Beiträge von Diggler

    Tradition kann aber auch Emotionale werte haben und kommt es nicht darauf an das man ein Fan ist?

    Wie aus den Fußball Bilderbuch war meine Oma & Opa auf der Roten Erde, Fans durch und durch, dann meine Eltern, so wie dann ich ins Westfallenstadion gehe und mittlerweile sogar mit Sohn. Ich finde es einfach super mit mein Sohn ins Stadion zu gehen. Aus den 90ziger und 2000ner zu erzählen und natürlich aus noch ältere zeit die ich nicht mit erlebt habe aber viel darüber weiß.

    Das die meisten Spieler scheiß Söldner sind , ja damit muss man leben, aber es gab und gibt hier und da die den Verein treu bleiben. Zorc, Ricken, Dede, Weidenfeller, Reus oder wenn man immer wieder mal in Dortmund trifft Großkreuz.

    Das ist ja alles okay, ist aber eher eine persönliche Sache und hat weniger mit der Realität der Vereine zu tun.
    Ich find's dann trotzdem immer komisch, dass anderen aus neueren oder reicheren Vereinen das abgesprochen wird oder diese als minderwertig angesehen werden, selbst wenn sie sportlich erfolgreicher sind.
    Dort geht vermutlich genauso ein Vater mit seinem Sohn gerne ins Stadion.

    Ich finde diese Fußballromantik a la Rosamunde Pilcher im Bezug auf den Profifußball ja immer amüsant.
    Bei allen stehen letztlich großteils junge Vertragssöldner am Platz, von denen ein Großteil bei der ersten Gelegenheit zur Konkurrenz wechseln würde.
    Und Trainer werden wie die Unterhosen gewechselt, wenn der Erfolg nicht da ist.
    Im besten Fall hält noch der Platzwart die Traditionsfahne hoch. ;)

    Naja in anderen ligen wird auch immer nur der selbe meister


    In Frankreich ist es PSG

    In Spanien Barcelona/Madrid

    In England City/Liverpool seit 2017/18

    Ist aber schon ein Unterschied, ob sich 2 bis 3 Mannschaften um den Titel matchen oder immer die selbe Mannschaft Meister wird.

    Also ich finde es eigentlich ok.
    Habe aktuell 4 Streaming-Dienste abonniert (Netflix, Prime, Apple, Disney), wofür ich ca. €50/Monat zahlen und dafür ein Rundum-TV-Paket für die ganze Familie habe.

    Wenn ich da an den klassischen Kabel-TV-Vertrag denke und dann eventuell noch ein Sky Abo, stieg man früher auch nicht viel günstiger aus und bekam viel weniger.

    Und für mich ist die Qualität der Serien gegenüber früher schon stark gestiegen, alleine was die Produktionsqualität angeht. Man muss sich halt die guten Serien raussuchen.

    also bedeutet es, dass man keinen Publisher / Geldgeber im Hintergrund hat sondern es quasi selbst direkt vertreibt? so als würde mein seine selbst gebastelten Sachen auf Etsy verkaufen?

    aber ok, heute jubeln alle ClairObscur zeigt es den bösen seelenlosen AAA Titeln und nächstes Jahr wedeln sich dann alle einen auf GTa6 (AAAA?) ab ;)

    Indie kann sowohl self-published, als auch Release mittels Publisher sein.

    Bezüglich seelenloser AAA-Studios, da gehört ja Rockstar zum Glück nicht dazu, weshalb es mMn ok ist ein Clair Obscur und GTA6 gleichermaßen zu bejubeln.

    naja, dann isses halt ein AA-Game oder so… nur weils kein Millionen/Milliardenbudget im Stile von GTA oder damals Shenmue hat isses doch nicht gleich Indie

    Der Begriff Indie hat ja nichts mit dem Produktionsbudget zu tun, sondern heißt einfach nur Independent Studio.
    Indie muss nicht immer 2D und Pixelgrafix bedeuten.
    Auch das erste Hellblade von Ninja Theory war trotz AAA-Technik ein Indie-Projekt.

    kann deine Einwand bzw deine Verwunderung verstehen, schliesslich sind die Ac Games auch sehr repetitiv

    dazu sei nur noch angemerkt:
    AC Valhalla habe ich ebenfalls nicht durchgespielt sondern irgendwann abgebrochen (ich glaube das Game ist noch deutlich länger als die andren beiden)
    GoT habe ich dieses Jahr den Dc auf der Ps5 gespielt (vom Kumpel ausgeliehen, hatte nach dem Hype um GoY in dem Moment einfach Lust drauf) und ich hatte es damals schonmal auf der PS4 durchgespielt, vielleicht war ich zum Zeitpunkt des Spielens auch einfach müden von formelhaften Openworldtiteln

    Achso, du hattest es schon mal durchgespielt.
    Dann kann ich das natürlich nachvollziehen.
    Das mit der OW-Müdigkeit kann ich auch verstehen.
    So geht‘s mir allgemein auch, dass ich mir eine Abkehr von den vielen OW-Spielen wünschen würde.

    Was mich an Netflix nervt ist die Veröffentlichungspolitik. Ich hätte zB gerne Del Toros Frankenstein im Kino gesehen, lief hier aber nicht. Selbst in den USA lief der schon nach 2 Wochen auch auf Netflix und allgmein nur in wenigen Kinos. Da wurden einfach nur die Mindestanforderungen eingehalten um für einen Oscar nominiert werden zu können, weil der Preis dann eben später doch noch ein paar Zuschauer anlockt.

    Bei Serien dasselbe. Ganze Staffeln auf einmal hochzuladen nimmt mir irgendwie den Spass. Früher hat man nach einer Folge GoT mit Freunden am nächsten Tag über das gesehene diskutiert, heute hat einer die Staffel schon in einem Rutsch durchgesehen, während ich keine Lust auf 6 Stunden am Stück Serien kucken habe.

    Bei mir ist es genau umgekehrt und finde es gerade bei Serien top, dass sie komplett oder zumindest in größeren Paketen released werden.
    Auf diese wöchentlichen Releases mit künstlicher Wartezeit habe ich echt keine Lust mehr.
    Ich bin aber auch schon lange kein Schüler mehr, sondern Familienvater und die Diskussionen über die Folgen führe ich mit meiner Frau, mit der ich die Serien auch schaue. Aber halt in dem Tempo, wie es für uns passt.