Beiträge von Rincewind

    HAL 9000


    Man darf aber auch nicht vergessen, dass das Risiko für einen schweren Verlauf in diesem Alter nahe null ist. Deswegen nehme ich unter Eltern zwar keine generelle Ablehnung, aber doch Vorsicht und Bedacht wahr. Nur sehr wenige würden ihre Kinder direkt impfen. Eine Impfpflicht würde fast von allen abgelehnt. Man will schon selbst die Entscheidung abwägen und dafür so viel Zeit nehmen, wie man will. Ich würde mein Kind auch erst dann impfen, wenn ich rund damit bin. So lange die Stiko nicht uneingeschränkt empfiehlt, werde ich mein Kind nicht impfen. Die Kompetenzüberschreitung der Politik ignoriere ich. Medizinische Fragen sind von medizinischen Institutionen zu beantworten und nicht von ahnungslosen Politiker, die völlig kopflos handeln.

    saurunu


    Doch. Weil man ähnlich wie schon bei den älteren Kindern die Empfehlung nur für vorerkrankte Kinder aussprechen wird. Da hat die Stiko schon deutliche Signale gesetzt. Man braucht die uneingeschränkte Empfehlung für alle Kinder, damit eine Impfpflicht überhaupt Thema werden kann. Aber wie gesagt. Ich bezweifle, dass man sich da überhaupt ran traut. Es wurde auch bewusst bis heute keine Impfpflicht für Kinder angesprochen. Das ist ein separates und sensibles Thema, dass man sehr vorsichtig ansprechen muss.

    Vincent will Raven


    Wobei ich die ollen Kamellen nicht brauche. Hat mich schon bei Nintendo nicht interessiert. Ich kauf mir doch kein Abo um 20 Jahre alte Spiele zu kaufen. Wenn sie dem Game Pass Konkurrenz machen wollen, müssen da aktuelle Spiele rein. Das bedeutet natürlich auch, dass diese sich dann schlechter verkaufen, weil die Leute über den Dienst spielen. Zu diesem Schritt ist aber Sony nicht bereit.


    Für PS1/PS2 und PSP bezahle ich jedenfalls kein Geld.

    HAL 9000


    Wer hat sich denn bitte sehr an die Kontaktbeschränkungen für die Kleinen gehalten? Das war während der Angangszeit so und so zwei Wochen vor Weihnachten. Ansonsten war die Regel vielen Eltern egal. Hat halt keiner eingesehen, warum die Kinder morgens im Kindergarten zusammen sind und die gleichen Kinder sich nachmittags nicht treffen dürfen. Wird halt nicht jeder Schwachsinn befolgt.


    Die Impfpflicht für Kinder dürfte aber wohl an der Stiko scheitern. Solange diese die Impfung nur für vorerkrankte Kinder empfiehlt, wird in diese Richtung nichts geschehen. Bei der Masernimpfung gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung. Auch sollte man nicht verschweigen, dass das Bundesverfassungsgericht noch gar nicht über die Masernimpfpflicht entschieden hat. Es besteht zwar die Hoffnung, dass das Gericht sich für die Impfpflicht ausspricht, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass die Impfpflicht doch noch fällt.


    Das Thema ist nicht so klar und deutlich wie viele es meinen. Erst recht nicht die Ausgestalltung. Da die Impfpflicht aber schon Anfang nächsten Jahres in Kraft treten soll und die Stiko bis dahin ihre uneingeschränkte Empfehlung nicht aussprechen wird, wird sich die Impfpflicht auf Erwachsene beschränken müssen, da sie ansonstenn rechtlich nicht haltbar wäre.

    kartmeister

    Maeter


    Das ist genau der Punkt. Es läuft immer noch vieles bei den Impfungen massiv schief. Und bis heute bekommen wir keine funktionierenden Strukturen im System.


    Es gibt ja auch mittlerweile einige Juristen-Blogger und Vlogger, die sich mit dem Thema beschäftigt haben. Hätten wir beispielsweise jetzt eine Impfpflicht, wären keine Strafen durchsetzbar, weil es vielerorts einfach nicht möglich ist zeitnah einen Termin zu bekommen. Wenn der Gesetzgeber eine Impfpflicht einführt, muss er zwingend gewährleisten, dass jederzeit zeitnah eine Impfung möglich ist. Eine Situation, wie wir sie jetzt haben, in der Menschen keine zeitnahen Termine bekommen und oft stundenlang anstehen, um dann doch wieder ohne Impfung gehen müssen, wäre dann nicht mehr möglich, dann würde jede Bußgeldforderung von den Gerichten einfach abgewiesen. Der Staat kann seinen Bürgern Pflichten auferlegen, aber er ist dann eben auch in der Pflicht die Möglichkeit zu schaffen.


