Mein Zelda Ranking - Teil 2

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    6. A Link Between Worlds (3DS)

    Bei Phantom Hourglass und Spirit Tracks sprach ich von einer fehlenden "Identität", da die Spiele sich weder wie 2D, noch wie 3D Zeldas anfühlten. Und A Link Between Worlds? Wow. Prinzipiell ist es natürlich ein klassisches 2D Zelda, allerdings hat sich die Reihe wohl seit dem ersten Sprung in die dritte Dimension nichtmehr so frisch angefühlt, wie in diesem 3DS Ableger. A Link Between Worlds hat trotz des 2D Gameplays eine völlig eigene Identität. Beim spielen entsteht ein derartiger Flow, wie man ihn aus sehr, sehr wenigen Spielen kennt. Was mir dabei noch zugute kam, war meine geringe Erwartungshaltung: Bei der Ankündigung eines "A Link To The Past 2" dachte ich eigentlich nur so "och nö... Lasst doch bitte diesen Klassiker ruhen". Auch der Artstyle wollte mir anfangs so garnicht gefallen. Doch was hat mich dieses Spiel dann überrascht - ich hab es natürlich zum Release gekauft, schließlich steht fett "Zelda" auf dem bisher hübschesten 3DS Cover. Nach knappen zwei Tagen war ich durch. Ich konnte nichtmehr aufhören zu spielen. Aber brechen wir das ganze nun einmal etwas herunter:
    Der Soundtrack ist erst einmal Top, auch wenn er stellenweise etwas an den Stil der Mario Galaxy Spiele erinnert (Hyrule Field 2). Die SNES Klassiker wurden Teilweise erfrischend geremixed, an anderer Stelle bekommen wir komplett neue Tracks zu hören.
    Dann hat es das Spiel mal wieder geschafft, einen Charakter zu etablieren, den ich wirklich gut leiden kann: Ravio, mit seiner typisch asiatischen Verkäufergestik im Itemladen. Hammer! (Für den hab ja ich bei der Smash Umfrage gestimmt... Meh... :D )
    Auch den Storytwist am Ende hab ich persönlich nicht kommen sehen, Details spare ich nun aber mal aus. Ist man von Zelda schließlich nicht gewöhnt.
    Das sowohl beste als auch schlechteste an dem Spiel waren für mich aber die Dungeons: Alle verfolgten ein bestimmtes Thema, und das noch viel ausgeprägter als im geistigen Vorgänger des SNES. Das Problem dabei war nur: Sie waren alle in etwa gleich lang und gleich schwer. Ich bin ja generell Fan von Freiheiten und ich fand die Idee mit den ausleihbaren Items auch ziemlich cool, wenn auch etwas fragwürdig umgesetzt - ich bin aber strikt dagegen, wenn Freiheit bedeutet, dass der Schwierigkeitsgrad nicht anzieht. Die Rätsel waren grundsätzlich zwar von der Schwierigkeit her immer genau richtig, allerdings fehlte einfach dieses gewisse Feeling, immer schwerere Dungeons zu bewältigen.
    Im Nachhinein muss ich auch sagen, dass mir ein komplett neues Zelda in diesem Stil doch lieber gewesen wäre. Nostalgie schön und gut, die Welt war aber doch mehr als überschaubar und man kannte sie größtenteils eben doch schon. Ich hoffe jedenfalls, dass uns in diesem Stil noch ein komplett neues (Singleplayer) Zelda auf dem 3DS oder dem nächsten Handheld erwartet.
    Zelda Counter: 6



    5. Oracle of Ages (Gameboy Color)

    Wir bewegen uns langsam auf die Zielgerade zu. Nun kommen wir zu meinem - lasst mich kurz nachdenken... Jap, zu meinem liebsten Gameboy Spiel... Gleichauf mit Pokemon Silber. Bevor ich allerdings anfange, über Oracle of Ages zu reden: Ich habe Oracle of Seasons nie gespielt - zumindest nicht richtig. Vor einigen Jahren hatte ich es einmal auf einem Emulator angespielt, doch zu meinem eigenen Schreck wollte es mir selbst nach vier absolvierten Dungeons einfach nicht gefallen. Oracle of Ages, das ich schon unzählige Male durchgespielt habe, macht einfach alles besser. Es macht für mich, wie ihr seht, auch alles besser als Links Awakenig.
    Zuallererst einmal das Setting: Ich fand das Gegenwart/Vergangenheits Thema einfach super und sogar viel (vieeeel) besser umgesetzt als in Ocarina of Time. Klar, man hatte dort einen ganz anderen Fokus, ich hoffe trotzdem einmal auf ein 3D Zelda, dass den Spieler mehr mit der Zeit interagieren lässt. Im Stile von Majoras Mask, nur eben mit einer größeren Zeitspanne als den drei Tagen.
    Dann meine zwei Lieblingsfeatures, die dieses Spiel für mich einfach einzigartig machen: Die Ringe und die Beeren. Gott, was fand ich die Suche nach neuen Ringen motivierend. Ein Rollenspielelement, dass man ruhig mal wieder in ein Zelda implementieren könnte! Und auch die verschiedenen Beeren wurden teilweise genial eingesetzt - vor allem mit diesem Blasrohr Item, das teilweise für richtig innovative Rätsel benötigt wurde!
    Es gab Zoras, Goronen, ein komplett neues Inselvolk (die super witzig waren), Link hatte ein eigenes Reittier (wo ich immer noch nicht verstanden habe, unter welchen Umständen man welches bekommt :D )... Und stellenweise fand ich das Spiel damals, wie schon Links Awakening, richtig gruselig.
    Und oh mein Gott, die Hexe, die man immer anrempeln konnte! Nein, dieses Spiel war eine Offenbarung für mich. Es zeigt auch, dass es nicht unbedingt schlecht sein muss, wenn Nintendo ihre größten Marken einmal unter Aufsicht außer Hand gibt. Das Spiel wurde ja, wie ihr sicher wisst, von Capcom entwickelt. Und die Verbindungen zwischen Seasons und Ages waren anscheinend auch ziemlich spannend, nur habe ich das selbst nie ausprobiert... Doch alleine die Idee finde ich klasse.
    Zelda Counter: 2

