit fest definierten Lootboxen aufwarten. Kleines Beispiel: Wenn man als Aufklärer eine gewisse Anzahl an Gegnern mit dem Fernrohr entdeckt hat, so schaltet man eine Lootbox frei, die mit 100%iger Wahrscheinlichkeit eine andere Version dieses Fernrohrs beinhaltet, das man aber natürlich theoretisch auch aus einer zufälligen Box hätte ziehen können. Auf diese Art kann man nahezu alle Gadgets ohne Zufallsfaktor freischalten, was allerdings die wenigsten wissen.

    Daran ist dann auch nur noch sehr wenig Pay2Win – wie in allen anderen derartigen Spielen, allen voran Battlefield und Co., ist nicht das Geld vor allen anderen Dingen entscheidend, sondern die Spielzeit. Damit meine ich noch nicht einmal den Skill, die Erfahrung und Co. (was selbstverständlich aber auch mit rein spielt), sondern hauptsächlich “wer länger gespielt hat, hat mehr Zeugs“.

    Und wenn man es so betrachtet, dann sind Spiele wie Battlefield natürlich auch Pay2Win – hier kann man sich komplette Soldatenkits gegen einen überteuerten Preis kaufen, um sich den ewigen Prozess des Freispieles ersparen zu können.

    Natürlich stimme ich dir dennoch zu, dass das Progressionssystem ziemlicher Müll und alles andere als intuitiv ist.
  • Pit93 Phantom Thieves Leaders - 17.12.2017 - 12:30

    Zitat von Taneriiim:

    Ich glaube die meisten Fans kritisieren EA, weil sie ihr wahres Potenzial kennen und sie es so schlüren lassen.
    Nope, die meisten kritisieren EA, weil sie ein Scheißbetrieb sind, dem Kundenzufriedenheit seit Jahren am Arsch vorbei geht und Gewinnmaximierung auf Biegen und Brechen versucht so weit auszuloten wie nur irgendwie möglich und das auf Kosten der Qualität der Spielerfahrung.

    Zitat von Booyaka:

    Zwar meckern alle und trotzdem kaufen Sie z.b. Star Wars wieder. Ich Kauf von dem Laden schon ewig nix mehr und das bleibt auch erst mal so.
    Glaube das letzte Spiel, das ich von EA gekauft habe liegt schon über 10 Jahre zurück. Sowas von kundenunfreundlich wie der Betrieb ist.

    @Topic:
    Bin auf jeden Fall sehr froh, dass es endlich mal so weit gekommen ist, dass der Ernst der Lage ein wenig besser erkannt wird. Microtransactions in Form von Lootboxen (egal ob Pay-to-win oder kosmetisch) haben in Vollpreisspielen nichts verloren und da wird auch niemals eine Firma Geld für kriegen. Spiel' ich halt was anderes, aber ein virtuelles Casino für zu Hause, da ist mir mein Geld und meine Zeit zu schade für.
  • DatoGamer1234 Odyssee,ya see! - 17.12.2017 - 12:36

    Also mich hat EA noch nie wirklich interessiert, bei mir erregen ihre Spiele den Anschein der Lieblosigkeit.
  • Ande Turmritter - 17.12.2017 - 12:38

    Ich bin schon lange, noch vor diesem ganzen Lootboxen-Trend, kein Freund von EA mehr. EA nutzt seine Marktmacht einfach schamlos aus. Früher hatte praktisch jeder Hersteller ein Fussballspiel im Programm, doch mit der exklusiven FIFA-Lizenz konnte keiner mithalten. Auch die beliebte Star Wars Lizenz haben sie sich unter den Nagel gerissen, wo früher auch kleinere unabhängige Studios tolle Spiele liefern konnten. Vielversprechende Studios werden aufgekauft und ihre Spielereihe möglichst brutal gemolken (Burnout, Dead Space). Mit Arts, also Kunst, hat EA schon lange nichts mehr zu tun, es geht nur noch um maximalen Profit, Spielspass ist sekundär. Technisch sind die Spiele sicher einwandfrei, doch man geht gerade mit Mikrotransaktionen/Lootboxen immer an die Grenze des erträglichen, oder eben bei Star Wars auch darüber hinaus.
    Mit EA's Kriegskasse können viele einfach nicht mithalten und so landen Lizenzen und beliebte Spielreihen einfach bei denen. EA hat ein Quasi-Monopol und das ist immer schlecht für den Kunden.
  • Solaris Think you can take me? - 17.12.2017 - 12:45

    Dat News Bild trifft es einfach Perfekt. :D
  • Burner Mieten Sie diese Werbefläche! - 17.12.2017 - 12:48

    Naja, die reine Existens der Microtransaktions wird doch gar nicht kritisiert. Ebenso erwartet niemand wie im Kommentar dargestellt das man alles umsonst bekommen soll.
    Das Microtransaktions ein Teil der Spielewelt sind und bleiben werden ist etwas das wir akzeptieren müssen und was auch seinen Platz hat im richtigen Umfeld. Man nehme Warframe. Das Spiel ist F2P und lebt von kosmetischen Kaufoptionen und es gibt praktisch keine Beschwerden, da (fast) jeder das System fair findet und es keinen Einfluss auf die Balance gibt ob wer bezahlt oder nicht. Leute kaufen sogar Sachen die sie gar nicht brauchen, nur um die Entwickler zu unterstützen da das Spiel ihnen gefällt ohne Geld ausgeben zu müssen und benachteiligt zu werden. Leute geben Geld, weil sie das Gefühl haben sie müssen es nicht. Paradox, aber gut für alle beteiligten. Der Spielr fühlt sich respektiert, der Entwickelr bekommt Geld um das Spiel wieter zu pflegen.
    Aber Battlefield ist nicht F2P. Und die Kritiker verlangen nicht das EA etwas ändert damit sie kostenlos Sachen bekommen. Sie haben bereits bezahlt. Das Spiel verlangt 60€ (UVP im online Store, im Laden günstiger) um überhaupt am weiter zur Kasse gebeten werden teilnehmen zu dürfen.
    Das ist der Kern der Kritik seit langem in AAA Spielen und die Kritik kommt bei jedem Spiel mit Microtransactions nach 60€ Eintritt auf. Nur hat es mit Star Wars diesmal ein Franshise versucht, das Fans auch außerhalb des kleinen nerdigen Gamerkosmos wichtig ist. Shadow of War hat viele wachgerüttelt und die heftige Kritik kam auch vereinzelt bis zur Mainstream Presse durch (der Orc-Slayer DLC für einen guten Zweck, mit verdächtigem Kleingedruckten, wurde daraufhin zum Beispiel "kostenlos").
    Spieler haben einfach genug von der Gier der AAA Publisher. Die wollen Geld. Das ist völlig Okay, es sind kommerzielle Unternehmen und keine engen Freunde von uns. Tatsächlich dürfen die nicht mals zuerst an uns denken. EA und Co sind Börsennotiert. Die sind gesetzlich verpflichtet zuerst an ihre Anleger, also an Gewinn für diese zu denken.
    Aber Spieler haben es einfach satt, dass EA und Co. nicht mehr nur Geld, viel oder mehr Geld wollen, sondenr alles Geld was irgendwie geht und dabei das Produkt (Spiel) immer weiter verschlechtern.
    Pay 2 Win in ein 60€ AAA Spiel einzubauen und den gesamten Multiplayer, der für die meisten der KAufgrund überhaupt ist, um das bezahlen von Lootboxen herum aufzubauen oder Tagelang (in reiner Spielzeit!) Grinden um endlich das zu tun worauf man eigentlich Lust hat war für viele halt der Tropfen zuviel.
    Bin froh das EA nun hftige Kritik bekommt, das Thema wird zwar wieder abflauen, aber andere Publisher werden erstmal vorsichtiger seinw as sie machen. Bungie und Activision bekommen ja auch derzeit massig Kritik wegen Abzocke in Destiny 2 und mussten bereits einige Änderungen machen bei Dingen wo sie erwischt wurden (XP Anzeige manipuliert).
  • David Pettau Mugiwara no Inkling - 17.12.2017 - 13:03

    @Burner

    Nun, schwierig.

    Du zeigst mir letzten Endes, dass du dir über das Thema Gedanken gemacht hast und dass du wirklich weißt, wofür du Battlefront II in diesem Fall kritisierst. Aber genau darum dreht sich ja mein Kommentar: Gedanken machen sich eben längst nicht alle, sondern ein erschreckender Großteil aller Protestierenden sind schlicht Mitläufer, die nie darüber reflektiert haben. Das spiegelt sich leider auch schon hier im Kommentarbereich wieder, wenn du einmal runter/hochscrollst – viele lesen hier nur “EA“, und schon geht das gehate wieder los, ohne überhaupt mitbekommen zu haben, worum es in dem Kommentar eigentlich geht.

    Ich finde es aber erst einmal gut, dass du Mikrotransaktionen in Spielen anerkennen kannst – und das können noch längst nicht alle. Es geht schlicht nicht um die Existenz von Mikrotransaktionen, wie du ja auch sagst, sondern um die Art und Weise, wie diese implementiert sind. Dein Gedanke, dass viele Spieler (eben besonders in F2P-Spielen) zusätzliches Geld investieren, um die Entwickler zu unterstützen, gefällt mir dabei sehr gut.

