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User-Test von Daniel Kania zu The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D - Nintendo 3DS

  • Deutschland Deutschland: The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D
Plattform
Nintendo 3DS
Erscheinungsdatum
13.02.2015
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo, Grezzo
Genre
Adventure, Action, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D - 3DS

Von Daniel Kania ()

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Schon seit Jahren führte uns Nintendo an der Nase herum. Immer wieder wurde nach einem Majora's Mask-Remake gefragt, Aonuma und Miyamoto konnten dabei wieder und wieder nur lächelnd drumrumreden. Heute können wir uns wohl gut vorstellen, wie sehr sie innerlich gelacht haben müssen. Denn tatsächlich wurde das 3DS-Remake zum polarisierenden Zelda schließlich im November 2014 angekündigt und so konnte auch ich mir endlich eine Meinung bilden, was das zweite Abenteuer vom Helden der Zeit bereithält. Hier lässt ihr die Erfahrungen und Meinungen eines Termina-Anfängers. In diesem Sinne, auf geht's!

Zuallererst zur Handlung des Spiels, die natürlich direkt zum Spielbeginn anhand eines Openings erklärt wird. Kennern des N64-Originals sollten hier sofort die aufgehübschte Grafik auffallen, die nicht nur in den Zwischensequenzen, sondern allgemein im gesamten Spiel grandios aussieht. Ohne die beiden 3DS-Remake miteinander verglichen zu haben, scheint mir MM3D durchaus besser auszusehen als OoT3D, was bei einer Zeitspanne von 4 Jahren auch durchaus zu erwarten ist. Die Engine haben sie also schön aufgebohrt. Doch zurück zur Handlung: Unser Held Link, oder auch wahlweise ein von euch ausgewählter Name, reitet mit seinem Pferd Epona durch einen finsteren Wald und ist auf der Suche nach seiner Freundin Navi, die ihm in Ocarina of Time bei Seite stand. Außerdem, das erfährt man etwas später im Spiel, hat einem die Prinzessin selbst befohlen mitsamt der Ocarina der Zeit ganz, ganz weit weg zu reisen, um nicht in die Hände des Bösen zu gelangen. Gesagt, getan, ist Link also in irgendeiner weit entfernten Gegend Hyrules, als ihn plötzlich zwei Feen entdecken und attackieren. Der kleine Held fällt von seinem Pferd und wird ohnmächtig. Genügend Zeit also für das Horror Kid, welches zuvor dem Maskenhändler Majoras Maske entrissen hatte, um Link auszurauben. Dabei findet er die Ocarina der Zeit und spielt mit hämischem Lachen einige Töne.

Link wacht endlich wieder auf und versucht sich seine Ocarina zu schnappen. Dabei springt Horror Kid auf Epona und reitet mit ihr davon. Da hat er nur noch nicht mit Link gerechnet, der sich an Epona festhält und nun mitgeschliffen wird. Nach kurzer Zeit kann aber auch er sich nicht mehr festhalten und stürzt zu Boden. Horror Kid verschwindet mitsamt Epona und seinen beiden Feen durch einen großen Baumstumpf. Link versucht ihm zu folgen, fällt allerdings oder doch glücklicherweise (?) durch einen noch größeren Baumstumpf in eine andere Welt. In die Welt von Termina.

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Der Satz, den wohl jeder kennt, selbst wenn er oder sie nicht Majora's Mask gespielt hat. Der Maskenhändler ist bekannt für seine mysteriöse und geheimnisvolle Weise. Niemand weiß wer er wirklich ist. Übrigens basiert sein Design auf dem Aussehen von Shigeru Miyamoto selbst!

