Mein Zelda Ranking - Dungeons

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  • Die Dungeons in Zelda. Eine Faszination für sich. Als ich mich für diesen Blog auf 10 dieser zahlreichen Dungeons festgelegt habe, bin ich innerlich jedes der 3D Zelda Spiele durchgegangen - bei ausnahmslos jedem Dungeon, den ich gedanklich absolvierte, schoss mir direkt das entsprechende Dungeontheme in den Kopf (falls euch das nicht so geht, habe ich jeweils eine kleine Gedankenstütze in einen Spoiler gepackt. Am entsprechenden Soundtrack soll es nicht fehlen! ). Mit ihnen steht und fällt die Qualität vieler Zelda Spiele - zumindest waren sie in den 3D Ablegern der Zelda Reihe seit Ocarina of Time stets ein wichtiger Hauptbestandteil des Gameplays - denn nur dort konnte sich das typische Zelda Gameplay völlig entfalten. Was die Dungeons in Zelda so besonders macht, ist die teilweise grundverschiedene Atmosphäre, die die verschiedenen Dungeons ausstrahlen - selbst, wenn sie grundsätzlich auf der selben Thematik aufbauen. Das beste Beispiel hierfür wären die verschiedenen Wasserdungeons, durch die wir uns bisher kämpfen durften, und von denen ich im Laufe des Blogs noch einige genauer betrachten werde. In Ocarina of Time herrscht eine fast schon harmonische und dennoch gefährliche, aber stets ruhige, Stimmung.In Majoras Mask wird es da schon viel hektischer und überall hört man die laute Arbeit von mechanischem Tamtam, das den Tempel in Betrieb hält. Und Skyward Sword? Das würde in dieser Einleitung gewiss den Rahmen sprengen.

    Da uns in Zukunft wohl eine völlig neue Art von 3D Zelda Ablegern erwartet, halte ich den Zeitpunkt für angebracht, euch meine liebsten Dungeons der "Ocarina of Time-Ära" zu präsentieren. Dabei beziehe ich mich natürlich nur auf die 3D Teile. Ich wünsche euch viel Spaß beim lesen und es würde mich freuen, wenn wir in den Kommentaren über meine und auch eure liebsten Dungeons diskutieren könnten - wie auch schon bei meinem Zelda Ranking, hat diesbezüglich wohl auch jeder seine komplett eigene Meinung. Nurnoch eines: Die Zelda Reihe hatin Sachen Dungeons (fast) keine Ausfälle.






    10. Zeitschrein (Twilight Princess)
    Beginnen wir mit einem Dungeon, der uns schon mit Gänsehaut zu bestücken weiß, bevor wir ihn überhaupt betreten. Für viele dürfte das wohl einer der unvergesslichsten Momente von Twilight Princess gewesen sein, als man den Tempel der Zeit betrat. Im Dungeon selbst herrscht dann wiederum eine ganz andere Stimmung: Die Musik ist zunächst leicht gestresst und hat dabei immer einen bedrohlichen Hintergrund.
    Der Dungeon ist in Sachen Gameplay, soviel schon einmal vorneweg, nicht unbedingt herausragend und viel zu einfach, wie eigentlich alles in Twilight Princess. Warum er hier auf meinem zehnten Platz stehen darf, hat eigentlich nur den Grund, dass ich den Kerngedanken hinter dem Dungeon mehr als genial finde. Man startet im Erdgeschoss und der Dungeon ist turmartig aufgebaut - schnell kämpft man sich durch wirklich kleine Stockwerke nach oben. Rätsel gibt es dabei noch nahezu keine, hauptsächlich die vielen Gegner wollen einen am weiterkommen hindern.
    Der eigentliche Spaß beginnt erst im obersten Stockwerk - zunächst einmal stellt man sich, in dem wohl am besten inszenierten Zwischenbosskampf in Twilight Princess, einer Nimbusgarde, der wohl ersten im Spiel. Hier ist es auch das erste mal wirklich vonnöten, dass die okkulten Künste von Link zum Einsatz kommen - fordernd ist es leider trotzdem nicht.

    Als Belohnung gibt es mit dem Kopierstab anschließend eines der coolsten Dungeon Items in Twilight Princess - und ich betone: "DUNGEON" Item.

    Mit der neu erlangten Fähigkeit, bestimmte Arten von Statuen zu manipulieren, ist es nun die Aufgabe, einer dieser Statuen den Weg zurück ins Erdgeschoss zu weisen, damit sich der Weg Richtung Bossraum öffnet. Erst beim zweiten betreten erschließen sich dem Spieler so viele Rätsel, die sich beim ersten Passieren der diversen Räume nur angedeutet haben. Sehr cool!
    Nach dem traurigen Abschied seiner lieb gewonnenen Statue steht einem nun noch der spektakulär aussehende Spinnenstatuenboss bevor, der allerdings schlicht einer der schlechtesten der ganzen Zelda Reihe ist. Im Prinzip handelt es sich um die Spinnenkönigin Gohma aus Ocarina of Time, nur dass man nicht alle deren Verhaltensmuster, sondern nur eines, kopiert hat.