    Denn es gibt auch bei AAA-Spielen Positivbeispiele für Mikrotransaktionen/Lootboxen, wie ich finde. Overwatch wäre so ein typisches Beispiel – das Progressionssystem, das darüber entscheidet, wann man jeweils eine Lootbox erhält, ist in Overwatch vollkommen von der eigentlichen Spielerfahrung losgelöst. Das Level eines Spielers entscheidet nicht über die Anzahl der Helden, die er bereits auswählen kann usw., es sagt lediglich aus, wie viele Lootboxen mit rein kosmetischen Inhalten er bereits öffnen durfte.

    Und ein Punkt, den viele außer Acht lassen, ist dass der Lootboxen/Mikrotransaktionen-Trend Hand in Hand mit dem Abgang des Season Pass-Trends geht. Gerade in Overwatch bekam man seit dem ersten kauf des Spiels bereits zahlreiche spielrelevante Inhalte, völlig kostenlos. Diese Inhalte finanzieren sich natürlich durch Mikrotransaktionen. Bei Battlefront II ist das dabei auch nicht so unterschiedlich – im Vergleich zum ersten Teil werden mehr Maps, mehr spielbare Charaktere usw. kostenlos nachgeliefert. Zwar wird BFII bei weitem nicht so lange unterstützt werden wie Overwatch, diese Entwicklung finde ich aber super und es bietet letztlich eine win/win-Situation: Spieler bekommen kostenlose Inhalte und die Spielerzahlen bleiben dank neuer Inhalte konstanter, was für jedes Spiel gute Werbung ist. Kostenpflichtige DLC-Pakete haben Communities in vielen Beispielen gespalten, was oftmals das Todesurteil für Onlinespiele war.
  • Taneriiim Son of a Switch - 17.12.2017 - 13:08

    Ohne Hate, aber ich muss dazu auch ehrlich sagen, das letzte Spiel von EA was mir wirklich gefallen hat war glaube ich: Herr der Ringe - Rückkehr des Königs auf meiner GameCube.

    Und damals die Westwood C&C Spiele fand ich toll. Aber ansonsten habe ich auch wirklich bis heute nie den Drang gehabt, ein EA Spiel zu kaufen.

    Trotzdem weiß ich, dass, WENN sie wollen, sie zu den Besten gehören. Aber man spürt irgendwie, dass bei Ihnen die Luft raus ist. Als würde es irgendwie nur noch um Vermögensverwaltung gehen. Das ist wie gesagt sehr schade.
  • goemon Turmbaron - 17.12.2017 - 13:24

    "betrachtet man das größte Problem der Videospielbranche: Die pure Dummheit ihrer Fans."

    AMEN xD
  • blither aToMiisiert - 17.12.2017 - 13:25

    Ich unterstütze keinerlei Mikrotransaktionen, unabhängig davon, ob ein Spiel F2P oder zum Vollpreis erhältlich ist.
  • Cyd Turmbaron - 17.12.2017 - 13:39

    EA ist wie alle anderen Videospielunternehmen auf unser Geld aus. Verständlich, sind alles keine Wohlfahrtsvereine. Hier hat EA eben die Grenze noch etwas ausgeweitet, geschaut wie weit sie gehen können. Wäre alles durchgegangen, wäre kein Shitstorm gewesen, wären alle anderen mit auf den Zug aufgesprungen. Meinungen ändern sich gerne und schnell, wenn es ums Geld geht. Kostenpflichtige DLCs bei Nintendo? Niemals!


    Zitat von Reggie:

    "Wir sind durchaus an DLCs für unsere Spiele interessiert. [...] Wir sind allerdings nicht daran interessiert, den Konsumenten später nochmals zur Kasse zu bitten."
    gamesaktuell.de/Nintendo-Firma…-Reggie-Fils-Aime-855559/

    Naja... Geld ist dann doch sehr wichtig. Kann man nachvollziehen.

    Und wenn sich jemand diese Spiele kauft und Lootboxen unterstützt, dann ist das für mich absolut ok. Es ist seine freie Entscheidung. Wer bin ich, um über seine Entscheidung urteilen zu dürfen?

    Die Videospielwelt ändert sich eben ständig. Bei jeder Änderung gibt es meist diese Aufschreie. Mal lauter, mal leiser. Erinnere mich noch an den Beginn von Steam, dass man sein Spiel online aktivieren muss. Jesses, was für ein Aufschrei. Heute nutzt fast jeder PC Spieler Steam und ist froh darüber...

    Sollte sich die Videospielwelt irgendwann so sehr ändern, dass sie mir nicht mehr zusagt: Kein Problem. Ich muss Videospiele nicht kaufen. Gibt noch zig Millionen andere schöne Hobbies und alte Spiele bleiben einem eh erhalten (mehr oder weniger).
  • Rob64 Turmheld - 17.12.2017 - 13:41

    Ich finde diese fettgedruckte Warnung bevor es zum Artikel geht unsinnig. Entschuldige dich doch nicht schon vorher dass du deine eigene Meinung kundtust. Wir müssen hier nicht in wattefolie gepackt werden ein Kommentar ist ein Kommentar und spiegelt per Definition immer eine Meinung wieder
  • bleach_fan Pokemon Champ der ersten Stunde - 17.12.2017 - 13:45

    @David Pettau
    Schön zu wissen, dass es unter der "dümmlichen" EA-Spielergemeinschaft noch einen wahren Pantoffelhelden gibt.
    Aber lass es mich mal von einer anderen Perspektive beleuchten. Vielleicht beruht dein Eindruck der Spielerbasis gar nicht von eben dieser, sondern von Redakteuren, die sich scheinbar überhaupt nicht mit dem Spiel und dessen System befasst haben. Redakteure, die auf den Zug des Shitstorms aufspringen und Artikel in die Welt setzten, gespickt mit Vorurteilen, Halbwissen oder gar Unwahrheiten.
  • David Pettau Mugiwara no Inkling - 17.12.2017 - 14:04

    Zitat von bleach_fan:

    Aber lass es mich mal von einer anderen Perspektive beleuchten. Vielleicht beruht dein Eindruck der Spielerbasis gar nicht von eben dieser, sondern von Redakteuren, die sich scheinbar überhaupt nicht mit dem Spiel und dessen System befasst haben. Redakteure, die auf den Zug des Shitstorms aufspringen und Artikel in die Welt setzten, gespickt mit Vorurteilen, Halbwissen oder gar Unwahrheiten.
    Aber eben genau das ist es doch, was ich anspreche. Natürlich bilden einige Personen der Öffentlichkeit, seien es nun Redakteure, YouTuber oder sonstige Personen, die Vorhut bei derartigen Themen. Aber Spieler, die diesen Personen dann blindlinks hinterhertuckern und deren Phrasen nachquatschen sind die in meinem Kommentar beschriebenen Mitläufer – die große Masse, aus der die vergangene Anti-EA-Bewegung im Falle von Battlefront bestand.

    Natürlich sind Personen der Öffentlichkeit, die Halbwissen in die Welt setzen, zu verurteilen, ich für meinen Teil halte allerdings Personen, die nicht in der Lage sind, selbst über derartiges nachzudenken, für viel schlimmer – daher auch das angesprochene “größte Problem“ der Videospielbranche in meinen Augen.

    Und nicht, dass es falsch rüberkommt: Hier ist ganz sicher nicht von ausschließlich der EA-Spielergemeinschaft die Rede.

    ...Denn wenn hier jemand meint, er unterstütze kein Spiel mit Mikrotransaktionen, der soll mir erstmal bestätigen, dass er beispielsweise Smash Bros. für Wii U und Nintendo 3DS aus diesem Grunde boykottiert hat :P

    @Rob64

    Nun, Vorsicht ist besser als Nachsicht. Hast schon recht, aber das ist ja an sich auch keine Entschuldigung. Sollte eigentlich nur eine Vorwarnung sein, wie es dort auch steht, dass der Text sehr überspitzt formuliert ist - nicht jeder kann damit ruhig umgehen, erst recht nicht, falls man sich im beschriebenen Muster widerfindet.
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 17.12.2017 - 14:14

    Da ich reiner Offline-Zocker bin betrifft die gesammte Diskussion zwar (bis jetzt) eher peripher, trotzdem geht mir dieses undifferenzierte EA-Bashing mittlerweile auch mächtig auf den Sack! Dabei will ich EA mitnichten verteidigen, aber sie bedienen auch nur die potenziellen Bedürfnisse eines Großteils der heutigen Spielerschaft.
    "Was, in Rennspiel XY gibt's zwar 573 originalgetreu modellierte Edelkarossen, aber ohne meinen geliebten 'Porshitzu 532E' macht mir das ganz Spiel keinen Spaß... ach, gibt's als DLC für 14,99 €... immer her damit, was kost' die Welt!"

    Meiner Meinung nach haben viele 'Konsumenten' einfach dadurch, dass sie Games, Musik, Filme etc. nur noch virtuell besitzen und nie ein Produkt als ganzes in Händen halten, den eigentlich Wert aus den Augen verloren. Viele dieser Online-Mulitplayergames sind halt nur noch reine Serviceangebote und Publisher wie EA bieten der geneigten Kundschaft nur das an, was sie vermeindlich 'brauchen'. 24-7, bei Eis und Schnee und immer genau dann, wenn es der Kunde verlangt.