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    4. Minish Cap (Gameboy Advance)

    Und wir kommen zu meinem liebsten 2D Zelda, das auf dem Gameboy Advance zuhause ist: Minsih Cap. Nochmal Capcom. Nochmal unglaublich viele frische Ideen und ein brillantes Spiel. Vor allem strotzt dieses Zelda nur so vor Details. Die Welt ist nicht unbedingt sehr groß, dafür aber sehr abwechslungsreich und mit unglaublich viel Liebe gestaltet. Und sie bietet teilweise grandiose Musik.
    Das Kernelement dieses Spiels, das Verwandeln in einen winzigen Minish bzw auf dessen Größe zu schrumpfen, ist erst einmal wirklich interessant und stellenweise einfach nur genial eingesetzt. Dieses Verwandeln wird von einem der besten Begleiter von Link ermöglicht, den die Zelda Reihe so hervorgebracht hat: Ezelo. Selten hat mir die Erklärung, weshalb Link nun schon wieder eine grüne Zipfelmütze trägt, so gut gefallen - und Ezelo ist einfach super charismatisch und frech in Szene gesetzt, was fast schon Midna Niveau erreicht.
    Einige Orte in der Welt kann man also nur als kleiner Link in Minish Größe betreten - und gerade diese Passagen sind meist unglaublich schön und detailliert gestaltet. Ich denke beispielsweise gerade an die Minsh, die auf den Holzbalken im Dach des Cafés fröhlich vor sich hin leben. Generell in der ganzen Stadt Hyrule: Diese Version der Hauptstadt des Königreichs Hyrule gefällt mir von allen bisher am besten - es gibt einfach am meisten zu Entdecken und zu tun. Die beste Stadt in Zelda ist es zwar nicht, mehr dazu später, dafür aber die beste Stadt Hyrule.
    Dieses Spiel schaffte es auch mal wieder, wie bereits in den ersten Capcom Zeldas, völlig neue Items zu etablieren und intelligente Rätsel um sie herum zu stricken. Die Dungeons sind unglaublich abwechslungsreich und ebenfalls wunderschön gestaltet. Auch die Bosskämpfe sind teilweise sehr kreativ, besonders dann, wenn das entsprechende Verlies in Minishgröße zu lösen ist.
    Und dann noch das, was mehr oder weniger die Sammelsucht nach den Ringen in Ages ersetzt: Die Glücksfragmente - was für ein cooles Feature! Nicht nur verleiht es NPCs teilweise eine völlig neue Bedeutung, es war einfach auch richtig cool umgesetzt und war für manche Rätsel sogar unausweichlich.

    So sehr ich A Link Between Worlds liebe - ich hoffe wirklich, dass Minish Cap nicht für immer das letzte Zelda seiner Art bleiben wird. Dieses Spiel kombiniert eigentlich alles, was ich an 2D Zeldas so liebe - es ist für mich einfach das beste. Aber das beste Zelda? Niemals. Nun komme ich zu meiner Top 3 - diese standen für mich eigentlich sofort fest.
    Zelda Counter: 8

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    3. Skyward Sword (Wii)

    Hand aufs Herz: Was war das erste, woran ihr damals dachtet, als ihr den Wii, bzw. damals noch Revolution Controller gesehen habt? Also spätestens bei einem Trailer des damaligen Launchtitels "Red Steel" müsste ja eigentlich jedem ein Licht aufgegangen sein. Kommt schon... Ja, ich sehe, ihr denkt... Okay, ich gehe euch ein wenig zur Hand.

    ZELDA!!!