    9. Zephirtempel (The Wind Waker)

    Ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich damals vor dem Eingang dieses Tempels stand, lange bevor ich ihn überhaupt betreten konnte. Ich war natürlich noch ein Kind und konnte nicht abschätzen, dass ich diesen Ort noch nicht betreten kann - so versuchte ich nahezu alles, mich trotz des Windes dem vermeintlichen Eingang der Insel zu nähern. Umso befriedigender war es dann, als man die Höhle wirklich das erste mal betreten konnte, bevor man kurz darauf auch in den eigentlichen Tempel voran schritt.

    Dazu muss ich erst einmal sagen, dass Makorus in Wind Waker einer meiner Lieblingscharaktere ist - nicht zuletzt wegen seines wunderschönen Instruments. Ich hatte wesentlich mehr Spaß daran, ihn, anstatt Medolie, zu steuern. Und der Tempel selbst? Nun, Atmosphäre pur, doch dieses mal wirkt eigentlich alles idyllisch und friedlich... Und doch auch mysteriös. Die Musik trägt, wie eigentlich immer, einen ganz entscheidenden Teil dazu bei. Dann ist es auch der Tempel, indem man wohl eines meiner liebsten Zelda Items bekommt: Den Enterhaken. Und dieser musste teilweise auch wirklich intelligent zum Einsatz kommen, auch wenn die ganze Enterhaken Mechanik erst in Twilight Princess weiter ausgebaut wurde.

    Ein anderes Item, das Deku Blatt, gewinnt in diesem Tempel außerdem ebenfalls an gänzlich neuer Bedeutung. Stellenweise ist der Tempel auch sehr vertikal aufgebaut, wovon ich eigentlich immer ein großer Fan bin (mehr dazu auf Platz 1 :P ).

    Unterm Strich basiert der Zephirtempel zwar auf keiner sich durchziehenden Thematik, dafür ist er in meinen Augen aber der rundeste und gelungenste Dungeon aus The Wind Waker, dessen Dungeons ist grundsätzlich als eher schwach empfinde, zumindest im direkten Vergleich mit anderen Zeldas.

    Der Bosskampf im Zephirtempel gegen einen gerne eingesetzten Sandwurm ist dabei natürlich legendär, vor allem wegen der Musik.





    8. Feuertempel (Ocarina of Time)

    Dieser Tempel, dessen Gameplay ich garnicht übermaßen schätze, ist in einer gewissen Hinsicht der beste der gesamten Zelda Reihe und setzt etwas um, das ich viel zu oft vermisse: Er macht storytechnisch Sinn und ist einfach nur genial mit der recht simplen Story von Ocarina of Time verstrickt. Was Ocarina of Time generell so genial macht, darüber sprach ich schon in meinem Zelda Ranking. Um es nochmals aufzugreifen: Obwohl man Ganondorf die gesamte zweite Hälfte des Spiels über nicht einmal erblickt, ist seine Präsens durchgehend spürbar. Link erwacht nach sieben Jahren in einem Hyrule, das komplett ins Dunkel gestürzt wurde - und dieser Dungeon ist das Paradebeispiel dafür.

    Es beginnt schon zu dem Zeitpunkt, als man die Goronenhöhle zum ersten mal wieder betritt. Alles wie ausgestorben. Man weiß sofort: Hier stimmt etwas nicht. Schnell bringt man in Erfahrung, was geschehen ist, und ganz besonders wichtig: Der bevorstehende Boss wird sofort thematisiert! Das kann ich nicht genug loben, denn viel zu oft kommt es vor, dass man in Zelda gegen "noname" Bosse kämpft. Volvagia wird schon vor dem eigentlichen Dungeon thematisiert, und es wird klar, dass man es hierbei mit einem sehr gefährlichen Drachen zu tun hat. Natürlich kommt es gerade in Ocarina of Time häufig vor, dass man über die Bosse schon vor dem Kampf bescheid weiß - doch beim Feuertempel hört es damit nicht auf.

    Die gewöhnliche Aufgabe innerhalb aller Dungeons, und zwar Schlüssel zu finden, wurde damit verbunden, die gefangenen und zitternden Goronen zu befreien. Man rennt nicht nur planlos durch ein Labyrinth-artiges Gebäude, um endlich den Masterschlüssel zu finden und den Boss besiegen zu können, sondern was man tut, macht durchaus Sinn und hat einen Grund.

    Leveldesigntechnisch ist der Dungeon ebenfalls interessant aufgebaut - so steht man schon zu Beginn vor der verschlossenen Bosstüre, allerdings kann man sie noch nicht erreichen. Erst im späteren Verlauf des Dungeons findet man eine Möglichkeit, den Weg zum Boss zu ebenen.

    Und der Boss selbst? Nun, er hält was er verspricht. Volvagia ist wohl eines der Highlights von Ocarina of Time, da wird mir wohl keiner widersprechen.