    Und es scheint sich zu lohnen, da viele Spieler sich zwar erst nahezu hysterisch über Battlefront II und EA echauffieren können, nur um sich kurz darauf dann doch das jährlich Fifa-Update zu holen, unfertige Games im Early-Access zocken und auch noch den gefühlt siebzehnten kostenpflichtigen DLC von irgendeinem vier Jahre alten Multiplayer-Ballerspiel zu laden...
  • Ngamer Son of a Patriot - 17.12.2017 - 14:57



    Das passt super dazu :D

    @Lockenvogel

    Viele haten ja einfach nur, weils alle tun. Siehe cod. Ist einer der am meisten schlechtbewertesten trailer allerzeiten. Und siehe da, ist einer der bestverkauftesten cods aller Zeiten. So schlecht kanns ja nicht sein.
  • E4_ Action-Platformer - 17.12.2017 - 15:23

    @Taneriiim

    Zitat von Taneriiim:

    Denn eigentlich ist EA einer der besten wenn nicht sogar der beste Thirdpartyhersteller, wenns ums Qualität, Erfahrung und technische Effizienz geht.
    Soll das ein Witz sein? Fifa und die anderen jährlichen Sporttitel sind seelenlose Müllschleudern, die Rennspiele in den letzten Jahren ebenfalls, Mass Effect 3 und Dead Space 3 wollten die Kunden nur mehr melken. Im Gegensatz zu bspw. Ubisoft sehe ich da aber auch kein einziges faires Passionsprojekt - A Way Out jetzt vielleicht, aber das wird nur mitfinanziert, nicht intern entwickelt.
  • Rennpfanne Turmheld - 17.12.2017 - 15:27

    mein standpunkt ist,sie können ja sowas anbieten aber nur wenn dadurch keiner ein vorteil hat.weil wie ich zb kein geld ausgebe für sowas der ist dann im a...... Und der sich sowas ebend holt ist im vorteil,und sowas darf nicht sein.ich spiele nicht so oft und will aber trotzdem eine chance haben dann und nicht ständig nur das Opfer sein,weil andere sich ein vorteil erkauft haben.das macht das spiel kaputt.sie haben es doch im ersten teil besser gelöst.aber da war die gier nach profit anscheinend größer und der name star wars und die Veröffentlichung des neuen Kinofilm taten da ihren rest.und zum thema fifa muss man aber zur not sagen um eine gute Mannschaft zu haben reicht normales spiel aus berichten mir meine fussball jungs immer beim Training.und bei fifa sind es aber auch große YouTuber und twitcher die sich das von ihren zuschauern bezahlen lassen und zum teil damit ihre Zuschauer auch anfixen gerade die jüngeren.aber im großen und ganzen ist egal in welchen spiel sowas auftritt es muss abgeschafft werden.in diesem sinne einen schönen 3 Advent
  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 17.12.2017 - 15:27

    Ehrlich gesagt bin ich echt stolz auf die Leute, wie sie im Falle von Battlefront 2 vorgehen. Selten sieht man so eine gemeinsame und erfolgreiche boykottierung die auch Öffentlich auffällt und zum Gesprächsthema ist. EA muss einfach jemand endlich die Stirn bieten. Sie behandeln die Spieler schon viel zu lange wie Dreck. Selbst wenn man keine Spiele von denen mag (in meinem Fall nur Command & Conquer( danke das ihr Teil 4 und somit die Reihe versaut habt EA), NFS (das ebenfalls schon lange verschlechtert wird seit der HD Gen), Mirrors Edge (existiert wohl nocht nicht zu lange um kaputt gemacht zu werden aber eventuell kommts noch...) und joa das wars, nicht sonderlich viel) kann man nicht über deren Geschäftskonzept hinwegsehen. Sie haben doch schon bereits mehr als genug Kohle aber scheinen immernoch nicht genug zu haben und stecken all ihre Mühen darin rein, Geld zu verdienen und ihr Image mit Absicht immer weiter in den Dreck zu ziehen und das schlimme ist das der Meinstream sie weiterhin blind unterstützt. Naja wobei viele vom Mainstream auch nicht das Auge für Qualität haben oder keine brauchen.
  • E4_ Action-Platformer - 17.12.2017 - 15:28

    @Lockenvogel
    Oh, ich kritisier die Pfeifen, die sich das kaufen, durchaus auch. Nur ist "du bist dämlich, weil du jedes Jahr FIFA kaufst" halt kein guter Aufhänger für ein Gespräch. Ist halt wie Transformers bei den Filmen oder Fifty Shades of Grey bei den Büchern, man muss sich halt damit abfinden, dass sich der Schwachsinn verkauft.
  • Pit93 Phantom Thieves Leaders - 17.12.2017 - 15:32

    Zitat von David Pettau:

    Denn es gibt auch bei AAA-Spielen Positivbeispiele für Mikrotransaktionen/Lootboxen, wie ich finde. Overwatch wäre so ein typisches Beispiel – das Progressionssystem, das darüber entscheidet, wann man jeweils eine Lootbox erhält, ist in Overwatch vollkommen von der eigentlichen Spielerfahrung losgelöst.
    Hier bin ich z.B. komplett anderer Meinung. Ich finde, dass Overwatch sogar ein Paradebeispiel für Kundenunfreundlichkeit wieder mal ist, da sie z.B. immer wieder bestimmte Skins nur für begrenzte Zeit anbieten und diese dann nur über Lootboxen erhältlich sind. Für diejenigen bei denen Ästhetik oder einfach nur Komplettheit ein wichtiger Bestandteil des Gameplay und der Spielerfahrung ist, für die ist das System einfach nur bescheuert.

    Zitat von David Pettau:

    Und ein Punkt, den viele außer Acht lassen, ist dass der Lootboxen/Mikrotransaktionen-Trend Hand in Hand mit dem Abgang des Season Pass-Trends geht. Gerade in Overwatch bekam man seit dem ersten kauf des Spiels bereits zahlreiche spielrelevante Inhalte, völlig kostenlos. Diese Inhalte finanzieren sich natürlich durch Mikrotransaktionen.
    Ich habe schon immer einen Season-Pass Microtransactions vorgezogen. Zumindest weiß ich da was ich bekomme (wenn die Inhalte bereits erschienen sind und/oder vorgestellt wurden). Ich zahle einen fixen Betrag für ein klar definiertes Produkt. Mit Lootboxen kaufe ich die Chance vielleicht das zu bekommen was ich will und wenn nicht, tja Pech gehabt. Deswegen sehe ich sie auch nicht als gerechtfertigte Alternative zu einem Season-Pass an oder meinetwegen regelmäßigen DLC-Packs ohne Season-Pass. Kann sein, dass du das jetzt nicht hier gemeint hast, klingt aber bei der Formulierung nach einer Art Rechtfertigung. ;)
  • Rennpfanne Turmheld - 17.12.2017 - 15:38

    @Wowan14 ea hat doch nur noch ihre sportspiele und ohne dice könnten sie doch einpacken.das einzige fähige entwickler studio was sie haben.ja schade um c&c und bei nfs spielen gebe ich dir auch recht
  • Rennpfanne Turmheld - 17.12.2017 - 15:42

    @Pit93 ja solche dlc gebe ich dir recht da weiß man was man bekommt.aber die preise zum teil waren auch frech zum teil.aber das kann auch ein spiel kaputt machen zb holen sich nur ein paar leute die neue map zb.und man sich selber es auch und findet dann keine mitspieler auf denn neuen maps,dann ist es doch auch nicht toll oder
  • David Pettau Mugiwara no Inkling - 17.12.2017 - 15:48

    Zitat von Rennpfanne:

    ich spiele nicht so oft und will aber trotzdem eine chance haben dann und nicht ständig nur das Opfer sein,weil andere sich ein vorteil erkauft haben.das macht das spiel kaputt.
    Ganz ehrlich. Wenn du dir bei Spielen wir eben Battlefront 2, Battlefield und von mir aus sogar Spiele wie League of Legends einredest, du würdest nur verlieren, da du im Gegensatz zu anderen kein zusätzliches Geld in das Spiel investiert hast, dann hast du eine ziemlich schiefe Betrachtungsweise der Situation.

    Von mir aus kann man Battlefront II Pay2Win unterstellen, wie ich aber auch in meinem Kommentar verdeutlicht habe fällt das im Falle von Battlefront II nicht gravierender aus, als in etlichen anderen Spielen, wie eben Battlefield beispielsweise. Wenn du meinst, ständig das “Opfer“ zu sein, dann liegt das mit großer Wahrscheinlichkeit nicht daran, dass der dich tötende Spieler 50 € in Lootboxen investiert hat, dank dem er zufällig eine Sternenkarte für sein Set bekommen hat, dank dem eine seiner Soldatenfähigkeiten 0,5 Sekunden schneller auflädt, sondern es liegt schlicht daran, dass er mehr Zeit in das Spiel investiert hat, mehr Erfahrung sammeln konnte und unterm Strich einfach der bessere Spieler ist.

    Du kannst ein kompetitives Multiplayerspiel nicht halbherzig und sehr unregelmäßig spielen, und dennoch den Anspruch haben, eine Chance gegen die erfahrenen Spieler zu haben. In einem solchen Spiel wäre die Balance schlicht äußerst fragwürdig, von potenziellem Pay2Win völlig abgesehen.

    Zitat von Wowan14:

    kann man nicht über deren Geschäftskonzept hinwegsehen. Sie haben doch schon bereits mehr als genug Kohle aber scheinen immernoch nicht genug zu haben und stecken all ihre Mühen darin rein, Geld zu verdienen und ihr Image mit Absicht immer weiter in den Dreck zu ziehen und das schlimme ist das der Meinstream sie weiterhin blind unterstützt. Naja wobei viele vom Mainstream auch nicht das Auge für Qualität haben oder keine brauchen.
    Man kann nicht über deren Geschäftskonzept hinwegsehen? Bitte was? Lass die wagen Formulierungen mal bleiben und bring auf den Punkt, was du meinst – ich kann es nicht nachvollziehen. Du wirfst mit allerlei verallgemeinernden Phrasen um dich, die man 1:1 auf so ziemlich jeden größeren Publisher, den es aktuell in der Branche gibt, anwenden könnte.

