Beiträge von qinn

    Zitat

    Auch wenn ich mit Mario Kart nicht sonderlich viel anfangen kann, kann ich durchaus den Frust vieler Fans verstehen, die sich statt eines DLCs für ein mittlerweile fast ein Jahrzehnt altes Spiel lieber ein brandneues Mario Kart 9 gewünscht hätten.

    Ich hätte mir sogar direkt Mario Kart 9 gewünscht statt eines Ports von Mario Kart. Dass wir kein MK9 auf der Switch sehen, war mir damit eigentlich seit Release von 8 Deluxe 2017 klar.

    Generell kamen in den ersten Jahren der Switch zahlreiche WiiU-Ports, was ich aus Nintendos Sicht nachvollziehen kann, allerdings hatte ich mir die Switch ja gekauft, um Switch-Spiele darauf zu spielen, keine WiiU-Games.


    Zum Topic: Ich mag zu lange Spiele auch nicht. Damals hatte ich eine überschaubare Anzahl an Games -da war es kein Problem, hunderte Stunden davon in Pokémon-Spiele zu investieren. In heutigen Zeiten mit Steam-Sales, Keyshops, Homebrew, eShop-Sales weiß ich manchmal gar nicht, was ich spielen soll, weil das Angebot einfach zu groß ist, um noch spontan Lust auf etwas Bestimmtes zu haben. Es gibt so viele Spiele, die ich eigentlich mal spielen möchte, aber das Überangebot erzeugt dann bei mir dann gerne auch mal ein Gefühl von "ich muss jetzt irgendwas spielen", wodurch das ganze sich dann mehr nach Arbeit bzw "Verpflichtung" als Spaß anfühlt.

    Ich ertappe mich auch immer wieder, viele Stunden in ein Spiel zu investieren und es dann von heute auf morgen monatelang oder teilweise mehrere Jahre nicht mehr anzurühren, obwohl mich das Spiel bestens unterhalten hat.


    Aktuell spiele ich TotK, in welchem ich bei knapp 300 Stunden bin. Das sind über 100 mehr als ich damals in BotW investiert habe und ich habe mich bisher noch nicht einmal Ganon gestellt und muss noch ins Orni-Gebiet (ich lasse mir doch von Purah nicht vorschreiben, wo ich zuerst hingehen soll), aber BotW hat mir auch definitiv mehr gefallen. Damals war halt noch alles neu und revolutionär. Aber nicht nur das, in BotW konnte man WIRKLICH machen, was man wollte und hatte immer das Gefühl, dass es richtig ist. In TotK hatte ich hingehen schon sehr oft den Eindruck, irgendwo noch nicht sein zu sollen, zB gestern erst in der Höhle von Jotwerde, die ich durch erkunden gefunden habe, dort aber nix machen und auch nicht zum Schein konnte, weil die Gegner erst spawnen, wenn man die dazugehörige Quest gestartet hat. Da wirkte es so als hätte Nintendo ein lineares Spiel in eine offene Welt gepackt, was mich etwas enttäuscht hat.


    Ansonsten konnte TotK mich bisher nur wenig wirklich überraschen, meistens weiß man dank BotW schon Bescheid. Die Baumechanik macht Spaß, trotzdem kommt die Gesamterfahrung TotK für mich längst nicht an diesen Impact heran, den BotW damals hatte. In TotK gibt es teilweise unnötig viel Content und viel zu viele Listen zum Abarbeiten wie bei einer Beschäftigungstherapie: alle Brunnen finden, alle Höhlen finden, Ramdas Schätze finden, alle Kleidung finden, alle Stoffe fürs Parasegel finden, etc.

    Ich versuche zwar, alles weitgehend zu machen, aber es fühlt sich schon sehr gestreckt an.



    Parallel spiele ich Star Wars: Knight of the old Republic. Das hatte ich 2015 schon mal über Steam knapp 30 Stunden gespielt (2003 war ich wohl noch etwas zu jung dafür) und dann irgendwie nie wieder angerührt. Auf der Switch habe ich es Ende Oktober jetzt neu für mich entdeckt und spiele es seitdem.