    7. Bergruine (Twilight Princess)

    Kommen wir zu meinem Lieblingsdungeon aus meinem weniger geliebten Twilight Princess, wie man zweifelsohne wieder an jeder Stelle merkt. Hier sind es besonders zwei Dinge, die mich zu dieser Platzierung bewegt haben: Die Wahl der Location und die Kernidee des Dungeons. Erst einmal ist eine verschneite Villa eine wirklich neuartige und schöne Idee - und in den beheizten Räumen fühlt man sich durchaus sehr wohl. Dann ist dieses System, den "Masterschlüssel" (hier: Schlafzimmerschlüssel) zu suchen, wirklich toll umgesetzt. Es findet sich auch die wohl schönste Textur aus Twilight Princess in diesem Dungeon - ja richtig, ich rede von der immer köstlicher aussehenden Suppe!

    Nicht, dass man diese zur Heilung unbedingt nötig hätte, aber da wäre ich schon wieder bei meinem Lieblingsthema im Bezug auf Twilight Princess. Ja, es ist viel zu leicht. Cool umgesetzt sind dafür die spezifischen Rätsel der Bergruine - in diesem Dungeon bekommt man einige Kanonen/Kanonenkugel Rätsel vorgesetzt. Diese sind zwar recht simpel, vor allem das letzte dieser Rätsel sorgt aber schon für einen gewissen "Ah ha!" Effekt.

    Das optische Highlight des Tempels dürfte der Zwischenboss sein, der natürlich eine klare Anlehnung an Morgensternschwinger aus früheren 2D Ablegern darstellt. Der Kampf ist zwar weniger gut gelungen, dafür darf man den Morgenstern nach dem Kampf glatt behalten, womit zumindest ich damals nicht gerechnet hätte.

    Dieser ist auch das einzige Werkzeug, das man für den Boss benötigt. Jaja, der Boss ist auch viel zu einfach - dafür stimmt die Inszenierung. Vor allem, da der Herzcontainer nach dem Kampf nicht einfach aufpoppt - der Dungeon erzählt nämlich eine doch ganz nette Geschichte über den Yeti und seine Frau, die mir nach dem Bosskampf nie wieder ganz geheuer war.





    6. Schädelbucht-Tempel (Majoras Mask)

    Ich habe es in der Einleitung schon einmal kurz angeschnitten: Mit dem Schädelbucht-Tempel verbinde ich vor allem eines - Stress pur. Das ist aber keinesfalls negativ gemeint. Dieser Tempel hat von vornherein eine gänzlich ungewohnt neue Ausstrahlung, wie man das sonst von Zelda gewohnt ist. Zahnräder, Lärm, vermeintlich auch Strom: Dieser Tempel strotzt nur so vor technologisch und mechanischen Raffinessen. Während man in Ocarina of Time den Wasserstand verändern konnte, hat man hier hauptsächlich Einfluss auf die Strömungsrichtung im großen Hauptraum des Tempels, wovon viele Routen zu den verschiedensten Räumen wegführen. Natürlich alles unter Wasser - doch mit Links Zoraverwandlung macht das Tauchen in Majoras Mask ja richtig Laune.

    Auch das obligatorische Dungeonitem, die Eispfeile, wird wirklich kreativ genutzt. Mal muss man Wasserströme einfrieren, mal schlicht Eisplattformen auf der Wasseroberfläche erzeugen.

    Der Boss des Dungeons bleibt leider hinter dessen Erwartungen zurück. Ein großer, gefährlich aussehender Fisch. Gerade im Original war dieser Kampf wirklich langweilig, im Remake hat man sich zumindest noch einmal ausführlich Gedanken gemacht und den Kampf rundum verbessert. Eine der wenigen Änderungen, die ich am 3DS Remake schätze - insgesamt ist mir das Original nämlich viel lieber.





    5. Höhlenheiligtum (Skyward Sword)

    Wo wir es gerade von Wassertempeln hatten - Skyward Sword bietet für mich den zweifelsohne bisher mit Abstand schönsten Wassertempel der Zeldareihe mit einer wahnsinnig gut umgesetzten Thematik. Der Tempel besitzt über eine religiös angehauchte Symbolik, die eine glanzvolle, obere Welt und eine finstere Unterwelt aufzeigt - doch beim Betreten des Dungeons weiß man das natürlich noch nicht.

    Der Look ist dabei erstmal erstklassig - sowohl in den oberen, als auch in den verborgenen unteren Stockwerken. Zu der musikalischen Untermalung, vor allem in den oberen Teilen des Dungeons, muss man dabei wohl nichts sagen.

    Das ganze Design des Tempels dreht sich um eine große Buddha Statue im Hauptraum des Tempels, auf deren Höhe man Einfluss nehmen kann. Somit hat man eine Möglichkeit, ins Untergeschoss zu gelangen, wo auch der Masterschlüssel raffiniert versteckt ist, oder man kann zum Boss im Obergeschoss emporsteigen.

    Das obligatorische Item, die Peitsche, fungiert dabei als eine Art Greifhaken, wie man ihn aus Wind Waker kennt. Nichts außergewöhnliches, dafür aber stimmig umgesetzt.

    Im Untergrund des Tempels sorgte eine Spinne bei meinem ersten Durchlauf übrigens für den Schock meines Lebens - an einer Stelle kann diese nämlich unendlich oft respawnen, was ich allerdings nicht bedacht hatte. Wenn man dann unter diesem Punkt steht und eine Spinnenphobie hat... Nun, nicht so schön.