    Twilight Princess kam direkt zum Launch. Dass das nur eine Portierung des Gamecube Spiels war wusste ich damals noch nicht wirklich, meine dementsprechende Enttäuschung kann man an der Platzierung ablesen. In Twilight Princess habe ich, nach langem und harten Training, meine Wiimote immer so geschwungen, wie Link sein Schwert bei einer Bewegung auch schwang... Gott, dieser ätzende Sound, der dabei dem Wiimote Lautsprecher zu entnehmen war... Ich bekomm heute noch Gänsehaut, aber nicht, weils irgendwie episch war.
    Die Jahre gingen ins Land und die Wii bekam extrem viele gute Spiele spendiert - doch von Zelda fehlte eine lange Zeit jede Spur. Und dann wurde es angekündigt... Doch bevor der Hype sich richtig bei mir breitmachen konnte, ging bei Miyamoto während der Präsentation einiges schief, der eine oder andere wird sich sicher erinnern. Den Grafikstil mochte ich zwar schon, die Steuerung ruf in mir aber größte Skepsis hervor... Würde uns wieder ein sinnloses Herumgefuchtel ohne Seele bevorstehen?
    Um es kurz zu machen: Nein. Hat sowieso kein Sinn, dass ichs spannend mache, schließlich sind wir hier auf dem Treppchen. Skyward Sword ist genau das Spiel, das ich mir von der Wii erhofft hatte - zumindest in großen Teilen. Doch brechen wir das ganze doch einfach mal wieder etwas herunter.
    Das Setting in Skyward Sword ist nicht nur frisch, es sagt mir persönlich auch richtig zu. Die Auf wunderbar designten Vögeln über die Wolkendecke gleiten, ohne zu wissen, was unter den Wolken liegen könnte? Super! Das Wolkenhort und die bewohnten Inseln im Himmel - Ups, ich wollte sagen: Das Wolkenhort und die bewohnte Insel im Himmel versprühen einfach unglaublich viel Charme und sind schön gestaltet - auch, oder besonders, musikalisch. Skyward Sword hat mal wieder einen absolut brillanten und völlig eigenen Soundtrack (mit dem besten Easteregg schlechthin in einem Zelda Spiel! (Wer kommt eigentlich auf so nen Schwachsinn, ein Lied mal rückwärts anzuhören?)). Hier kommen wir aber schon zu meinem vielleicht größten Kritikpunkt in Skyward Sword: Der Spielwelt. Im Himmel ist, wie eigentlich zu erwarten, so gut wie nichts. Auch auf dem festen Boden ist nicht viel los, was aber auch dem Setting verschuldet ist. Aber dennoch: Ein wirklich bewohnter Ort (das Wolkenhort) in Zelda ist mir zu wenig. Auch die technischen Limitierungen der Wii machten das ganze leider schlechter, als es hätte sein müssen: Das Gefühl wäre um ein Vielfaches besser gewesen, wenn man ohne Ladescreen über dem Wolkenhort hätte Abspringen können... Oder wenn man von dort aus ohne Ladescreen hätte Losfliegen können. Ohne Ladescreen auf die Erdoberfläche zuzufliegen wäre natürlich auch unglaublich cool gewesen, doch das hätte ich noch nicht einmal erwartet.
    So "schlecht" die Spielwelt in Skyward Sword jedoch ist, so gut sind Teile der Story - oder vielmehr einige Charaktere. Zelda als Person gefällt mir in bisher keinem Spiel besser - sie war bisher einfach viel zu selten eine richtige Person. In Skyward Sword ist sie grundsympathisch - und nicht nur Zelda. Bado wurde zu mit einem meiner Lieblingscharaktere aus Zelda, Impa finde ich mehr als cool, Girahim finde ich super und selbst der GebietÄÄH Link hat eine Wahrscheinlichkeit von 95%, dass ich ihn in diesem Spiel ziemlich mochte. Phai kannst dagegen mit 'ner Wahrscheinlichkeit von 100% direkt in die Tonne kloppen. Mir ist klar, was Nintendo mit ihr... Oder dem Ding... Versucht hat, bei mir kam das aber nicht an. Girahim ist schließlich auch kein roboterartiges, kalkulierendes etwas... Ohne groß Spoilern zu wollen. Oder kommt, egal. *Spoilerwarnung*
    Den Todbringer kann man das ganze Spiel über nicht wirklich ernst nehmen, und auch die Kämpfe gegen ihn zählen zu den schlechtesten in Skyward Sword. Aber Grundgütiger... Am Ende... Solch einen bösartigen Bösewicht hat es bei Nintendo schlicht noch nie zuvor gegeben. Er hat eine unglaubliche Ausstrahlung und der Endkampf ist auch wahnsinnig gut inszeniert. Den Moment, als der Todbringer Girahim als sein Schwert packt, werde ich nie vergessen.
    Nun aber zum eigentlichen Thema zurück: Das Gameplay, das einzig durch die Wii möglich wurde. Wow. Ich weiß, dass es viele gibt, die mit Bewegungssteuerung so ihre Probleme haben. Ich bin dem gegenüber prinzipiell relativ offen, Skyward Sword war aber das erste Spiel, das wirklichen Körpereinsatz von mir abverlangt hatte. Es war mein erstes Spiel mit Motion Plus Unterstützung, ohne diesen Zusatz reichte es oft aus, das Handgelenk zu bewegen. Anfangs hatte ich auch meine Probleme mit Skyward Sword, doch irgendwann kommt man an den Punkt, wo man beschließt, sich darauf einzulassen - und daran ist es meiner Vermutung nach bei vielen gescheitert. Nach kurzer Zeit bewegte ich mich wirklich so, wie es vom Spiel vorgesehen war - und Gott, wie gut das funktioniert!
    Es ist nicht nur, dass die Steuerung super intuitiv von der Hand, bzw dem Oberkörper, geht - das Spiel ist einfach perfekt darauf zugeschnitten! Sämtliche Gegner und viele Rätsel erfordern es, dass man seine Bewegungen ganz bewusst einsetzt. Und es klappt einfach super und bringt unglaublich viel Spaß. Der Schwertkampf hatte in keinem Zelda zuvor so viel Tiefe wie in Skyward Sword. Auch sämtliche Items machten wunderbar von der Bewegungssteuerung gebraucht, auch wenn man es stellenweise etwas übertrieben hat - beispielsweise beim Bogen, der aber in Skyward Sword endlich mal eine kleinere Rolle einnahm, da er in den meisten Zeldas das dominanteste Item darstellt. Doch auch dem Blocken wurde eine weit größere Bedeutung als zuvor verliehen: richtiges Timing ist in Skyward Sword gefragt! Nur, wenn man im richtigen Moment eine Schildattacke vollführte, konnte man aus dem Block einen Vorteil ziehen - bei manchen Gegnertypen war das sogar essenziell.
    Auch viele Kleinigkeiten werteten das Spiel ungemein auf, beispielsweise die vielen Sammelitems (ja, die regelmäßige Itembeschreibung hat genervt) und das daraus resultierende, simple Crafting System, das hoffentlich noch weiter ausgebaut wird. Gerade im Heldenmodus war das Spiel stellenweise sogar richtig schwer, weshalb gut verbesserte Items und vor allem Tränke oftmals Pflicht waren.
    Auch die an Twilight Princess und Spirit Tracks angelehnten Aufgaben, in denen man diese Tropfen suchen musste, bereiteten mir sehr viel Spaß - fast schon genug Spaß, um ein komplett eigenes Spiel um dieses System stricken zu können.
    Skyward Sword bietet obendrein einige der besten Dungeons und Bosskämpfe der Zelda Reihe, beispielsweise das Piratenschiff in der Wüste mit dem darauf folgenden Kraken Boss. Allein die Mechanik mit den Zeitsteinen, die in der Wüste oft eingesetzt wurde... Genial! Und der Turm des Himmels... Der Idee mit dem Schieberätsel gebührt schlicht ein Preis!

