Beiträge von Crow

    playersdestiny
    Na, jetzt aber nicht Genres durcheinanderbringen. Ein Geschicklichkeitsspiel wie Cupheads kommt theoretisch gut ohne Kämpfe aus. Ich würde die Boss Fights auch eher als Geschicklichkeitspassagen in Kampfform beschreiben. Ein Rätselspiel wie Professor Layton kommt auch ohne Kämpfe aus. Origami King präsentiert Rätselpassagen in Kampfform.

    In vielen anderen Spielen sind Kämpfe mit Charakterentwicklung und Freispielen neuer Mechaniken verbunden. Es ist ein gefühlter Fortschritt für den Spieler neben der voranschreitenden Geschichte.

    Wie du die Kämpfe findest, bleibt am Ende natürlich dir überlassen. Es ist grundsätzlich immer toll, wenn Spaß an Spielen hat.

    Ich orientiere mich hier an den Fakten. Für ein RPG ist Paper Mario schlecht. Für ein Rätselspiel gut. Origami King versucht, irgendwo dazwischen zu sein, aber in der Form sind die Kämpfe nicht notwendig für das eigentliche Spiel, sondern nur ein alternativer Ausdruck für Rätsel.
    Dass sie unnötig sind, ist nicht gleichzusetzen mit fehlendem Spaß. Der einzige Aspekt, der den Spaß mindern könnte, ist die fehlende Langzeitmotivation.

    Das musst du nicht alles verstehen, trotzdem weiterhin viel Spaß mit dem Titel! ;)

    playersdestiny
    Man benötigt die Münzen nicht, wie du selbst sagst. Damit widersprichst du deiner ursprünglichen Aussage, viele Münzen zu brauchen.

    Zu sagen, dass die Kämpfe dafür da sind, um die Geschichte voranzubringen ist ebenfalls kein pro Argument. Es ginge genauso gut ohne wie in meinem Beispiel erwähnt. Es wurde sich dazu entschieden, Rätsel als Kampf zu verpacken, was an sich in Ordnung ist.

    Nur ist der Kampf kein elementarer Bestandteil der Spiele-DNA.
    Ich kann mit der Aussage leben, dass das eine Game-Design Entscheidung ist.
    Es bleibt aber bei meiner Aussage, dass es ein schlechtes Game-Design ist und Kämpfe in der Form nicht essentiell sind, damit das Spiel funktioniert. Ergo sind die Kämpfe unnötig, allerhöchstens ein nice2have.

    Es gibt spielerisch keinen Fortschritt zwischen einem Kampf in Spielstunde 10 und einem in Spielstunde 20. Genau das ist Stillstand.

    Du setzt Fortschritt mit Trigger in der Geschichte gleich. Das ist eine ziemlich einseitige Definition des Begriffs.

    playersdestiny

    Zitat

    Ich kann schon verstehen, dass man Richtlinien für IPs mit bekannten Charakteren erlässt.

    Ja, kann ich auch verstehen. Ist aus Qualitätssicht erforderlich. Es geht aber hier vor allem um die Striktheit dieser Richtlinie. Man muss sich schon darüber freuen, dass überhaupt Olivia implementiert werden durfte und Toads Kostüme anhaben.
    Humbug!
    Qualitätsmanagement heißt auch, die Qualität zu ÜBERPRÜFEN. Wenn ein Autohersteller erfolgreich Diesel-Fahrzeuge produziert, muss man halt die Konzepte der E-Autos nach neu definierten Kriterien untersuchen. Stattdessen wird hier gesagt: E-Auto? Nein, bitte nur etablierte Diesel.
    Die Krux an dieser Geschichte ist ja vor allem, dass es das alles schon gab. Ich würde an der Stelle vermuten, dass du das aber alles nicht so eng siehst, weil du die IP nur Anno 2012 kennst.

    Zitat

    Das Kampfsystem finde ich klasse. Ein toller Mix aus Puzzle und Geschicklichkeit. Für mich eines der besten aus dem Genre.


    Und unnötig sind die Kämpfe nicht. Zum einen treibt man damit die Geschichte vorran, zum anderen benötigt man tatsächlich viele Münzen.

    Das Kampfsystem selbst geht in Ordnung. Ist ein netter Mix. Mich würden da deine Referenzen interessieren, wenn du es als das Beste bezeichnest. Weil das Kampfsystem in der Form auf einem Handy ebenso funktioniert und einfach keine Tiefe besitzt.

    Wenn man an die Mario & Luigi Reihe, Persona und Pokemon denkt, gibt es viel mehr Möglichkeiten, die sich durch das Kampfsystem ermöglichen.

    Bei deinem letzten Absatz widerspreche ich dir ganz klar. Glücklicherweise du dir selbst ebenso.
    Die Kämpfe sind absolut redundant. Bis auf die Bosskämpfe sind sie auch nicht sonderlich spaßig.


