Viture One XR-Brille im Hardware-Test – Die bessere Art des Handheld-Gamings?

  • Ich halte das alles für unausgereift. Kabel hier, Dock da, Anpassung eingeschränkt, etc.


    Ich kann mir nicht vorstellen, unterwegs die Switch, das Dock und das Kabelgedöns auszupacken, alles zusammenzustecken und dann zu spielen. Viel zu umständlich. Und vor allem das Kabel stelle ich mir kolossal nervend vor.


    Diese Brillen gehen wohl den gleichen Weg, den 3D schon mehrmals gegangen ist. Den Weg des Vergessens. Solange man dafür noch so viel Gerödel braucht, wird das meiner Meinung nach nichts. Das mag ein Ersatz fürs stationäre Daddeln sein, weil man keinen TV hat, aber das dürfte ein zu seltenes Szenario sein, um sich am Markt halten zu können.


    Wenn sowas mal wirklich den Weg zum Massenprodukt gehen kann, dann nur drahtlos mit langer Batterielaufzeit. Brille auf, Kiste an, los. Dann hätte ich zumindest sehr großes Interesse daran, aber so wie es jetzt ist, gleich Null.

  • Und vor allem das Kabel stelle ich mir kolossal nervend vor.

    Hatte ich auch erwartet aber das war von der Länge her ziemlich passend und ist nirgends nervig herum gehangen. Und ja, das ist (wie so oft) eine Übergangslösung und ob es sich durchsetzt wird sich zeigen. Mir selbst hat es Spaß gemacht damit zu spielen und es hat zumindest für mein Handheld-Spiel durchaus einen Zugewinn gebracht.

  • Danke für den tollen Test. Sehr informativ und ausführlich beschrieben wie das Gefühl mit der Brille ist. Für mich selbst sind der Hohe Anschaffungspreis und die noch nicht ausgereifte Technik jedoch zwei triftige Gründe vom Kauf abzusehen. Jedoch glaube ich das in Zukunft durchaus ein Markt entstehen kann. Und in diesem Sinne..viel Spaß beim Zocken.

  • Die Idee ist ja ganz nett. Aber für mich stellt sich eine Frage, die gar nicht erwähnt wird: Was ist mit den Augen. Wenn Menschen, die viel am Monitor arbeiten/spielen, relativ schnell eine Brille für Distanzen benötigen, kann das hier eigentlich nur völlig ungesund für die Seh-Entwicklung sein, wenn der 2D-Monitor direkt vor den Augen sitzt.


    Bei VR-Brillen ist das (je nach Studie und deren Auftraggeber) noch nicht ganz klar, weil ein 3D-Raum inkl. verschiedenen Entfernungen dargestellt bzw. simuliert wird, wie das die Augen beeinflusst. Quasi wie eine gewöhnliche Brille - nur das man nicht durch durchsichtige Glaslinsen in die reale Welt sieht, sondern über Linsen auf eine virtuelle Welt (allerdings ebenfalls dargestellt durch einen Monitor direkt vor den Augen). Aber bei XR-Brillen ist die Sachlage eigentlich klar. Man hat einen Monitor quasi nicht 50-100 cm vor den Augen, sondern nur sehr wenige Zentimeter.


    Allein schon aus dem Grund, würde ich persönlich so etwas nicht nutzen. Weil im Grunde soll es ein Ersatz für den Monitor darstellen und keine Ergänzung wie eine VR-Brille. Mit einer VR-Brille verbringt man (zumindest nach heutigem Standard) deutlich weniger Zeit wie vor einem Monitor.

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