The Legend of Zelda: Ocarina of Time – Der König der Videospiele Spezial

1998 war ein ganz besonderes Jahr für Videospielfans: Kracher wie Half-Life und Banjo-Kazooie erblickten das Licht der Welt, große Fortsetzungen wie Resident Evil 2 wurden von Fans gefeiert und Metal Gear Solid verhalf dem in den Kinderschuhen steckenden Stealth-Genre ebenso zu ungemeiner Popularität wie es StarCraft für das Echtzeit-Strategie-Genre tat. Doch ein besonderes Nintendo 64-Abenteuer überragte alle anderen Titel und wurde auch bis heute noch nicht vom Thron des bestbewerteten Spiels aller Zeiten gestoßen: The Legend of Zelda: Ocarina of Time.


Ein kurzer Schwenk auf die Entwicklung des 3D-Meisterwerks


Pünktlich zur Weihnachtszeit erschien am 11. Dezember 1998 das erste 3D-Zelda in Europa. Bis zu der Veröffentlichung war es jedoch ein langer Weg: Bereits 1995 wurde The Legend of Zelda: Ocarina of Time angekündigt, das Spiel war zu der Zeit jedoch noch in der frühen Entwicklungsphase. Nachdem das parallel entwickelte Super Mario 64 bereits in der ersten Jahreshälfte 1996 fertiggestellt wurde, konzentrierten sich die großen Namen im Entwicklerteam wie Mario- und Zelda-Erfinder Shigeru Miyamoto, Komponist Koji Kondo sowie der leitende Entwickler Yoshiaki Koizumi voll und ganz auf das große Zelda-Projekt.


Die Hauptcharaktere in The Legend of Zelda: Ocarina of Time. © Nintendo

Ocarina of Time war nicht nur von der Speichergröße, sondern auch von der Anzahl der Entwickler her das umfassendste Spiel, das Nintendo bis zu jenem Zeitpunkt je entwickelt hatte. Eine Größe von 32 Megabyte mag heutzutage extrem wenig klingen, doch damals hatte kein anderes Nintendospiel bislang derart viel Speicherplatz benötigt. Nur dank exzellenter Komprimierungsarbeit konnte schlussendlich eine zwingende Veröffentlichung auf dem 64DD-Erweiterungsgerät für den Nintendo 64 vermieden werden. Auch war von den Entwicklern zunächst, um Speicher zu sparen, eine Oberwelt wie in Super Mario 64 angedacht gewesen, bei welcher Link, ähnlich wie Mario im Schloss von Peach, durch die aufgehängten Bilder in Ganondorfs Schloss springen sollte, um in Welten zu gelangen. Überbleibsel dieser Idee wurden im einzigartigen Bosskampf des Waldtempels verwendet, bei welchem sich Phantom-Ganon durch Bilder hindurch teleportiert, um Link das Leben schwer zu machen.


Nachdem zunächst verschiedene Kampfsysteme, wie das Anzeigen der Kämpfe im 2D-Stil, ähnlich wie in Zelda II: The Adventure of Link, oder in der (von Shigeru Miyamoto vorgeschlagenen) Ego-Perspektive angedacht waren, entschieden sich die Entwickler schließlich für eine Third-Person-Perspektive. Der ausschlaggebende Grund hierfür war das Konzept der Zeitreise und dem damit verbundenen Wechseln zwischen dem jungen und dem (beinahe) erwachsenen Link – eine visuelle Sichtbarkeit des Charakters wurde hierbei als sehr wichtig eingestuft. Mitten während der Entwicklungsphase wurde schließlich Eiji Aonuma, der Producer der meisten aktuellen Zelda-Spiele, zur Verstärkung ins Boot geholt. Für den heute 56-jährigen Japaner war Ocarina of Time das erste Zeldaspiel, an welchem er aktiv mitgewirkt hatte und für welches er zahlreiche großartige Dungeons, Rätsel sowie Bosse entworfen hatte. Nach einer langen Entwicklungszeit erschien The Legend of Zelda: Ocarina of Time letztlich erst am 21. November 1998 in Japan, zwei Tage später in Amerika und knapp drei Wochen danach schließlich in Europa. Sofort konnte das Spiel unzählige Käufer nächtelang an den Bildschirm bannen und einprägende Videospielerlebnisse hinterlassen.