    Woran ich das festmache?

    Das Spiel funktioniert auch ohne die Kämpfe.
    Die Geschichte könnte auch so genauso gut weitergehen, wenn Mario die einmal mit dem Hammer schlägt. Ein Fortschritt ist kein Argument.

    Wofür braucht man Münzen?

    Um Kämpfe besser zu bestehen (Ausrüstung, Badges, Items, mehr Zeit erkaufen, Toad-Support)
    Absolutes Paradoxon. Der Nutzen wäre ohne Kämpfe gleich hoch.
    Für etwaige Sidequests könnte man analog zu den Schnipseln das Geld in der Oberwelt verteilen.

    Das Spiel braucht einfach keine Kämpfe. Sie sind unnötig . Es sind eher kleine Rätsel und hier liegt das Problem: Das mag paar mal ganz nett sein, aber im Grunde wiederholt es sich.

    Nichtsdestotrotz ist das Spiel ganz gut geworden. Es heißt aber nicht, dass auch alles gut umgesetzt wurde. Wir haben hier nach wie vor einen fundamentalen Game-Design Fehler 1. Art. Es fehlt die Konsistenz.

    Management Versagen.


    Wenn es innerbetriebliche Instanzen gibt, die sich für unveränderte Charaktere einsetzen, dann läuft was gehörig falsch. Die Leute sollen das besser abwägen und beurteilen statt die Richtlinie vorzugeben.


    Ich hoffe nur nicht, dass der Prüfungsprozess selbst abschreckend ist. Das erinnert mich an anstrengende Gespräche mit Qualitäts- oder Rechtsabteilungen. Wenn da der Prozess so langwierig und mit nervigen Diskussionen verbunden ist, kann ich aus Projektmanagement-Sicht verstehen, dass man es umgeht.


    Die Unternehmensphilosophie ist auch nur noch ein Schatten ihrer selbst. Wie kann man sich darüber definieren, dem Spieler stets Neues zu bieten, jedoch die Welt und Charaktere dabei völlig zu vernachlässigen?


    Ich fand es in Paper Mario immer toll, in dieser lebenden Welt ein Abenteuer zu erleben. Nach jedem Spielabschnitt haben die unterschiedlichsten Charaktere dir was Neues zu erzählen gehabt.

    Es gab Kapitel in Spielzeugkisten, in Arenen oder in einem verdammten Luxuszug.

    Das was originell und würde überhaupt nicht funktionieren, wenn alle Fahrgäste z.B. nur Standard Toads und Koopas sind.


    Betriebliche Maßnahme wäre mal, Leute dazu zu bringen, ältere Spiele zu spielen - oder in dem Fall wie von dem IP Bereich: überhaupt Spiele spielen.


    Unglaublich schlecht einfach.

    Uff, da blicke ich ja fast auf eine Dekade und vor allem eine Tonne zig cooler Sachen zurück.


    Man muss sagen, ich war früher jünger. (Welch ein Wunder)


    Die WiiU Gerüchteküche zu verfolgen war meine aktive Zeit auf Nintendos Spuren im Internet. Damals noch mithilfe des Wiitowers.


    Der Moment, das erste Mal eine Konsole selbst zu kaufen, die man zuvor jahrelang verfolgt hat. Definitiv einer der schönsten Momente mit Nintendo.


    Natürlich hat Nintendo zu einer extrem tollen Kindheit beigetragen. Viele Freundschaften geschlossen. Mit Paper Mario auf dem N64 damals das Lesen gelernt und ohne wäre ich heute wohl kaum da, wo ich stehe :D


    Ntower war eine Welt für sich.

    Da fand ich es schon extrem cool, bei zahlreichen Formaten dabei zu sein. Mein Brawl Match gegen Dennis ist mir da z.B. in Erinnerung geblieben.


    Die MKWii Abende, Pokemon Turniere. Waren schon feine Sachen.


    Dann gibt es noch so total einprägsame Erinnerungen, die ich nicht vergessen werde.


    Blog Funktion und die Diskurse unter meinen zwei drei Blogs. Heute die Position von mir zu lesen hat schon was.


    Auch sowas wie die Nominierung und den Gewinn in der ntower Hall of Fame. Das war eine verdammt coole Sache.


    Überhaupt die richtig aktive Zeit, in der man jeden User kannte, gekannt wurde und die Wertschätzung stärker da war.


    Und dann noch sowas wie unter den Top 3 auf TowerWars zu sein. Wer erinnert sich noch daran? ;D


    Ja, ntower hat definitiv für paar tolle Momente im Internetleben gesorgt, die ich nicht missen möchte. Auch wenn ich heute eher aus der zweiten Reihe zusehe. Sollen ruhig andere diese tollen Erfahrungen machen. :)


    Alles Gute weiterhin!