    4. Sandgaleone (Skyward Sword)

    Bleiben wir doch fürs erste noch bei Skyward Sword. Hier haben wir es mit einem Dungeon zu tun, der eine der coolsten Features in Skyward Sword, die Zeitsteine, genial zu nutzen weiß. Abgesehen davon handelt es sich bei dem Dungeon um eine Art von Piraten übernommenes Schiff - ganz ehrlich, das hätte man eigentlich schon in Wind Waker umsetzen müssen!

    Das besondere an diesem Dungeon sind wie gesagt die Zeitsteine - oder besser gesagt: Der Zeitstein. Im Vergleich zum dritten Dungeon nämlich, der diese Mechanik ebenfalls schon thematisiert hat, bietet dieses Schiff nur einen einzigen Zeitstein, der Einfluss auf das gesamte Schiff nimmt. Damit kann man den ganzen Dungeon zur Pracht alter Tage verhelfen. Um diesen Zeitstein zu aktivieren, ist allerdings das wohl beliebteste und wichtigste Zelda Item vonnöten: Der Bogen. Diesen bekommt man nach einem cool inszenierten Zwischenbosskampf. Mithilfe dieser Distanzwaffe ist man dann in der Lage, den am Hauptmast befestigten Zeitstein zu aktivieren - und ab dort beginnt der Dungeon, dem Spieler wirklich intelligente Rätsel vorzusetzen. Von einigen Räumen unter dem Deck aus kann man den Zeitstein ebenfalls abschießen, was ich als sehr coole Idee empfand.

    Und wenn man das Schiff schon zurück in die Vergangenheit und auf die hohe See befördert hat, dann darf natürlich eines nicht fehlen: Ein Krakenangriff. So beginnt der Bosskampf mit einer cool inszenierten Fluchtsequenz vom inneren des Schiffes aufs Hauptdeck, bis sich der doch recht peinlich aussehende Boss zeigt. Zwar ist der Kampf nicht unbedingt fordernd, doch verdient er in Hinblick auf die doch recht schwachen Bosse von Skyward Sword eine Erwähnung.





    3. Geistertempel (Ocarina of Time)

    Eröffnen wir die Top 3 mit dem wohl besten und atmosphärischsten Tempel aus Ocarina of Time: Dem Geistertempel, bei dem mir nie einleuchten wollte, warum er nicht "Wüstentempel" heißt.

    Genau wie beim Feuertempel möchte ich erst einmal hervorheben, dass dieser Tempel ebenfalls Sinn ergibt - zwar nicht ganz so sehr wie besagter Feuertempel, dennoch ist es ein Lob wert. Das wohl besondere am Geistertempel ist es, dass man ihn zwei mal betreten muss - einmal als Kind und einmal sieben Jahre später als Erwachsener. Finde ich wirklich schön, schließlich ist es der letzte große, reguläre Dungeon des grandiosen Spiels. Direkt beim ersten Besuch wird man dann auch recht zügig mit dem bevorstehenden Boss konfrontiert... Beziehungsweise den Bossen: Kotake und Koume.

    Zwei Bosse, das klingt natürlich ein wenig unfair für Link, weswegen er ausnahmsweise auch mal zwei Items finden darf: Die Silberhandschuhe und den Spiegelschild. Gerade letzterer wird für die Rätsel auch schön genutzt, wenn es darum geht, Licht zu reflektieren. In späteren Zeldas wie Majoras Mask und Wind Waker wurde dieses System ja auch noch weiter geführt, in letzterem sogar noch ein wenig ausgebaut.

    Hier ist das Highlight des Tempels neben der fast schon heimeligen Atmosphäre allerdings ganz klar der Bosskampf, der über zwei Phasen läuft. Gerade die zweite Phase tritt ziemlich unvorhergesehen ein, und bei dem Bossnamen "Sexy Thermo Hexy" kann man sich das Grinsen wohl nicht verkneifen.





    2. Turm des Himmels (Skyward Sword)

    Nach einem kurzen Ausflug zu Ocarina of Time, kommen wir wieder zurück zu Skyward Sword, das auf dem zweiten Platz erneut vertreten ist. Der Turm des Himmels ist der wohl besonderste "letzte Dungeon" der Zelda Reihe und auch der einzige, der es in meine Topliste geschafft hat. Klar, beispielsweise Ganons Turm in Ocarina of Time ist auch unheimlich atmosphärisch, doch beim Turm des Himmels ragt einfach die unglaublich geniale Idee hinter dem Dungeon hevor: Im Prinzip ist er als eine Art Schieberätsel aufgemacht!