    Gameplaytechnisch ist Skyward Sword ein Meisterwerk, das seines Gleichen sucht. Negative Punkte sind zwar vorhanden, fallen aufgrund des tollen Gameplays und der perfekten Steuerung aber eher gering ins Gewicht. Trotzdem macht das denn eben den Unterschied zu den zwei Spielen, die noch folgen. Mal angenommen, man kombiniert perfektes Gameplay mit einem ebenfalls perfekten Drumherum... Etwas schütteln... Und... Ta-daa! *runterscrollen*
    Zelda Counter: 9

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    2. Ocarina of Time (Nintendo 64)

    Bei der Meldung, eine blinde Person hätte Ocarina of Time durchgespielt, waren alle völlig baff. Ich dachte mir nur so "Pff, Angeber. Ich kann das schon lange". Natürlich nur ein Scherz, allerdings kenne ich dieses Spiel auswendig wie kein anderes. In einem regelmäßigen Zyklus von maximal zwei Jahren landet dieses Spiel in meinem N64, im Laufwerk meines Gamecubes oder neuerdings auch in meinem 3DS. Bis zu diesem Platz waren sehr viele gute Videospiele aufgelistet - von nun an haben wir es mit Magie zu tun.
    Es gibt Dinge, die berühren mich mehr, als man es eigentlich erwarten würde. One Piece wäre ein Beispiel aus dem Bereich "Anime" für mich, das ich als mehr ansehe, als nur eine Serie - ebenso wie Zelda (oder speziell Platz zwei und eins) für mich mehr ist als ein einfaches Videospiel zu meiner Unterhaltung.
    Die Magie in Ocarina of Time beginnt schon vor dem Hauptmenü. Dieser Soundtrack, gepaart mit dem gewaltigen (objektiv heutzutage eigentlich sehr hässlichen) Bildmaterial, das man im Intro zu sehen kommt. Wer da auf die Idee kommt, direkt zwei mal "A" zu drücken... Ja, dem kann ich auch nichtmehr helfen. Zumindest hin und wieder.
    In der Geschichte von Ocarina of Time hat man sehr früh ein klares Ziel vor Augen - und mit Ganondorf, wenn auch noch unscheinbar, einen klaren Antagonisten. Viel Screentime bekommt Ganondorf nicht, doch es ist unglaublich: Nachdem man in die Zukunft gereist ist, spürt man einfach an jedem Ort der einst doch recht idyllischen Welt die Präsenz des Bösen. Als wäre Hyrule von einer Krankheit befallen. Das gibt einem ein unglaublich mächtiges Bild von Ganondorf. Man hat mehr Respekt vor ihm, als in jedem anderen Spiel.
    Das zentrale Spielelement, die Ocarina mit einigen erlernbaren Liedern, ist sehr clever umgesetzt. Dass ich alle Lieder auf Kommando auf meinem N64 Controller runterspielen könnte zeigt zum einen das nahezu perfekte Game Design und die geniale Nutzung des Controllers, zum anderen die perfekte Komponistenarbeit.
    Was ich vielleicht erwähnen sollte ist, dass Ocarina of Time Links erste Gehversuche in 3D waren. Was das bemerkenswerte daran ist: Das muss man nicht erwähnen, da es schlicht nicht auffällt. Ocarina of Time spielt sich, als hätte es 2D Adventures überhaupt nie gegeben. Es hat viele Mechaniken etabliert, die fortan nicht nur in Zelda, sondern in vielen 3D Spielen genutzt werden - das beliebteste Beispiel dafür wäre das bekannte Lock-on Feature. Etwas, das vielen folgenden 3D Games den Weg bereitet hat.
    In Sachen Dungeon Design ist Ocarina of Time einfach nur überragend - besonders hervorstechend sind dabei Jabu Jabus Bauch, wegen der coolen (wenn auch altbewährten) Idee, sowie der Wüstenkoloss, unter anderem wegen einem der besten Bosskämpfe der Zelda Reihe. Apropos Jabu Jabu - was habe ich als Kind gebraucht, um zu verstehen, was ich vor dessen verschlossenem Maul tun muss... :D
    Auch einige Nebenquests sind wirklich ziemlich fordernd, beispielsweise die, die zum Biggoron Schwert führt - und wo wir gerade davon sprechen: Warum gibt es so selten verschiedene Schwerter in Zelda Spielen, von Upgrades mal abgesehen? Ich fand sogar das zerstörte Fake-Biggoron Schwert ziemlich cool.
    Doch ich komme mal zu der Welt an sich: Sie ist nicht sonderlich groß, doch bietet einige wirklich erinnerungswürdige Orte. Die Lon Lon Farm, Kakario, Kokiri: An diesen Orten fühlt man sich einfach wohl. Schon fast zuhause. Hyrule Stadt selbst ist leider ziemlich schlecht - mal von der überwältigenden Kathedrale der Zeit abgesehen. Auch das Schloss hätte gerne eine bedeutendere Rolle einnehmen können, von der Zukunft mit Ganondorfs Festung mal abgesehen. Ich hätte es wirklich cool gefunden, wenn man einen besseren Eindruck davon bekommen hätte, was Ganondorf mit Schloss Hyrule angestellt hat. Aber Kritik auf sehr hohem Niveau - denn Ganondorfs Festung ist der beste letzte Dungeon der Zelda Reihe. Man muss sein ganzes Können noch einmal herauskramen, um überhaupt erst einmal in das Zentrum des Turms vordringen zu können... Und die Gänsehaut, die man in diesem Moment bekommt, bleibt bis zum Abspann. Der von Ganondorfs Orgelspiel begleitete Weg nach oben mit immer pompöseren Gängen, der Kampf gegen Ganondorf, die Flucht aus dem Turm, der Finale Kampf gegen Ganon... Ein besseres Finale hätte dieses ohnehin schon perfektes Spiel garnicht bekommen können.