Wieso Navi zu den bedeutendsten Videospielcharakteren gehört


Werden Fans nach Kritikpunkten gefragt, so wird es einige geben, die Navi erwähnen, welche nicht selten aufgrund ihrer ständigen „Hey, listen!“-Rufe als nervigster Charakter im Zelda-Universum bezeichnet wird. Navi ist die Fee, welche in Ocarina of Time der ständige Begleiter von Link ist. Anders als die Kokiri im Anfangsdorf Kokiri-Wald, wurde Link als Hylianer nicht mit einer Fee geboren und erhält diese als Unterstützung, um Gerudo-König Ganondorf aufzuhalten. Navi kann als erster Partnercharakter in der Zelda-Reihe bezeichnet werden – in den darauffolgenden vier 3D-Zelda-Spielen hatte Link stets einen anderen Partnercharakter. Diese waren auch meist mit deutlich mehr Persönlichkeit ausgestattet, wie beispielsweise Midna in Zelda: Twilight Princess. Was macht nun aber Navi zu solch einem wichtigen Charakter?


Dank Navi können in Zelda: Ocarina of Time einzelne Gegner anvisiert werden. © Nintendo

Die Entwickler von Zelda: Ocarina of Time mussten erstmals mit der Aufgabe fertig werden, Kämpfe in einem dreidimensionalen Raum darzustellen. Da das Kämpfen einen nicht unwichtigen Teil von Zelda ausmacht, ergab sich das Problem, dass, anders als in 2D-Umgebungen, derart viele Angriffsrichtungen möglich sind, wodurch die Tester im Entwicklerteam Schwierigkeiten hatten, im Eifer des Gefechts die Gegner genau und richtig zu treffen. So entstand die damals revolutionäre Idee, einzelne Gegner mit einem Knopfdruck dauerhaft anzuvisieren, um sich nicht mit punktgenauen Richtungseingaben rumschlagen zu müssen, um Gegner treffen zu können. Das Konzept des Z-Anvisierens wurde von Miyamoto und Koizumi entwickelt und ist seither der Standard in zahlreichen nachfolgenden Videospielen unterschiedlichster Entwicklerstudios. Ursprünglich wurde ein ganz gewöhnlicher Marker zum Z-Anvisieren verwendet, doch erst dank Koizumi wurde dieser Marker in der Entwicklung durch die lebhafte Fee Navi ausgetauscht, deren Name vom Wort „Navigation“ abgeleitet werden kann. Auch wenn es zunächst nicht so scheinen mag: Im Endeffekt ist Navi einer der nützlichsten Charaktere im Videospieluniversum und wird für immer als jene Begleiterin in Erinnerung bleiben, die das Kampfsystem in Videospielen revolutioniert hat.


Neben dem Z-Anvisieren nahm The Legend of Zelda: Ocarina of Time auch in einigen anderen Bereichen – wie der herausragenden, automatischen Kamera, dem praktischen, individuellen Button-Layout für Items, dem automatisierten Sprung-System zur vereinfachten Fortbewegung oder der damals besonders ausgereiften 3D-Open World – eine Vorreiterrolle ein, die spätere Videospiele stark prägte. In vielerlei Hinsicht führte Ocarina of Time neue Elemente in die 3D-Videospielwelt ein oder perfektionierte bestehende Mechaniken. Doch abgesehen davon gibt es noch zahlreiche weitere Gründe, wieso dieses Spiel von Videospielfans besonders geliebt wird.


Nicht frei von Skandälchen: Der zeitlose Klassiker im Wandel der Zeit


The Legend of Zelda: Ocarina of Time spielt nicht in einer völlig neuen Welt und bietet nicht ausschließlich völlig neue Spielmechaniken. Vielmehr setzt das Spiel teils Altbekanntes aus der Zeldareihe perfekt in einer neuen 3D-Welt um: Das Open-World-Gefühl konnten Spieler bereits damals, 1986, mit The Legend of Zelda erleben, Dungeons gab es zuvor ohnehin bereits in jedem Zelda-Teil, einige ikonische Musiktracks wie „Zeldas Wiegenlied“ oder „Fairy Fountain“ konnten bereits in Zelda: A Link to the Past gehört werden und auch mit zahlreichen Orten in Ocarina of Time wie Kakariko, dem Hylia-See, dem Todesberg oder den verlorenen Wäldern waren Spieler bereits im SNES-Ableger bekannt gemacht worden. Untermalt wurde das neue 3D-Erlebnis aber wiederum mit zahlreichen Zwischensequenzen, die in Echtzeit gerendert werden und sich so beispielsweise abhängig von den gerade getragenen Klamotten unterscheiden können – zum damaligen Zeitpunkt war dies alles andere als üblich.