    Mal abgesehen davon: Von erfolgreiche Boykottierung kann nirgendwo die Rede sein. Das Spiel verkauft sich grandios und an den Problemen, die die Mikrotransaktionen aufwerfen, hat sich trotz des Shitstorms nichts verändert, wie ich mittels meines Kommentars aufzeigen will – und das liegt daran, dass die protestierenden Fanmassen nicht erkannt haben, wo die Kritik anzubringen wäre.

    Erklär doch mal sachlich, was Battlefront II oder ein beliebiges anderes aktuelles (und vergleichbares) EA-Spiel zu einem schlechten Spiel macht. Ich will noch nicht einmal behaupten, dass es gute Spiele sind, aber du wirfst hier mit völlig gehaltlosen und wagen Phrasen um dich, die keinerlei Bezug zu irgendeinem Fakt nehmen.

    Zitat von E4_:

    Soll das ein Witz sein? Fifa und die anderen jährlichen Sporttitel sind seelenlose Müllschleudern, die Rennspiele in den letzten Jahren ebenfalls, Mass Effect 3 und Dead Space 3 wollten die Kunden nur mehr melken. Im Gegensatz zu bspw. Ubisoft sehe ich da aber auch kein einziges faires Passionsprojekt - A Way Out jetzt vielleicht, aber das wird nur mitfinanziert, nicht intern entwickelt.
    Vorsicht: Das ist deine eigene Meinung, und keine allgemein gültige Tatsache. Falls du dem widersprechen würdest, darfst du uns gerne erklären, inwiefern FIFA und Co. einer “Müllschleuder“ gleicht. Die FIFA-Reihe und all die anderen Sportreihen bieten Fans dieser Sportarten nicht selten genau das, was diese spielen möchten – mal abgesehen davon, dass gerade FIFA spielmechanisch absolut hervorragend ist. Ob die Spielmechanik eine jährliche Veröffentlichung gerechtfertigt, steht auf einem anderen Blatt, aber die kauffreudige Zielgruppe spricht dahingehend natürlich Bände.

    Abgesehen davon sehe ich bei Spielen wie Assassin’s Creed Origins, Destiny 2 und allen anderen großen Titeln großer Publisher kein Stück mehr Passion, als bei diversen EA-Titeln. Bei dem einen Publisher drückt man während einer E3-Konferenz eben ein paar Tränen raus, beim anderen nicht – alles reines Marketing.
  • Pit93 Phantom Thieves Leaders - 17.12.2017 - 15:57

    Zitat von Rennpfanne:

    ja solche dlc gebe ich dir recht da weiß man was man bekommt.aber die preise zum teil waren auch frech zum teil.aber das kann auch ein spiel kaputt machen zb holen sich nur ein paar leute die neue map zb.und man sich selber es auch und findet dann keine mitspieler auf denn neuen maps,dann ist es doch auch nicht toll oder
    Nee natürlich ist das nicht toll. Habe ja auch nicht gesagt, dass man Season-Passes nicht auch verbocken kann und wenn dies der Fall ist, dann greife ich auch da nicht zu, eine andere Sprache versteht eine Firma sowiesou nicht. Aber allein vom Grundprinzip her, sind die alleine aufgrund der möglichen Transparenz um einiges attraktiver als halt Casinomünzen zu kaufen. ^^
  • Rennpfanne Turmheld - 17.12.2017 - 15:58

    @David Pettau ja na klar gebe ich dir recht und muss auch sagen ich habe natürlich nicht mehr die finger fertigkeiten wie ein jüngere zocker hat.ich bin ja nun nicht ständig tot so meine ich das ja auch nicht.meine es viel mehr auch so es darf nicht dazu führen das leute extra geld aus geben weil die hersteller bessere waffen dann anbieten zb und die sich sowas nicht holen dann kaum noch eine chance haben weil die waffe über mächtig ist.und dadurch kommt es ja weil jeder es mit bekommt waffe x oder y ist über powert also holen sich die leute sie für 2.99€ zb und dann hat die firma ja alles richtig gemacht nach ihrer gewinn Politik und das darf nicht sein.
  • David Pettau Mugiwara no Inkling - 17.12.2017 - 16:02

    Zitat von Pit93:

    Für diejenigen bei denen Ästhetik oder einfach nur Komplettheit ein wichtiger Bestandteil des Gameplay und der Spielerfahrung ist, für die ist das System einfach nur bescheuert.
    Nun, ich würde aber auch weitergehen und sagen, dass beispielsweise Overwatch für diejenigen, die Spiele vor allem mit dem Anspruch angehen, es zu komplettieren, generell nicht die richtige Wahl ist. Hier hat das Komplettieren schlicht nichts mit dem Gameplay zu tun.

    Versteh mich nicht falsch: Ich verstehe natürlich, dass es solche Spieler gibt, aber wann spielt ein solcher Typus von Spieler schon einmal einen rein kompetitiven Multiplayer-Shooter?

    Zitat von Pit93:

    Ich zahle einen fixen Betrag für ein klar definiertes Produkt. Mit Lootboxen kaufe ich die Chance vielleicht das zu bekommen was ich will und wenn nicht, tja Pech gehabt.
    Guter Punkt, also mit dem klar definierten Produkt, das ist tatsächlich auch ein Kritikpunkt an Lootboxen meinerseits. Aber: In meinem Statement meine ich nicht Lootboxen per se, sondern auch Mikrotransaktionen, die dir sehr wohl ein klar definiertes Produkt liefern können – beispielsweise in Smash 4, eines der größten Negativbeispiele was die DLC-Politik angeht der letzten Jahre in meinen Augen.

    Ohne mich jetzt zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, vermute ich nun aber mal, dass du generell eher der Singleplayer-Typ bist? Denn wie ich finde muss man, was Mikrotransaktionen etc. angeht, klar zwischen Multi- und Singleplayer unterscheiden. Um das mit den Season Passes nochmal etwas auszuführen:

    In CoD ist es beispielsweise so, dass deine Spielersuche deinen DLC-Paketen angepasst wird. Heißt, wenn du das erste und dritte von insgesamt vier DLC-Paketen gekauft hast, dann besteht der Pool aus Spielern, mit denen für dich ein Match zustande kommen kann, ebenfalls nur aus Spielern, die den ersten und dritten DLC besitzen. Das wird vor allem in alternden Spielen zu einem massiven Problem, da es zick verschiedene Pools an Spielern für die Spielersuche gibt – einige haben alle DLC, manche nur den ersten, manche den zweiten, manche zwei verschiedene Pakete und so weiter.

    In Spielen wie Battlefield 4 führt das dazu, dass man als Käufer des Season Passes mittlerweile gar keine Möglichkeit mehr hat, die herunterladbaren Maps zu spielen, da die wenigen Spieler, die noch in BF4 aktiv sind, lediglich auf den Vanilla-Servern zocken. Man spaltet die Spielerschaft, was für alle beteiligten eine nervige Angelegenheit ist.

    Sprich, man hat zwei Möglichkeiten: Entweder man reicht überhaupt keine Inhalte nach und verzichtet auch auf zusätzliche Einnahmequellen, da ja auch nichts weiter finanziert werden muss, oder aber man bietet Maps usw. kostenlos an – damit sich das aber wirklich finanziell lohnt, braucht man natürlich auch einen Gegenwert, den es in Form von Mikrotransaktionen gibt. Für mich persönlich ist diese Situation dann nur vorteilhaft, da ich generell seeeeehr selten für so etwas bezahle. Ich erhalte alle Maps kostenlos, die von anderen, weniger geizigen Spielern finanziert werden :P
  • Rennpfanne Turmheld - 17.12.2017 - 16:04

    @David Pettau warum reden eigentlich immer alle auch du bei star wars battlefront 2 von ea es ist doch von dice.ea hat doch nur noch fifa,nhl,und die anderen sportspiele oder sehe ich das falsch
  • David Pettau Mugiwara no Inkling - 17.12.2017 - 16:08

    @Rennpfanne Naja, man geht wohl allgemein davon aus, dass EA als Auftragsgeber derartige Designentscheidungen trifft. Oder anders formuliert: EA (oder im Falle von BF2 wohl auch Disney) sitzt letztlich bei allem am längsten Hebel.

    DICE liefert mit Battlefront ja quasi eine reine Auftragsarbeit, auch wenn das negativer klingt, als es gemeint ist. Denn DICE ging dieses Projekt durchaus mit Leidenschaft an, wie ich der Meinung bin. Gerade die diversen Maps des Spiels strotzen nur so vor kleinen Details, die viele Starwars-Liebhaber zum Schmunzeln bringen können.
  • Rennpfanne Turmheld - 17.12.2017 - 16:16

    @David Pettau was dice abliefert schon zu amiga zeiten mit ihrer pinball reihe super entwickler firma.
    und ja star wars battlefront ist ein tolles spiel keine frage( bin auch großer star wars fan ).ea soll zufrieden sein das sie so ein tolles entwickler studio haben.aber vielleicht sollte sich ea da raus halten bzw die chef etage,weil die dice jungs sind spieler und wissen zum teil was spieler wollen oder mögen.dice hat doch ea bewiesen das sie was können.
  • Pit93 Phantom Thieves Leaders - 17.12.2017 - 16:20

    Zitat von David Pettau:

    Nun, ich würde aber auch weitergehen und sagen, dass beispielsweise Overwatch für diejenigen, die Spiele vor allem mit dem Anspruch angehen, es zu komplettieren, generell nicht die richtige Wahl ist. Hier hat das Komplettieren schlicht nichts mit dem Gameplay zu tun.