    Ocarina of Time ist wohl für viele das beste Spiel aller Zeiten - und ich kann diese Meinung sehr gut nachvollziehen. Es ist perfekt, in dem, was es tut. Es gibt allerdings noch ein anderes Zelda, das für das N64 erschien. Gameplaytechnisch ist es sehr ähnlich, zumindest im Kern, allerdings setzt es den Fokus auf teilweise komplett andere Dinge. Es ist ein Zelda Spiel, das total aus der Reihe tanzt - manch einen schreckt das ab, mich entzückt es. Kommen wir zum ersten Platz und meinem liebsten Spiel, das es wohl jemals geben wird.
    Zelda Counter: 7

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    1. Majoras Mask (Nintendo 64)

    Es ist ein Armutszeugnis: Wir schreiben das Jahr 2016, Open World Spiele sind gerade der Trend schlechthin - und doch: Es gibt noch nicht ein Spiel, das auch nur annähernd an die Spielwelt von Majoras Mask herankommt, was die Lebendigkeit angeht. Es gibt noch nicht ein Spiel, in dem ich wirklich so sehr das Gefühl von spielerischer Freiheit habe, wie in Majoras Mask - und das, obwohl beide Dinge in diesem Zelda Teil in einem linearen und sich immer wiederholenden Rahmen ablaufen. Termina, oder speziell Unruh Stadt, ist eine komplexe, konzentrierte Ansammlung von Genialität.
    Spielerische Freiheit in einer offenen Welt - das wird schon durch den Beginn des Spiels symbolisch verdeutlicht. Man startet sein Abenteuer nicht etwa ganz unten, an einem kleinen, eingequetschten Etwas auf der Karte (Ordon, Kokiri, Präludien), sondern genau in der MITTE der Spielwelt. Wenn man den Uhrenturm verlässt, befindet man sich genau im Mittelpunkt des neuen Schauplatzes. Wohin zuerst? Nach vorne, hinten, rechts, rechts vorne, rechts vorne rechts, rechts vorne links? Es ist euch überlassen. Natürlich kann man Unruh Stadt zunächst nicht verlassen (genau genommen will man das sowieso nicht (nie (niemals nie))), doch nach einer knappen Spielstunde ändert sich das und die Ebene von Termina eröffnet sich einem. Und es geht von vorne los: Nach vorne, hinten, rechts? Oder dieses mal vielleicht nach links? Selbstverständlich kann man nicht jedes Gebiet einfach so betreten, doch darum gehts nicht: Man hat lediglich das GEFÜHL von spielerischer Freiheit - im Grunde hat man aber keine. Das gewährleistet, dass man trotzdem ein gut durchdachtes und komplexes Spiel spielen kann. In den meisten aktuellen Spielen, zum Vergleich, verfügt man über spielerische Freiheit - doch fühlt man sich nicht frei, da diese Freiheiten schlicht aufgesetzt wirken. Witcher, Far Cry, [Alle Open World Spiele außer Majoras Mask]. Wer es jetzt noch nicht geschnallt hat, dem sag ichs nochmal ganz offen: Unruh Stadt ist die beste Stadt aller Zeldas. Ja, das ist Fakt :P
    Was nun noch perfekt mit der schon genialen Spielwelt harmoniert ist das Kernfeature dieses Zeldas: Der drei-Tages Zyklus. In Ocarina of Time wurde Link zum Held der Zeit, in Majoras Mask ist Link nun endlich der Held der Zeit! Viele bringen dieses Feature heute noch mit Zeitdruck in Verbindung, obwohl es in Majoras Mask 3D sogar extra zerstört wurde (ja, ich mag Majoras Mask 3D bei weitem nicht so sehr, wie das Original, mehr dazu gleich). Dieses Feature hat für mich nichts mit Druck zu tun, vielmehr ist es das Stilmittel, das die Welt erst so lebendig wirken und mich in meinem Handeln so frei fühlen lässt. Wenn ich Majoras Mask spiele, höre ich für gewöhnlich nicht mitten in einer 3-Tages Session auf. Nintendo hat sich im Original, so wie ich das sehe, ganz bewusst dafür entschieden, dass man nur mit dem Spielen der Hymne der Zeit regulär speichern kann. Während ich spiele, plane ich jede 3-Tages Session gut durch: Wo will ich zu welcher Zeit sein? Das Notizbuch der Bomber ist für mich überflüssig, schließlich habe ich sämtliche Uhrzeiten von sämtlichen NPCs tief in meinem Gedächtnis abgespeichert. Ich plane also alle drei Tage so, damit ich die Zeit möglichst effizient nutzen kann und damit ich nahezu keine Wartezeiten dazwischen habe. Dungeons breche ich auch gerne mal für einige ingame Stunden ab, damit ich dazwischen gegebenenfalls etwas anderes erledigen kann, das gerade ansteht. Diese Planung und Durchführung macht mir persönlich unheimlich viel Spaß - ähnlich funktioniert das bei mir auch mit Spielen wie Banjo, wo ich auch jede Welt genau durchplane, um doppelte Laufwege etc zu vermeiden... Nur eben ohne den Zeitfaktor.