    Der Dungeon selbst hat prinzipiell, wie das für letzte Dungeons so üblich ist, keine eigene Identität. Man kämpft sich durch allerhand komplexe Räume, die jeweils an einen der Tempel des Spiels angelehnt sind, mit deutlich gehobenem Schwierigkeitsgrad. Die Reihenfolge, in der man die Räume bestreitet, ist prinzipiell dem Spieler überlassen - in einigen Räumen gibt es eine Art Tisch, mithilfe denen man die Raumanordnung ändern kann. Ziel des ganzen ist es, drei Triforce Teile zu sammeln, die in drei der Räumen versteckt sind. Um jedoch zu den entsprechenden Räumen zu kommen, sind einige Umstrukturierungen erforderlich. Schön ist es dabei, dass man jeden Raum nur ein mal absolvieren muss, bevor man eine Abkürzung durch den Raum freilegen kann, um den Raum fortan ungehindert passieren zu können.

    Man kann den Dungeon als eine Art "Best of" des Spiels betrachten, gemixt mit einer genialen Brise Rätsel.

    Natürlich ist es auch eine Erwähnung wert, dass der Dungeon sich im Wolkenhort befindet, ebenso wie das bis dato verschollene Triforce - bei mir löste das durchaus einen "wow"-Effekt aus!





    1. Felsenturm Tempel (Majoras Mask)

    Viele wussten wahrscheinlich schon, wie mein erster Platz aussehen würde. Ich sagte zu Beginn, dass die Qualität eines Zeldas der Ära "Ocarina of Time" mit den Dungeons stehen und fallen würde. Majoras Mask ist diesbezüglich eine Ausnahme - seine großen Stärken liegen eigentlich außerhalb der Dungeons. Wohl einer der Gründe, weshalb es für mich das beste Spiel aller Zeiten und wohl sowieso das beste Zelda ist, ist schlicht der, dass der Felsenturm Tempel noch zusätzlich vom tollen Gameplay abseits der Dungeons der beste Dungeon der Zelda Reihe ist.

    Ab dem Moment, als man den Ikana Canyon das erste mal betritt, beginnt die Atmosphäre kontinuierlich dichter zu werden. Mit dem betreten des Felsenturms macht diese dann einen kleinen Sprung nach vorne. Die Musik, die untermalt, wie Link immer höher klettert, trägt natürlich mal wieder einen großen Teil dazu bei. Wenn man den Turm fast erklommen hat, erblickt man das erste mal den eigentlichen Tempel, der schon von außen mehr als gefährlich wirkt. Nach einem nervigen Schalterrätsel darf man ihn dann auch schon durch den Mund eines vermeintlichen Gesichtes betreten. An der Musik ändert sich dabei nichts mehr, was ich in diesem Fall richtig toll finde. Und der Dungeon an sich, nun, er verfügt generell über keine sich komplett durchziehende Mechanik. Im Gegensatz zu den Dungeons davor hat Link hier keine neue Verwandlung erhalten - vielmehr verlangt der Tempel einem alles ab, das man bisher gelernt hat. Zelda Gameplay pur.

    Für den ersten Platz wäre das aber wohl noch zu wenig, wenn es da nicht noch einen kleinen Twist gebe: Mithilfe der Lichtpfeile, dem obligatorischen Item, ist Link an bestimmten Stellen dazu befähigt, einen der größten "wtf-Momente" der Zelda Reihe auszulösen: Er kann die Welt sprichwörtlich auf den Kopf stellen.





    An dieser Stelle hat die Atmosphäre des ganzen Gebiets ihren Höhepunkt erreicht, was auch durch die etwas veränderte musikalische Untermalung deutlich wird. Ich finde, der ganze Tempel strahlt eine tiefe Melancholie aus, die Link schon das ganze Spiel über begleitet hat - doch in diesem Tempel, nachdem das zweite Tempel Theme eingesetzt hat, kommt diese melancholische Atmosphäre zu ihrem Höhepunkt. Als hätte das ganze Spiel auf diesen Moment hingearbeitet. Die Musik und das generelle Design des Ikana Canyons oder speziell des Tempels erweckt in mir auch das Gefühl der "Abfindung". Die Apokalypse durch den stürzenden Mond steht unmittelbar bevor, hier bekomme ich das Gefühl, dass Termina sich an diesem Punkt mit diesem Schicksal abgefunden hat - und darum auch die Melancholie.

    Doch zurück zum Gameplay: Es ist teilweise wirklich cool, in bereits besuchte Räume zurückzukehren - nur dieses mal eben "falsch herum". Auch so kleine Details, dass sich der Bossraum und Zwischenbossraum die selben Räume sind, finde ich wirklich genial.

    Und alles endet dann in einem wirklich super inszenierten Bosskampf gegen zwei riesige Sandwürmer, die natürlich nur in wenigen Zeldas fehlen dürfen. Gameplaytechnisch kein Meisterwerk, weder auf dem 3DS noch im Original, doch es funktioniert.


    Das waren sie also - meine liebsten Dungeons der Zelda Spiele in 3D. Ich bin wirklich gespannt, was aus dem Thema "Dungeons" in Breath of the Wild wird. Die bisherigen Minidungeons sehen jedenfalls schon einmal sehr vielversprechend aus, doch ich bin mir sicher, dass uns einige Änderungen des Konzepts der klassischen Dungeons bevorsteht - und ich freue mich darauf.

    Nun würden mich, wie anfangs erwähnt, eure liebsten Zelda Dungeons interessieren, oder kann mir der ein oder andere vielleicht sogar zustimmen?