    Ich halte es einfach für Traumtänzerei zu glauben, dass wir mit einer Impfpflicht die Pandemie besiegen. Ich halte die Impfpflicht zum jetzigen Zeitpunkt für wichtig und unausweichlich. Aber ich warne davor die Erwartungen zu hoch zu stecken. wir könnten nächstes Jahr feststellen, dass wir trotz Impfpflicht wieder in eine Notlage bewältigen werden müssen, weil die Impfpflicht nicht den gewünschten Effekt hat.

    HAL 9000


    Ich habe prinzipiell wenig Vertrauen. Schon 2G und 2G+ sind löchrig wie ein Schweizer Käse. Die Politik kann schon die aktuellen Regeln nicht durchsetzen und setzt mehr auf Schein als auf Sein. Ich zeige ja immer brav meinen Impfnachweis und doch kann ich dir garantieren, dass ich Bundeslandunabhängig bei gefühlt 80% der Angebote auch als Ungeimpfter teilnehmen könnte. Die Kontrollen wurden nie wirklich ernst genommen und nur halbherzig umgesetzt. Das ist bis heute so.


    Zudem ist es unwahrscheinlich, dass man über die Krankenkassen kontrollieren wird. Da wird man Datenschutzbedenken anbringen.


    Zum Impfalter:

    Da glaube ich nicht dran. Ich würde eher einige Einschätzungen teilen, die schon in verschiedenen Medien genannt wurden. Man wird bei den Jugendlichen beginnen. Wenn man wirklich mit 5 beginnt, wird man oft selbst mit vielen Impfbefürworter in den Konflikt gehen. Das wird sich einfach keiner trauen. Möglicherweise wird man sogar erst ab 18 beginnen. Der Gegendruck könnte sogar so groß sein, dass das gesamte Projekt Impfpflicht gefährdet wird. Wer die Impfpflicht ab 5 will, muss bereit sein die nächsten Landtagswahlen bestraft zu werden. Da wird schon allein die FDP nicht mitziehen. Die FDP wird auch das Zünglein an der Waage sein. Ich gehe prinzipiell eher von einer Impfpflicht Light aus. An die Kinder wird man sich nicht rantrauen. Das ist für die Parteien zu gefährlich. Die Stimmung könnte schnell wieder gegen eine Impfpflicht kippen. Man darf nie vergessen, dass die momentanen Mehrheiten in der Gesellschaft sich auf eine Impfpflicht für Erwachsene beziehen. Bei Kindern sind 2/3 der Eltern vorsichtig. wir haben also bei den Kindern ein umgekehrtes Verhältnis. Es fällt ja auch auf, dass man Kinder Impfungen nur sehr vorsichtig und behutsam anspricht.


    Zu 2G bei Demos:

    Ja könnte man machen, wenn denn die Polizei den Mut hätte bei Querdenkerdemos durchzugreifen. Ich habe da 0 vertrauen. Das wird laufen wie bisher. Man greift bei den "braven" Demonstranten hart durch und zieht sich bei den Querdenkern zurück.

    So langsam kommt Realismus in die Diskussion um eine Impfpflicht. Es ist ja nicht damit getan eine Impfpflicht zu beschließen. Es müssen vorher viele Fragen geklärt werden. Ab welchem Alter gilt die Impfpflicht? Wie wird sie kontrolliert? Wie wird ein Verstoß geahndet? Wer ist von der Impfpflicht ausgenommen?


    Auch sollte man sich klar sein, dass man damit einen Teil der Impfverweigerer zur Impfung bewegen wird, aber es wird auch jene geben, die man trotz Impfpflicht nicht zur Spritze bewegen kann. Man sollte sich also nicht der Illusion hingeben, dass eine Impfpflicht das Problem zwangsläufig lösen wird. Letztendlich wird es weiterhin vor allem darum gehen Menschen von der Notwendigkeit der Impfung zu überzeugen.