    Versteh mich nicht falsch: Ich verstehe natürlich, dass es solche Spieler gibt, aber wann spielt ein solcher Typus von Spieler schon einmal einen rein kompetitiven Multiplayer-Shooter?
    Weil ihm die Designs und der Artstyle gefallen? Was meinst du mit "solch ein Typus von Spieler". Ich bin solch ein Typus und ich spiele vor allem was mich optisch anspricht und spiele vieles was andere als "kompetitiv" bezeichnen nur weil ich es schön finde. Ich spiele auch Spiele wie Cities Skylines nicht um mich bis ins kleinste Detail mit Optimisierung zu befassen sondern einfach um Landschaften zu bauen die ich ansprechend finde.

    Deswegen würde ich auch ein Spiel nicht als "rein kompetitiv" bezeichnen, weil es halt genug Spielraum für andere Spielertypen bietet.

    Zitat von David Pettau:

    Aber: In meinem Statement meine ich nicht Lootboxen per se, sondern auch Mikrotransaktionen, die dir sehr wohl ein klar definiertes Produkt liefern können – beispielsweise in Smash 4, eines der größten Negativbeispiele was die DLC-Politik angeht der letzten Jahre in meinen Augen.
    Absolut, das hat @Rennpfanne ja auch angesprochen. Je nachdem wie die Preis-/Leistungsgestaltung von DLCs ist, können die ebenfalls ein No-Go sein. Smash 4 fällt mir da auch besonders negativ ein. Die Kosten für einen neuen Fighter fand ich noch tragbar, der ganze Klimbim drumherum hat für mich jedoch nach kompletter Geldgeilheit getrieft.

    Zitat von David Pettau:

    Ohne mich jetzt zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, vermute ich nun aber mal, dass du generell eher der Singleplayer-Typ bist? Denn wie ich finde muss man, was Mikrotransaktionen etc. angeht, klar zwischen Multi- und Singleplayer unterscheiden.
    Ich spiele definitiv viel mehr Singleplayer als Multiplayer und wenn Multiplayer dann auch am liebsten lokal (deswegen bin ich persönlich bis jetzt noch von vielen dieser Dinge verschont geblieben). Und ja, die du Probleme, die auftreten können, die du anschließend aufführst sind natürlich nicht gut. Sieht die Preisgestaltung bei einem solchen Multiplayer auch human aus, dann sehe ich darin auch keine Probleme (außer halt es ist in Form von Lootboxen ^^).
  • Rennpfanne Turmheld - 17.12.2017 - 16:23

    liebe jungs von DICE bitte trennt euch von EA.

    :mariov:
    und disney bitte gebt denn jungs von factor 5 die Möglichkeit uns Nintendo spieler ein rouge squardron zu liefern :thx:
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 17.12.2017 - 16:59

    @E4_

    Ich kritisiere auch nicht die Leute die sich jedes Jahr ein neues FIFA holen generell, sondern die, die erstmal lautstark rumkrakelen wie scheiße sie EA finden und sich dann die Spiele trotzdem kaufen! Wenn man sowas nicht unterstützen will muss man konsequent sein und die Konsequenz kann dann auch nicht lauten, dass mal Battlefield oder Battlefront boykottiert und dafür PUBG und Fortnite in einer Retail-Early-Access-Beta-Version kauft. Das finde ich grotesk! Soll doch jeder kaufen und spielen was er will, damit kann ich gut leben, nur wer in einem Vollpreis-Spiel Mikrotransaktionen unterstützt, ganz egal ob er sich damit einen spielerischen Vorteil erkauft oder lediglich einen neckischen Hut für seinen Avatar, befeuert das System und ist selbst Teil des Problems, dass viele gerne pauschal auf EA abwälzen wollen!
  • E4_ Action-Platformer - 17.12.2017 - 17:41

    @Lockenvogel
    PUBG ist eine dreiste Frechheit, ein virales Meme in Videospielform, Konzept uralt, eine Map, verbuggt, trotzdem Kandidat für GOTY. Aber das ist ein anderes Thema.


    @David Pettau

    Zitat von David Pettau:

    Vorsicht: Das ist deine eigene Meinung, und keine allgemein gültige Tatsache. Falls du dem widersprechen würdest, darfst du uns gerne erklären, inwiefern FIFA und Co. einer “Müllschleuder“ gleicht. Die FIFA-Reihe und all die anderen Sportreihen bieten Fans dieser Sportarten nicht selten genau das, was diese spielen möchten – mal abgesehen davon, dass gerade FIFA spielmechanisch absolut hervorragend ist. Ob die Spielmechanik eine jährliche Veröffentlichung gerechtfertigt, steht auf einem anderen Blatt, aber die kauffreudige Zielgruppe spricht dahingehend natürlich Bände.

    Abgesehen davon sehe ich bei Spielen wie Assassin’s Creed Origins, Destiny 2 und allen anderen großen Titeln großer Publisher kein Stück mehr Passion, als bei diversen EA-Titeln. Bei dem einen Publisher drückt man während einer E3-Konferenz eben ein paar Tränen raus, beim anderen nicht – alles reines Marketing.

    Weil es mMn schon vom Prinzip her sinnlos ist. Sportarten sind im Bezug auf das reine Konzept zumeist äußerst unanspruchsvoll. Der Reiz von Sport ist die physische Leistung, Aktivität (plus entsprechender Hormonausstoß und Trainingseffekt) und Teamgeist, beim Zuschauen zumindest noch das persönliche Investment in Team und Persönlichkeiten. Bei einer Simulation davon bleiben hingegen nur mehr 22 Polygonfiguren, die eine sehr stupide Tätigkeit ausüben (Ball vorwärts - juhu). Das ist realitätsnahes Game&Watch, wir sind jetzt aber in der 8. Konsolengeneration, nicht mehr in der 1. oder 2, selbst Simulationen könnten heute so viel mehr sein. Aber da sind es eher die Fans an deren Intelligenz ich zweifle, nicht die Entwickler. Es gibt buchstäblich Millionen, die NUR FIFA spielen, keine anderen Spiele anrühren. Das ist so wie ein Gericht 365 Tage im Jahr oder jedes Wochenende der gleiche Film, das ist für mich nur Kopf->Hand. Wie Fliegen.

    EA hingegen glänzt mit mittlerweile rund 20 (!!!) jährlichen Updates, während man sogar die Engine nur circa alle 4 Jahre aktualisiert hat. Die Änderungen über 20 Jahre entsprechen jenen, die andere Reihen von Teil 1 bis 3 durchgemacht haben. Um fair zu sein, was soll man da auch groß machen? Sind am Ende immer noch 22 Figuren auf einem grünen Rechteck. Irgendwelche zusätzlichen abgedrehten Modi (keine Ahnung, Schwerkraft verändern? Spielerzahl verändern? Terrain verändern?) wollen die Fans ja anscheinend nicht einmal, weil man einen ziemlich stupiden Sport wie einen Gott verehrt, da darf man bei einer Simulation ja nicht an den Regeln herumpfuschen... Was sie schon machen könnten, wären DLCs mit Kaderupdates statt Vollpreistiteln, aber hey, es geht hier ja darum, warum man EA hasst, und das ist praktisch der Klassiker. Ultimate Team ist hauptsächlich dazu da, kleinen Kindern Geld aus der Tasche zu ziehen. Der Storymode ist zumindest EIN KLEINER SCHRITT in die richtige Richtung, aber irgendwie halt auch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.

    Da ist in der Regel aber schon mehr Gegenwert und "künstlerische Höhe" vorhanden. Kommt bspw. Far Cry jährlich? Nein. Designed man zumindest das Terrain komplett neu? Ja. Gibt es ab und zu mal Experimente? Ja. Ähnliches gilt für AC und Rayman, bei Mario+Rabbits und Beyond Good and Evil steckt man noch weit mehr schöpferische Energie in die Entwicklung. For Honor war zwar nicht gut, aber wenigstens neu. Gut, das ist jetzt Ubisoft, Activision sehe ich persönlich nur einen winzigen Hauch vor EA (oder hinter ihnen, Sache der Perspektive...), und ich lasse mir nicht vorwerfen, ich wäre das selektiv oder unfair, ich verwünsche Activision-Blizzard ebenfalls mit hoher Regelmäßigkeit. Mit einem großen Stinkefinger in Richtung Destiny, was für ein repetitiver Schwachsinn. Auch wenn ich Warners Aktion mit Lootboxen in einem SINGLEPLAYERSPIEL persönlich als noch weit dreister empfinde.
  • David Pettau Mugiwara no Inkling - 17.12.2017 - 17:59

    @E4_

    Ich muss dir in nahezu allen Punkten zu FIFA widersprechen. Du scheinst dich noch nie intensiv mit der Reihe befasst zu haben, aber wie hochkomplex und vor allem kompetitiv die FIFA-Reihe ist, wird gerne einmal unterschätzt. Dass dich Umsetzungen von Sportarten nicht reizen liegt nicht an den Spielen, sondern schlicht an dir – und der Reiz von FIFA ist im Gegensatz zu echtem Fußball natürlich weder die physische Leistung, noch sonstiges, das in der eigentlichen Sportart eine Rolle spielt. Dennoch schafft es FIFA, das Fußball-Gefühl einzufangen, und kommt mit einer gewaltigen Spieltiefe daher und unzähligen taktischen Möglichkeiten daher.