Was das Spiel so besonders macht, ist einerseits die unglaubliche Abwechslung und andererseits die gewisse Nintendo-Magie, die zahlreiche Spieler verspürten, als sie den Titel zum ersten Mal starteten. Der magische Titelbildschirm, das Kennenlernen der Charaktere im Kokiri-Wald, die erste Begegnung mit dem Deku-Baum, der waghalsige Sprung durch den Spinnennetz-Boden im ersten Dungeon, das erstmalige Betreten der riesigen hylianischen Steppe bzw. Ebene von Hyrule, das Entdecken der wunderschönen Lon Lon-Farm und der singenden Malon, das Verlaufen in den verlorenen Wäldern, die erste Begegnung mit Prinzessin Zelda, das Geheimnis rund um Shiek, das Lernen der eingängigen Melodien auf der Okarina der Zeit, die erste Zeitreise in eine kaum wiederzuerkennende Welt, das Verzweifeln im Wassertempel, das Erkunden von unheimlich gruseligen Gräbern und Brunnen, das entspannte Angeln im Fischweiher oder schließlich die epische finale Begegnung mit Ganondorf – das Spiel bietet derart viele tolle Momente, die ihresgleichen suchen.


Das bislang einzige Remake zu Zelda: Ocarina of Time erschien 2011 für den Nintendo 3DS. © Nintendo

The Legend of Zelda: Ocarina of Time wurde in einigen Revisionen neu auf den Markt gebracht: Einerseits verfügte die Ursprungsversion des Spiels beim Besiegen von Ganondorf über rotes Blut, das später in grünes Blut umgeändert wurde, und über angeblich versehentlich benutzte Tonaufnahmen islamischer Gebete, die in den Nachfolgeversionen aus dem Feuertempel entfernt wurden. Auch sehr kontrovers war, selbst für die damalige Zeit, der sexistische Werbespruch: „Willst thou get the girl? Or play like one?“ („Wirst du das Mädchen bekommen? Oder wirst du wie eines spielen?“), der rasch durch den Spruch „Willst thou soar? Or willst thou suck?“ („Wirst du triumphieren oder wirst du scheitern?“) ersetzt wurde. Auf dem Nintendo GameCube sowie auf der Virtual Console der Wii und Wii U erschienen Ports des Spiels, während das erste und bislang einzige Remake von Ocarina of Time in neuer Grafikpracht und mit neuen Funktionen, die dank zweier Bildschirme möglich wurden, 2011 für den Nintendo 3DS veröffentlicht wurde. Alle Versionen des Spiels seit dem Nintendo GameCube haben zudem ein verändertes Muster auf dem Spiegelschild, da das ursprüngliche Muster dem islamischen Mond und Stern sehr ähnelte. Sowohl auf dem Nintendo GameCube, wo das Spiel in limitierten Bundles mit anderen Zeldateilen erhältlich war, als auch auf dem Nintendo 3DS ist der neue Master Quest-Modus enthalten. Dieser beinhaltet eine abgeänderte Version des Hauptspiels, auch Ura Zelda genannt, die ursprünglich als Erweiterung für das 64DD-Erweiterungsgerät geplant war, aber damals nie das Licht der Welt erblickte. Inklusive 3D-Remake kommt The Legend of Zelda: Ocarina of Time auf über zwölf Millionen verkaufte Einheiten und muss sich in der Hinsicht lediglich dem neusten Meisterwerk, The Legend of Zelda: Breath of the Wild, knapp geschlagen geben.