    Terranigma


    Die Demos fanden im Sommer statt. Da waren derartige Menschenansammlungen erlaubt. Jetzt sind sie es nicht mehr und es finden meines Wissens nach weder FFF noch BLM Demos statt. die halten sich im Gegensatz zu den Querdenkern an die Regeln. Zudem ist es ungeschickt, dass du dich für eine differenzierte Sichtweise auf Impfverweigerer aussprichst, aber dann ausgerechnet eine rechtsradikale Querdenkerdemo verteidigst und dann auch noch einem völlig sinnfreien Vergleich zu Demos im Sommer bei denen ganz anderen Regeln galten. Damit schadest du deinem eigenen Anliegen.


    Das man zu jedem Thema demonstrieren können soll, sehe ich auch nicht so. Es gibt Positionen und Aussagen die sind in einer Demokratie absolut inakzeptabel, weil sie Demokratiefeindlich sind. Das ist ähnlich wie bei der Toleranz. Man darf den Intoleranten keine Toleranz entgegenbringen, sonst zerstören sie die Toleranz.


    Gegen Impfungen zu demonstrieren ist erst mal zu tolerieren. Man muss das nicht gut finden, aber die Menschen haben natürlich das Recht dazu. Allerdings müssen sie sich wie alle anderen an die geltenden Regeln halten. Das bekommen andere Demonstranten in der Regel gut hin. Du wirst keine aktuelle Demo anderer Gruppen finden, bei denen die aktuellen Regeln nicht beachtet werden. Bei den Querdenkern kommt aber hinzu, dass es sich dabei nicht um Impfverweigerer handelt, sondern in erster Linie um Demokratiefeinde. Wer neben Nazis, Reichsbürgern und Verschwörungsspinnern läuft, muss sich nicht wundern, wenn er in dem gleichen Topf landet.


    Ich kenne selbst einige wenige Leute, die sich nicht impfen lassen wollen. Die sind aber demokratische Bürger und würden nie bei den rechtsradikalen Querdenkern mit marschieren. Und das ist der Punkt. Man kann Impfverweigerer und sogar Impfgegner sein. Als demokratischer Bürger hat man aber die Pflicht sich von Feinden der Demokratie und der freiheitlichen Gesellschaft zu distanzieren. Wer das nicht tut, der darf sich nicht wundern, wenn er genauso behandelt wird wie diese Leute.

    Fonce


    Das ist ja noch unklar. Es könnte tatsächlich ein Lichtblick sein. Die Aussage kam ja von einem ernstzunehmenden Wissenschaftler. Man kann sich natürlich nicht sicher sein. Aber ein potenzieller Lichtblick ist es allemal.


    Das es den gegenteiligen Effekt haben könnte, ist imho Quatsch. Das ist ähnlich wie die Behauptung, dass wir einen Lockdown bräuchten, damit den Leuten der Ernst der Lage bewusst wird. Haltet die Leute nicht immer für dumm! Den meisten Menschen ist schon seit Wochen bewusst wie ernst die Lage ist und die fallen sich auch nicht in die Arme und lassen jegliche Vorsicht fallen, weil die Zahlen nach unten zeigen. Ich sehe eigentlich vielmehr, dass viele Menschen selbst ihre Januarpläne schon auf Eis legen. Haltet die Menschen doch nicht alle für Vollidioten, nur weil es diese unbelehrbaren Verschwörungsspinner gibt.


    saurunu


    Nicht wenn wir weiter so halbherzig handeln. So eine Welle erreicht irgendwann ihren Peak. Eine ungebremste Welle ebbt schneller ab, aber wird natürlich mit vielen Menschenleben bezahlt. Das abbremsen der Welle hat immer den Effekt, dass man die Welle natürlich in die Länge zieht und dann ist wirklich erst im Sommer mit Entspannung zu rechnen

    Bombay


    Von der Leyen hat es heute gut ausgedrückt. Auf das schlimmste vorbereiten, aber das Beste hoffen. Der Mensch braucht auch mal einen Lichtblick und es ist nicht verkehrt, auch mal eine positivere Einschätzung oder Tendenz zuzulassen. Sagt ja keiner, dass wir unvorsichtig werden sollen.


    Grundsätzlich sehe ich aber auch wirklich nur noch die Möglichkeit auf den Peak zu warten und zu hoffen, dass er bald kommt. Die Handlungsspielräume der Politik sind begrenzt und die Coronaleugnerszene lässt sich nur schwer zurückdrängen. In Sachsen sorgte es beispielsweise für Unmut, dass man Demos, bei denen sich die Leute überwiegend Regelkonform verhielten, durchgriff. Andererseits aber bei den Coronaleugnern eher den Rückzug wählte. Die Polizei will halt keine Krawalle und Straßenschlachten. Das Signal, dass dabei ausgesendet wird, ist aber fatal.