Die Welt von Termina gleicht der von Hyrule sehr. Eine Großzahl an Charakteren und Items sind identisch, doch viele Personen haben eine neue Rolle bekommen und verhalten sich völlig anders. Koume und Kotake, die "Killahomaz" aus Ocarina of Time beispielsweise haben nun ihren eigenen Trankladen oder führen ein Bootstour-Unternehmen. Dennoch ist eines entscheidend anders in Termina: Die Welt droht unterzugehen. In nicht weniger als 3 Tagen wird der Mond auf die Erde herabstürzen und alles in Schutt und Asche legen. Verantwortlich dafür ist das Horror Kid, welches die Macht von Majoras Maske nutzt. Die Menschen in Unruh-Stadt, dem Zentrum von Termina, reagieren unterschiedlich auf das Verhalten des Mondes. Während die spätestens am 2. Tag die Flatter machen und ihre Sachen packen, bleiben manche. Ob sie nun einen Holzturm für den jährlichen Karneval fertigstellen möchten oder aus Schutz der verbliebenden Bürger bleiben. Auf eurem ersten Durchzug in Unruh-Stadt werdet ihr allerarts Leute treffen, die alle ihre ganz individuellen Probleme haben. Doch eines ist wohl sicher: Ihr müsst schleunigst Horror Kid aufhalten!

Doch das stellt sich als sehr schwierig heraus. Beim Betreten von Termina hat Horror Kid Link in einen Deku verwandelt, der außer Blasen verschießen nicht viel anderes tun kann. Auf Wasser hüpfen, ja, das kann er noch. Doch seine Sprunghöhe ist sehr gering und irgendwo heraufklettern kann er auch nicht. Um auf hoch gelegene Orte zu kommen, muss er Dekublumen nutzen, die ihn in luftige Höhen katapultieren. Leuten, die Wind Waker gespielt haben, sollte das in Form der dortigen Pflanzen und dem Deku-Blatt bereits bekannt sein. Doch kein Problem, ihr habt ja auch noch Taya an eurer Seite, die, genau wie Navi in OoT, euch im ganzen Spiel begleitet. Hier eher ungewollt, aber was soll's. Begleiter kann man immer gebrauchen! Um Punkt Mitternacht dann am dritten Tag öffnet sich der Zugang zum Dach des Uhrturms, wo sich Horror Kid befindet. Nichts wie dorthin! Doch man merkt schnell, dass man als Deku-Link hoffnungslos unterlegen ist. Was soll man schon groß ausrichten? Aber hey... da ist doch die Ocarina in Horror Kids Hand! Schnell, eine Blase drauf schießen! Zack, Peng - und schon ist die Ocarina auf dem Boden. Nun nur noch aufsammeln. Doch was nun? Link erinnert sich an Zeldas Worte und gleichzeitig an die Hymne der Zeit, die sie ihm beigebracht hat. Y L R, Y L R. "Dämmerung des ersten Tages - Es verbleiben 72 Stunden."

Na hoppla, was ist denn da los? Taya zeigt sich verständlich verwirrt. Wie kann es sein, dass sie plötzlich in die Zeit zurückgereist sind? Teils zeigen sich die Menschen wieder glücklich, der Mond ist auch wieder etwas weiter weg als noch einige Momente zuvor. Alles ist wieder auf Anfang als sie das erste mal Unruh-Stadt betreten haben. Doch während der Fortschritt in der Welt selbst verloren ist, behalten Taya und Link natürlich ihre Erinnerung und ebenso ihre Ausrüstung. Das heißt also: Eingesammelte Dungeon-Items, Masken und Herzteile bleiben gespeichert, allerdings nicht so Sammel-Gegenstände wie Rubine, Bohnen, Dekustäbe, Bomben oder Pfeile. Oh, erwähnte ich da Masken? Ja, natürlich. Das ganze Spiel dreht sich um Masken. Nicht nur um Majoras Maske, die Spieltitel gebend ist, sondern auch um ganz verschiedene. Die erste Maske, die man im Spiel erhält ist die Deku-Schale. Nachdem man nach dem Zeitreisen erneut mit dem Maskenhändler gesprochen hat, mit dem man ein Abkommen verhandelt hat ihm Majoras Maske zurückzubringen, erlernt ihr das Lied der Befreiung. Sein wohlwollender Klang befreit die nicht zu Ruhe kommenden Seelen und gibt ihnen Frieden. Deku-Link scheint eine von ihnen aufgenommen zu haben, denn nach dem Spielen vom Lied der Befreiung fällt die Deku-Schale von ihm ab und Link ist wieder ganz der Alte!