    Da sieht man den Kontrast zwischen Spieldesign alter Schule und heutigem sehr gut. Hier steht nämlich nicht pure Masse im Vordergrund, sondern die Gespräche und Dialogoptionen. Man könnte das Spiel sicherlich un einiges schneller abschließen, wenn man nur sporadisch mit NPCs interagiert, aber das Spiel schafft es sehr gut, dass ich als Spieler freiwillig mehr Zeit investiere, weil die Dialoge interessant geschrieben sind. Das schaffen kaum noch Spiele, allzu häufig ertappe ich mich bei einem Gedanken wie "ich will weiterkommen, was ist die nächste Aufgabe?" oder gar "wann ist es vorbei?". Nicht so hier.


    Insgesamt und grundsätzlich bin ich schon bereit, viel Zeit in ein Spiel zu investieren, aber nur, wenn es sich zwanglos anfühlt und ich nicht spielzeitstreckenden to-do-Listen nachjagen soll. Wenn ich das Gefühl habe, dass das Spiel meine Zeit zu schätzen weiß und mich mit interessantem Content für meine Spielzeit belohnt, dann ist es auch okay, wenn ich hunderte Stunden brauche.

    Aber selbstverständlich habe ich auch absolut nichts gegen eine Spielerfahrung, die nach wenigen Stunden abgeschlossen ist. Es muss nicht immer in hunderte-Stunden-Exzesse ausarten. Oft genug ist es auch schön zu wissen, dass man ein Spiel nach ein paar angenehmen Stunden genau zum richtigen Zeitpunkt ohne unnötige Längen erfolgreich abgeschlossen hat.

    Wowan14

    Hab' das Spiel die letzten Tage mal angespielt und es macht echt Spaß. Bis auf einen ganz gruseligen Handy-Ableger (noch vor Android-Zeiten) habe ich noch nicht wirklich Erfahrungen mit Worms gemacht (ich wollte damals unbedingt den DS-Ableger Open Warfare, hatte ihn aber nie). Auf Steam habe ich Worms Revolution, das habe ich irgendwann 2016 mal angespielt und seitdem nie wieder -hat mich aus irgendwelchen Gründen nicht abgeholt und ich mochte auch den 3D-Look nicht. Ich glaube, da gab's auch irgendeine Wassermechanik, die absolut nicht glaubhaft funktioniert hat.


    Bei W.M.D. habe ich bisher bloß die Singleplayer-Modi ausprobiert und war etwas verwundert darüber, dass man bloß irgendwelche Missionen spielen kann -ist ein ganz normales Spiel gegen die KI ist nicht möglich? Oder muss man dafür im Multiplayer dann statt Spieler Bots einstellen?

    Ande

    Vielleicht nicht zwangsläufig in diesem Kontext, aber prinzipiell schon:

    So sehr ich mich auch über Kamek als spielbaren Characer freue, JETZT würd ich gern den Erweiterungspass zurückgeben. Ich weiß nicht wie Nintendo auf die Idee kommt ein Badezimmer einzubauen, das ist für mich ein ganz massiver Ekelfaktor und alles andere als ein Spaß.... :/


    Aber klar, 'ne Home Circuit-Strecke würde ich mir auch nicht durchs Bad legen, während der Thron besetzt ist. :D

    Die Grafik mag vielleicht etwas darunter liegen, ist aber weit weg von unansehnlich.

    Ja, manche Strecken sehen zugegeben wirklich gut aus, andere dagegen absolut gruselig. Kleine Auswahl: Waluigi Flipper, Kokos-Promenade, Blätterwald, Athen, Pilz-Schlucht. Die haben alle diesen undetaillierten knetigen Smartphone-Look. Bei der Neuauflage von Waluigis Flipper fehlt sogar der ikonische "Ball verloren"-Sound aus dem DS-Original, der abgespielt wird, wenn man kurz vor dem Ziel zwischen den Flippern hindurchfährt.


    Ja, man bekommt hier extra Content und mit den Fahrern sogar Content, der nicht angekündigt war, aber sollte man sich aufgrund reiner Quantität etwa nicht über die Qualität beschweren dürfen? Ich habe lieber guten und stimmigen Content als "Hauptsache viel".


    Was meinst du mit "Elemente aus Mario Kart Wii"?


    Mal was nicht ernst Gemeintes am Rande:

    Besprechung im Nintendo-Hauptquartier. Mitarbeier A: "Lasst uns Peachette ins Spiel bringen." Mitarbeiter B: "Okay, aber dann müssen wir aber auch Funky Kong bringen, damit die im Internet die Klappe halten."