    Ich hoffe jedenfalls, euch hat mein Blog gefallen, und bedanke mich recht herzlich fürs Lesen!

    1.786 mal gelesen

Kommentare 13

  • xxcyv -

    Da kann man mal sehen, wie die Meinungen auseinander gehen können ^^

    Der Zephirtempel hätte es bei mir nie in die Top10 geschafft. Dieses riesige Laubgebläse, das einen nach oben pustet, hat mich einfach viel zu viele Nerven gekostet, weil ich nie da gelandet bin, wo ich hinwollte. Da hat mir der Terratempel insgesamt etwas besser gefallen.

    Auch den Schädelbuchttempel hätte ich nie im Leben so gut bewertet. Das ist einer meiner Hassdungeons :P Aus irgendeinem Grund hatte ich große Probleme mit dem Dungeon und der Boss am Ende hat mich auch eher gefrustet als alles andere (habe das Remake gespielt).

    Ansonsten kann ich deiner Auswahl im großen und ganzen zustimmen, auch wenn bei mir wohl der Wassertempel aus OoT (ich weiß nicht, warum den alle hassen. Das war mein Lieblingsdungeon des Spiels ^^ ) und Kumula aus TP (allein diese Musik :D ) dabei wären :)

  • Frank Drebin -

    Echt eine tolle Liste. Vor allem gut und nachvollziehbar geschrieben.
    Von mir Daumen hoch :)

  • FaiserStar -

    Coole Liste! Stimm dir bei vielem zu, vor allem bei der Auswahl ausSkyward Sword.
    Aber die TP Auswahl sähe bei mir anders aus. Um nur den wichtigsten Unterschied zu nennen: Der Lufttempel ist einer meiner absoluten Lieblingstempel, atmosphärisch, etwas freaky (die Bewohner, also die Ooca und die Musik), anspruchsvoller als alle anderen im Spiel und die Idee eines Endbosses der vorher schon erwähnt wurde, wird wieder aufgegriffen. Interessanter weise wieder ein Drachen und der machte mir durchgehend Angst.

    • David Pettau -

      Wundert mich gerade wirklich, dass dieser Dungeon wohl so vielen gefallen hat, mein Fall wars eher weniger, obwohl ich das Prinzip der Doppelhaken, das ja in Skyward Sword weitergeführt wurde, wirklich cool fand ^^

      Und ja stimmt, der Endboss war auch schon vor dem eigentlichen Kampf bekannt - nur zeigt dieser Fall für mich persönlich, warum unter anderem Ocarina of Time so viel besser ist als Twilight Princess. Gut, der Drache macht in der Stadt radau - ein wirkliches Gefühl der Bedrohung hatte ich aber nicht wirklich. Nicht zuletzt, weil ich zu diesen Ooca oder wie sie heißen kein wirkliches Verhältnis hatte. Diese Tante war zwar immer ganz nett, mit den Goronen in Ocarina of Time hatte man bis zum Feuertempel aber deutlich mehr zu tun.

  • Icewulf -

    Eine sehr schöne Liste die mal wieder zeigt, wie unterschiedlich Meinungen sein können. Aus Twilight Princess hätte es meiner Meinung nach nämlich kein einziger Dungeon in die Top 10 verdient. Zwar waren beinahe alle Dungeons in TP optisch und atmosphärisch sehr schön jedoch Aufgrund des viel zu geringen Schwierigkeitsgrades und des viel zu linearen Designs teilweise einfach nur nervig. Amüsant, dass gerade die beiden meiner Meinung nach nervigsten Level aus TP bei dir in den Top 10 gelandet sind. Den Zeitschrein fand ich einfach nur langweilig und bei der Bergruine ist die Geschichte mit den Yetis zwar sehr schön eingebunden aber das ständige Backtracking fand ich einfach zu nervig. In meiner Liste wären auch mehr Dungeons aus Wind Waker und auf jedenfall der Wald-Tempel aus Ocarina of Time. Aber wie gesagt, jeder hat seine eigene Meinung. Auf jedenfall ist es eine sehr schöne Auflistung mit sehr guten und detaillierten Erklärungen.

    • David Pettau -

      Da ich wirklich nicht der größte Twilight Princess Fan bin, kann ich deine Ansicht schon etwas nachvollziehen. Wird aber denk ich, obwohl zwei der Dungeons enthalten sind, schon deutlich, dass ich die Dungeons der meisten anderen Zeldas besser finde, allen voran OoT, MM und SS.
      Zu Wind Waker - ich weiß nicht. Den ersten Feuerdungeon mag ich überhaupt nicht, weder den Dungeon noch den Boss. Der verbotene Hain ist ziemlich cool, hats aber knapp nicht in meine Top 10 geschafft. Der Turm der Götter ist an sich cool, nur ist das überflutete Erdgeschoss seeeehr zäh und das ganze mit den Statuen ist auch nicht unbedingt meins. Der Terra Tempel ist cool, vor allem dieser große Raum mit den vielen Spiegeln (auf den ich in meinen Ranking beim Geistertempel auch anspielen wollte, als ich geschrieben habe, das Spiegelschild System wurde in Windwaker ausgebaut) - aber einige Räume haben mich auch dort zu sehr genervt, ebenso wie der Boss. Die Stärken von Wind Waker liegen für mich außerhalb der Dungeons, würde sogar sagen Windwaker hat nach Majoras Mask die beste Spielwelt (hmmm... Ein Spielwelten Ranking...)