Auch nicht unerwähnt bleiben darf der Nachfolger, The Legend of Zelda: Majora's Mask, welchen es ohne Aonuma wohl nie gegeben hätte. Da aus dem großen Verkaufserfolg von Ocarina of Time Kapital geschlagen werden sollte, war ursprünglich geplant, so rasch wie möglich ein Add-on zu veröffentlichen. Aonuma schlug jedoch vor, ein neues Spiel zu entwickeln, anstatt an einer simplen Erweiterung für Ocarina of Time oder an Ura Zelda rumzuwerkeln. Shigeru Miyamoto erlaubte Aonuma die Entwicklung eines eigenständigen Nachfolgers nur unter der Bedingung, innerhalb eines Jahres fertig zu werden. Trotz dieser schier unmöglichen Aufgabe nahm Aonuma das Ultimatum an und entwickelte mit seinem Team unter großem Zeitdruck und der bereits bestehenden Engine erfolgreich einen düsteren Nachfolger, der in einigen Bereichen wie den Nebenquests, den Persönlichkeiten der Charaktere oder der Lebhaftigkeit der Oberwelt das nur 18 Monate zuvor erschienene Zelda: Ocarina of Time sogar übertreffen konnte.


Bald wird es zehn Jahre her sein, seitdem die letzte Veröffentlichung einer Version von Zelda: Ocarina of Time erfolgt ist (oder fünf Jahre, wenn man die Virtual Console-Veröffentlichung auf der Wii U 2015 hinzuzählt) – seit 1998 gab es noch nie eine derart lange Zeit ohne Wiederveröffentlichung. Da mit der Nintendo Switch zum Teil eine völlig neue Generation an Spielern in Berührung mit Videospielen kommt, wäre es schön, wenn Nintendo den neuen, jungen Spielern den „König der Videospiele“ zugänglich machen würde – im idealen Fall als umfangreiches Remake in neuer HD-Optik, mit einer detaillierteren Welt und orchestrierten Musikarrangements. Jeder sollte dieses legendäre Stück Videospielgeschichte zumindest einmal selbst erleben und genießen können. Denn eines ist klar: Auch über 20 Jahre nach der Erstveröffentlichung auf dem Nintendo 64 kann The Legend of Zelda: Ocarina of Time die Massen begeistern und hat weder Ruf noch Glanz eingebüßt – ein zeitloser Klassiker!

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Kommentare 35

  • Solaris

    Multiplattform 💚💙❤️

    Ehre, wem Ehre gebührt! :thumbup:

  • XenoDude

    Meister des Turms

    Zu seiner Zeit eines der besten und für sie Entwicklung der Branche eines der wichtigsten Spiele.

  • Nintendofan77

    Turmheld

    Mein Lieblingsspiel aller Zeiten!!! Dieses Spiel hat mich so geflasht wie kein anderes! :) Respekt an die Entwickler für dieses MEISTERWERK :thumbsup:

  • Lycanroc

    Wolwerock

    Ich kann mich nur wiederholen, nachdem alle das Spiel immer so hochgehyped haben und es als das beste Spiel aller Zeiten bezeichnet haben und ich mit diesen Erwartungen dann an das Spiel rangegangen bin, wurde ich extrem enttäuscht. Denn ehrlich gesagt fand ich jeden anderen Zelda-Ableger, den ich davor oder danach gespielt hatte, viel besser, außer die NES-Teile. Ich weiß nicht, das Spiel macht mir einfach überhaupt keinen Spaß, die Welt ist extrem leer und sagt mir echt nicht zu und die Dungeons haben mir auch keinen Spaß gemacht. Ich glaube, ich hätte etwas objektiver an die Sache rangehen sollen, denn für mich war es bei weitem nicht der König der Videospiele oder gar das beste Spiel aller Zeiten. Aber das ist nur meine Meinung, ich habe das Spiel auch nicht 1998 gespielt, daher werde ich den Hype um das Spiel wohl auch nie verstehen können...

  • kbye

    Turmheld

    Nicht ohne Grund eines der besten Spiele die es gibt.

  • Artemis

    M-Power

    Bestes Zelda für mich.


    Bestimmt ein Dutzend Mal gespielt.


    Ein Remake mit zeitgenössischer Grafik wäre der hammer.