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Diese Kollegen hier sind in Unruh-Stadt beheimatet. Wenn sie Link sehen und einen neuen, brandheißen Tipp zu einer Quest haben, werden sie zu euch angelaufen kommen. Sehr trickreich diese Kleinen!

Doch hier beginnt das eigentliche Abenteuer erst. Eure Aufgabe ist es durch die Lande Terminas zu reisen und die vier Wächter in den vier Gebieten zu befreien, um so schließlich den Mond und Horror Kid aufhalten zu können. Leichter gesagt als getan, denn der Weg ist steinig und schwer. Nun gut, so schwer war Majora's Mask dann doch nicht. Zugegeben, im zweiten Dungeon, Pic Hibernia, bin ich wirklich eskaliert, weil ich den Dungeon einfach abgrundtief hasse und es mich einfach nur noch gefrustet hat. Doch das Dungeon-Design ist allgemein gut. Ich hatte großen Spaß an Dungeon 1 und Dungeon 3 (Ja, mir gefällt der Wasser-Dungeon sehr!) und in Dungeon 4 konnte die zusätzliche Komponente, die man in MM zu beachten hat, echt abnerven. Es ist nämlich so, dass sich in jedem Dungeon 15 Feen verstecken, die innerhalb eines 3-Tage-Zyklus gefunden und zur Feen-Quelle gebracht werden wollen. Findet man nicht alle innerhalb eines Zyklus, darf man zurückspulen und alle nochmal sammeln und gegebenfalls alle Dungeon-Rätsel ebenso nochmal machen. Diese werden ja eben auch resetet, geht man in der Zeit zurück. Das Dungeonitem behält man aber natürlich, was vieles vereinfacht sollte dieser Fall auftreten.

Es gibt also solide Dungeon, aber wie sieht es mit den Umgebungen aus? Während das erste Gebiet, der Sumpf, noch einfach und zugänglich designt ist (mir aber gut gefällt), konnte mich Gebiet Numero 2, die Berge gar nicht begeistern. Unsympathische Charaktere, enge Umgebung, wenig zu tun. Nein, nicht mein Fall. Zu der Zeit war ich auch ziemlich frustriert mit dem Spiel und wollte es abschreibend, in die unteren Riegen der Zelda-Spiele packen. Doch dann kamen die beiden verbleibenden Teile der Welt, die Termina zu bieten hat, die mich absolut umgehauen haben, aber besonders die Schädelküste. Ich liebe es wenn Zelda-Gebiete belebt sind, voller Leben, aber auch Spannung aufbauen, Stealth-Elemente haben und mit kleinen Nebengeschichten gespickt sind. Die Schädelküste bietet alles davon und zudem eine grandiose Atmosphäre und spitzen Soundtracks. Wobei eigentlich das ganze Spiele grandiose Soundtracks bietet. Doch hätte man von einem Zelda-Spiel etwas anderes erwartet?