      Der Waldtempel ist natürlich auch bei mir hoch im Kurs, nicht zuletzt wegen der coolen Kernmechanik mit den Geistern und der fantastischen Musik. Nur ist es etwas schwierig, die Dungeons der verschiedenen Zeldas direkt zu vergleichen, weshalb ich immer eher die Dungeons aus einem Zelda untereinander verglichen habe - und den Feuer wie Geistertempel mag ich im Endeffekt dann doch um einiges mehr. Was man bei Ocarina of Time aber sagen muss: Es gibt keinen einzigen schlechten/durchschnittlichen Dungeon. Selbst die Nebendungeons wie der Brunnen sind unheimlich atmosphärisch und Ganons Turm ist ab der zweiten Hälfte in Sachen Atmosphäre wohl bis heute ungeschlagen.
      Du merkst sicher: Es fällt mir unheimlich schwer, mich auf eine Reihenfolge festzulegen. Bei manchen Dungeons in meiner Liste machts das Gesamtbild aus, bei anderen vielleicht auch nur eine einzige, super umgesetzte Idee, wie meiner Meinung nach beim Zeitschrein. Kommt dann noch der Tempel der Zeit-Gänsehaut Faktor dazu, dann landet ein vielleicht kein so guter Dungeon wie der Waldtempel etc schon mal auf dem zehnten Platz ^^

  • eatfrishkirby -

    Mir gefällt die Liste sehr, natürlich weicht hier und da meine ''Liste'' etwas ab. Generell muss ich sagen, dass Majoras mask und Skyward Sword die meiner Meinung besten Dungeons hatten. In SS waren sie zwar nicht super schwer, dafür aber am ästhetischten und einfach schön. Beim Wassertempel (hier Platz 5) hätte ich mir letztendlich gewünscht, dass es noch mehr an ein Badehaus erinnert. Also mit Räumen, die mir zeigen, dass Leute hier mal gebadet haben.

    Für mich nenneswert ist noch der zweite Feuertempel und der erste ''Waldtempel'' aus Skyward Sword. Mir hat beim Alten Großheiligtum die Thematik sehr gefallen und generell das Feeling im Dungeon. Der Waldtempel (oder viel mehr Schimmeltempel) war zwar unverschämt einfach, aber dafür unglaublich schön. Kein generischer, grüner erster Dungeon - sondern ein richtig vergammelter Ort, der durch seine besondere Bakterien- und Pilzflora besticht.

    Ja ich denke auch, dass Breath of the Wild die Dungeons neu interpretiert. Vielleicht werden sie auch so gigantisch, wie Aonuma mal meinte. Fände es interessant, wenn man sich durch einen Dungeon wirklich mehrere Stunde kämpfen müsste. Ein passender, coller Boss sollte alles auch abrunden.

    Apropo Boss, die sollen das geniale Bossdesign von Twilight Princess mit dem Bossgameplay aus Skyward Sword verbinden :D

    • David Pettau -

      Ich kann dir mit Majoras Mask und Skyward Sword nur zustimmen. Ja, den letzten Feuertempel in Skyward Sword finde ich auch super - die Gründe, weshalb er nicht in meiner Liste ist, sind wohl das doch eher nervige Gegrabe und der Boss, der mich eher enttäuscht hat, wie auch beim ersten Dungeon im Nachhinein. Man hätte auch andere Gelegenheiten einbauen können, gegen Girahim zu kämpfen... Doch gerade einen beispielsweise nicht vorhandenen Drachenboss sehe ich als verschenkte Chance ^^
      In Majoras Mask finde ich auch Pic Hibernia richtig gut und vor allem schwer, und der Boss ist dort natürlich auch klasse und mal was anderes. Und die Musik ist auch toll... Und jedes mal verpeile ich es dort, eine der verirrten Feen zu finden :D

      Was Breath of the Wild angeht, so kam mir gerade in den Sinn, wie cool es wäre, wenn sich ein oder mehrere Dungeons beispielsweise am Wüstenpalast oder anderen aus a link to the past orientieren würden - also ich meine damit, dass der Dungeon über eine größere Landmasse verteilt ist und es viele Möglichkeiten gibt, in ihn einzudringen, um ihn an verschiedenen Positionen zu betreten.
      Ich bin jedenfalls fast schon überzeugt davon, dass es sicher nicht so sein wird, dass man irgendwann durch eine Türe geht und dann ist man im großen Dungeon, den man dann komplett meistert. Ich denke schon, dass Dungeons auf irgendeine Weise auch mit der Spielwelt verbunden sind und diese auch ausnutzen (Nach dem gezeigten Kampf auf dem Pferd mit dem Guardian will ich mir garnicht ausmalen, wie cool Bosskämpfe wären, die nicht auf einen engen Bossraum limitiert wären... Und wenn man sich dann noch an Spielen wie Shadow of the Colossus orientieren würde... Uuuhh...)