    Und mm direkt hinter her :*:love:

  • InSaNe

    Turmheld

    @Lycanroc es war damals eine komplett neue Erfahrung, wer erst vor kurzem damit in Berührung kam, wird damit nicht viel anfangen können, dasselbe gilt für Breath of The Wild, wenn Open World Zelda Standart wird und man in 10 Jahren Breath of the Wild spielt, kann man unter Umständen den Hype von Breath of the wild nicht nachvollziehen.
    Ich habe es damals kurz nach Release gezockt und es ist nach wie vor mit Mario 64 für mich eines der besten Spiele aller Zeiten.

  • XenoDude

    Meister des Turms

    @InSaNe
    Genau so ist es.

  • Tomaru

    M&M - Minish Mage

    Weisheit, Kraft und Mut. Das Spiel das sich das alles erkämpft hat war Ocarina of Time, der König der Videospiele.
    Als es von seinem Nachfolger abgelöst wurde waren seine letzten Worte: "Ihr wollt meinen Schatz? Sucht ihn doch! Irgendwo hab ich das größte Spiel der Welt versteckt!"
    Dieser Schatz ist Breath of the Wild, und er liegt IRGENDWO auf der Switch (Lite) . Damit brach das Große Gamingzeitalter an...


    In meinem Kopf hat sich das alles besser angehört, aber jetzt wo ich es durchlese.... xD"

  • Dinkelmus_Kleinholz

    Turmritter

    Für die damalige Zeit ein unfassbares Spiel. Für mich der König.

  • Windwaker

    Turmbaron

    Dieses Spiel und Majoras Mask sind eigentlich der Hauptgrund weshalb mein kleiner New 3DS XL nie verstauben wird.
    Es ist und bleibt ein toller,atmosphärischer,zeitloser Klassiker!

  • 64bit

    Turmritter

    OOT war damals bahnbrechend und ist sicherlich eines der wichtigsten Spiele der Geschichte. Noch heute halte ich es für das beste Spiel aller Zeiten - gerade weil es die Standards entwickelt hat.
    Wo Mario mit Lakitu die Kamera visualisiert hat und Spieler an unbekanntes Terrain herangeführt hat, hat dies Navi für die Kämpfe übernommen. Das finde ich gerade in der Zeit das geniale bei Nintendo - wie in diesen Spielen der Spieler unmerklich mit einer vollkommen neuen Gameplay-Mechanik wirklich spielerisch konfrontiert wird und diese unmerklich erlernt.
    Navi finde ich übrigens gar nicht so schlimm - am Ende ist Navi ja auch der Aufhänger für Majoras Mask; die Freundin die Link sucht....

  • XenoDude

    Meister des Turms

    @Felix Eder
    Ich habe mir die Zeit genommen, dein Spezoal durchzulesen. Du hast den Text fantastisch geschrieben. Es ist eine gelunge und verdiente Hommage für dieses Meisterwerk. Danke Felix!

  • Felix Eder

    #PhoenixWright4Smash

    @Felix Eder
    Ich habe mir die Zeit genommen, dein Spezoal durchzulesen. Du hast den Text fantastisch geschrieben. Es ist eine gelunge und verdiente Hommage für dieses Meisterwerk. Danke Felix!

    Vielen Dank für das Lob! Es gehört ebenfalls zu meinen absoluten Lieblingsspielen und es freut mich sehr zu hören, dass es vielen anderen auch so geht.

  • Princess_Rosalina

    Turmbaronin

    Ich habe das damals auch gespielt, dass war mein 4. N64 spiel. Ich kann den Hype auch nicht verstehen, ja es ist ein gutes Spiel, aber es gibt bessere Zelda spiele. Für mich ist Twilight Princess, dass beste Zelda game und da wird auch in nächster zeit nichts ran kommen. Mit Botw kann ich wenig anfangen, da gibt es um Welten bessere RPGs mit einer offenen Welt. Gegen Witcher und der Elder Scrolls Reihe zieht BotW eindeutig den kürzeren!


    Aber für die damalige Zeit war OoT wirklich nicht schlecht :)

  • 5cool3me

    Untap, Upkeep, Draw.

    Spiele Ich heute noch gerne, allerdings aufem gamecube.