    Gleich das Nächste, das mich sehr stört an Mario Kart 8: so viel verschenktes Potential bei der Charakterauswahl. Ich persönlich brauche ja schon keine nicht-Mario-Chars, da ich kein Fan der Idee eines "Nintendo Kart" bin, weil dadurch stilistisch nix mehr zusammenpasst (Link zB hat eben komplett andere Proportionen als Mario-Figuren). Also Link, Inkling, Bewohner, Melinda? Weg damit. Und alle Koopalinge? Wirklich? Weg damit. Oder wie in Smash als Kostüme für Bowser Jr. Metall-Mario, Tanuki-Mario, Rosagold-Peach, Peachette, Katzen-Peach? Kostüme. Oder noch besser: weg damit. So wäre so viel mehr Platz für ausgefallene Chars, aber keiner braucht viermal denselben mit anderen Skins.

    Ich finde es sehr merkwürdig, dass nach 5 Jahren ohne irgendwelche Updates plötzlich so viele Verschlimmbesserungen kommen. Die Booster-Strecken sehen so lieblos aus im Vergleich zu den "originalen" 48 Kursen, dann der generfte Blitz und jetzt so viele weitere eigentlich unnötige Anpassungen... Schade, dass es nicht von Vornherein MK9 auf der Switch gab und wir nun stattdessen seit fast 10 Jahren dasselbe Spiel haben, welches während der Zeit nur halbherzig erweitert wurde.


    Wisst ihr noch zu WiiU-Zeiten? Da kamen irgendwann zu den bei Release enthaltenen 32 Strecken 16 neue als DLC dazu, die dann bei MK8DX gleich mit enthalten waren. Bei diesen 16 Strecken hat Nintendo damals aufgrund von besserer Optimierung viel mehr Details reinpacken können als in die ursprünglichen 32 Kurse, vergleicht die mal miteinander. DAS hätte MK8DX verdient gehabt: neue Strecken, die hier NOCHMAL eine Schippe drauflegen -immerhin ist die Switch nochmal ein wenig leistungsstärker als die WiiU. Neue Battle-Kurse wären auch schön gewesen, hätten auch gerne aus früheren Mario Kart-Ablegern sein können, gerade MKW hatte tolle Battle-Kurse. Da hätte auch keiner gemeckert, wenn es "nur" 16 neue Strecken gewesen wären -dafür halt gewohnte oder sogar leicht bessere Qualität.


    Stattdessen bekommen wir haufenweise Strecken in unansehnlicher und nicht zum Rest des Spiels passender Smartphone-Knet-Grafik. Ich bin ehrlich gesagt ein wenig irritiert, wie Nintendo hier sehr untypisch sehr wenig Wert auf Qualität legt und es den meisten Kunden auch noch ziemlich egal ist...


    Miyamothomas

    Der Unbesiegbarkeitswert müsste angeben, wie lang man nach einem eingesteckten Treffer durch Streckenhindernisse/Items immun gegen weitere Treffer ist.

    Ich weiß gar nicht, warum Verfilmungen zu Videospielen jetzt auf einmal im Gespräch sind -Filme sind mMn grundsätzlich das schwächere Medium im Vergleich zum Videospiel. Warum denn einen Film zu etwas, das ich wesentlich immersiver auch selbst in einem Spiel erleben kann? Der Film hat nur 90-120 Minuten Zeit, mir etwas zu vermitteln, das reicht idR nicht, um ein Videospiel zufriedenstellend abzubilden.

    Wichert

    Wäre sehr wünschenswert. Ich will einfach nur wieder gut gemachte Filme und Serien sehen, ohne irgendwelche sozialpolitische Agenden aufgedrückt zu bekommen, die immer stark aufgesetzt wirken und die Immersion zerstören, da der Fokus völlig vom eigentlichen Thema abrückt, besonders wenn die Charaktere dementsprechend schwach geschrieben sind. Seit 2017/2018 fällt mir das vermehrt auf und ich bin seitdem auch kaum noch im Kino gewesen. Wirklich schade, dass gute Filme und Serien so ein rares Gut geworden sind und gleichzeitig seit Jahrzehnten bekannte und etablierte Franchises in letzter Zeit qualitativ derart stark absacken.