      Edit: Das wichtigste bei Dungeons und Bossen wäre mir aber wirklich das, was ich in meiner Liste beim Feuertempel angesprochen habe. Meistens wirkt Link eben wie ein Verrückter, der durch verschollene Tempelanlagen läuft und alles abmurkst, was ihm über den Weg läuft.
      Edit 2: Und Storyrelevantes könnte in BotW dann auch WUNDERBAR Einfluss auf die Spielwelt nehmen, wie schon in Ocarina of Time ansatzweise: Holt man nur die Schlüssel und lässt die Goronen in ihren Zellen sitzen, dann bleibt die Goronenhöhle eben weiterhin wie ausgestorben.

  • DatoGamer1234 -

    Platz 10:Ich fand das Konzept mit der Statue eher nervig und der Dungeon an sich war viel zu einfach,noch einfacher als die meisten Dungeons in TP,was schon etwas zu bedeuten hat!

    Platz 9:Ich muss ehrlich zugeben,dass ich mich so gar nicht mehr an den Zephirtempel erinnern kann,obwohl ich WW HD erst vor 2 Jahren gespielt habe :D

    Platz 8:Stimme dir vollkommen zu,toller Dungeon mit besonderem Boss (wegen der Hintergrundgeschichte)

    Platz 7: Hätte ich etwas höher platziert,atemberaubend schöner und vor allem atmosphärischer Dungeon,mit großer Pointe am Ende ;)

    Platz 6:Ganz ehrlich,ich kann kein bisschen nachvollziehen,warum dieser Dungeon so sehr gefürchtet wird. Das System an sich fand ich sehr gut gelungen,aber den Boss fand ich fast so enttäuschend wie den Endboss. Man hätte so viel daraus machen können,eine epische Verfolgsjagd mit einem Haifisch,stattdessen stehst du bei der ersten Hälfte auf einer Plattform und schießt wild um sich mit Eispfeilen um und die zweite Hälfte ist schrecklich frustrierend.

    Platz 2,4,5:Kann nichts dazu sagen,ist das einzige von mir noch nicht gespielte Zelda,wird aber noch diesen Sommer nachgeholt :)

    Platz 3:Einfach nur awesome. Die Atmosphäre kam sehr gut rüber,schöne Fallen,schöne Musik und etwas komischer ( in positiver Richtung) Bosskampf.

    Platz:1: Ich muss ehrlich sagen,ich verstehe den Hype um den Dungeon nicht. Die Musik war zwar mit Abstand einer der besten im Majoras Mask,aber den Dungeon an sich fand ich nicht sehr besonders,bis auf die Tatsache mit dem umdrehen.

    Mein Platz 1 ist Kumula,einfach hammer atmosphäre und der Doppelhaken ist mein Lieblingszeldaitem. Hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht,sich überall hin und her zu ziehen :)

    • David Pettau -

      Nun, mit dem Schädelbucht Tempel verbinde ich eine gewisse Hassliebe. Als Kind war er mir immer viel zu schwer und ich meine mich zu erinnern, dass ich ihn lange nicht geschafft habe. Ich mag den Tempel hauptsächlich, weil er so schön "anders" ist.

      Zu Platz 1 muss ich wohl einfach sagen, dass diese Platzierung eher weniger mit dem Dungeon an sich zu tun hat, sondern vielmehr mit dem ganzen Drumherum, wie ich auch beschreibe. Majoras Mask steht bei mir für das, was dieser Tempel ausstrahlt, und ich finde alles in Ikana, schon vor dem Tempel, wahnsinnig atmosphärisch und gelungen.

      Kumula finde ich auch ganz gut, allerdings muss ich gestehen, dass mir die Musik ziemlich auf die Nerven ging...

      Ansonsten hier mal die Dungeons, die es ganz knapp nicht geschafft haben:
      OoT: Waldtempel, Wassertempel, Jabujabus Bauch, Schattentempel (auch hier eine fantastische und fast schon schaurige Geschichte, die mit vielen Theorien verbunden ist!)
      MM: Pic Hibernia Tempel
      WW: Verbotener Hain
      TP: Mine der Goronen, Wüstentempel
      SS: Altes Großheiligtum

    • DatoGamer1234 -

      Bezüglich des Schädelbuchttempels kann ich es verstehen,da die Atmosphäre drum herum wirklich sehr düster und einfach extrem gut war,aber eigentlich geht es ja um den Tempel an sich.

      Mir hätte noch gefehlt: Waldtempel aus Oot (schade,dass es nicht in die Liste geschafft hat),Kumula (meinst du,du mochtest es nur wegen der Musik nicht,die ich aber ziemlich hammer fand) und Turm der Götter aus WW :)

    • David Pettau -

      Ich nehme an du meintest eigentlich den Felsenturmtempel ^^

      Zum Waldtempel: Bevor ich da jetzt nochmal einen Roman schreib, les am besten das Kommentar, das ich eben unter Icewulfs Kommentar verfasst habe ^^

    • DatoGamer1234 -

      Ja klar ^^