  • otakon

    Ssssssssswitch

    tolles spezial zu einem der besten und auch wichtigsten Spiele der gesamten Szene :*


    Ps: ich mag navi :love:

  • nintendofan89

    Captain Toad's Kumpane

    Ich verstehe die ganzen Kids die jetzt nichts mit dem Game anfangen können. Es ist einfach für die heutige Zeit nicht mehr zeitgemäß. So wie alle alten Games.
    Damals war es aber einfach DAS Spiel schlechthin.
    Jetzt sage ich selbst dass es für die heutige Zeit nicht mehr das beste Game aller Zeiten ist.
    ABER! Mir fällt kein einziges Game in den letzten Jahren ein das nur Ansatzweise da ran kommt, was Oot damals so gut gemacht hat.
    Als jemand der quasi Gaming damals als auch heute verfolgt wundere ich mich überhaupt warum die Kids heutzutage noch so vom Gaming fasziniert sind.
    Denn die Spiele heutzutage begeistern in keinster Weise wie die Games damals.
    Ist bei Filmen ähnlich.
    Es fehlt die Kreativität, der Mut zu neuem aber auch gleichzeitig der Mut altes das gut funktioniert beizubehalten und weiterzuentwickeln.

  • Haby

    Im Gegensatz zu Super Mario 64 möchte ich Zelda:OoT nicht in der N64 spielen.
    Hier wäre mir eine aufpolierte Fassung lieber. Denn bei den Spiel sind die Texturen doch sehr dunkel.
    Dies merkt man besonders wenn man die Wii–Version des Spiels spielt.


    Daher sollten sie hier lieber eine HD Fassung Desingen. / Somit ist eine Switch Version nicht gegeben.

  • Skulltula

    Mitglied der Retail-Sekte

    Obwohl ich bereits seitdem NES auf Nintendo Konsolen gespielt hab, bin ich erst mit OoT mit Zelda in Berührung gekommen.


    Dafür habe ich allerdings schon Wochen vor dem Release durch den Trailer auf der Feel the Power VHS-Kasette darauf hingefiebert. Fast täglich habe ich die VHS eingelegt und meistens bis zum Zelda-Trailer vorgespielt. Das waren noch Zeiten, wo es kein Internet gab und man vom Spiel nicht all zu viel wüsste.

  • Rei

    Turmheld

    @nintendofan89 das ist Blödsinn, das heutigen Spielen angeblich die Kreativität oder der Mut fehlt :facepalm:

  • Sakura

    Kirschblüte

    Ich habe OoT erst mit der Zeit und zunehmenden Alter schätzen gelernt. Wirklich ein tolles Spiel. Ich hoffe zukünftige Zelda verbinden Elemente aus Ocarina of Time und Breath of the Wild, damit wir das Beste aus beiden Welten bekommen :)

  • Max+

    Turmritter

    Ist Zeldas Wiegenlied nicht erst mit OoT eingeführt worden?

  • Lycanroc

    Wolwerock

    @Max+ Nein, in A Link to the Past!

  • Kugelwilli

    Turmfürst

    Für mich das beste Videospiel im letzten Millenium. :love:

  • megasega2

    Turmfürst

    Ich muss offen gestehen, das Wind Waker mich irgendwie mehr in seinen Bann gezogen hat damals. OoT war gut, hatte einen epischen OST und war praktisch Wegbereiter für alles, was danach kam, aber Wind Waker habe ich irgendwie mehr genießen können.


    Davon ab, kann ich wiederum den Hype um Majora´s Mask nicht ganz nachvollziehen. Ich fand dieses Gehetze mit der Zeit furchtbar. Das hat mir das Spiel damals echt kaputt gemacht, auch wenn die weiteren Inhalte teilweise richtig gut waren.


    Ocarina of Time ist im Prinzip ein A Link to the Past in 3D gewesen. Da fiel die Leere nur nicht so auf, weil alles eben auf einer kleineren Fläche platziert war. Im Verhältnis musste OoT gestreckt werden und das war auch ganz gut so. Gerade der Ritt oder das Laufen über die Steppe hatte immer etwas von Spannungsaufbau, der Weg zum nächsten Gebiet, nur nicht in Dunkelheit geraten.


    Alles in Allem ist OoT für mich das zweitbeste Zelda hinter Wind Waker (HD) und die 3DS Neuauflage war auch sehr gelungen.

  • Max+

    Turmritter

    @Lycanroc Klar, in der Kirche! Die haben damals offenbar die Belegung der Ocarina so vorgenommen, dass das Wiegenlied damit gespielt werden kann, krass. Danke!