    (Bringt TowerWars wieder.)

    Toll! Glückwunsch zu einem weiteren Jahr!


    Ihr leistet hier sehr gute Arbeit, sonst wäre ich nicht noch regelmäßig hier.
    Stellenweise fehlen mir kritische Betrachtungsweisen (ich bin gespannt auf den Origami King Test), aber natürlich kann ich mir selbst bei was denken, wenn Ihr Wertung X rausshaut und was das in der Regel für mich bedeutet.


    Gönnt Euch die kleine Auszeit und viel Erfolg bei dem neuen Kapitel. Ich bin gerne weiter mit an Board :)

    @Zarathustra


    Die App wird dir hoffentlich nie sagen, dass du möglichen Kontakt hattest.


    Die Wahrscheinlichkeit für einen Fall ist ohnehin derart gering, wenn du, wie ich jetzt mal annehme, vorsichtiger agierst.


    1. Es gibt eine Benachrichtigung nur bei potentiellem Kontakt mit einem SICHER Infizierten.


    Was heißt das? Man muss seine Corona Erkrankung verifizieren lassen, ehe der Status sich zu infiziert ändert. Keine Person kann das selbst tätigen, das geht nur zentral über die Meldestelle.


    2. Wie wahrscheinlich sind Corona Fälle?
    Fallzahlen sind auf Landkreise runtergebrochen. Diese sollte man noch mit einem Zusatzfaktor an unbekannten Infektionen betrachten.


    3. Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand die Corona App hatte, der wirklich infiziert ist (und es gemeldet hat)?



    4. Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand die Corona App hatte, der wirklich infiziert ist und du ihm so nah kommst, dass es als kritischer Bereich zählt? (15 Minuten - 2 Meter)



    Ich persönlich glaube, dass bei aktuellen Fallzahlen es sehr wenige App Alerts geben wird.
    Daher brauchst du nicht besorgt jeden Tag auf dein Handy zu schauen.


    Sie ist aber auch keine absolute Versicherung, auf die man sich verlassen sollte.


    Sieh es als Rückversicherung. Installiere sie dir, vergiss es wieder und führe dein Leben weiter, wie du es sonst auch tust.
    Sollte sie im unwahrscheinlichen Fall ausschlagen, dann ist es es im Grunde noch besser. Kurzer Test. Gewissheit. Dankbar sein.

    Moin!


    Ich bin auch seit Tag 1 mit dabei und habe die Entwicklung mitverfolgt. Die Ergebnisse in anderen Ländern habe ich ebenfalls beobachtet.


    Ich selbst habe an der Gestaltung(idee) der App nichts zu bemängeln. Das UI ist sehr schlicht geschalten. Ich persönlich hätte mir ein wenig mehr Funktionsumfang gewünscht. Ich hab mittlerweile den Standort und Bluetooth permanent an, weil die Benachrichtigungsleiste der App doch ziemlich penetrant ist. Sie blockieren möchte ich aber auch nicht, weil das dann doch dem Sinn des Ganzen widerstrebt.


    Ich finde deinen Aufklärungsversuch hier sehr gut, hoffe aber mal, dass der nicht notwendig wird.


    Meiner Meinung nach hätte Sie früher kommen müssen. Nämlich bevor die Lockerungen so starke Ausmaße angenommen habe. Da hat die Bundesregierung aber bereits zugegeben, dass sie den Projektauftrag zu lange intern lösen wollte. (Digitalisierung der Ämter bis 2025... da war doch was...)
    Viele haben ein Mindset entwickelt, dass es jetzt eh alles unter Kontrolle ist. Währenddessen bange ich jeden Tag aufs Neue, ob ich die Klausuren aus dem vergangenen Semester wirklich jetzt schreiben darf, weil wir hier an der Grenze taumeln. Ein wenig mehr Verpflichtungsgefühl zur Zusammenarbeit wäre da schön.


    Die Funktion muss sich noch bewahrheiten. Ich finde aber auch, dass es ein Fragment zur Bewältigung sein kann und keinen hohen Aufwand erzeugt.

    Ich glaube, ich sollte hier die Ironie in meinen Posts kennzeichnen.


    Ich bin mir über die Konflikte mit Sora in Smash im Klaren.


    Ich wollte nur nochmal einen Seitenhieb mitgeben, wie lächerlich:


    a) die Ankündigung eines KH Spin Offs ist
    b) das Persona Spin Off ist
    c) wie erschütternd es war, nach der guten Joker Einführung in Smash kein Persona 5 zu bekommen


    und damit kommen wir zu


    d)
    Dass keine KH Collection, die drölf mal neu aufgelegt wurde, auf einer soliden Konsole mit guter Hardwarebase realisiert wird.


    Ich danke für ihre Aufmerksamkeit.