Zuvor kam ich auf die Masken zu sprechen, nicht wahr? Nun, insgesamt kann man ganze 24 Masken sammeln, von denen im Grunde 21 optional für den Spielverlauf sind. Das ganze Spiel würde sich auch mit den 3 Hauptmasken, den Verwandlungen in einen Deku, in einen Goronen und in einen Zora, durchspielen lassen. Doch Majora's Mask ist vollgespickt mit Sidequests und allerlei Zeug zu tun. Da das Spiel nur 4 Tempel bietet, müssen die anderen Herzteile, die zu den vollen 20 Herzen führen, eben irgendwoanders in Termina versteckt sein. Schlussendlich kommt man auf satte 52 Herzteile. Das ist Rekord für die Zelda-Reihe! Übrigens hat das Remake das Original auch in Sachen Flaschenanzahl übertrumpft. Nun kann man ganze 7 Flaschen besitzen, ebenso Rekord innerhalb der Zelda-Serie. Wer von Rekorden nicht genug bekommt, kann diese doch mal in den Minispielen von Termina aufstellen und tolle Preise gewinnen. Bei all den verschiedenen Spielbuden und Herausforderungen Terminas winken Herzteile, Flaschen oder auch Masken. Und nun komme ich wirklich zu den Masken! Denn es ist so, dass viele der Masken oftmals nur den Sinn haben für eine einzige Quest zu dienen und danach so ziemlich unbrauchbar werden, was eigentlich wirklich schade ist. Da hätte man durchaus die Zahl der Masken reduzieren und ihren Nutzen erhöhen können. Oder einige Masken miteinander kombinieren, da einige ähnliche Dinge auslösen. Nichtsdestotrotz gibt es natürlich auch Masken, die euch öfter als nützlich erweisen werden. Allen voran die Hasenohren! Man sollte sie bereits aus der Smash Bros.-Serie kennen, denn sie machen einen schneller und lassen einen weiter springen. Sehr nützlich beim Kampf gegen die Zeit! Ebenso reagieren die Menschen in beispielsweise Unruh-Stadt unterschiedlich auf verschiedene Masken und manche Events kann man eben auch nur mit der passenden Maske oder Verwandlung auslösen. Hier gibt es für den Spieler also viel zu entdecken!

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Die Anju und Kafei-Quest wird vielen Spielern sicher als eine der längsten Quest der Zelda-Geschichte in Erinnerung bleiben.

Ja, es gibt vieles zu entdecken. Erst recht im Bereich der Sidequests, wie schon mal erwähnt. Manche sind kurz und benötigen nicht mehr als 10 Minuten, andere hingegen erstrecken sich über einen ganzen 3-Tage-Zyklus und haben mehr Tiefgang, ja erzählen ihre eigene kleine Nebengeschichte, etwa die Anju und Kafei-Quest oder auch die Aufgaben auf der Romani-Ranch, die ich übrigens absolut liebe! Majora's Mask hat für mich absolut manche der schönsten Side-Quests und die Hülle und Fülle von ihnen kann durchaus überzeugen und das ist am wichtigsten: unterhalten. Doch eines stört mich etwas und hinterlässt einen bitteren Beigeschmack. Normalerweise tut man eine Sidequest natürlich für die Belohnung, man will das Herzteil, man will die Flasche, oder die größere Rubinbörse, den größeren Köcher, doch man freut sich schlussendlich auch jemandem geholfen zu haben. Und diese Person zeigt sich dann glücklich, die eher verschlossenen Menschen, tanzen nun in aller Öffentlichkeit draußen herum, hoffnungslose, arme Schlucker öffnen nun ihr eigenes Geschäft und versorgen den Spieler mit Items, Menschen finden wieder zueinander und sind glücklich. Das ist zwar ebenso ein Teil von Majora's Mask, aber genauso ist es auch Teil all das ungeschehen zu machen, indem man die Zeit zurückdreht. Danach ist wieder alles wie vorher und um die Charaktere wieder zufrieden zu sehen, muss man ihnen erst wieder helfen. Natürlich logisch und vom Spiel gewollt, aber etwas sehr schade und wie gesagt für mich ein negativer Hintergrund. Doch es gibt umfangreiche und viele Sidequests. Man muss viel rumprobieren, denn nicht alle Sidequests sind immer verfügbar. Um genau zu sein gibt es sogar keine einzige Sidequest, die IMMER verfügbar ist. Stets kommt es auf den Tag und die Zeit an und eben oftmals auch, welche Maske man trägt. Jetzt muss ich ehrlich sein: Einiges davon habe ich nicht selbst herausgefunden. Das Spiel habe ich zwar zu 100% beendet, doch einiges nur mit Komplettlösung gefunden. Verstehen muss man allerdings, dass ich nicht wirklich den Nerv hatte alles von Termina abzusuchen, um die verbleibenden Quests zu meistern. Hingegen gestehen muss ich auch, dass das Spiel da mit dem absolut grandiosen Notizbuch der Bomber, welches jeden Schritt und Hinweis bezüglich einer Sidequest, festhält und jederzeit einsehbar ist, gute Arbeit leistet. Damit gibt es natürlich auch einen Zeitplan, der ebenso festhält, wann (und oft auch wo) sich der entsprechende Charakter befindet. Einige Sidequests greifen dabei auch ineinander über. Übrigens: Wer sich schon immer gefragt hat, was es mit dieser mysteriösen Hand aus der Toilette auf sich hat: Die hat in Majora's Mask ihr Debüt gefeiert! MM hat wahrlich einen Sinn für Skurriles.