    MrWeasel


    Ich selbst kaufe auch mal in einem Sale mehrere Spiele. Und natürlich geht es darum ein paar Euro zu sparen. Allerdings sehe ich da nicht die Lust am Kauf als Grund. Ich habe ja eine Vorstellung welche Spiele ich noch haben möchte und wenns beim Sale passt nehme ich halt ein paar davon mit.

    Zegoh


    Aber die Inzidenz sinkt doch seit 3 Tagen. Gar nicht mitbekommen?


    Ergänzung:

    Es ist wohl tatsächlich so, dass Experten so langsam den Peak der Welle kommen sehen. Die Menschen sind wieder von sich aus vorsichtiger geworden und die Hotspots Sachsen und Bayern werden langsam aber sicher durch die Immunisierung der vielen Infizierten geschützt (Mit anderen Worten. Es gibt bald einfach zu viele Genesene. Das Virus tut sich schwer neue Opfer zu finden. ;)). Mit Glück gehen die Zahl bald wieder runter. Unvorsichtig sollen wir deshalb aber nicht werden.

    Loco4


    Die Kinderlähmung könnte man noch nennen. Die gibt es zwar noch vereinzelt in ärmeren Ländern, aber bei uns im Westen, wurde sie erfolgreich durch die Impfung ausgerottet. Dafür sollten wir sehr dankbar sein.


    Auch viele "Kinderkrankheiten" wurden durch Impfungen zumindest harmlos gemacht. Die Menschen haben leider vergessen wie viele Kinder den heute als harmlos angesehenen Krankheiten zum Opfer fielen. Das ist ein Problem. Die Impfskepsis beruht auch darauf, dass das Bewusstsein für die eigentliche Gefährlichkeit von Krankheiten und die Sicherheit die Impfungen in unser Leben gebracht haben fehlt.

    Tremo


    Selbst wenn wir 2,6 Mio Fälle hatten in denen es Nebenwirkungen gab (wobei immer noch sehr relevant ist, um welche Nebenwirkungen es sich handelte), dann musste du diese Zahl immer noch in Relation zu den 3,3 Milliarden Menschen setzen, die zweifach geimpft wurden.


    Es gibt halt eine wesentlich höhere Zahl Geimpfter Menschen als bei anderen Impfstoffen. Das führt auch dazu das seltene Nebenwirkungen hier aufgefallen sind, die bei anderen Impfungen gar nicht oder erst sehr spät aufgefallen wären. Aber egal wie mans dreht und wendet. 2,6 Mio Fälle auf 3,3 Milliarden Menschen sind extremst wenig. Und es dürfte sich damit noch immer um eins der sichersten Pharmaprodukte handeln, die es gibt.

    saurunu


    Sollte man meinen. Versucht wurde es trotzdem und nur auf Druck der Kinderärzte wieder fallen gelassen. Allerdings war alles wieder stümperhaft angegangen worden. So gab es weder ausreichend Test, noch war klar wer die Tests bezahlen sollte. Auch das wird sicherlich zum scheitern beigetragen haben.


    Diese stümperhafte Einführung von Regeln ist leider Standard. So gab es keinerlei Ansage wie die Testpflicht am Arbeitsplatz bzw der Impfstatus der Mitarbeiter (3G) dokumentiert werden sollte. Es war in vielen Betrieben ein ziemliches Chaos. Keiner wusste, was Datenschutzkonform ist und welche Art der Dokumentation den Behörden reicht.

    Ein gutes Beispiel wie schnell solche Ideen an der Realität scheitern können, ist die Testpflicht bei Kinderärzten. Dort sollte sich das Personal jeden Morgen testen. Das wäre zwar ärgerlich, aber vielleicht noch machbar gewesen, aber es sollten auch alle Begleitpersonen getestet werden. Bei Kindern ist naturgemäß immer mindestens eine Begleitperson dabei. Die Kinderärzte sahen sich nicht mehr in der Lage ihre Arbeit richtig machen und die Patienten richtig behandeln zu können. Nachdem die Kinderärzte damit drohten die Regelung einfach zu boykottieren oder ansonsten ihre Praxen zu schließen, bekam die Politik Angst und zog schnell wieder zurück. Regeln scheitern oft an der Realität.