    Dieses Feature wird in Majoras Mask 3D zur Hälfte zerstört, da man mit seiner Ocarina immer zu jeder beliebigen Uhrzeit reisen kann. Dadurch wird nicht nur die Planung unwichtig, sondern sämtliche Möglichkeiten zum Überspringen von verschieden vielen Stunden werden komplett überflüssig - und davon gibt es einige, beispielsweise bei Anjus Mutter im Gasthaus zum Eintopf. Auch das Tagebuch der Bomber, an das man zu leicht kommt, zerstört für mich vieles - im Original war ich ewig damit beschäftigt, sämtliche NPCs zu beobachten und mir die Zeiten zu notieren(!). Auf dem 3DS? Es wird einem auf dem Tablett serviert. Fehlen nur noch die Lösungsansätz-Ach halt! Es gibt ja diesen Shieka Stein! Tendenziell eine faire Lösung für Spieler, die nicht gerne tüfteln, da er rein optional ist - unnötig ist er aber nichtsdestotrotz. Einzig die abgeänderten Bosskämpfe sind gelungen - etwas, das ich am Original kritisieren würde.
    Im Original ist bis auf Goht in Pic Hibernia kein Boss wirklich erinnerungswürdig. Dieser wurde dementsprechend auch nur minimal für die Neuauflage angepasst - die anderen Bosskämpfe verlaufen komplett anders.
    Wo wir gerade von dem coolen Boss sprechen: Das zweite Kernfeature in Majoras Mask sind selbstverständlich die vielen verschiedenen Masken, die in Ocarina of Time eher ungekonnt ins Spiel gequetscht wirkten. Besonders die Verwandlungsmasken spielen natürlich eine große Rolle im Spielverlauf - und sind einfach super umgesetzt. So schnell schwimmen, wie ein Zora (wenn man das Original spielt...), durch die Gegend rollen, wie ein Gorone, ...Deku sein... Wie ein Deku... - Diese drei Mechaniken sind schlicht genial und fügen sich super in die Spielwelt und vor allem die Dungeons ein. Auch, wie Link zu den Masken kommt, ist teilweise wirklich ergreifend... Wo wir beim nächsten Punkt wären.
    Zur Story von Majoras Mask gibts natürlich einige Theorien - die, dass Link tot ist, halte ich nebenbei bemerkt auch für richtig. Aber bleiben wir mal auf dem Teppich: Die Story ist weder Wendungsreich noch sonderlich spannend, dafür gibts aber sehr viele ergreifende und vor allem traurige Momente. Ja, traurig - Majoras Mask ist trotz des "Twilight" im Namen von Twilight Princess das düsterste Zelda Spiel. Stellenweise wird eine solch dichte Atmosphäre aufgebaut, dass man fast schon die Hand danach ausstrecken kann - ich denke beispielsweise an den Ikana Canyon. Auch bei den Charakteren sind viele erinnerungswürdige dabei - viel mehr, als das in Ocarina of Time der Fall ist: Der Maskenhändler, das Horror Kid, Taya und ihr Bruder, Romani, die Mitglieder der Zora Band, Kafei und Anju - Stopp! Nebenquests!
    Es wirkt gerade so, als hätte Majoras Mask die Nebenquests erfunden... Bzw. als hätte Majoras Mask die spaßigen Nebenquests erfunden. Dieses Spiel ist voll gepumpt mit Aufgaben, die durch die Bank interessant sind - ich sag nur zwei Dinge: Aliens und Hochzeit. Auch die Minispiele sind teilweise großartig, so gefällt mir die Schießbude auf dem Weg zu den Sümpfen des Vergessens von allen Zelda Teilen am besten. Wo ichs gerade von den Sümpfen hab, nochmal zur Spielwelt: Die verschiedenen Gebiete in Majoras Mask sind erfrischend anders als das, was man normalerweise gewöhnt ist. Es tanzt eben aus der Reihe. Bei mir auf dem ersten Platz.
    Ein weiterer kleiner Kritikpunkt, den man dem Spiel ankreiden könnte, sind die wenigen Dungeons. Wie gesagt, der Fokus in Majoras Mask wird auf ganz andere Dinge gelegt. Fairerweise muss man aber sagen, dass die Dungeons in Majoras Mask sehr ausladend sind, es gibt beispielsweise zwei Zwischenbosse pro Dungeon, doch vor allem: Sie sind alle mindestens gut. Ab dem zweiten wirds sogar genial. Und der Felsturmtempel? Da haben wir es schlicht mit dem besten Zelda Dungeon überhaupt zu tun. Auch die Idee, dass man im ersten Dungeon den Bogen, und daraufhin in jedem Dungeon eine andere Pfeilart bekommt, gefällt mir sehr gut. Die verschiedenen Pfeile waren in Ocarina bestenfalls optionale, zusätzliche Waffen.
    Was durchaus etwas Schwach ist, ist das Finale - besonders, wenn man sich die Mühe gemacht hat, und alle Masken gesammelt hat. Das Gesicht der grimmigen Gottheit ist zwar eine befriedigende Belohnung, macht den finalen Kampf aber, trotz all der Coolness, nur noch einfacher und bedeutungsloser, als er ohnehin schon ist.