  • Linnea

    △○╳□

    Ich bin froh, dass ich das Spiel während meiner naiven Kindheit übersprungen habe und deswegen auch keinerlei nostalgische Gefühle dafür empfinde.


    Für mich ist es lediglich ein gutes Zelda und befindet sich in etwa auf derselben Stufe wie Twilight Princess.


    A Link to the Past habe ich zu einer ähnlichen Zeit nachgeholt und das Spiel finde ich deutlich besser. Ocarina of Time ist ganz neutral betrachtet nur eine 3D Version vom wahren Klassiker. :love:

  • Triaura

    Bergungstaucher

    Ich konnte es damals nicht spielen, da ich noch nicht auf der Welt war. Ich habe aber 2018 das Remake gezockt und muss sagen, dass ich es sehr gut finde. Zwar ist für mich BotW mein Lieblings-Zelda, weil es mein erstes war, aber trotzdem finde ich OoT super. Für mich auch ein zeitloses Game.

  • kolwe-x

    Der Kelch ging leider an mir vorbei und aus heutiger Sicht kann ich das Spiel leider nicht mehr so genießen oder auch erleben wie mein junges Ich es damals vielleicht erlebt hätte :(

  • TiMauzi

    Professor von und zu

    @Lycanroc Kann dir nur zustimmen. Kein schlechtes Spiel, das vorab, der Titel hat die Zelda-Reihe sicherlich geprägt wie kein anderes, aber in meinen Augen ist OoT aus aktueller Sicht absolut overhyped. Es ist einfach nicht gut gealtert. Da gibt es Spiele, die trotz ihres Alters auch heute noch ansehnlich und mit hohem Spielspaß verbunden sind. Spontan fällt mir da Super Mario World ein oder Link's Awakening. Andererseits finde ich keins der N64-Spiele aus heutiger Sicht noch wirklich hübsch, allerdings ist auch da Super Mario 64 noch vorn. Und auch Majora's Mask hat die N64-Möglichkeiten geschickter genutzt, da sich auf eine relativ kleine Spielwelt beschränkt wurde und dadurch keine leeren Welten wie in OoT existieren.


    Dennoch, Ehre, wem Ehre gebührt. Aber nur im Kontext der 90er bitte.

  • Ilja Rodstein

    Redakteur

    Habe es leider zum ersten Mal auf dem 3DS durchgespielt, wurde in der kindheit damit nicht warm und kam nicht aus dem deku baum raus. Irgendwie hat es mich da aber auch kalt gelassen. Besser als Twilight Princess, aber im Vergleich zu den anderen 3D-Zelda-Spielen ziemlich weit hinten..

  • nintendofan89

    Captain Toad's Kumpane

    @Rei
    Ich denke weder mein Post der nicht so in die Tiefe ging und vor allem deine noch kürzere Antwort werden dem komplexen Thema gerecht.
    Sorry aber diese Antwort ist einfach so sinnentleert dass ich davon ausgehen muss dass du nichtmal mal eine einzige Minute über das Thema nachgedacht hast.

  • Matchet1984

    The Musician

    Damals war Ocarina Of Time sicher ein Meisterwerk, weil es das erste Zelda in 3D war. Ich habe das Spiel erst viele Jahre später gespielt (auf der Wii) und finde es wirklich gut, aber man sieht diesem Spiel das Alter und die veraltete Technik deutlich an, daher bevorzuge ich entweder neuere Teile wie Wind Waker & Twilight Princess oder ältere wie A Link To The Past & Link's Awakening. Die Welt könnte echt lebendiger sein. Die Dörfer sind noch völlig in Ordnung, aber die Steppe wirkt leider sehr leer.


    Majora's Mask hingegen mochte ich noch nie, weil ich Zeitdruck nicht ausstehen kann. In manchen Spielen gibt es Nebenmissione damit, die lasse ich dann meistens aus. In Majora's Mask muss man durch das gesamte Spiel hetzen und kann die Spielwelt Termina nicht wirklich genießen, sehr schade, denn ohne den Zeitdruck hätte es mir sehr viel besser gefallen.

  • Dr. Tetsuro Kirisaki

    Chirurg

    Majora's Mask hatte vielleicht die besseren Cutscenes und Side Quest aber die Story von Ocraina of Time finde ich immer noch besser^^