    Und da du nicht den Eindruck machst, dich innerhalb der FIFA-Reihe gut auszukennen bzw. selbst einmal viele Teile (intensiv!) gespielt zu haben, überrascht es mich natürlich nicht, wie du zu den “jährlichen Updates“ stehst. Das ist eben etwas, das man nur nachvollziehen kann, wenn man sich intensiv mit dem Spielen auseinandersetzt – bei mir war das bisher allerdings erst bei zwei Teilen der Fall. Und in beiden Fällen war es gleich: Nachdem ich über 100 Stunden mit FIFA 13 verbracht hatte, habe ich die Unterschiede in meinen ersten FIFA 14-Runden sofort gespürt. Es mögen kleine Anpassungen sein, doch das Spiel entwickelt sich stetig weiter. Das merkt man als FIFA-Spieler spätestens dann, wenn man nach 100 Stunden mit dem aktuellen Teil mal wieder ein Match im FIFA von vor zwei oder drei Jahren bestreitet – es ist wie Tag und Nacht. Und dabei spreche ich nicht von anderem Terrain, anderen Spielerzahlen, anderer Schwerkraft oder sonstigem Kram, sondern schlicht von den Feinheiten der extrem komplexen Spielmechanik. Der von dir angepriesene kleine Schritt in die richtige Richtung, der Story-Modus, dürfte Hardcore-FIFA-Spieler dagegen null interessieren, da er ein schlichter Bonus auf das eigentlich kompetitiv ausgelegte Spiel darstellt.

    Und natürlich könnte man die Kader-Updates und die Anpassungen als kostenlose oder billige Updates anbieten, aber halt dich fest: Die Entwicklung finanziert sich nicht von selbst. Und die für FIFA-Spieler extrem wichtigen Lizenzen noch viel weniger.

    Zu Ubisoft:

    Erst einmal ist es mir total egal, ob ein Spiel jährlich erscheint und das sagt absolut nichts über die künstlerische Fallhöhe aus. Dass ein Spiel jährlich erscheint bedeutet nicht, dass die entsprechende Titel nur ein Jahr lang entwickelt werden, wie viele meinen – es ist schlicht eine Aussage darüber, wie viele verschiedene Studios an Titeln einer Marke arbeiten.
    Experimente? Ich sehe bei Spielen wie AC und hast nicht gesehen nicht mehr Experimentierfreude als bei Battlefield und Co. Man ändert halt das Setting – Kreativität sieht anders aus. For Honor ist zwar nicht gut, aber wenigstens neu? Also mir sind bekannte Spiele, die dafür gut sind, lieber, als schlechte Spiele, die neu sind.
    In Sachen Kreativität schenken sich all diese Publisher nicht viel, um nicht zu sagen gar nichts. Es bleibt letztlich eine Frage des eigenen Geschmacks, wer einem mehr zusagt. Doch man muss einfach den persönlichen Geschmack von objektiven Fakten trennen.
  • Rennpfanne Turmheld - 17.12.2017 - 18:23

    @David Pettau ich bin auch einer der jedes jahr fifa kauft auch wegen meinen sohn,aber die server werden nicht besser im gegenteil,habe das gefühl sir werden immer schlechter.und ich habe eine sehr gute Leitung.also sollte ea auch mal daran arbeiten.und es mal diplomatisch auszudrücken ea steht bei mir ganz unten auf der Agenda.sie haben tolle spiele reihen und entwickler team einkauft und was ist draus geworden und das macht ein groß teil aus warum die leute ea so hassen
  • SirKillia Turmheld - 17.12.2017 - 18:27

    Naja ea hat es definitiv geschafft in aller munde zu sein. Selbst auf ner Nintendo Seite die das Spiel überhaupt nicht auf ihrer Konsole hat. Meiner Meinung nach beweist das, das ea mal wieder alles richtig gemacht hat.
  • Rennpfanne Turmheld - 17.12.2017 - 18:31

    @Lockenvogel ich gebe dir zu teil recht ea ist nicht gerade beliebt ,denke mal die älteren spiele verstehen es mehr was ea in letzen 20 getrieben hat mit firmen einkäufe da ist zum teil auch der hund begraben woher die anti Sympathie herkommt.ich muss sagen ich habe mir auch das neue battlefront gekauft(aber bin ein riesiger star wars fan) deshalb ist meine Meinung natürlich er Subjekt.aber es ist ja von Dice entwickelt wurden und nicht von ea.und fifa habe nun mal einen 15 jährigen wohn zuhause und ob in der Freiheit oder schule fifa thema immer was jeder sich gestern zb für ein spieler geholt hat bei fut.deshalb muss ich es kaufen halt.sonst denke ich mal alle 2 jahre würden mir persönlich auch reichen
  • FALcoN Hüter der Spiele-Datenbank - 17.12.2017 - 18:32

    Was für ein Glück das ich mit solchen Spielen nichts zu tun habe und sie mir nicht kaufe. Dann brauche ich mich nämlich auch nicht darüber aufregen.
    Ich finde es nur traurig und enttäuschend, dass die Gamer es seit einem Jahrzehnt nicht hinbekommen, bei ihren Empörungen und großen Boykott-Ankündigungen zu bleiben, sondern am Releasetag in den Laden gehen und sich die Spiele dennoch kaufen.
    Denn wie man an den Verkaufszahlen von Battlefront 2 sieht, ändert diese Methode von EA gar nichts. Ich habe mittlerweile sogar das Gefühl, dass sich manche Leute nur ein Spiel kaufen, um darüber meckern zu können.

    Wie bei den Resellern liegt der Fehler nicht bei den Anbietern, sondern bei den Käufern. Warum sollte ich nicht für etwas (viel) Geld verlangen, für das (viele) Menschen bereit sind (viel) Geld zu zahlen. Ich habe damit kein Problem und würde es an deren Stelle nicht anders machen. Und ich denke ein Großteil hier würde es als Firmenchef auch nicht anders machen. Erst wenn eine Firma auf ihrer Ware sitzen bleibt, überdenkt sie die zukünftige Produktplanung.
  • Rennpfanne Turmheld - 17.12.2017 - 18:33

    @SirKillia bei ea scheiden sich die geister die junge generation halt ihr fifa.und die älteren hinterfragen halt auch mal er und kennen ea halt besser :P
  • Rennpfanne Turmheld - 17.12.2017 - 18:40

    @FALcoN ja aber es verkauft sich viel schlechter als der vorgänger und es wurde ja relativ schnell im preis gesenkt amazon hat es schon seid wochen für 44€ drin.und es kommt ja noch dazu ohne jemand jetzt nahe zu treten,aber viele jüngere spieler geht das am a...... Vorbei und da kaufen es die Eltern und denke mal die wissen zum teil nicht was lootboxen sind oder.und natürlich der neue star wars film im kino plus der name star wars das ist nun mal ein brett die marke star wars
  • Princess_Rosalina Turmheldin - 17.12.2017 - 18:54

    Jeder regt sich über EA auf, aber komischerweise sind deren Spiele immer wieder in den Top 10.

    Die Leute die hier am lautesten schreien, sind meistens auch die Käufer, ganz einfach!
    Wird langsam echt lächerlich.
  • Rincewind Bergungstaucher - 17.12.2017 - 18:55

    Das Problem sind nicht die MTs an sich, sondern die Art wie sie hier eingefügt wurden. Gerade bei einem Multi Player Spiel ist das Gefühl der Fairness wichtig. Wenn der Spieler, der gerade 60 € bezahlt hat, das Gefühl hat ohne weitere Investitionen keine Chance zu haben längerfristig Spaß haben zu können, lässt ers halt im Regal stehen. EA hätte verschiedene Möglichkeiten es anders zu gestallten. Man hätte beispielsweise auf F2P und rein auf MTs setzen können. Man hätte auch jedem Käufer einen 60 € Gutschein für MTs schenken können. Das löst das Problem nicht, aber hätte einen psychologischen Effekt gehabt. Die beste Lösung wäre es natürlich gewesen MTs mit Augenmaß einzusetzen. EA hat sich auch hier ein wenig dumm angestellt. Das ist eine Star Wars Lizenz! Die MTs hätten sich gut verkauft ohne dass man sie Spielerelevant macht.
  • E4_ Action-Platformer - 17.12.2017 - 19:05

    @David Pettau
    Man könnte auch das Öffnen eines Marmeladenglases physikalisch perfekt, inklusive ausgefeilte Steuerung, Gefühl, Lichteffekten und Sound simulieren. Das ändert nichts daran, dass ein schon in der Realität ziemlich stupider Akt jeglichen praktischen Nutzens entrissen repliziert wird. Dass sich das Spiel jedes Jahr neu anfühlt, ist keine Rechtfertigung - wenn ich bei einem Flummi das Gewicht um ein paar Gramm und die Viskosität des Gummi etwas ändere, fühlt sich das Ding anders an, rechtfertigt aber keinen Neukauf.


    Zitat von David Pettau:

    Und die für FIFA-Spieler extrem wichtigen Lizenzen noch viel weniger.

    Damit triffst du noch eines meiner Kernprobleme. Die Lizenzen sind für mich komplett bedeutungslos. Ganz abgesehen von den auswechselbaren Eigenschaften der Spieler, mit dem Geld wird nur die kranke Unkultur des internationalen Fußballs weiter gefüttert. Spieler, die jenseits jeglicher Vernunft bezahlt werden, gesponsert von Unternehmen zur PR-Reinwaschung (ist ja eine viel bessere Investition als soziale Projekte oder Wissenschaft :punch: ), organisiert von der FIFA (der Organisation), die der Mafia in ihren Methoden nicht nachsteht. Korruption, Bestechung, Erpressung, sehr reale Tote. Das muss das Fußball-Gefühl sein, von dem du redest. :P

    EA, das schlimmste Spieleunternehmen, entwickelt ein Spiel, welches den Namen der schlimmsten Sportorganisation trägt? Wie kann man da nur negative Emotionen entwickeln?! Spoiler: Der Name löst bei mir schon Abscheu aus.