    Was bleibt sonst noch zu sagen? Majoras Mask ist ein Meisterwerk. Ich glaube nicht daran, dass ich jemals ein anderes Spiel besser finden werde. Spielerische Freiheit, eine lebendige Welt, spaßiges Gameplay wie aus einem Guss, tolle Charaktere, ein innovatives Kernfeature - kein anderes Spiel in dieser Liste kann sich mit Majoras Mask messen.
    Zelda Counter: 6

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    Das wars mit meiner Topliste, ich hoffe sie hat euch gefallen!
    Abschließend noch ein paar Worte: Wie ihr gemerkt habt, habe ich nur Spiele darin aufgenommen, die ich auch wirklich durchgespielt habe. Zelda 1, Zelda 2, Oracle of Seasons - diese Spiele habe ich nicht gespielt. Auch sämtliche Spin Offs habe ich nicht aufgelistet - müsste ich mich für ein bestes entscheiden, wäre es wohl Four Swords Adventures. Ein schönes Spiel, doch mit dieser Liste kann es nicht mithalten. Triforce Heroes habe ich leider noch nicht gespielt, doch ich glaube auch nicht, dass es gegen die regulären Zelda Spiele eine Chance gehabt hätte, trotz all der Klasse.
    Nun würden mich wirklich eure liebsten Zelda Spiele interessieren - und ob euer liebstes Zelda Spiel auch zusätzlich euer liebstes Spiel überhaupt ist. Ansonsten bedanke ich mich fürs lesen und freue mich auf meinen nächsten Blog :)

    Zelda Counter Gesamt (Topliste only): 72
    Um zu verdeutlichen, wie viel das ist, hier in einem Block:
    Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda Zelda


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Kommentare 11

  • PummeluffGamer1234 -

    Minish Cap liebe ich auch sehr. MM habe ich leider noch nicht gespielt,doch das werde ich mit der 3DS Version nachholen :)

  • Frank Drebin -

    Skyward Sword for President :)

    Mein absoluter Favorit ever....

  • felix -

    Ich stimme dir/euch zu, für mich sind die Oracle-Teile auch noch ein wenig besser als Links Awakening. Es ist sowas wie ein Nachfolger, der einfach in allerlei belangen nochmal eine Schippe draufgelegt hat - sowohl was Story, Oberwelt, Items, Dungeons als auch Schwierigkeitsgrad betrifft. Und jup, Oracle of Ages ist mein Lieblings-2D-Zelda, denke wirklich, dass es ein sehr unterschätztes Spiel ist. Ansonsten super Liste, die Spiele haben es sich alle verdient so weit oben zu stehen. Einzig Minish Cap fand ich dann doch nicht so gut wie die meisten anderen Zeldas, aber das ist sicher Geschmackssache^^

  • David Pettau -

    Was geht, ich wusste garnicht, dass die Oracle Teile bei vielen so hoch im Kurs stehen ^^
    Die meisten feiern immer nur Links Awakening, ich finde Oracle of Ages aber einfach viel besser... Und Seasons sollte ich unter Umständen wirklich nochmal eine Chance geben. Diese Spiele kann man trotz ihres Alters einfach noch wunderbar spielen :D