Zum Schluss möchte ich auch nochmals Sound, Grafik und Technik loben. Es gibt sicherlich einige Tracks, an die ich mich noch für lange Zeit erinnern werde und gleichzeitig die schön aussehenden Umgebung im Kopf habe, die durch die Leistung des 3DS anders und besser wirken als Vergleichbares auf dem N64. Genauso funktioniert bei der Technik alles einwandfrei... wobei, nicht alles. Da ich das Spiel auf dem New 3DS spiele und daher Gebrauch vom C-Stick machen kann, passieren gelegentliche Kamera-Bugs, bei denen sich das Bild für einen Frame komplett verschiebt oder verrutscht, was aber nicht weiter stört. Viel mehr stören tut mich da schon eher die Unterwassersteuerung von Zora-Link. Gestern habe ich bei einem gewissen Minispiel fast einen Nervenzusammenbruch bekommen. Er wollte und wollte nicht vernünftig aus dem Wasser springen und hat sich immer wieder an den zu durchquerenden Ringen festbuggt und konnte sich nicht mehr loslösen. Extrem ärgerlich wenn das kurz vor Schluss geschieht. Das hätte ich gerne geupdated. Doch wo ich schon bei Steuerung bin: Die funktioniert insgesamt sehr gut. New 3DS-technisch werden ZL und ZR nicht wirklich genutzt und auch das Steuerkreuz erfährt keinen Gebrauch, doch das stört eigentlich nicht weiter. Wobei ich mir durchaus gewünscht hätte die drei Hauptmasken eventuell auf dem Steuerkreuz jederzeit verfügbar zu haben, da es doch etwas sehr genervt hat in manchen Situationen Masken und Items andauernd umändern zu müssen. Ihr müsst verstehen, man muss alle wichtigen Items und Masken auf nur 4 Item-Slots verteilen können. Da gibt es schließlich oft ein Rumgeswitche der Items und Masken. 3 Hauptmasken, mehrere wichtige Items und "nur" 4 Slots. Das Steuerkreuz hätte man definitiv auch noch dazuziehen können, schätze ich. Als 3DS-Spiel sei aber auch der 3D-Effekt erwähnt, den ich dieses mal durch die Nutzung meines New 3DS nicht außer Acht gelassen habe. Es ist ein sehr schöner Tiefeneffekt, der mir aber nicht unbedingt weitergeholfen hat, wie es beispielsweise bei A Link between World der Fall war. Schön anzusehen war es trotzdem.

Schlussendlich findet auch die Geschichte ein schönes Ende und als die Credits über den Bildschirm rollten und die wunderschönen und teils auch sehr emotionalen Szenen gezeigt wurden, hatte ich ein Lächeln im Gesicht. Nintendo hatte es wieder mal geschafft mich zu begeistern. Es war vielleicht ab und zu etwas holprig und vielleicht auch ein ständiges hin und her, ob man die Entwickler nun dafür heiligen oder foltern sollte, doch alles in Allem ist und bleibt es wieder einmal ein fantastisches Spiel. Zelda steht halt immer noch für Qualität, heute, wie damals. Daher erhält Links Ausflug nach Termina von mir stolze 92%. Ein weiteres Zelda mit ähnlichem Prinzip möchte ich aber dennoch nicht. ;)

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Wer noch mehr zu Majora's Mask lesen möchte, kann bei meiner Blog-Reihe vorbeischauen!

Wertung

9

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