    Zitat von David Pettau:

    Experimente? Ich sehe bei Spielen wie AC und hast nicht gesehen nicht mehr Experimentierfreude als bei Battlefield und Co. Man ändert halt das Setting – Kreativität sieht anders aus. For Honor ist zwar nicht gut, aber wenigstens neu? Also mir sind bekannte Spiele, die dafür gut sind, lieber, als schlechte Spiele, die neu sind.

    Battlefield ist noch eines der besseren Beispiele von EA. Nicht das untere Mittelfeld von Ubisoft mit den besten Titeln von EA vergleichen, das verzerrt das große Ganze. Das Setting ist noch immer weit, weit mehr als minimale (oft qualitativ mehr horizontale als vertikale) Anpassungen in winzigen Teilen der Spielmechanik.

    EA bringt halt gerne Spiele heraus, die weder gut NOCH neu sind. Der Aufhänger war Battlefront 2? Das ist ein offensichtliches Beispiel. Auch wenn Progression und Mechaniken nicht auf Lootboxen zugeschnitten wären, hätten wir hier einen fast schmerzhaft durchschnittlichen Shooter mit Star Wars Skin.
  • Ngamer Son of a Patriot - 17.12.2017 - 19:10

    @E4_

    Verstehe selbst nicht, was an pubg so geil sein soll...
  • E4_ Action-Platformer - 17.12.2017 - 19:11

    @SirKillia
    Schlechte PR ist dann am Ende halt auch nicht immer gute PR. Die treusten Käufer von EA-Titeln sind jene, die sich besonders wenig mit dem Unternehmen beschäftigen. Ich wollte eigentlich nicht der sein, der wieder mal Godwin's Law bestätigt, aber jeder kennt Hitler, in aller Munde seit 1930, und der hat bekanntlich nicht "alles richtig gemacht", :ugly:
  • SirKillia Turmheld - 17.12.2017 - 19:16

    @E4_ ja ein sehr passender und geschmackvoller Vergleich :thumbdown: .
    Am Ende sind die Verkaufszahlen dann doch nicht so schlecht für ea wie immer.
    Abgesehen davon haben sie doch die Mt raus genommen und können sich so als unternehmen darstellen das auf seine Community hört. Bleibe dabei alles richtig gemacht ea.
  • E4_ Action-Platformer - 17.12.2017 - 19:20

    @SirKillia
    Die Verkaufszahlen sind trotzdem eingebrochen, und "For the Players" nimmt ihnen niemand ab. Einen Shitstorm überleben heißt nicht gewinnen.
  • Pit93 Phantom Thieves Leaders - 17.12.2017 - 19:43

    Zitat von Princess_Rosalina:

    Die Leute die hier am lautesten schreien, sind meistens auch die Käufer, ganz einfach!
    Beweise?
  • Rincewind Bergungstaucher - 17.12.2017 - 19:43

    Es ist eine Star Wars Lizenz. Die Vkz können EA nicht gefallen. Die Aktionäre werden sich mehr davon versprochen haben und der Verlust der Lizenz hängt auch als Damokles Schwert in der Luft. Disney interessiert das Image der Marke nicht das Wohl und Weh von EA.
  • Princess_Rosalina Turmheldin - 17.12.2017 - 19:59

    @Pit93

    Mit *hier* meinte ich im Internet.
    Und die beweise sind nun mal die Verkaufszahlen :)
  • E4_ Action-Platformer - 17.12.2017 - 20:20

    @Princess_Rosalina
    Seltsame Annahme. Und bei Justin Bieber haben sicher auch jene, die ihn hassen, die Songs gekauft, und nicht die Fangirls?
  • Pit93 Phantom Thieves Leaders - 17.12.2017 - 20:22

    @Princess_Rosalina
    Das mit dem "hier" war mir noch nicht einmal wichtig. ;)
    Aber auch die Verkaufszahlen beweisen gar nichts. Die zeigen nur, dass es sich gut verkauft. Das zeigt aber nicht, dass die Leute die am lautesten schreien auch meistens zuschlagen. Woher weißt du, dass das MEISTENS der Fall ist? Gibt sicher Leute, die sich darüber aufregen und dann scheinheilig dennoch kaufen, aber nur weil das ein paar machen würde ich mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen zu behaupten, dass das die Mehrzahl aller Kritikier im Internet so macht. ;)
  • Tomcraft Turmheld - 17.12.2017 - 23:21

    Specials auf ntower sind toll.

    EA ist scheiße.

    Ich kaufe jedes Spiel von EA.

    Wer das liest ist doof.
  • Lazarus Turmbaron - 18.12.2017 - 01:38

    Zitat von David Pettau:

    Von mir aus kann man Battlefront II Pay2Win unterstellen, wie ich aber auch in meinem Kommentar verdeutlicht habe fällt das im Falle von Battlefront II nicht gravierender aus, als in etlichen anderen Spielen, wie eben Battlefield beispielsweise
    In Battlefield kann man aber keine Progressionsrelevanten Inhalte kaufen mit denen man sich massive vorteile im Gameplqay sichert. Da gibts nur Skins für die Waffen.
    es ist nunmal ein bedeutender Unterschied ob man sich iwelche Skins zur Individualisierung kaufen kann oder tatsächliche Spielrelevanten Vorteile.
    Bei Titanfall 2 geht es doch auch. Keine kostenpflichtigen DLCs und statt dessen nur Skins zum individualisieren. Das finde ich auch OK aber SW Battleront II geht da eben viel weiter und überschreitet damit eben extreme Grenzen.
    Und ja: der Hate ist dafür absolut gerechtfertigt, denn anders verstehen die es ja nicht.
  • David Pettau Mugiwara no Inkling - 18.12.2017 - 12:05

    Zitat von Lazarus:

    In Battlefield kann man aber keine Progressionsrelevanten Inhalte kaufen mit denen man sich massive vorteile im Gameplqay sichert. Da gibts nur Skins für die Waffen.
    Ähm... Doch.
    Es gibt Soldatenkits für jede Klasse, was bedeutet, dass du alle Waffen der entsprechenden Klasse sofort bekommst. Diese freizuspielen kann schon einmal 50 Stunden oder länger dauern.

    Hier ein Beispiel. Diese Kits gibt es seit Battlefield 3 wenn ich mich nicht täusche - spätestens in Battlefield 4 gabs diese aber in jedem Falle.

    Zitat: "Enthält alle Primärwaffen, Seitenwaffen und Zubehörteile, die im Rahmen des Spielfortschritts für die Sturmsoldat-Klasse gewährt werden."


    ...Hatte ich eigentlich ausführlich in meinem Kommentar beschrieben... :D
  • Lazarus Turmbaron - 18.12.2017 - 13:02

    @David Pettau
    Hm da müsste ich nochmal nachschauen aber ich habe BF1 ewig gespielt und nie sowas wie n soldatenkit gesehen. Ich bekam immer nur Skins oder Teile von ner speziellen Nahkampfwaffe wie aber keine Vorteile im Kampf bringt. Ist also genauso stark wie die Standard-dinger.
  • David Pettau Mugiwara no Inkling - 18.12.2017 - 13:12

    @Lazarus
    Ich spreche ja auch nicht von den Battlepacks... oder wie die nochmal heißen (die ich in BF1 übrigens abartig hasse, besonders wegen dieser ekelhaften Animation :D)

    Die Soldatenkits haben mit denen jedenfalls nichts zu tun, sondern können separat im Store gekauft werden... Je nachdem, auf welcher Plattform du unterwegs bist. Der Unterschied zu BFII ist, dass man diese Dinge gezielt für einen fixen Preis freischalten kann und dass bei sämtlichen Gadgets etc der etwas fragwürdige Seltenheitsgrad wegfällt, der in BFII kleinere Boni auf die entsprechende Sternenkarte gibt.

    Muss aber dazu sagen: Für mich ist BF1 auch das absolute Negativbeispiel der letzten Jahre in Sachen "Progressionssystem", was Battlefield angeht. Da fande ich Battlefield 4 und das eigentlich identische Battlefield Hardline weit übersichtlicher, zumal es dort nicht verschiedene Versionen derselben Waffen gab, sondern man dies einfach frei individualisieren konnte. Hach, ich liebe Battlefield 4, sollte das mal wieder einwerfen :D
  • Lazarus Turmbaron - 18.12.2017 - 13:23

    @David Pettau
    Wie gesagt, da müsste ich nachschauen. Bisher war mir sowas gar nicht bekannt haha. (ist mir gerade etwas peinlich)
    Immerhin muss man zum Progressionssystem aber sagen dass man wenigstens die Klassen levelt die man aktiv spielt und du auch je nach Leistung belohnt wirst. Was bei BF II ja nicht so ist. Bzw gibt es nur relativ wenig Unterschied ob du gut oder mies spielst. Aber das ist natürlich wieder was völlig anderes.
    Mit BF II hätte ich sicherlich sogar Spaß (riesiger SW Fan) aber ich werds mir erst dann kaufen wenn diese Lootbox-kacke weg fällt oder von mir aus wenn die Dinger nur noch Skins beinhalten.
    es gibt halt auch absolut gar nichts womit man dieses Lootboxsystem in der form rechtfertigen kann. Wenn es sowas bei BF1 auch gibt dann hätte ich das auch boykottieren sollen aber wie gesagt, meine Dummheit in dem Falle. Irgendwo muss man jedenfalls anfangen.
  • David Pettau Mugiwara no Inkling - 18.12.2017 - 14:27

    @Lazarus
    Meine, cool isses sowohl im Falle von BF1, als auch von BFII nicht, auch wenns in BFII natürlich nen Ticken schlimmer ist, aber letztlich geht es bei den Pay2Win-Vorwürfen vor allen anderen Dingen ums Prinzip. Denn ganz ehrlich: Die eigentlichen spielerischen Auswirkungen gehen dabei tendenziell gegen Null.