    Und ja, der Skyward Sword Soundtrack ist genial.
    Alleine das hier: youtube.com/watch?v=sj_c1S4MVyA

  • GuteRuebe -

    Ich bin kein großer Fan der N64-Teile, aber freut mich, dass Dir SkywardSword und MinishCap so gefallen.
    Vorallem der OST zu SS ist so episch und läuft bei mir auch heute noch nebenher~

    Meine Liste: (1) TWW, (2) SS, (3) Oracle-Teile

  • eatfrishkirby -

    2/2
    SS bleibt immer so ein Thema. Ich hatte NIE Probleme mit der Steuerung, manche waren einfach selbst schuld.
    Leider hat man das größte Potenzial bei Phai verschenkt. Sie hatte so eine tolle Entwicklung durchmachen können, aber naja..
    Zwischen SS und TP liegen Dimensionen. Beide haben Fehler gemacht, SS ist für mich aber deutlich besser. Die Welt, Musik usw. einfach bombastisch. Viele behaupten auch immer, die Leute, die SS mögen, sind nicht mit OoT und Co. aufgewachsen. Unsinn. Es ist doch gut, dass die Spiele so unterschiedlich sind, wäre sonst langweilig.
    Meine Top 3 sieht so aus:
    1. Majoras Mask, 2. Skyward Sword, 3.Oracle Spiele (gehören für mich zusammen)
    Finde die Liste also sehr geschmackvoll^^

    Ach ja, und... Kirby ist viel cooler als Zelda :D

  • eatfrishkirby -

    1/2
    Jetzt stimme ich schon mehr zu^^
    Die Oracle Teile sind einfach phänomenal. Von der Story gefällt mir Ages mehr, die Welt und das Gameplay finde ich in Seasons besser. Du musst unbedingt beide in Kombination spielen, glaub mir, es lohnt sich :)
    Mininish Cap ist auch fantastisch. Die Grafik ist auch heute noch schön und die Bosse einfach geil (und die Musik im Minish Dorf *.*).
    Bei OoT muss ich mich immer verstecken.. es wäre nicht mal in meiner Top 10 ._. Und ja, ich bin auch damit aufgewachsen, konnte aber nie das besondere erkennen. Schon als Kind hat mich MM einfach mehr magisch angezogen. Ich finde es einfach großartig, dass man im Grunde jederzeit stärker ist als Majoras, dank der Okarina. So ein Spiel zwischen gut und böse gibt es nirgendwo anders^^.

  • Taneriiim -

    A Link between worlds war wirklich ein lupenreines 2D Open World. Es war einfach so in sich stimmig, in der Hinsicht ein wahres Meisterwerk. Es ist einfach ein super duper sauber programmiertes Spiel, das Gameplay ist toll, die Animation und Grafik auch. Es hat nicht den Charme und Spirit von aLttp, aber das liegt daran, dass es im Vergleich zum Super Nintendo Klassiker auch eigentlich nichts Neues mehr ist. Die Menschen wollen immer etwas Neues. Aber Anouma ist ein Genie, und wird uns ein super Wii U Zelda liefern.

    Für mich ist aLttp auf Platz 1, WindWaker auf Platz 2.

  • David Pettau -

    Das Kernfeature in TP dagegen, Wolf und Schattenwelt, empfinde ich als störend und absolut nicht spaßig. Und das ist bei weitem nicht die einzige Macke in TP, es hat mindestens genauso viele kleine wie Skyward Sword.
    Das Kernfeature ist aber einfach das wichtigste, und das empfinde ich in TP schlicht als nicht gut. Selbes gilt übrigens für Wind Waker, wobei das Befahren der Ozeane weit mehr Spaß macht als das Rumgeschnüffel mit dem Wolf in TP.

  • David Pettau -

    Zuerst einmal: Twilight Princess ist nicht schlecht platziert, nur sind über Twilight Princess eben NOCH bessere Spiele. Die Wii Version ist mit ein Grund für die tiefere Platzierung, allerdings nicht ausschlaggebend.

    Du findest nicht, dass Skyward Sword aufgrund der vielen Mängel den dritten Platz verdient hat? Kann ich schon nachvollziehen, allerdings hat Skyward Sword beispielsweise TP etwas großes voraus: Das Kernfeature, die Steuerung, klappt einwandfrei und macht SPAß. Selbes gilt auch für Majoras Mask und Ocarina of Time, also das mit dem jeweiligen Kernfeature.

  • prog4m3r -

    Jedem seine Reihenfolge, auch wenn ich mit deiner nicht übereinstimme, aber Skyward Sword (welches ich im Gegensatz zur vorherrschenden Meinung nicht als schlechtes Spiel betrachte) hat wirklich einige unbestreitbare Macken und kann trotz seiner einzigartigen Merkmale (bzgl. deines Texts... tl;dr) definitiv nicht mit anderen Einträgen der Reihe mithalten.

    Btw bewertest du TP (auch wenn es bei mir ebenso keinen Treppchen Platz hätte) nur aufgrund der grausigen Wii Version?! Das GCN Spiel war genial... offensichtlich sichtbare Mängel wie der viel zu niedrige Schwierigkeitsgrad und die große aber leider recht unbelebte Welt mal beiseite gelassen.