    Sowohl Battlefield, als auch Battlefront sind keine Shooter, die auf regelmäßige und knallharte 1v1-Gefechte ausgelegt sind, bei denen ein solcher bezahlbarer Vorteil wirklich zum Tragen kommen würde. Der mechanische Skill in Kombination mit dem Equipment (also Zielen, Schießen usw) spielt in beiden Spielen eine sehr untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist das generelle Spielverständnis und die Art und Weise, wie man innerhalb eines Matches vorgeht – und selbst mit den krassesten OP-Sternenkarten, die es genau genommen noch nicht einmal gibt, kann man in BFII nicht alleine in das gegnerische Team rennen und alle abmetzeln, ebenso wenig wie in BF1 mit Waffe XY. Das ist einfach auch nicht der Anspruch dieser Spiele.

    Das Progressionssystem von BFII hat halt wirklich diverse Probleme – beginnend schon damit, dass sich das “Sternkarten“-Prinzip einfach nicht nach Star Wars anfühlt. Und gerade in Hinsicht auf die Lootboxen, die man gerne mit rein kosmetischen Items hätte einbauen können – es ist fucking Star Wars! Wenn ein Franchise abertausende Möglichkeiten für verschiedene Skins, Modelle etc. liefert, dann ja wohl Star Wars, wie man nicht zuletzt am Merch sieht. Das ist einfach eine verpasste Chance.
  • Rennpfanne Turmheld - 18.12.2017 - 20:18

    @David Pettau aber hätte es nicht gereicht wenn sie es wie bei teil eins von star wars battlefront 1 gemacht hätten,granate bleibt granate und ab level x schaltet man bessere dinge frei.
  • Rincewind Bergungstaucher - 18.12.2017 - 21:52

    Der Punkt ist für mich ein anderer. Es nutzt doch nichts den Kunden zu kritisieren. Wenn man Spiele macht, um damit in erster Linie Geld zu verdienen ohne dass es dabei künstlerische Beweggründe gibt, die für das Unternehmen höher wiegen, dann verkaufen sich die Spiele gut oder ich als Publisher habe etwas falsch gemacht. Kunden können nichts falsch machen, denn es gibt keine Regel was sie zu kaufen haben, der Hersteller muss den Kunden überzeugen sein Produkt zu kaufen. Wir sprechen hier schließlich von einem Lizenzspiel und nicht von einem künstlerisch hochwertige Werk, dass wegen seiner großen Besonderheit geschätzt werden sollte.

    EA hat in BF2 MTs in einer Art und Weise benutzt, die viele Spieler dazu bewogen hat, das Spiel nicht zu kaufen. Dafür ist nur EA verantwortlich, denn Kunden tragen keine Verantwortung für den Erfolg eines Produkts. sie sind nicht in der Pflicht.. Es gibt kein Recht, dass die angebotenen Waren eines Unternehmens sich erfolgreich verkaufen.

    Das Hauptproblem bei EA liegt imho darin, dass man die Bereiche Kundenzufriedenheit und Kundenbindung nicht versteht und teilweise falsche Schlüsse zieht. Die Kommunikation mit den Kunden ist bei EA unterirdisch schlecht. Man könnte auch sagen, dass sie gar nicht existent ist. Unter Kundenbindung versteht EA die Möglichkeit auch im Spiel Geld auszugeben. Ist sicherlich ein Aspekt. Das funktioniert aber nicht, wenn man nicht die anderen Facetten des Themas Kundenbindung berücksichtigt.

    EA hat strukturelle Probleme. Bisher hat EA trotzdem mit FiFA und Co gut verdient. So fällt es nicht auf. Tatsache ist aber, dass gerade große Franchises in den Sand gesetzt wurden und dass sich so etwas wie mit BF2 wiederholen kann. Dann könnte EA irgendwann doch noch Probleme bekommen.
  • stayXgold Noponic Destruction - 18.12.2017 - 22:03

    Wenn ich "EA" und "Disney" in einem Satz lese, dann ist alles vorbei!

    Mittelmäßigkeit ohne Grenzen, dafür aber auch endloses Marketing bis auch im letzten Dorf in Indonesien die Marke bekannt wird und man dadurch sich etwas tolles einredet.
    Und wenn man die Menschen geködert hat, dann zockt man sie einfach ab.

    Nie, niemals wird mein Kind auch nur einen Disney-Film sehen, solange ich es in meiner Kontrolle habe. Diese ADHS-erregenden Schnulzen, boah...

    Und EA, sichern sich Lizenzen und dann passiert das gleiche, wie bei Disney.

    Oh, Mann, wenn ich jetzt noch mehr sage, steigere ich mich nur herein.
  • Rincewind Bergungstaucher - 18.12.2017 - 22:40

    @stayXgold

    Disney hat Pixar und die machen ganz wunderbare Animationsfilme.

    Der Unterschied zwischen Disney und EA ist, dass Disney Filme und Animationsfilme gedreht hat, die mir gefallen und die ich durchaus für hochwertig halte.

    EA hat mich schon vor langer Zeit als Kunde verloren. Das liegt zum Teil auch an der Ausrichtung EAs. Ich kann weder mit Fifa noch mit ihren Shooterreihen wirklich etwas anfangen. Auch NfS ist nicht meins. Sims 4 haben sie leider verhunzt. Und leider wurde ja auch das Star Wars Spiel, dass ich wollte eingestellt, weil es zu linear war. Ich werde mir aber Fe holen, denn auch EA meide ich nicht aus Prinzip, sondern nur, wenn sie nichts für mich interessantes machen bzw mir das Spiel in der gebotenen Form nicht gefällt.
  • stayXgold Noponic Destruction - 18.12.2017 - 23:12

    Zitat von Rincewind:

    Disney hat Pixar und die machen ganz wunderbare Animationsfilme.
    Ja, das sagst du und sicherlich ein paar Millionen anderer Menschen.
    Aber es gibt auch viele Leute, die "Berlin Tag und Nacht" und "Big Brother" wunderbar finden. Was jedoch mich auch nicht dazu bewegt, diese Unterhaltung zu mögen.
    Klischees bedienen, und damit Sympatien gewinnen, kann Disney natürlich gut, das muss man ihnen lassen. Darüber hinaus bieten ihre Werke nicht besonders viel Wert - aber sie haben nun mal diesen "habe-ich-schon-als-Kind-gemocht"-Bonus.
  • Rincewind Bergungstaucher - 18.12.2017 - 23:22

    @stayXgold

    Hast du schon mal einen Pixarfilm gesehen?. Da geht es nicht um Klischees, sondern um die großen Themen des Erwachsenwerdens. Und diese Filme bieten sehr viel wert. Ich habe sie zudem nicht als Kind gesehen, sondern als Erwachsener. Von daher geht der Bonus wohl flöten und es muss wohl doch etwas besonderes an diesen Filmen sein.
  • Lazarus Turmbaron - 18.12.2017 - 23:33

    @stayXgold@Rincewind

    Zeigt den kindern lieber die Studio Ghibli filme. die sind tatsächlich ganz große kunst. Vor allem die von Hayo Miazaki. Da wird disney niemals rankommen.


    Edit: Ups, wir sind hier ja gar nicht im film Thread... Nichts für ungut. ^^
  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 18.12.2017 - 23:43

    @Lazarus Wobei das eine ganz andere Zielgruppe ist. Studio Ghibli sind deutlich erwachsener (nicht alle aber einige) und sind teilweise noch nicht einmal wirklich für Kinder geeignet bloß weils Zeichentrick ist. Mord und Waffen und diverse abscheulichkeiten kommen da vor oder soziale Probleme die nicht für Kinderaugen da sind während Disney speziell Familien und Kinder als Zielgruppe hat.
  • Lazarus Turmbaron - 19.12.2017 - 01:00

    @Wowan14

    Hm naja klingt vieleicht hart aber so kann man kinder eben an die wirklichen Probleme des Lebens heranführen.
    mann muss ja nicht gleich mit Prinzessin Mononoke oder die letztwen Glühwürmchen anfangen. ^^
  • Rennpfanne Turmheld - 19.12.2017 - 06:16

    disney wird die lizenz an ea auch bestimmt für viel geld verkauft haben,man wird ja sehen wer sich die lizenz danach sichert.habe gelesen ea hat sie für 5 jahre geholt.und weiß jemand wer aktuell die james bond lizenz hat
  • Blackstar Turmbaron - 19.12.2017 - 18:36

    Also ich habe das Alte Battflront 1 und neue Battlefront 1 ich muss sagen das alte Battlefront 1 ist um Welten freier wie das neue und ich denke das bei den zwei Battlefronts 2 genau so ist was ich in Videos Test und Reviews gesehen hab das es sich verbessert hat zum Vorgänger keine Frage im Gegensatz zu den beiden älteren Teilen sind echt noch Welten entfernt